Möglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements gibt es viele. Hier das Projekt "Lesezauber" der Bürgerstiftung Barnim Uckermark
Am Freitag, den 15. Januar, treffen sich die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und die Initiative Bürgerstiftungen beim Bundesverband der deutschen Stiftungen. Ziel ist herauszufinden, wie sie auch in Kooperation dem gemeinsamen Anliegen zusammen näher kommen können: der Stärkung bürgerschaftlichen Engagements.
"Es bietet sich geradezu an, zusammen zu arbeiten", stellt André Koch von der Bürgerstiftung Barnim Uckermark fest. Bürgerstiftungen und Freiwilligenagenturen haben je eigene Gründungsgeschichten, Organisationskulturen und Rollenverständnisse. Doch häufig sind sie schon seit ihrer Entstehungsgeschichte miteinander verbunden. Vor allem teilen sie das Anliegen, sich dauerhaft für das Gemeinwohl in einer Stadt oder einer Region einzusetzen. Sie unterstützen und fördern bürgerschaftliches Engagement in all seiner Vielfalt und seinen Möglichkeiten der Weiterentwicklung.
Wo genau gibt es Kooperationsmöglichkeiten und weitere Gemeinsamkeiten? Oder wo werden Konkurrenzen wahrgenommen, die gemeinsames Engagement erschweren könnten? "Vom anderen lernen: Möglichkeiten der Kooperation von Bürgerstiftungen und Freiwilligenagenturen" ist das Motto unter dem die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und die Initiative Bürgerstiftungen beim Bundesverband der deutschen Stiftungen zusammen kommen, um herauszufinden, wie sie zusammenarbeiten können. "Ich freue mich auf konstruktive und anregende Debatten", so Koch. Mit Vorträgen und Diskussionen wird ein aktiver Erfahrungsaustausch angeregt, um dem gemeinsamen Ziel näher zu kommen: der Stärkung bürgerschaftlichen Engagements.
Das Arbeitstreffen findet im Haus Deutscher Stiftungen in Berlin, Mauerstraße 93, ab 11 Uhr statt.
Sarah Schulz