Lesung "Die Zelle" in Berlin

Spenden gegen Rechtsextremismus

 

Lesung "Die Zelle" am 13. August in Berlin

© Rowohlverlag, c

Titel des Buches "Die Zelle", Rowohlt Verlag, c

 

„Ein intensives Buch, ein spannendes Buch, das ein völlig neues Licht auf die Zwickauer Terrorzelle wirft. Ich kann es als ein großes Stück schonungsloser Aufklärung nur empfehlen“, sagt der Journalist Hans Leyendecker über „ Die Zelle: Rechter Terror in Deutschland“ von Christian Fuchs und John Goetz.

Das Buch erzählt die Geschichte der Zwickauer Terrorzelle, die sich „Nationalsozialistischer Untergrund“ nannte, von Anfang an. Die Autoren beschreiben, wie aus drei Mittelschichtskindern, Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, rechtsextreme Terroristen werden konnten, die über ein Jahrzehnt lang mordeten und im Untergrund lebten – ohne gefasst zu werden. In einer detailreichen Reportage schildern Goetz und Fuchs in beklemmenden Nahaufnahmen, wie die drei Neonazis ihre Taten verübten, wer ihnen half und wie sie ihren Alltag organisierten.

Parallel zur Geschichte des Trios beschreibt „Die Zelle“ das gesellschaftliche Klima in Deutschland nach der Wende. Das Buch zeigt auf, welche Umstände dazu führten, dass über ein halbe Jahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkriegs wieder solch brutaler Terror von rechts gedeihen konnte.

Die Buchhandlung „Tucholsky“ und die Amadeu Antonio Stiftung laden alle Interessierten zur Buchpräsentation und Diskussionsrunde ein.

Am Montag, den 13. August um 20 Uhr
in der Buchhandlung Tucholsky, Tucholskystr. 47, 10117 Berlin


Mit dabei sind:

  • John Goetz, Autor des Buches „Die Zelle“
  • Bianca Klose, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin
  • Eva Högl, SPD, Mitglied im NSU –Untersuchungsausschuss
  • Timo Reinfrank, Amadeu Antonio Stiftung

 
Der Eintrittspreis beträgt 5€ (ermäßigt 3€). Der Erlös des Abends geht an die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR).

 
Informationen und Anmeldung unter 030 / 275 77 663 oder per E-Mail: kurt[at]buchandlung-tucholsky.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


 

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