Niedersachsen

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
Aktionswochen gegen Antisemitismus 2013

Veranstaltungskalender Niedersachsen

 

Hannover

 

Mittwoch, 23. Oktober, 19.Uhr
Über das Schicksal jüdischer Ärzte in Hannover

Referent: Dr. Peter Schulze, Hannover
Ort: Jüdische Gemeinde Hannover, Haeckelstr. 10
Veranstaltet von: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e.V.
Weitere Informationen (PDF-Dokument)

 

Montag, 4. November bis Freitag 25. November
Ausstellung „Man hat sich hierzulande daran gewöhnt“ – Antisemitismus in Deutschland heute

Ort: Kirchengemeinde Linden-Nord, Bethlehemplatz 1 in 30451 Hannover
Weitere Informationen

 
Mittwoch, 6. November, 12 Uhr

Andacht zum Gedenken an die Reichspogromnacht
Ort: Archivstraße 3, 30169 Hannover
Veranstaltet vom: Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

 
7. November, 15.-16.30 Uhr
Stadtrundgang "Jüdisches Leben in Hannover"

Anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome vor 75 Jahren und der "Aktionswochen gegen Antisemitismus" lädt Sven-Christian Kindler (MdB) am 7. November ab 15 Uhr zu einem Stadtrundgang zur jüdischen Lokalgeschichte in Hannover ein. Der Rundgang wird durchgeführt von Dr. Peter Schulze, Historiker und Autor des Buches "Beiträge zur Geschichte der Juden in Hannover".
Die jüdische Geschichte ist Teil der Stadtgeschichte - wie auch die jahrhundertelange Diskriminierung und Ausgrenzung der jüdischen Minderheit. Nach der späten Gleichstellung der hannoverschen Juden 1848 wurde die "Judenfrage" auch in Hannover von zahlreichen Antisemiten aufgegriffen, mit dem Ziel neuer Ausgrenzung bis hin zur Deportation und industriellen Massenermordung unter der Herrschaft der Nationalsozialisten.
Nach einem Kurzbesuch im Historischen Museum wollen wir gemeinsam in die Calenberger Neustadt gehen, um dort u.a. die Gedenkstätte am Ort der 1938 zerstörten Synagoge zu besichtigen. Nach dem etwa 2-stündigen Rundgang kehren wir für einen Meinungsaustausch und eine kurze Filmdokumentation über die Novemberpogrome 1938 in Hannover (20 Min.) mit dem Titel "Die Nacht zum Neunten" ins Grüne Zentrum ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Anmeldungen bis zum 5. November sind ausdrücklich erwünscht. Per Mail: sven-christian.kindler@wk.bundestag.de oder telefonisch: 0511/700 36 844

Treffpunkt: Historisches Museum, Pferdestraße 6

Veranstaltet vom Wahlkreisbüro Sven-Christian Kindler

weitere Informationen

 

Freitag, 08. November, 12 Uhr
Kranzniederlegung in Gedenken an die Pogromnacht vom 9. November 1938

Ort: Synagogen-Mahnmal, Rote Reihe, Hannover
Veranstaltet von: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e.V.

 
Samstag, 09. November, 17 Uhr

Kantorale Gesänge und Chorwerke aus den zerstörten Synagogen Europas
Cantor Benjamin Z. Maissner, (Toronto)
Europäischer Synagogalchor (Einstudierung: Martin Lüssenhop)
Capella Carolina Heidelberg (Einstudierung: Prof. Franz Wassermann)
Alexander Ivanov, Orgel
Leitung: Prof. Andor Izsák
Hans-Martin Heinemann, Stadtsuperintendent Hannover
Ralf Meister, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Norbert Trelle, Bischof von Hildesheim
Eintritt frei - Am Ausgang wird eine Spende erbeten.
Ort: Marktkirche Hannover, Hanns-Lilje-Platz 2
Hinweis: Das Konzert wird live übertragen auf NDR Kultur
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Sonntag 10. November, nach dem Gottesdienst
Offizielle Eröffnung Ausstellung „Man hat sich hierzulande daran gewöhnt“ – Antisemitismus in Deutschland heute

