Ausstellung "Antisemitismus in der DDR" in Berlin zu sehen

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Ausstellung zu Antisemitismus in der DDR

 

Am Dienstag, den 3. April wird im Bildungszentrum des Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen die Ausstellung: „Das hat’s bei uns nicht gegeben!“ - Antisemitismus in der DDR eröffnet. Bis zum 1. Juni können Interessierte die Ausstellung kostenlos besuchen.

Bis heute hält sich der Mythos, in der DDR hätte es keinen Antisemitismus gegeben. Obwohl auch der Osten Deutschlands einst Teil des nationalsozialistischen Täterlandes war, erklärte die DDR ihre Bevölkerung zu einem Volk von Antifaschisten. Zudem fanden in den Familien und Gemeinden kaum Auseinandersetzungen mit der Vergangenheit statt.

So blieb der Bodensatz des Antisemitismus unangetastet. In acht ostdeutschen Städten haben Jugendliche mit der Unterstützung von Historikern und Pädagogen Fragen gestellt und Fakten recherchiert: Was wurde in der Regionalzeitung über Israel geschrieben? Wo befindet sich der jüdische Friedhof und wo sind nach 1950 seine Grabsteine geblieben? Und wie wurde öffentlich an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert? Ihre Ergebnisse werden in dieser Ausstellung präsentiert.

Eröffnung am Dienstag, 3. April 2012 um 19:00
Bildungszentrum des BStU
Zimmerstraße 90 | 10117 Berlin-Mitte

Eröffnung:
Dr. Helge Heidemeyer, BStU

Einführung:
Dr. Heike Radvan, Amadeu-Antonio-Stiftung

Die Ausstellung wurde 2007 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms CIVITAS, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Freudenberg Stiftung gefördert.

 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

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