Ise Bosch, Dreilinden gGmbH
„Wir alle sind gegen rechte Gewalt - die Amadeu Antonio Stiftung fördert diejenigen, die etwas dagegen tun, an vielen Orten und mit langem Atem. Sie geht dabei keine vorschnellen Kompromisse ein.“
Björn Harras, Schauspieler
„In den Medien hört man täglich, wie Menschen Opfer von Diskriminierung und Ausgrenzung werden. Weil Ermutigung und Aufklärung die besten Mittel gegen Intoleranz sind, unterstütze ich die Amadeu Antonio Stiftung.“
Peter Maffay, Musiker
„Es herrscht noch immer zu viel Unkenntnis gegenüber anderen Kulturen, aus der Feindseligkeit entsteht. Wir müssen lernen, über diesen Tellerrand hinaus zu sehen und kapieren, dass wir voneinander abhängig sind."
Cem Özdemir, Gründungskurator der Amadeu Antonio Stiftung
„Menschen, die gegen Rechts-extremismus, Rassismus und Antisemitismus angehen, stärken unsere demokratische Zivilgesell-schaft. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt sie und leistet damit wertvolle Arbeit."

Foto: Markus Nisch
Die „No Historical Backspin“-Party in Leipzig war ein großer Erfolg. Dem Opferfonds CURA kommen über 2000 Euro zu Gute, mit denen Betroffenen von Neonazigewalt geholfen wird.
„Vielen Dank an alle, die mitgeholfen und mitgefeiert haben!“ sagt die „No Historical Backspin“-Crew. Die Charity-Party im Dezember 2009 in der Distillery Leipzig war ein voller Erfolg. Über 2000 Euro wurden für den Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung gesammelt und werden nun dabei helfen, Betroffene von Neonazigewalt zu unterstützen – Betroffene wie zum Beispiel Ömür A., der körperlich angegriffen und mehrmals rassistisch beleidigt wurde. Er sah sich gezwungen, seine Arbeitsstelle zu kündigen und umzuziehen. Die Angreifer stehen jetzt vor Gericht und dank des Opferfonds’ CURA kann Ömür A. als Nebenkläger auftreten.
Elektronische Musik und Techno haben eine ganz klare Stimme gegen Rassismus. Deswegen füllt die DJane Monika Kruse mit ihrer 2000 gegründeten DJ-Initiative „No Historical Backspin“ nicht nur die Tanzflächen in den Clubs der Republik, sondern positioniert sich damit gegen rassistische und intolerante Strömungen. Gerade auch in Sachsen, wo die NPD erst kürzlich zum zweiten Mal in den Landtag eingezogen ist, war die „No Historical Backspin“-Party ein wichtiges Zeichen. Doch die NPD allein ist nicht das Problem, sondern auch die, die sie gewählt haben. Rassismus und festgefügte Stereotype in den Köpfen der Menschen stehen einem toleranten und respektvollen Miteinander entgegen. Sie nehmen Menschen ihre Individualität. Im schlimmsten Fall äußern sie sich in körperlicher Gewalt. Dann ist es Zeit für den Opferfonds CURA. „Wenn No Historical Backspin vielleicht schon im Vorfeld zum Nachdenken anregen kann, so hilft der Opferfund Cura denjenigen, die bereits unter rassistischer und intoleranter Gewalt leiden mussten“, sagt Monika Kruse. „Wir wollen ein Zeichen setzen, das unser Leben aus Offenheit, Freude, Spaß und einem Miteinander geprägt ist“. Genau. Und damit ein großes „Danke!“ an alle, die diese Unterstützung für den Opferfonds CURA möglich machen.
Von Nora Winter
Damit der Opferfonds CURA schnell und unkompliziert, wie in dem Fall von Ömür A., helfen kann, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen.
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