Ort: Kirchengemeinde Linden-Nord, Bethlehemplatz 1 in 30451 Hannover
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Montag, 11. November 2013, 19 Uhr

„Konturen einer kritischen Erinnerungskultur“
Vortrag von Prof. Dr. Reinhold Boschki, Bonn
Ort: Tagungshaus St. Clemens, Leibnizufer 17b, 30169 Hannover
Veranstalter: Kooperationsveranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e.V. mit der Kath. Erwachsenenbildung e.V., der Ev. Stadtakademie und dem Verein „Begegnung – Christen und Juden Niedersachsen e.V.“

 

Montag 11. November, 19h,
“Die Einsamkeit Israels. Die Zukunft des Nahost-Konflikts & die Rolle des iranischen Regimes”

Vortrag von Stephan Grigat (Universität Wien)
Ort. Hörsaal F303, Gebäude 1101, Welfengarten 1 (Hauptgebäude):
Veranstaltet vom Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover
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Dienstag, 12. November, 19h,
“Die zehn geläufigsten Propagandamärchen“

David Harnasch (Friedrich Naumann Stiftung)
Ort: Hörsaal 003, Gebäude 1507, Königsworther Platz 1 (Jura-Gebäude):
Veranstaltet vom Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover
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Mittwoch, 13. November, 19h,
“Israelbezogener Antisemitismus von links - ein unterschätztes Phänomenen?”

Vortrag von Monty-Maximilian Ott (JuFo DIG Hannover)

Ort. Hörsaal 003, Gebäude 1507, Königsworther Platz 1 (Jura-Gebäude): 
Veranstaltet vom Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover
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Montag, 18. November, 14 Uhr
Tagung: „‘Wir wollen die weg haben‘. Antiziganistische Zustände : Gegenstrategien“

Ort: Aula, Fakultät V, Hochschule Hannover
Organisation: Prof. Dr. Wolfram Stender; Hochschule Hannover

 
Dienstag, 19. November, 19 Uhr
Dokumentarfilmvorführung: “Wir haben es doch erlebt ...” - Das Ghetto von Riga

Ein Film von Jürgen Hobrecht Produktion: © Phoenix Medienakademie e.V.
Ort: Haus der Region Hannover, Hildesheimerstr. 18
Eine Kooperationsveranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e.V., des Vereins Begegnung Christen und Juden. Niedersachsen e.V., der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover e.V., der Region Hannover – Gedenkstätte Ahlem und der Jüdischen Gemeinde Hannover K.d.ö.R.
Weitere Informationen (PDF-Dokument)

 

Sonntag, 15, Dezember 2013, 12 Uhr
Kranzniederlegung in Gedenken an die Deportation am 15.12.1941 nach Riga

Ort: Mahnmal am Opernplatz, Hannover
Veranstaltet von: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e.V.

 

 
Northeim

 

Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
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Osnabrück 

 

15. September bis zum 30. November 2013
Ausstellung : »Ohne zu zögern. Varian Fry: Berlin – Marseille – New York«

Varian Fry ermöglichte im Zweiten Weltkrieg tausenden Menschen von Marseille aus die Flucht in die USA. Die Ausstellung über sein Engagement wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet.
Ort: Volkshochschule Osnabrück, Bergstraße 8
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Sonntag, den 20. Oktober, 11 Uhr (Ausstellung bis bis 30. März 2014)
Eröffnung: Alter Eisenbahntunnel Lengerich. KZ-Außenlager – Zufluchstort – Denkort?

