Tröglitz ist kein Einzelfall - Chronik der Gewalt gegen Flüchtlinge

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Tröglitz ist kein Einzelfall - Chronik der Gewalt gegen Flüchtlinge

 

In Deutschland werden immer mehr gewalttätige Angriffe auf Flüchtlinge gezählt. Der Brandanschlag auf die geplante Flüchtlingsunterkunft in Tröglitz ist kein Einzelfall. Auch die rassistische Hetze nimmt zu – ob auf Facebook oder auf der Straße.

Demonstrationen an denen sich rechtsgerichtete Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Rechtsextremen in großer Zahl beteiligt haben, werden in den letzten Monaten deutschlandweit immer häufiger. Nicht ausschließlich muslimische Menschen, sondern auch Geflüchtete im Land sind von der Hetze und Stimmungsmache betroffen und geraten zunehmend in Gefahr.

Die Amadeu Antonio Stiftung führt gemeinsam mit PRO ASYL eine Chronik der Gewalt, die auf erschreckende Weise zeigt, dass neben der rassistischen und rechten Mobilisierung auf der Straße auch Onlinehetze zu tatsächlichen Angriffen auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte führt.

Im Jahr 2014 lassen sich 153 gewalttätige Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte zählen, darunter 35 Brandstiftungen. Zudem haben wir Kenntnis von 77 tätlichen Übergriffen auf Einzelpersonen. Schon 2013 war laut Bundeskriminalamt die Anzahl der Gewalt- und Propagandadelikte auf mehr als das Doppelte gegenüber dem Vorjahr (2012: 24 / 2013: 58) gestiegen. Asylsuchende werden deutschlandweit derzeit zur Zielscheibe rassistischer und rechter Hetze.

Die ausführliche Chronik für 2014 ist hier zu finden.


Diese erschreckende Entwicklung setzt sich im Jahr 2015 fort.
Eine fortlaufend aktualisierte Chronik für 2015 ist hier zu finden.

 

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