Erinnern und unterstützen

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Erinnern und unterstützen

Märchenvilla Eberswalde

© Ralf Roletschek/Wikipedia, cc

Märchenvilla Eberswalde, Foto: Ralf Roletschek/Wikipedia, cc

 

In Eberswalde wird die ehemalige Synagoge als Erinnerungsort neugestaltet. Begleitet von Workshops und Zeitzeugengesprächen soll sowohl der Holocaust-Opfer gedacht, als auch erarbeitet werden, wie die Überlebenden heute unterstützt werden können.

 

Vor 70 Jahren, am 20. Januar 1942 verhandelten hochrangige NS-Vertreter auf der Wannseekonferenz in Berlin über die organisatorische Durchführung der Deportation und Ermordung der Juden Europas. In Eberswalde wird dieser Tage der Opfer gedacht, mit der Baumsynagoge ein Erinnerungsort geschaffen und in einem Workshop erarbeitet, warum die Unterstützung der Überlebenden und deren Familien auch heute noch wichtig ist.

 

Symbolischer Spatenstich

Um ihrer Verantwortung Ausdruck zu verleihen, unterstützt die Stadt Eberswalde die Neugestaltung der ehemaligen Synagoge. Der symbolische erste Spatenstich findet am Dienstag, den 17. Januar um 11 Uhr an der Goethestraße statt. Gemeinsam mit Bürgermeister Friedhelm Boginski, dem Vorstandsvorsitzenden von Amcha Deutschland e.V., Dr. Peter Fischer, dem Zeitzeugen und Ansprechpartner der „Aktion Sühnezeichen“ in Israel, Jakob Hirsch, sowie den Architekten und Künstlern Horst Hoheisel und Andreas Knitz wird der Auftakt der Auftakt der Neugestaltung des Erinnerungsortes begangen.

 
Eberswalder Appell

In einem Workshop am Nachmittag wird zusammen mit Amcha Deutschland e.V., einem Verein zur Unterstützung von Holocaust-Überlebenden und deren Angehörigen, die Grundlage für einen „Eberswalder Appell“ gelegt, der die breite und öffentliche Unterstützung von Amcha und der von Amcha in Israel betreuten Menschen zusichert. Weitere Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie ein Zeitzeugengespräch finden im Gymnasium Finow statt.


„Wir können das Geschehene nicht aus der Welt schaffen, aber wir können uns für die Opfer und Überlebenden tatkräftig einsetzen. Wir können Ihnen zeigen, dass uns ihr Leid nicht gleichgültig ist. Zuwendung zu denen, deren Leid andauert, ist das erste und einfachste Gebot der Menschlichkeit.“ (Prof. Dr. Rita Süßmuth)

 

Weitere Informationen und die öffentliche Einladung der Stadt Eberswalde

 

 

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