Dieser ehemalige Tunnel zwischen Osnabrück und Münster ist eine markante historische Wegmarke. Er ist ein historischer Ort, der deutsche und europäische Geschichte zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik, dem NS-Staat und der BRD widerspiegelt.
Ort: Gedenkstätte Gestapokeller, Schloss Westflügel
Öffnungszeiten: 20.10.2013 bis Anfang 2014, jeweils am 1. und 3. Sonntag im Monat von 14-17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung, Tel. 05405-8959270
Veranstaltet von der Gedenkstätte Gestapokeller, Projektgruppe der Universität Münster
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Sonntag, den 20. Oktober, 17 Uhr (Ausstellung bis zum 4. November 2013)
Die Stimme der Bibel mit dem Pinsel gesehen. Bilder zur Bibel von Hasida Landau

„Die Thora erzählt uns nicht nur Geschichten aus der Vergangenheit, sondern wirft zugleich ein Licht auf Gegenwart und Zukunft. Sie stellt die Schönheit der Schöpfung vor Augen, lehrt uns Ehrfurcht und Dankbarkeit, will vor Angst, Hass und Gewalt bewahren und zeigt Wege, wie unser Leben gelingen kann“( Hasida Landau). Die Bilder der israelischen Künstlerin tragen eine komplexe biblische Erzählung in sich, verweisen auf ein zentrales Thema oder ein Symbol jüdischer Frömmigkeit, möchten zum Nachdenken anregen und zu Gedanken der Versöhnung zwischen Juden, Christen und Muslimen, Israel und Palästina beitragen.

Öffnungszeiten: 20.10. bis 4.11.2013, täglich 10-17 Uhr
Ort: Bergkirche, Bergstr. 16
Veranstaltet von Ev.-ref. Gemeinde Osnabrück, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V. mit Unterstützung der Evangelischen Erwachsenenbildung
Niedersachsen


Sonntag, den 27. Oktober, 15 Uhr
»Fremde Zeit – Unsere Zeit« Teil 2. – Historische Fakten im Literaturformat

Lesung von Dr. Volker Issmer

Der Osnabrücker Historiker Dr. Volker Issmer beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der regionalen NS-Geschichte. Mit seiner Publikation »Fremde Zeit – Unsere Zeit«, deren zweiter Band in der Lesung vorgestellt werden soll, versucht er einen neuen Zugang zu der Thematik zu gewinnen, indem er reales Geschehen in die literarische Form der Kurzgeschichte kleidet.
Dabei ist die Erkenntnis leitend, dass die erzählte Geschichte eine wichtige Möglichkeit für ein Verständnis des Geschehens darstellt, die auch genutzt werden sollte, um Menschen zu erreichen, die selbst nicht mehr Zeitzeugen sind. Einige der Erzählungen nehmen Bezug auf die Geschichte des Augustaschachts.

Ort: Gedenkstätte Augustaschacht, Zur Hüggelschlucht 4, in Hasbergen
Gemeinsamen Veranstaltung der Volkshochschule Osnabrück, des Kulturgeschichtlichen Museums / Felix-Nussbaum-Haus, sowie der Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht
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Sonntag, 27. Oktober, 17 Uhr
Konzert: Geschichten aus dem Buch der Bücher in Wort, Klang und Gesang

Die ursprünglich mündlich überlieferten Geschichten des Alten Testaments werden von Elija Avital frei erzählt. Wie ein Minnesänger oder ein Erzähler am Lagerfeuer erzählt er den Menschen Geschichten über sie selbst, über ihre Sehnsüchte, ihre dunklen Geheimnisse, ihre Tugenden. Dabei begleiten ihn sein Akkordeon und seine Trommel
Ort: Bergkirche, Bergstr. 16
Eintritt: 7 €, erm. 5 €
Veranstaltet von Ev.-ref. Gemeinde Osnabrück, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e.V.

 
Freitag, 1. November, 16 Uhr
Ausstellung: Gewerkschafter in Konzentrationslagern 1933-1945

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter gehörten zu den frühesten und aktivsten Gegnern des Nationalsozialismus. Viele bezahlten ihren Widerspruch und Widerstand mit der Inhaftierung in Konzentrationslagern. An die Schicksale dieser mutigen Männer und Frauen will die Ausstellung erinnern. Ausgewählte Biographien veranschaulichen die Entscheidungen, für die viele ihr Leben verloren und zeigen auf, wie Überlebende den demokratischen Neubeginn gestalteten

