Vorurteilsfrei einheimisch

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Vorurteilsfrei einheimisch

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Durch die Zwickauer Terrorzelle ist die gesamte Sicherheitspolitik des Landes ins Wanken geraten. Bei ihrer Rede für die Terroropfer am 23. Februar muss die Kanzlerin klären, was Teil der deutschen Identität ist - und was nicht.

 

Als am 2. November des vergangenen Jahres im Auswärtigen Amt der Festakt anlässlich des 50. Jahrestages des Anwerbeabkommens mit der Türkei stattfand, fühlte sich alles noch normal an. Bundeskanzlerin Angela Merkel saß aufgeräumt neben dem türkischen Premierminister Recep Erdogan, und man plauderte kontrovers, aber freundlich über die heutige Integration der damaligen Gastarbeiter. Es war alles in allem ein launiges Gespräch

 

In der Erinnerung von deutscher Seite an die Zeit, als die ersten, dringend benötigten Arbeitskräfte aus der Türkei noch mit Blumen begrüßt wurden, schwang etwas Gönnerhaftes mit. Der Dank an jene Pioniere ähnelte dem an die Trümmerfrauen nach dem erfolgreich geleisteten Wiederaufbau: Ach ja, wenn wir sie nicht gehabt hätten damals in der Not, wären wir nicht, wo wie sind. Heute aber ist die Not vorbei – also zurück an den Herd. Doch die Türken gingen nicht zurück an den heimatlichen Herd, sondern begannen in Deutschland zu leben. Mit all dem aufregenden Drum und Dran, das nach Jahrzehnten währender Sprachlosigkeit irgendwann „Integration“ genannt wurde.

 

Anetta Kahanes Kolumne weiterlesen in der Frankfurter Rundschau.

 

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