Opferfonds CURA

Spenden gegen Rechtsextremismus

 

Opferfonds CURA

Gedenken an Kamal Kilade © Regina Katzer, lvz-online

 

Aufruf zur Solidarität mit den Opfern rechtsextremer Gewalt!

Über Neonazis wird seit dem Bekanntwerden der Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ viel geredet. Und auch über den Staat, der trotz geheimdienstlicher Aktivitäten die Dimensionen des Rechtsextremismus über Jahre nicht erkannte, wird viel gesprochen. Doch was ist eigentlich mit den Opfern des NSU und anderer Rechtsextremisten?!

Viele Betroffene kämpfen aufgrund der umfangreichen Medienberichterstattung mit Retraumatisierungen und brauchen psychologische Betreuung, andere wollen Nebenklagen gegen die Täter und ihre Unterstützer führen. Nicht wenige fühlen sich bedroht und wollen so bald wie möglich wegziehen. Die Sorgen sind mehr als verständlich angesichts immer neuer Medienberichte, die nahelegen, dass die sogenannte „Zwickauer Terrorzelle“ von einem großen Netzwerk unterstützt wurde. Doch sind die jüngsten Erkenntnisse so überraschend? Nach Recherchen der stern-Aktion Mut gegen rechte Gewalt sind seit 1990 mindestens 178 Menschen durch menschenfeindliche Übergriffe getötet worden.

Alleine im Jahr 2014 zählte der Verfassungsschutz 990 rechtsextreme Gewalttaten – mit unbekannter Dunkelziffer. Hinter diesen abstrakten Zahlen stehen Menschen mit individuellen Lebens- und Leidensgeschichten. Ausgehend von einer menschenverachtenden Ideologie wurden ihnen materielle, körperliche und seelische Schädigungen zugefügt. Und als ob dies nicht schon genug wäre, bleiben Geschädigte und ihre Angehörigen in den meisten Fällen allein. Die Auseinandersetzung mit den Opfern stellt für die Mitmenschen eine Belastung dar – da ist es meist bequemer und spannender, sich mit den Tätern zu beschäftigen.

Schnelle und unbürokratische Hilfe erhalten Betroffene rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Übergriffe seit acht Jahren vom Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung. In über hundert Fällen wurde Geschädigten bei Arzt- und Anwaltskosten, Sachschäden oder Umzügen geholfen und ehrenamtliche Opferberatungsstellen unterstützt. Die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds hat deutlich gemacht, dass die Hilfe des Opferfonds CURA mehr denn je gebraucht wird. Es ist ein Akt der Menschlichkeit und Solidarität, dass wir die Betroffenen nicht alleine lassen! Jede Spende hilft dabei, Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt zu unterstützen!

Unterstützerinnen und Unterstützer:

  • Mo Asumang, Moderatorin und Regisseurin
  • Björn Harras, Schauspieler
  • Ursula Kinkel, Gründerin des Opferfonds CURA
  • Dr. Klaus Kinkel, Bundesminister des Auswärtigen a.D.
  • Sebastian Krumbiegel, Sänger und Musiker
  • Benedikt Pliquett, Fußballtorhüter des FC St. Pauli
  • Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestags
  • Wolfgang Tillmans, Fotograf und Künstler
  • Stefanie Kloß, Johannes Stolle, Thomas Stolle und Andreas Nowak von der Band Silbermond


Unterstützen Sie Oper rechter Gewalt mit Ihrer Spende!


Amadeu Antonio Stiftung
Stichwort Opferfonds CURA
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Steuerliche Abzugsmöglichkeiten

Die Amadeu Antonio Stiftung ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Ihre Zuwendung an den Opferfonds CURA ist im Rahmen des steuerlichen Höchstbetrages absetzbar. Bitte teilen Sie uns Ihre Anschrift im Verwendungszweck Ihrer Überweisung mit, dann schicken wir Ihnen umgehend eine Spendenbestätigung zu.

 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

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