Ort: Gewerkschaftshaus, August-Bebel-Platz 1
Öffnungszeiten: 1. bis 28.11.2013, Mo-Do 9-17 Uhr, Fr bis 12 Uhr, Führungen für Gruppen möglich, Anmeldung und Information: DGB Osnabrück, Tel. 0541-338060 oder osnabrueck@dgb.de
Veranstaltet vom DGB Region Osnabrück-Emsland

 
Samstag, 2. November
Exkursion zur neu gestalteten Gedenkstätte Esterwegen

Ort: Treffpunkt: Haus der Volkshochschule, Bergstr. 8, Haupteingang
Veranstaltet von der VHS Osnabrück
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Mittwoch, 6. November 2013, 19 Uhr
DOKUMENTARFILM:„Wir haben es erlebt…“ Das Ghetto von Riga

Rund 25.000 Juden aus dem Deutschen Reich wurden während des Zweiten Weltkriegs nach Riga, im von deutschen Truppen besetzten Lettland, verschleppt. Zwischen November 1941 und Oktober 1942 fuhren 25 Züge aus 14 Städten nach Riga. Diejenigen, die das Ghetto lebend erreichten, erlitten ein jahrelanges Martyrium, an dessen Ende auf die meisten Menschen ebenfalls der Tod wartete. Der Filmemacher Jürgen Hobrecht hat über viele Jahre hinweg die Spuren der mit dem Namen „Riga“ verbundenen Verbrechen und die mit ihnen verbundenen Schicksale recherchiert. Seine erschütternde Dokumentation begibt sich an die Orte des Geschehens in Lettland, zeigt aber auch, wie akribisch die Deportationen in Deutschland vorbereitet wurden.
Die Veranstaltung findet in Erinnerung an die nach Riga deportierten Juden Osnabrücks , insbesondere auch an die beiden in diesem Jahr verstorbenen, Irmgard Ohl und Ewald Aul statt. Beide waren mit einem Filmteam 1991noch einmal in Riga.
Der Regisseur des Films, Jürgen Hobrecht, wird anwesend sein und steht für ein Gespräch mit dem Publikum zu Verfügung. Eine kurze thematische Einführung wird Winfried Nachtwei geben.

Der Eintritt beträgt 5 €
Ort: Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde - In der Barlage 41/43
Veranstaltet von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
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Donnerstag, 7. November ab 11.30 Uhr
und Freitag, 8. November vormittags
Auschwitz: Häftlingsnummer 50462

Gespräch mit Erna Vries, Auschwitzüberlebende
Anmeldung für Schulklassen: 0541-3232197 oder 05405-8959270
Weitere Informationen (PDF-Dokument)

 
Donnerstag, 7. November , 17 Uhr
Übergabe des Modells der Alten Synagoge

Im Maßstab 1:50 fertigte der Hasberger Modellbauer Paul Hahn ein Modell der Alten Synagoge an, die in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 in Brand gesetzt und tags darauf abgerissen wurde. Anhand des Modells können Geschichte und Gegenwart der jüdischen Gemeinde in Osnabrück und die Geschichte der Synagoge verdeutlicht werden. Im Rahmen der feierlichen Übergabe des Modells an die jüdische Gemeinde wird über die Baugeschichte und über die Zerstörung der Synagoge informiert. Im Anschluss besteht die Möglichkeit das Modell sowie die Ausstellung zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde zu besichtigen
Ort: Jüdische Gemeinde Osnabrück, In der Barlage 43
Veranstaltet von Judentum begreifen e.V. mit Unterstützung der Stadt Osnabrück, Fachbereich Kultur, Landkreis Osnabrück, MaßArbeit, Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, Verlag Kirchenbote Osnabrück

 

