Ise Bosch, Dreilinden gGmbH
„Wir alle sind gegen rechte Gewalt - die Amadeu Antonio Stiftung fördert diejenigen, die etwas dagegen tun, an vielen Orten und mit langem Atem. Sie geht dabei keine vorschnellen Kompromisse ein.“
Björn Harras, Schauspieler
„In den Medien hört man täglich, wie Menschen Opfer von Diskriminierung und Ausgrenzung werden. Weil Ermutigung und Aufklärung die besten Mittel gegen Intoleranz sind, unterstütze ich die Amadeu Antonio Stiftung.“
Peter Maffay, Musiker
„Es herrscht noch immer zu viel Unkenntnis gegenüber anderen Kulturen, aus der Feindseligkeit entsteht. Wir müssen lernen, über diesen Tellerrand hinaus zu sehen und kapieren, dass wir voneinander abhängig sind."
Cem Özdemir, Gründungskurator der Amadeu Antonio Stiftung
„Menschen, die gegen Rechts-extremismus, Rassismus und Antisemitismus angehen, stärken unsere demokratische Zivilgesell-schaft. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt sie und leistet damit wertvolle Arbeit."

Ausschnitt aus dem Cover des Buches, Verlag Beltz-Juventa, c
„Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft“ ist der weitläufige Titel eines neuen Buches, welches sich mit vielen unterschiedlichen Beiträgen dem Thema Antisemitismus in der Bildungsarbeit widmet. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf den unterschiedlichen Aspekten, Herausforderungen und Herangehensweisen innerhalb der Bildungsarbeit. Daher wendet sich das Buch vor allem an Interessierte aus diesem Bereich.
Es werden ausführlich Aufgabenstellungen, Möglichkeiten und Grenzen der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus beleuchtet. Auch die Bildungsarbeit im Kontext von sekundärem Antisemitismus und antimuslimischen Tendenzen findet in dem Buch Beachtung. Ein weiterer Abschnitt untersucht den Antisemitismus im globalisierten öffentlichen Raum und zeigt unter anderem die Rezeption des Nahostkonflikts durch Jugendliche arabischer und türkischer Herkunft. Das wirft neue Fragen für Arbeitende in dem Bereich auf: Welche Auswirkungen hat die Rezeption des Nahostkonflikts auf das Lernen über den Nationalsozialismus und die Shoah? Für welche aktuellen Formen von Diskriminierungen gilt es den Blick zu schärfen?
Die Perspektiven und Konsequenzen für die Bildungsarbeit werden im letzten Teil des Buches diskutiert: „über“, „aus“, „gegen“ oder „wegen“ Antisemitismus lernen? Auch Begründungen und Formen der politischen Bildungsarbeit in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus werden in diesem Kapitel ausführlich dargestellt. Das Buch zeichnet sich durch eine Vielzahl von Autoren und Autorinnen aus, darunter auch Heike Radvan von der Amadeu Antonio Stiftung. In vielen Beiträgen wird ein Überblick zum aktuellen Forschungsstand geboten. Der Zugang zu multiperspektivischen Arbeitskonzepten wird ebenfalls ausführlich erläutert. Für Interessierte sind in dem Buch außerdem praktische Strukturierungshilfen und Fallbeispiele für die pädagogische Praxis aufgeführt.
Daher eignet sich das Buch hervorragend, um sich einerseits einen generellen Überblick über die Problematik zu verschaffen und andererseits um sich hilfreiche Tipps und Anregungen für die pädagogische Praxis anzulesen.
Richard Gebhardt, Anne Klein, Marcus Meier (Hrsg.): Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft. Beiträge zur kritischen Bildungsarbeit, Beltz Juventa 2012, 232 Seiten, broschiert. ISBN 978-3-7799-2830-0
20. November 2012, D. Buhe
Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: ++49 (0)30. 240 886 10
Fax: ++49 (0)30. 240 886 22
Amadeu Antonio Stiftung
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 6005 0000 00
IBAN: DE32 4306 0967 6005 0000 00
BIC: GENODEM1GLS

