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Kleine Auguststraße Nr. 10 im Jahre 1979. Auf der Brandmauer ist der Abdruck der Synagoge zu erkennen, die bis zur Pogromnacht 1938 hier stand. Erst am 5. März 2006 wurde mit einer Gedenktafel an das Leben der Vereine "Mogen David" und "Ahawas Scholaum" erinnert.

Ausstellung über Antisemitismus in der DDR im Ausstellungszentrum Pyramide


Die Ausstellung "'Das hat's bei uns nicht gegeben' - Antisemitismus in der DDR" der Amadeu Antonio Stiftung wird bereits zum 7. Mal in Berlin gezeigt. Ab dem 11. September ist sie im Ausstellungszentrum Pyramide in Berlin Marzahn-Hellersdorf zu sehen.









Am 11. September um 17 Uhr wird im Ausstellungszentrum „Pyramide“ in Marzahn-Hellersdorf die Ausstellung "'Das hat’s bei uns nicht gegeben!' - Antisemitismus in der DDR" eröffnet.

Die Ausstellung wird eröffnet von der Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle. Einleitende Worte zur Ausstellung, ihren Inhalten und zur Rezeptionsgeschichte gibt Heike Radvan, Projektverantwortliche der Amadeu Antonio Stiftung.

Hellersdorf ist die 22. Station der Ausstellung, seit ihrer Eröffnung im Berliner Roten Rathaus im April 2007 wandert sie durch verschiedene, zumeist ostdeutsche Städte. „Auf all ihren Stationen löst die Ausstellung intensive Diskussionen über ein Thema aus, das bislang wenig öffentlich besprochen wurde. Das erwarten wir gerade auch in Marzahn-Hellersdorf. Die Frage, warum dieses Thema so lange beschwiegen wurde und auch heute von einigen Gruppierungen negiert wird, hat Relevanz für unser gegenwärtiges Demokratieverständnis. Darüber müssen wir reden!“ so Heike Radvan.

 

Die Ausstellung ist bis zum 10. Oktober 2008 zu besichtigen im Ausstellungszentrum Pyramide, Riesaer Str. 94, 12627 Berlin, montags bis freitags 10-18 Uhr und nach Vereinbarung.
Der Eintritt ist frei.
Verkehrsanbindung: U5 Hellersdorf, Tram M6, 18.

Die Wanderausstellung wurde von der Amadeu Antonio Stiftung konzipiert. 76 Jugendliche haben in acht ostdeutschen Städten zum Umgang mit Nationalsozialismus und Holocaust in der DDR geforscht. Begleitet wurden sie von Pädagogen und Historikern. Sie haben Fragen gestellt und Fakten recherchiert: Wo befindet sich der jüdische Friedhof und wo sind nach 1950 seine Grabsteine geblieben? Was wurde in der Regionalzeitung über Israel geschrieben? Und wie wurde öffentlich an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert? Ihre Ergebnisse werden in dieser Ausstellung auf 36 Farbtafeln und mit Videostationen präsentiert.


Begleitend zur Ausstellung finden folgende Veranstaltungen statt:

 

- Donnerstag, 18. September, 17.00 Uhr: Zeitzeugengespräch mit Salomea Genin
- Dienstag, 23. September, 17.00 Uhr: Sensibilisierungsworkshop zu Rassismus und Antisemitismus für Jugendliche, Jan Riebe (Amadeu Antonio Stiftung) 


Ausstellungseröffnung "Antisemitismus in der DDR"
Wann?  Donnerstag, 11. September 2008, 17:00 Uhr

Wo?  Ausstellungszentrum Pyramide, Riesaer Str. 94, 12627 Berlin (Marzahn-Hellersdorf)

Einführung:  Heike Radvan (Amadeu Antonio Stiftung)
Musik:  Mark Aizikovitch

Tel.:  030. 902 934 132
Verkehrsanbindung: U5 Hellersdorf, Tram M6, 18 Riesaer Str.

 


 


Weitere Orte und Termine:

- 11. Oktober - 1. November 2008:

Volkskundemuseum des Ratzeburger Landes
An der Kirche 8-9, 23923 Schönberg

- 4. - 14. November 2008:

Kulturforum „Historisches U“
An der Kürassierkaserne, 17309 Pasewalk

- 25. November - 17. Dezember 2008:

Stadtbibliothek Magdeburg
Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg

 

 

 

 

Ausstellung über Antisemitismus in der DDR im Ausstellungszentrum Pyramide

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