Donnerstag, 07. November, 19:30 Uhr

Topographien des Terrors: Die Ortsgruppenleiter der NSDAP in Osnabrück

Vortrag von Maria Toepper (Osnabrück) über NS-Funktionäre an der Basis
Während des Nationalsozialismus bildete die Ortsgruppe eine der unteren Instanzen im Parteiapparat der NSDAP. Als Ortsgruppenleiter arbeiteten NS-Funktionäre direkt an der Basis und schafften dort die Grundbedingungen für die Durchsetzung von ideologischen Zielen. Mithilfe einer Analyse der Entnazifizierungsakten von zehn ehemaligen Osnabrücker NSDAP-Ortsgruppenleitern wurde der Versuch unternommen, für die Stadt Osnabrück ein Funktionärsprofil dieser Gruppe politischer Leiter zu erstellen.
Ort: Villa Schlikker, Heger-Tor-Wall 27
Weitere Informationen

 
Samstag, 9. November, 11.30 Uhr
„Man hat meinem Gott das Haus angezündet …“ - Gedenken an die Novemberpogrome 1938

An diesem 9. November steht das Osnabrücker Friedensgebet, zu dem sich Samstag für Samstag Christen rund um den Lichterglobus in St. Marien versammeln, unter dem erinnernd-mahnenden Wort von Klaus Hemmerle. Erinnert wird an die Verbrechen der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 und an die Menschen, die Opfer dieser Nacht wurden. So geht es um „Yad Vashem“, um ein „Denkmal und einen Namen“ und das auf eine Weise, die hellhörig macht und nachdenklich stimmt.

Ort: St. Marien (im Turmbereich um den Lichterglobus), An der Marienkirche 11
Veranstaltet von Katholische Hochschulgemeinde Osnabrück

 

Samstag, 9. November
Erzählte Geschichte – was wissen wir von den Erlebnissen unserer Eltern und Großeltern in der Nazizeit

Workshop mit Sakino Mathilde Sternberg, Berlin
Ort: Gegenkstätte Augustaschacht, Zur Hüggelschlucht 4, Hasbergen-Ohrbeck
Veranstaltet von Gegenkstätte Augustaschacht,
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Sonntag, 10. November, 11.30 Uhr
Gedenkveranstaltung des Ratsgymnasiums Osnabrück „Aussichten –Einsichten“

Ort: Aula Schloss Osnabrück
im Anschluss: Gedenkgang zur Alten Synagogenstraße
Weitere Informationen (PDF-Dokument)

 
Sonntag, 10. November, 13 Uhr
Kranzniederlegung am Mahnmal Alte Synagoge, Alte Synagogenstraße

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Mittwoch, 13. November 2013, 19.30 Uhr –
VORTRAG: Die Jeckes

Prof. Gideon Greif

Als Jeckes bezeichnet man die nach Israel eingewanderten deutschen Juden. Sie mussten eine große Umstellung ertragen - von den mitteleuropäischen Traditionen, Gewohnheiten und dem kulturellen Umfeld, in die eher orientalisch geprägte Welt des Nahen Ostens. Wie die "Jeckes" das Leben in der neuen Heimat meisterten, welchen Preis sie dafür bezahlen mussten und welchen Einfluss sie auf den jungen Staat Israel hatten - wird versucht umfassend darzustellen.
Ort: Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde - In der Barlage 41/43
Veranstaltet von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
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Sonntag, 17. November 2013, 11 Uhr
Einblicke – Die unbekannten Zeitzeugen von Krieg und Holocaust

In Osnabrück leben seit rund 20 Jahren Überlebende der nationalsozialistischen Vernichtung der Juden in der früheren Sowjetunion und jüdische Veteranen des sowjetischen Militärs. Sie erlebten Evakuierungen nach Asien, Ghettos und Massenerschießungen. Andere überlebten die Blockade von Leningrad oder kämpften als sowjetische Soldaten gegen die Armee des nationalsozialistischen Deutschlands. Ihre Erfahrungen von Krieg und Verfolgung stehen im Mittelpunkt der Ausstellung »Einblicke«, die in deutscher und russischer Sprache 26 Lebenswege Osnabrücker Einwanderer vorstellt.
Ort: Gedenkstätte Augustaschacht, Zur Hüggelschlucht 4, Hasbergen-Ohrbeck
Öffnungszeiten: 17.11.2013 bis 31.7.2014, zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte Augustaschacht: November- Januar: Mo-Fr 14-17 Uhr, So 13-16 Uhr, Februar- Oktober: Mo-Fr 14-17 Uhr, So. 13-16 Uhr, Tel. 05405- 8959270
veranstaltet von Gedenkstätte Augustaschacht


