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Was tun gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit?



Mit dem Projekt „Was tun gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit?“ bietet die Amadeu Antonio Stiftung praktische Möglichkeiten, um menschenfeindlichen Vorurteilen wirksam entgegenzutreten. Rassismus oder Feindlichkeit gegen Homosexuelle und Behinderte - allzu oft sind Lehrkräfte und Sozialarbeiter mit solchen Einstellungen überfordert. Das Bielefelder Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung um den Sozialwissenschaftler Wilhelm Heitmeyer hat den Begriff „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ (GMF) entwickelt. Die gleichnamige Studie untersucht ein Einstellungssyndrom, das die Gleichwertigkeit aller Menschen ablehnt.

Gemeinsam mit ihren Partnern versucht die Amadeu Antonio Stiftung, die Ergebnisse aus der Studie für die Praktiker nutzbar zu machen. Unterstützung für das Projekt erhält die Stiftung durch die Ford Foundation, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Freudenberg Stiftung.

"Living Equality - Gleichwertigkeit erleben" ist ein eigenes Programm, das die Stiftung initiiert hat, um verschiedene Ansätze gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Praxis zu entwickeln. Das Programm ist auch über die Website: www.living-equality.org erreichbar.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung und Erprobung eines Anerkennungsaudit. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bildnachweis:
Foto: rrho (Lizenz: creativ commons), http://www.rochuswolff.de

 

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