Ise Bosch, Dreilinden gGmbH
„Wir alle sind gegen rechte Gewalt - die Amadeu Antonio Stiftung fördert diejenigen, die etwas dagegen tun, an vielen Orten und mit langem Atem. Sie geht dabei keine vorschnellen Kompromisse ein.“
Björn Harras, Schauspieler
„In den Medien hört man täglich, wie Menschen Opfer von Diskriminierung und Ausgrenzung werden. Weil Ermutigung und Aufklärung die besten Mittel gegen Intoleranz sind, unterstütze ich die Amadeu Antonio Stiftung.“
Peter Maffay, Musiker
„Es herrscht noch immer zu viel Unkenntnis gegenüber anderen Kulturen, aus der Feindseligkeit entsteht. Wir müssen lernen, über diesen Tellerrand hinaus zu sehen und kapieren, dass wir voneinander abhängig sind."
Cem Özdemir, Gründungskurator der Amadeu Antonio Stiftung
„Menschen, die gegen Rechts-extremismus, Rassismus und Antisemitismus angehen, stärken unsere demokratische Zivilgesell-schaft. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt sie und leistet damit wertvolle Arbeit."

© Rowohlverlag, c
Titel des Buches "Die Zelle", Rowohlt Verlag, c
„Ein intensives Buch, ein spannendes Buch, das ein völlig neues Licht auf die Zwickauer Terrorzelle wirft. Ich kann es als ein großes Stück schonungsloser Aufklärung nur empfehlen“, sagt der Journalist Hans Leyendecker über „ Die Zelle: Rechter Terror in Deutschland“ von Christian Fuchs und John Goetz.
Das Buch erzählt die Geschichte der Zwickauer Terrorzelle, die sich „Nationalsozialistischer Untergrund“ nannte, von Anfang an. Die Autoren beschreiben, wie aus drei Mittelschichtskindern, Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, rechtsextreme Terroristen werden konnten, die über ein Jahrzehnt lang mordeten und im Untergrund lebten – ohne gefasst zu werden. In einer detailreichen Reportage schildern Goetz und Fuchs in beklemmenden Nahaufnahmen, wie die drei Neonazis ihre Taten verübten, wer ihnen half und wie sie ihren Alltag organisierten.
Parallel zur Geschichte des Trios beschreibt „Die Zelle“ das gesellschaftliche Klima in Deutschland nach der Wende. Das Buch zeigt auf, welche Umstände dazu führten, dass über ein halbe Jahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkriegs wieder solch brutaler Terror von rechts gedeihen konnte.
Die Buchhandlung „Tucholsky“ und die Amadeu Antonio Stiftung laden alle Interessierten zur Buchpräsentation und Diskussionsrunde ein.
Am Montag, den 13. August um 20 Uhr
in der Buchhandlung Tucholsky, Tucholskystr. 47, 10117 Berlin
Mit dabei sind:
Der Eintrittspreis beträgt 5€ (ermäßigt 3€). Der Erlös des Abends geht an die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR).
Informationen und Anmeldung unter 030 / 275 77 663 oder per E-Mail: kurt[at]buchandlung-tucholsky.de
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: ++49 (0)30. 240 886 10
Fax: ++49 (0)30. 240 886 22
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