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Antisemitismus in Ost und West - Lokale Geschichte sichtbar machen

Was ist in der Zeit des Nationalsozialismus in deiner Nachbarschaft geschehen? Wohin wurden die Juden aus deinem Wohnort vertrieben? Was ist aus den Wohnungen und Häusern geworden, in denen Juden wohnten, aus jüdischen Gebetshäusern und Friedhöfen? Wer hat sich darum gekümmert, dass hier und dort an die Pogromnacht vom 9. November 1938 erinnert wird, an die Deportationen? Was sagen die Gedenkstätten aus, die in den beiden deutschen Staaten nach 1945 nach und nach gebaut wurden? Und welche Bedeutung hat der Antisemitismus heute?



In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt geht die Stiftung diesen Fragen zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, dem Verein Miteinander, dem AK Gedenkstätte Lichtenburg; der Gedenkstätte Bernburg; dem AJZ Dessau; dem Niedersächsischen Amt für Verfassungsschutz, der Gedenkstätte Moringen, dem AK Stadtgeschichte Salzgitter, Moses Mendelsohn Akademie, dem Netzwerk Erinnerung und Zukunft Hannover, der Geschichtswerkstatt Merseburg und der Naturfreundejugend Niedersachsen nach.


In Projekten vernetzen sich Interessierte, bilden sich gemeinsam fort, diskutieren, drehen Filme und recherchieren vor Ort Geschichten. Sie entwickeln mit Jugendlichen Projekte, die die "große Geschichte" auf lokaler Ebene sichtbar machen. Dabei wird die Wahrnehmung für alte und neue Formen von Antisemitismus geschult und die Fähigkeit gefördert, sich argumentativ mit Antisemitismus auseinanderzusetzen.


Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt; dem Verein Miteinander: Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.; dem AK Schloss und Gedenkstätte Lichtenburg; der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg; dem Alternativen Jugendzentrum Dessau; dem Niedersächsischen Amt für Verfassungsschutz; der KZ-Gedenkstätte Moringen; und dem Landesverband Niedersachsen der Naturfreundejugend Deutschlands.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier (Flyer, PDF, 266 kB).

Tiefergehende Einblicke in die lokalen Projekte bietet die Broschüre "Lokale Geschichte sichtbar machen. Einblicke in ein Projekt zu Antisemitismus, Antiziganismus und Erinnerungskultur in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt".

Zu beziehen als Download: PDF, 1.147 KB

Auf dem Postweg bei:
Amadeu Antonio Stiftung
Linienstrasse 139 
10115 Berlin 

Oder per Email:  buero (at) amadeu-antonio-stiftung.de.

  

Beispielhafte Texte zum Projekt:

Jugendliche erforschen die Vergangenheit ihrer Stadt

Antisemitismus in Ost und West

Auf den Spuren von Unku

Filmpremiere: "Was geschah mit Unku?"

Das Projekt wird unterstützt von der Freudenberg Stiftung und der Ford Foundation


Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend.

 

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