Donnerstag, 05. Dezember, 19:30 Uhr
Topographien des Terrors: Stolpersteine in Osnabrück

Vortrag von Christine Grewe M.A. (Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück) über einen Beitrag zum historischen Gedächtnis einer Stadt
1997 rief der Kölner Künstler Gunter Demnig das Projekt „Stolpersteine“ ins Leben. Ende November 2007 wurden auch in Osnabrück die ersten sog. Stolpersteine auf öffentlichem Grund verlegt. Die Betonwürfel sind mit einer beschrifteten Messingplatte versehen, auf der die wichtigsten biografischen Daten von Menschen stehen, die Opfer des NS-Regimes wurden.
Ort: Villa Schlikker, Heger-Tor-Wall 27
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Salzgitter

 

Donnerstag, 31. Oktober, 19 Uhr
Die Familie Kleeblatt aus Salder

Die Familie Kleeblatt lebte gut 40 Jahre in dem kleinen Ort Salder, als sie 1938 wegen ihrer jüdischen Herkunft gezwungen waren, ihr Zuhause und ihre Heimat zu verlassen. Bernhild Vögel, Sozialpädagogin aus Braunschweig und Dena Rueb Romero (USA), eine Nichte von Gretel Kleeblatt, wollen die Geschichte auf einer deutsch-englischen Internetseite veröffentlichen. Ausgangspunkt sind die vielen Familienfotos, die Dena R. Romero von ihrer Tante Gretel Kleeblatt geerbt hat.
Im Rahmen der geplanten Veranstaltung wird die Familiengeschichte und das Projekt von beiden Frauen vorgestellt.
Ort: Gala-Hof, SZ-Salder
Veranstaltet von Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte/Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.
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Samstag, 9. November, 15 Uhr
„Einzelschicksale“ Häftlinge in KZ Außenlagern im Salzgittergebiet

Tausende Männer und Frauen waren zwischen 1942 und 1945 in den drei KZ-Außenlagern im Salzgittergebiet inhaftiert. Im Rahmen einer Führung in der Gedenkstätte KZ Drütte werden einige der ehemaligen Häftlinge besonders vorgestellt.
Treffpunkt: Salzgitter AG (Tor 1), Eisenhüttenstraße SZ-Watenstedt

Veranstaltet von Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte/Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.
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Seevetal-Meckelfeld

 

Samstag, 9. November, 19 Uhr
"Nacht der brennenden Synagogen" - Gedenkveranstaltung mit gottesdienstlichen Elementen zum 9. November 1938
.

Geplant ist eine Collage aus Bildern, Dokumentaraufnahmen und Texten (Berichte, Lyrik), die an die Ereignisse der Reichspogromnacht vor 75 Jahren erinnern. Schlichte liturgische Elemente und Musikrahmen die Veranstaltung.
Ort: Evangelischen Kirche, Meckelfeld, Glockenstr. 5
Veranstaltet von der Kirchengemeinde Meckelfeld
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Uelzen

 

Sonntag, 27. Oktober, 11.45 Uhr
Ausstellungseröffnung „Man hat sich hierzulande daran gewöhnt“ – Antisemitismus in Deutschland heute

Eröffnung nach dem Gottesdienst
Ort: St.-Marien-Kirche Uelzen
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen


Sonntag, 27. Oktober, 20 Uhr
Konzert: „Kirche trifft Synagoge“ – Musik jüdischer Komponisten

Semjon Kalinowsky (Bratsche), Thorsten Laux (Orgel)
Ort: St.-Marien-Kirche Uelzen
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen

 

Sonntag, 27. Oktober bis Sonntag 17. November
Ausstellung „Man hat sich hierzulande daran gewöhnt“ – Antisemitismus in Deutschland heute

Eröffnung nach dem Gottesdienst
Besichtigung während der Öffnungszeiten der Kirche
Ort: St.-Marien-Kirche Uelzen
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen

