Neue Zeitschrift: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

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Neue Zeitschrift

Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

Zeitschrift: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

 

Zwischen Willkommen und Hass – kein Thema polarisiert derzeit so sehr wie die sogenannte „Flüchtlingskrise“. Angesichts der Entwicklungen in den letzten Monaten bewegen sich viele Menschen unsicher zwischen diesen beiden Polen. So lässt sich einerseits die Bereitschaft für eine weitere gesellschaftliche Öffnung am ehrenamtlichen Engagement und vielen zivilgesellschaftlichen Initiativen zur Unterstützung von Geflüchteten ablesen. Andererseits ertönt anwachsend eine menschenfeindliche und antidemokratische Hetze, die immer häufiger auch in Gewalt mündet.

Die aufgeheizte politische und mediale Debatte stellt oftmals die Problematiken dieses facettenreichen Themas in den Vordergrund und leistet damit extremistischen Einstellungen Vorschub. Die Halbwertszeit der öffentlichen Diskussion wird angesichts der hyperschnellen sozialen Netzwerke immer kleiner und der Druck auf die Politik wächst. Der Neigung einfacher Antworten auf komplexe Probleme wird in der politischen Auseinandersetzung allzu häufig nachgegeben und simplifizierende Lösungsansätze einem langfristigen Integrationskonzept vorgezogen.

Das erste Heft der neuen Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit mit dem Titel „Gute Flüchtlinge, schlechte Flüchtlinge?!“ setzt sich kritisch mit den aktuellen politischen Debatten und ihren Auswirkungen auf die Praxis sowie der Wirkmächtigkeit menschenfeindlicher Stimmungsmache auseinander. Gleichzeitig werden aber auch Best Practice-Beispiele zivilgesellschaftlichen Engagements vorgestellt und Herausforderungen für die Entwicklung einer demokratischen Kultur aufgezeigt. Renommierte Autorinnen und Autoren gehen u.a. diesen Fragen nach:

  • Wie ist die Haltung der deutschen Bevölkerung gegenüber Geflüchteten?
  • Wem wird in welchem Ausmaß Schutz oder Asyl gewährt?
  • Ist die AfD der parlamentarische Arm der Pegida-Proteste?
  • Wie soll Gesellschaft und Politik mit der gegenwärtigen Situation umgehen?
  • Wie funktioniert mobile Beratung in Kommunen?
  • Interview mit Günter Burkhardt: Warum brauchen Menschen Schutz?


Die Zeitschrift bietet eine Plattform für den gegenseitigen Austausch guter Ansätze aus Wissenschaft und Praxis gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Rechtsextremismus, gewaltorientierten Islamismus und anderen Abwertungs- und Ausgrenzungsphänomenen. Lesen Sie von erfolgreichen Modellprojekten, innovativen Konzepten und profitieren Sie von wertvollen Erfahrungen aus der Praxis.

Das erste Heft enthält u.a. Texte von Judith Rahner, Julia Schramm und Anetta Kahane aus der Amadeu Antonio Stiftung.

Die Zeitschrift kann auf folgender Webseite bestellt werden und erscheint halbjährlich: http://demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de
Kontakt: redaktion@demokratie-gegen-menschenfeindlichkeit.de

 

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