CURA-Bilanz 2010

Spenden gegen Rechtsextremismus

 

Bilanz 2010: Mehr als 16.000 Euro Opferhilfen!

Bild: Soziale und politische Bildungsvereinigung Limbach-Oberfrohna e.V.

 


Alleine im ersten Halbjahr 2010 haben Rechtsextremisten nach vorläufigen Zahlen des Bundesinnenministeriums fast 8.000 Straftaten verübt, darunter 387 Gewaltdelikte. Besonders erschreckend: Die beispiellose Serie von Brandanschlägen gegen jüdische, zivilgesellschaftliche und alternative Einrichtungen sowie Imbisse von Mitbürgern mit Migrationshintergrund im Freistaat Sachsen.

CURA hilft in Limbach-Oberfrohna


Nur durch Glück wurde bei den 14 Brandanschlägen in Sachsen niemand verletzt. Doch der materielle Schaden ist ernorm. Zuletzt wurde in der Nacht zum 13. November in Limbach-Oberfrohna das Vereinshaus der „Sozialen und politischen Bildungsvereinigung Limbach-Oberfrohna e.V.“ in Brand gesetzt. Ein Raum brannte dabei vollständig aus. Nach Angaben der Polizei gehört ein vorläufig festgenommener Tatverdächtigter der rechtsextremen Szene an und verübte den Anschlag aus Verärgerung über den Verein und seine Mitglieder. Es entstand ein Schaden in Höhe von knapp 35.000 Euro. Der Opferfonds CURA unterstützt nun den Verein finanziell bei der Behebung der entstandenen Schäden.

Zivilgesellschaftliches Engagement und Opferberatungen stärken

Oft geraten Vereine ins Visier von Neonazis, die sich zivilgesellschaftlich engagieren und Rechtsextremismus aktiv entgegentreten. In solchen Fällen ist es wichtig, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und sie finanziell zu unterstützen, damit ihr Engagement nicht durch die Übergriffe erstickt wird. Unterstützung durch den Opferfonds CURA fanden im vergangenen Jahr außerdem Vereine, die in der ehrenamtlichen Opferberatung tätig sind. Ein Beispiel dafür ist etwa der Verein AUFANDHALT e.V. in Gera, der vor allem Flüchtlingen, die Opfer rassistischer Gewalt wurden und sonst kaum bis gar keine Hilfe erfahren, beratend und begleitend beisteht.

Über 16.000 Euro für Opferhilfe

Insgesamt unterstützte der Opferfonds CURA im Jahr 2010 sieben Initiativen und 13 Einzelpersonen und Familien mit 16.450 Euro. Damit stieg die Gesamtsumme, mit der der Opferfonds seit 2004, als er in die Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung überging, Betroffenen rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt beisteht, auf fast 55.000 Euro.

Jede kleine Spende hilft!

Setzen auch Sie ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt und spenden an:

Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
Deutsche Bank Bensheim
Konto: 030 331 331
BLZ: 509 700 04

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Opferfonds CURA.

 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

Amadeu Antonio Stiftung
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 6005 0000 00
IBAN: DE32 4306 0967 6005 0000 00
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