2017 - Was gehen wir an?

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
Jahresausblick

2017: Was kommt auf uns zu – Was gehen wir an?

Engagement statt Hetze!

Das ist unser Slogan für das Jahr 2017. Wir wollen uns nicht von der Hetze treiben und die Debatte bestimmen lassen. Beim Kampf um die Demokratie geht es nicht nur darum, Fehlinformationen, Fake News und Gerüchten mit sauberer Recherche und Klarstellung zu entgegnen, auf Hasskommentare mit Gegenrede zu reagieren – sondern es geht darum, aktiv für- und miteinander die Gesellschaft zu gestalten, in der wir leben: Es gibt viel zu tun!

 

Februar ist Black History Month

Angesichts des ungebrochenen und wieder lautstarker werdenden Rassismus wollen wir auf den Black History Month hinweisen. Veranstaltungen gibt es unter anderem in Hamburg, Frankfurt und Berlin. Die Stiftung fördert verschiedene lokale Veranstaltungen in diesem Rahmen.

 

23. Februar, 3. März, 23. März – Berlin

Es ist Lesezeit. Unser neues Veranstaltungsformat „Lesen und lesen lassen – Couchsurfing mit …“ startet passend zur dunklen Jahreszeit mit Marc-Oliver Bischoffs Krimi „Die Sippe“ über völkische Siedler. Am 3. März haben wir den israelisch-schweizerischen Wissenschaftler Carlo Strenger zu Gast, dessen Buch „Zivilisierte Verachtung: Eine Anleitung zur Verteidigung unserer Freiheit“ reichlich Diskussionsstoff liefert. Praktisch wird es am 23. März mit Dr. Heike Radvan und Esther Lehnert und ihrem Handbuch „Rechtsextreme Frauen. Analysen und Handlungsempfehlungen für Soziale Arbeit und Pädagogik". Fortsetzung folgt…

 

13. bis 26. März

Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus stehen unter dem Motto „100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“. In diesem Kontext fördert die Stiftung Projekte in verschiedenen Regionen Deutschlands.

 

23. bis 24. März – Leipzig

Nils Oskamp präsentiert die Graphic Novel „Drei Steine“ zur Geschichte der rechten Szene in Dortmund auf der Leipziger Buchmesse: jeweils um 12 Uhr in Halle 1 auf dem Schwarzen Sofa mit einer Lesung und anschließender Podiumsdiskussion. Die „Drei Steine“ wurden von der Amadeu Antonio Stiftung mit der Publikation einer Schulbuchausgabe und eines pädagogischen Begleitmaterials unterstützt.

 

Frühjahr 2017
Der Amadeu Antonio Preis wird 2017 zum zweiten Mal ausgeschrieben. Er ehrt Kunstschaffende und Projekte, die sich mit künstlerischen Mitteln mit den Themen Rassismus, Menschenrechten, Migration und Flucht auseinandersetzen. Der Amadeu Antonio Preis wird alle zwei Jahre von der Stadt Eberswalde und der Amadeu Antonio Stiftung ausgelobt; er wird von der Galeristin und Jugendkulturberaterin Ida Schildhauer mit einer Förderung und vom rbb als Medienpartner unterstützt.

 

20. November: Internationaler Tag der Kinderrechte

Am 20. November 1989 haben 191 Staaten die UN-Kinderrechtskonvention unterschrieben. Kinderrechte sind Menschenrechte, und sie haben seit ihrer Ratifizierung in Deutschland vor 25 Jahren, im April 1992, Gesetzescharakter. Die Amadeu Antonio Stiftung wird auch in diesem Jahr entsprechende Projekte fördern und Workshops zu diesem Thema durchführen, u.a. mit Blick auf die Kinderrechtssituation geflüchteter Kinder.

 

Juni 2017 – Sachsen

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird zum 11. Mal ausgelobt. Erstmalig wollen wir dieses Jahr einen Publikumspreis vergeben. Wir freuen uns auf Ihre und Eure Bewerbungen, Nominierungen und Voten.

 

24. September

Mit der Unterstützung der vernetzten europäischen Rechten wird die AfD versuchen, sich für die Bundestagswahl stark aufzustellen. Unsere Arbeit bis dahin ist besonders wichtig. Anlässe für eine kritische Auseinandersetzung geben bereits die drei Landtagswahlen vorher: im Saarland am 26. März, in Schleswig-Holstein am 7. Mai und in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai.

 

27. bis 29. September

Unsere Kollegin Judith Rahner unserer Praxisstelle ju:an ist eingeladen, beim World Education Day im chinesischen Dalian über antisemitismuskritische Jugendarbeit zu sprechen.

 

Herbst 2017

Zum 15. Mal starten in diesem Jahr die Aktionswochen gegen Antisemitismus. Täglich aktuelle Infos und mehr finden sich über das ganz Jahr auf unserem Aktionswochen-Infokanal.

 

Januar 2018

Nicht nur die Eröffnung des Flughafen BER ist wieder verschoben. Auch der NSU-Prozess wird voraussichtlich 2017 leider nicht zum Abschluss kommen. Wir bleiben aber dran, mit Beobachtung, Aufklärung und Information.

 

Fortwährend: Lesestoff
In Kürze stellen wir wieder unsere Neuerscheinungen vor: unter anderem den aktuellen Lagebericht Antisemitismus, den Monitoringbericht rechtsextreme und menschenverachtende Phänomene im Social Web 2016/17 und eine Handreichung über rechtsextreme Bürgerwehren von Dr. Matthias Quent. Es gibt viel zu lesen … und zu tun in diesem Jahr.

 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

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