 
Montag, 28.Oktober, 19:30 Uhr

„Rassismus heute: Nie wieder – oder nur anders?“
Podiumsdiskussion mit Martin Kind (Präsident Hannover 96) und Wilfried Manneke (Pastor in Unterlüß)
Ort: St.-Marien-Kirche Uelzen
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen

 

Freitag, 01. November, 19:30 Uhr

„Wie viel Toleranz können sich Religionen leisten?“
Vortrag mit Prof. i. R. Dr. Reinhold Mokrosch (Osnabrück)
zum Jahresempfang des Ev.-luth. Kirchenkreises Uelzen | Leitung: Propst Jörg Hagen
Ort: St.-Marien-Kirche Uelzen
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen

 
Montag 04. November, 19 Uhr

„Antisemitismus in Deutschland – eine Binnenperspektive“
Vortrag und Diskussion: Dr. Konstantin Seidler (Sozialwissenschaftler, Mitgl. der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover)
Ort: St.-Marien-Kirche Uelzen
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen

Dienstag, 5. November, 18 Uhr

Vernissage: „Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43“
Ort: Stadtbücherei Uelzen
Veranstaltung vom Kulturkreis Uelzen e.V.
Weitere Informationen


Dienstag, 5. November, 18 Uhr
Theaterstück „Die weiße Rose“

Aus den Archiven des Terrors
Ein Schauspiel in drei Akten und einem Vorspiel
von Jutta Schubert
In der Münchner Studentenkompanie begegnen sich im Jahre 1940 die beiden Medizinstudenten Hans Scholl und Alexander Schmorell. Aus der intensiven und ungewöhnlichen Freundschaft der beiden jungen Männer und ihrer kritischen Einstellung zum herrschenden Regime erwächst der zunächst passive, dann aktive Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der unter dem Namen „Die Weiße Rose“ berühmt werden sollte. Michael Stacheders Inszenierung trägt nicht nur zur Würdigung und Erinnerung an die Weiße Rose als Widerstandsgruppe, als ein Stück Deutscher Geschichte, bei, sondern will der Frage nachgehen, wer die jungen Menschen waren, die nicht nur von einem besseren Deutschland träumten, sondern sich aktiv dafür einsetzten und konzentriert sich auf die Menschen und Persönlichkeiten hinter den historischen Figuren.
Ort: Theater an der Ilmenau, Uelzen • Greyerstr. 3
Weitere Informationen + Tickets

 

Dienstag 5. November bis Freitag 22. November

Ausstellung „Die Weiße Rose. Der Widerstand von Studenten gegen Hitler, München 1942/43“
Ort: Stadtbücherei Uelzen
Veranstaltung vom Kulturkreis Uelzen e.V.
Weitere Informationen

 
Samstag 09. November, 18 Uhr

Herschel Grynszpan als „Ein Kind unserer Zeit“ | Lesung und Musik
Rolf Becker (Lesung), Erik Matz (Orgel)
Ort: St.-Marien-Kirche Uelzen
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen

 

Mittwoch, 13. November, 19:30 Uhr
Werkeinführung: Michael Tippett: „A Child of our Time“

Werkeinführung zur Aufführung am 17.11.2013
Erik Matz unter Mitwirkung der Chöre und einer Korrepetitorin

Ort: St. Marien Kirche
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen

 

Sonntag, 17. November, 20 Uhr,
Oratorisches Konzert

Michael Tippett: „A Child of our Time“
Leonard Bernstein: „Chichester Psalms“
Marion Costa (Sopran), Uta Runne (Mezzosopran), Andreas Post (Tenor), Tobias Schabel (Bass)
St.-Marien-Kantorei Uelzen, Hugo-Distler-Ensemble Lüneburg
Hamburger Camerata, Elbtonal Percussion Hamburg
Leitung: Erik Matz
Eintritt: 15 – 28 Euro (www.reservix.de, Stadt- und Touristinfo)

Ort: St. Marien Kirche
Veranstaltung der St. Marien Kirche Uelzen
Weitere Informationen

 

 

Kontakt

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Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

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