"Probleme mit Polen?"

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„Probleme mit Polen?“

 

RAA veröffentlicht Publikation zu polenbezogenen Ressentiments in Vorpommern. 

Wie denken Politiker und Verwaltungsmitarbeiter im östlichen Vorpommern über Polen? Welche Bilder von Polen und „den Polen“ gibt es im Alltag? Welche öffentlichen Konflikte und Debatten rund um Polen gibt es in Vorpommern? Wie ist das Polenbild der extremen Rechten? Gibt es polenbezogene Ressentiments in der Arbeitswelt, und wenn ja welche? Und wie sieht das Problem der Polenfeindlichkeit im vorpommerschen Umkreis von Stettin aus polnischer Sicht aus?

Diesen und weiteren Fragen geht eine umfassende Publikation nach, die die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) Mecklenburg-Vorpommern e. V. am 30. November 2012 auf einem Netzwerktreffen zu Polenfeindlichkeit in Mecklenburg-Vorpommern in Stettin vorstellt hat. Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Koordinatorin für deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Cornelia Pieper, hat für die Publikation unter dem Titel „Probleme mit Polen? Polenbezogene Ressentiments in Vorpommern“ ein Geleitwort verfasst. „Thematisiert wird, wie in unserer Region mit dem polnischen Nachbarn umgegangen wird und wie man aus den unterschiedlichsten Perspektiven auf ihn schaut“, informiert Christian Utpatel, Geschäftsführer der RAA. „Die Publikation enthält Beiträge mehrerer Autoren und beschreibt in dieser Form erstmalig die Erscheinungsformen polenfeindlicher Einstellungen in der Grenzregion.

Ergänzt wird die 60-seitige Broschüre durch eine Handreichung für die pädagogische Arbeit mit Ressentiments gegenüber Polen. Das Heft „Vorurteilen begegnen“ enthält zahlreiche praktische Anleitungen und methodische Arbeitsmaterialien für Schulen und Jugendeinrichtungen – von Unterrichtseinheiten über Stereotype bis zur Stadtrallye durch Stettin.

Die Publikationen können unter www.raa-mv.de bestellt werden. Sie stehen neben weiteren Informationsmaterialien zu polenfeindlichen Ressentiments auch zum Download auf der Homepage des Projektes unter www.perspektywa.de zur Verfügung.

perspektywa wird von der RAA Mecklenburg-Vorpommern e. V. in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung durchgeführt und durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sowie die Freudenberg Stiftung gefördert.
 

 

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