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Elf Projekte für Sächsischen Förderpreis für Demokratie nominiert


Elf Projekte aus ganz Sachsen sind für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2008 nominiert. Die Preisverleihung wird am 9. November 2008 in der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche in Anwesenheit des sächsischen Ministerpräsidenten und Schirmherrn des Preises Stanislaw Tillich stattfinden.


„Die wieder errichtete Frauenkirche ist sowohl ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt als auch ein Symbol für Hoffnung und Toleranz. Kaum ein Ort ist durch seine Geschichte daher geeigneter, herausragendes Engagement für die Menschenrechte und den Einsatz für Demokratie zu würdigen“, erklärte Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt zum Sächsischen Förderpreises für Demokratie.

52 Bewerbungen lagen der Jury vor. Elf Projekte aus ganz Sachsen, von Brand-Erbisdorf über Döbeln, Dresden, Leipzig, Pirna bis Torgau, wurden für den Preis nominiert. Zwei dieser Nominierungen werden mit den beiden jeweils mit 15.000 € dotierten Preisen der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank und der Stiftung Frauenkirche Dresden prämiert. Der sächsische Ministerpräsident vergibt einen mit 10.000 € dotierten Sonderpreis, der zwei weitere der nominierten Projekte auszeichnet.

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie honoriert das Engagement von Initiativen für die Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten sowie Projekte, die die Demokratie in ihrer Region stärken oder sich gegen Rassismus, Antisemitismus, (Rechts-)Extremismus oder jede andere Form von Gewalt einsetzen.

In der Jury des Sächsischen Förderpreises für Demokratie wirken neben den Vertretern der auslobenden Stiftungen Professor Wilhelm Heitmeyer vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Uni Bielefeld, Sebastian Krumbiegel, Sänger der Leipziger Band „Die Prinzen“, und Thomas Reiche, Fernsehchef im Landesfunkhaus Sachsen des MDR, mit.

Die Initiatoren – die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, die Stiftung Frauenkirche Dresden, die Freudenberg Stiftung und die Amadeu Antonio Stiftung – haben den Förderpreis 2008 zum zweiten Mal ausgeschrieben.


Die nominierten Projekte sind:

- Aktion Zivilcourage e. V. (Pirna)

- AG Markt der Kulturen (Pirna)

- BrennPunkt e. V. (Brand-Erbisdorf)

- Bunte Platte e. V. (Leipzig), Projekt „Grünau bleibt bunt“

- Gerede e. V. (Dresden), Projekt „Respekt beginnt im Kopf!“

- HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e. V. (Dresden), Projekt „Bildung und Begegnung statt Vorurteile und Abgrenzung“

- Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e. V. (Torgau)

- Landesjugendpfarramt Sachsen (Dresden), Projekt „Demokratie lernen – Aufklärung gegen rechte Strategien“

- Objektiv e. V. – Verein für medienpädagogische Projektarbeit (Dresden), Projekt „Medien für Demokratie und Toleranz – gegen Ausgrenzung und Gewalt“

- Soziokulturelles Zentrum „Conne Island“/Projekt Verein e. V. (Leipzig)

- Soziokultureller Verein „Treibhaus e. V.“ (Döbeln), Projekt „Jugendbüro Diversity“


Mehr Informationen unter: www.demokratiepreis-sachsen.de


 

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