Auch in diesem Jahr finden wieder die bundesweiten Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. Wir freuen uns sehr, wenn interessierte Initiativen und Einzelpersonen sich daran mit Veranstaltungen unterschiedlichster Art beteiligen. Teil der Aktionswochen können alle Veranstaltungen zum Thema Antisemitismus werden, die im Zeitraum Ende Oktober bis Mitte Dezember stattfinden. Wir helfen auch dabei Veranstaltungen auch bei Ihnen und Euch vor Ort zu realisieren und werden diese bundesweit bewerben!

Was sind die Aktionswochen?

Die Aktionswochen gegen Antisemitismus sind die bundesweit größte Kampagne gegen Antisemitismus. Das Ziel dieser Initiative ist es, an vielen Orten gleichzeitig rund um den 9. November ein breites Spektrum von Veranstaltungen gegen Antisemitismus zu organisieren, zu vernetzen und Diskussionen über verschiedene Facetten des Problems zu initiieren.

Die „Aktionswochen“ starteten 2003 – relativ beschaulich – mit zwanzig Partnerorganisationen; sind aber schnell gewachsen: Im Jahr 2008 gab es 170 Kooperationspartner, die 400 Veranstaltungen an 150 Ortschaften der Bundesrepublik durchführten. Die im Rahmen der Aktionswochen stattfindenden Veranstaltungen reichen von Vorträgen über Workshops, Stadtrundgängen, Ausstellungen bis hin zu Theateraufführungen. Der Kreativität unserer Partnerinnen und Partner sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt die Initiativen bei der Ideenfindung, Realisierung und Durchführung der lokalen Veranstaltungen, sowie mit breiter Öffentlichkeitsarbeit.

Aktionswochen gegen Antisemitismus 2011

Im letzten Jahr gab es erstmalig eine Schwerpunktsetzung bei den Aktionswochen. Mit der Thematisierung von israelbezogenen Antisemitismus wurde ein Fokus auf eine bislang leider wenig beachtete Facetten des Antisemitismus gelegt. Jedoch ist es uns wichtig, dass auch die anderen Facetten des Antisemitismus in den Aktionswochen thematisiert werden. Die Schwerpunktsetzung soll keinesfalls irgendeine andere Veranstaltung zum Thema Antisemitismus ausschließen.
Die Schwerpunktsetzung wird durch ein ganzjähriges Projekt zu Israelfeindschaft ergänzt. In diesem Projekt werden Bildungsbausteine zum Thema Israelfeindschaft entwickelt, Workshops und Multiplikatorenfortbildungen durchgeführt und eine Handreichung zum Thema erstellt.

Mitmachen – eigene Akzente setzen

Die Aktionswochen leben von den vielen unterschiedlichen Initiativen und Veranstaltungen vor Ort. Wer sich mit Veranstaltungen an den Aktionswochen beteiligen möchte oder generell Interesse am Projekt und an Workshops zu Israelfeindschaft hat, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen.
Im Vorfeld der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2011 wird wieder ein umfangreicher Veranstaltungskalender an dieser Stelle zu finden sein.

Kontakt:

jan.riebe@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.: 030. 240 886 17

Aktuell: Im Rahmen der Aktionswochen findet auch die Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen" statt. Ziel ist es an möglichst vielen Orten an die systematische Ermordung von Jüdinnen und Juden im eigenen Ort, der eigenen Stadt zu erinnern. Die Initiative sucht noch viele Einzelpersonen und Initiativen, die solch eine Gedenkaktion bei sich vor Ort organisieren wollen.

Beteiligungsmöglichkeiten und alle weiteren Infos unter: 9ternovember.de


Ein Blick zurück: Aktionswochen gegen Antisemitismus 2010
 

Lars Rensmann: Wir Israelkritiker
 

 


Die Aktionswochen gegen Antisemitismus werden gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

Aktionswochen gegen Antisemitismus

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