Aktionswochen gegen Antisemitismus 2012 starten

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Aktionswochen gegen Antisemitismus 2012 starten

 

 

Am 9. November 2012 starten die bundesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus. Ziel der Aktionswochen ist es mit Veranstaltungen, Kundgebungen und Seminaren auf die aktuellen Formen des Antisemitismus hinzuweisen und vor Ort an die Judenverfolgung im Nationalsozialismus zu Gedenken. Dieses Jahr beteiligen sich 110 Organisationen, Schulen, Jugendzentren und jüdische Gemeinden aus 90 Städten in allen Bundesländern mit 265 Veranstaltungen.  Die Aktionswochen finden 2012 zum zehnten Mal statt.

 

Breite bundesweite Beteiligung:
Verdi, das Bremer Rathaus und die die Kulturkiste in Pirna machen mit


Der Veranstaltungskalender - nach Bundesländern geordnet - und alle Information zu den Aktionswochen gegen Antisemitismus finden sich unter: www.aktionswochen-gegen-antisemitismus.de

In Berlin veranstaltet beispielsweise die ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V.  eine Tagung zum Thema „Aktueller Antisemitismus als Thema der politischen Jugendbildung“. Die Fachtagung findet am 18. Dezember in der ver.di Bundesverwaltung im Paula-Thiede-Ufer 10 am Ostbahnhof statt. In Bremen veranstaltet die Senatskanzlei am 15. November im Rathaus Bremen die Nacht der Jugend. Sie steht unter dem Motto „Erinnern reicht nicht“. In Pirna wird vom 6. November bis zum 21. Dezember die Ausstellung „Jüdisches Leben in Pirna und der Sächsischen Schweiz“ gezeigt. Zu sehen ist die Ausstellung in der Kulturkiste K2, Kirchgasse 2, 01796 Pirna.

 

Anetta Kahane: Antisemitismus ist Alltag in Deutschland

Die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, erklärt dazu:


„An Tagen wie dem 9. November ist es wichtig das Gedenken an die Shoa wachzuhalten. Doch dabei dürfen wir nicht stehen bleiben. Antisemitismus wird in Deutschland zu häufig noch als ein nahezu überwundes Relikt der Vergangenheit betrachtet. Dabei ist nicht erst seit der „Beschneidungsdebatte“-Debatte festzustellen, dass Antisemitismus im öffentlichen Raum immer weniger geächtet wird. Antisemitismus ist Alltag in Deutschland. Deshalb muss die Bekämpfung des Antisemitismus fortwährend auf der Tagesordnung stehen und nicht nur in Gedenkreden am 9. November.“

Die Aktionswochen gegen Antisemitismus werden im Rahmen des Bundesprogramms „Initiative Demokratie Stärken“ gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Für Rückfragen:
Jan Riebe
Tel.: 030/240 886 17
E-Mail: jan.riebe@amadeu-antonio-stiftung.de

 

 

Der bundesweite Veranstaltungskalender kann hier eingesehen werden

 

 

 

 

 

Kontakt

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