Konferenz: Connect 2017

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
Willkommenskultur

gestalten

Engagieren sie sich, so wird aus willkommen ein Ankommen
 
Gefördert durch:



 
Willkommenskultur gestalten - Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Termine

Im Hintergrund ein Kalender, davor ein Zettel auf dem steht: To Do List und ein Stift, der darauf liegt.
 

KONFERENZ 2017: Connect – Willkommensstruktur trifft Selbstorganisation

ENGLISH VERSION BELOW
Wann?
  07.10.2017 - 10.00-18.00 Uhr
Wo?
  Robert Bosch Repräsentanz, Französische Straße 32, 10117 Berlin
Eintritt:
  kostenfrei
Anmeldung:
  bis zum 22.September 2017 unter willkommen@amadeu-antonio-stiftung.de 
Vorläufiges Programm:
09.30h Ankunft
10:00h Begrüßung
10.30h Keynotes und Fishbowl-Diskussion

Besser gemeinsam – Von Refugee-Selbstorganisation und der Öffnung der deutschen Zivilgesellschaft

 

- Mohammed Jouni, Jugendliche ohne Grenzen

- Initiative Flucht und Migration Cottbus

- Denise Garcia Bergt, International Women's Space

- Ottilie Bälz, Leiterin des Themenbereich Gesellschaft der Robert Bosch Stiftung

12:30h Mittagspause, Imbiss und Markt der Möglichkeiten
13:30h Impro-Theater
14.00h Workshops in Themenräumen (inkl. individueller Kaffepause)
  - PROJEKTPLANUNG UND FINANZIERUNG - Von und mit Umbaja e.V. Hannover
  - UNABHÄNGIGE ASYLBERATUNG Von und mit pro Bleiberecht in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
  - WILLKOMMENSKULTUR OHNE PATERNALISMUS - Von und mit glokal e.V. Berlin
17.00h Tagungsabschluss
 

Vorstellung der Workshopergebnisse

17.30h Abschluss mit Impro-Theater
Tagungsmoderation:
  Miriam Camara (AKOMA Bildung und Kultur)
Rahmengebend:
  Markt der Möglichkeiten: Raum für Präsentation von Initiativen und Vernetzung
  Simultan-Übersetzung deutsch-englisch/englisch-deutsch
  Tagungsreflexion durch Improvisations-Theater
  Am Vortag: Medientraining für geflüchtete Aktivist_innen mit dem Mediendienst Integration. Mehr Informationen gibt es hier.

Über Anmeldung zur Teilnahme und/oder für einen Präsentationsstand freuen wir uns unter willkommen@amadeu-antonio-stiftung.de bis zum 15. September 2017

Zum Hintergrund der Tagung:
 

Seit 2015 engagieren sich so viele Menschen, wie noch nie in der Unterstützung für Asylsuchende, das Thema ist im Mainstream. Schon in den 1990ern und verstärkt seit fünf Jahren haben Geflüchtete sich selbst organisiert, um für ihre Belange einzutreten. Am 28. September 2012 begann ein Protestmarsch von Würzburg nach Berlin, der jahrelange Proteste nach sich zog. Dies ist nur eine unter vielen Demonstrationen, die schon seit vielen Jahren von Refugee-Selbstorganisationen wie The Voice Refugee Forum oder Jugendliche ohne Grenzen getragen werden. Aktuell arbeiten Geflüchtete und deutsche Unterstützer_innen immer stärker zusammen, Willkommensinitiativen öffnen sich für geflüchtete Mitstreiter*innen, Förderinstitutionen wie die Robert Bosch Stiftung legen in der Projektauswahl Wert auf die aktive Teilhabe der Geflüchteten in den Projekten. Warum macht das Sinn? Was ist nötig, damit Geflüchtete und deutsche Engagierte ´auf Augenhöhe´ zusammenarbeiten können und wie kann die Teilhabe auch außerhalb urbaner Zentren gestärkt werden? Wie hat sich das Engagement für Geflüchtete verändert, wie haben sich die Initiativen entwickelt? Und wie gelingt es eigentlich, die zumeist ehrenamtliche Arbeit aufrecht zu erhalten, was sind aktuelle Herausforderungen in den entstandenen Netzwerken?

Unsere Gesellschaft muss anfangen, inklusiv zu denken und zu handeln. Die Konferenz connect will die verschiedenen Perspektiven, die für eine solche gesellschaftliche Öffnung unabdingbar sind, zusammenbringen und miteinander verknüpfen. Die bereits vorhandenen Expertisen – vor allem aus dem ländlichen Raum – sollen dabei sichtbar(er) werden und mehr Gewicht bekommen.

Mit connect bieten wir eine Plattform, um drängende Themen gemeinsam zu diskutieren, sich gegenseitig zuzuhören, Probleme zu analysieren, Visionen zu entwickeln, konkrete Handlungsansätze zu erarbeiten und um Netzwerke zu knüpfen.

Anmerkung:
  Bitte beachten Sie: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder während der Veranstaltung oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten oder getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

Die Konferenz wird von der Bundeszentrale für politische Bildung, der Robert Bosch Stiftung, der ZEIT Stiftung und der Bethe Stiftung gefördert.

 

ENGLISH VERSION

When?
  07.10.2017 - 10 am to 6pm
Where?
  Robert Bosch Repräsentanz, Französische Straße 32, 10117 Berlin
Entrance
  free
Registration
  until September 15th 2017 at willkommen@amadeu-antonio-stiftung.de 
Tentative program
09.30h Arrival & Registration
10:00h Welcoming
10.30h Keynotes and fishbowl dissussion

Better Together - From Refugee Self-Organization and the Opening of German Civil Society

 

- Mohammed Jouni, Jugendliche ohne Grenzen

- Initiative Flucht und Migration Cottbus

- Denise Garcia Bergt, International Women's Space

- Ottilie Bälz, Head of Section "Society and Culture" of the Robert Bosch Foundation

12:30h Lunch break, market of opportunities
13:30h Improvisational theatre
14.00h Workshops (incl. coffee break)
  - PROJECT PLANNING AND FUNDRAISING - With Umbaja e.V. (Hannover)
  - INDEPENDENT ASYLUM COUNCELLING - With pro Bleiberecht in Mecklenburg-Vorpommern e.V.
  - WELCOME CULTURE WITHOUT PATERNALISM - With glokal e.V. (Berlin)
17.00h Conference conclusion
 

Presentation of workshop findings

17.30h Closing event with improvisational theatre
Conference moderation:
  Miriam Camara (AKOMA Bildung und Kultur)
Framing the event:
  Market of opportunities: space for presentation of initiatives and networking
  Simultaneous translation German-English / English-German
  Conference reflexion through improvisational theater
  The day before: Media training for refugee activists with the Mediendienst Integration. More information by clicking here.

If you would like to register for participation and / or for a presentation stand, we would be pleased to welcome you at willkommen@amadeu-antonio-stiftung.de until September 22nd 2017.

About the conference:
 

Since 2015, more people than ever before are engaged in support of asylum seekers. The topic is in the mainstream. Already in the 1990s -and increasingly in the last five years, refugees have organized themselves to stand up for their rights. On September 28th 2012, a protest march from Würzburg to Berlin marked the beginning of years of protests. It is just one example of many actions that have been organized by refugee self-organizations such as The Voice Refugee Forum or Youth Without Frontiers. Currently, refugees and German supporters are working together more and more closely. Welcome initiatives open up for refugee members, foundations like the Robert Bosch Foundation put emphasis on the active participation of refugees in the projects they fund. Why is this important? What is needed to ensure that refugees and German volunteers are able to cooperate as equal partners? And how can participation be strengthened outside urban centers? How has the engagement for refugees changed, how have the initiatives developed? And how is it possible to maintain the mostly voluntary work? What are the current challenges in the resulting networks?

Our society must begin to think and act in an inclusive way. Connect conference aims at bringing together the different perspectives that are indispensable for such a social opening. The existing expertise - especially from rural areas - should become (more) visible and be given more weight.

With Connect, we offer a platform for discussing urgent topics, listening to each other, analyzing problems, developing visions, developing concrete approaches to action and establishing networks.

Please note:
 

The organizers reserve the right to deny entry to or exclude from the event persons who belong to right-wing parties or organizations, to the right-wing extremist scene or have made, during the event or in the past, racist, nationalist, anti-Semitic or any other statements contemptuous of human life.

The conference is funded by: Bundeszentrale für politische Bildung, Robert Bosch Stiftung, ZEIT Stiftung and Bethe Stiftung.
 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

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