Chronik antisemitischer Vorfälle 2015

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Chronik antisemitischer Vorfälle 2015

  • 22.12.2015, Kippa vom Kopf gerissen & in Schwitzkasten genommen

    Nordrhein-Westfalen

    (Bonn)

    Quelle:
    Bericht es Angegriffenen

    In einer linksalternativen Kneipe in Bonn wurde ein Jude angegriffen. Als er bestellte, nahm ihn jemand von der Bar in den Schwitzkasten und riss ihm die Kippa vom Kopf. Darauf angesprochen was dass sollte meinte er: "Ich hätte auch einer Muslima ihr Kopftuch abgerissen, das ist Religionsfreie Zone!" Der Besitzer stimmt zu und unterstützte den Angreifer. Daraufhin verließ der Angegriffene die Kneipe und aus Solidarität kamen ca. 15 Leute mit.

     
  • 07.11.2015, Synagogen-Gedenkstätte in Eisenach mit antisemitischen Parolen und Hakenkreuz beschmiert

    Thüringen

    (Eisenach)

    Quelle:
    Thüringer Allgemeine Synagogen-Gedenkstätte in Eisenach mit Hakenkreuz beschmiert

    Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag die Gedenkstätte der Synagoge in der Eisenacher Karl-Marx-Straße geschändet. Passanten entdeckten auf einem Gedenkstein Hakenkreuze und eine antisemitische Parole, die mit Leuchtfarbe angebracht wurden. Pfarrer Stephan Köhler sieht in der Schändung kurz vor dem Erinnern an die Pogromnacht am 9. November "eine Provokation".

     
  • 28.10.2015, Israeli bespuckt und antisemitisch beleidigt

    Am Mittwochmittag kam es zu einem antisemitischen Übergriff am U-Bahnhof Schönleinstraße. Als ein 28-jähriger Israeli den U-Bahnhof verließ, wurde er von vier arabisch sprechenden jungen Männern antisemitisch beleidigt. Zudem bespuckte einer der Unbekannten den Mann.

     
  • 25.10.2015, Mann geschlagen und antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Tagesspiegel

    Als ein junger Mann am frühen Sonntagmorgen an der Haltestelle “Görlitzer Bahnhof” aus der U-Bahn steigt, fragt ihn ein Unbekannter, ob er Jude sei. Obwohl das Gegenteil stimmt, bejaht der 25-Jährige die Frage. Daraufhin schlägt ihn der Unbekannte ins Gesicht. Der Angreifer springt daraufhin in die abfahrbereite U-Bahn und verschwindet.

     
  • 22.10.2015, Israeli antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Ein Israeli, der aufgrund seiner Kippa als Jude erkennbar war, wurde auf der Sonnenallee in der Nähe des Hermannplatzes innerhalb weniger Minuten zwei Mal antisemitisch beleidigt. In beiden Fällen riefen Passanten zunächst “Jude” und beleidigten den Mann anschließend auf Arabisch.

     
  • 18.10.2015, TuS Makkabi-Spieler bedroht und antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine Morddrohungen in der Kreisklasse

    Spieler des Fußballvereins TuS Makaabi Berlin wurden bei einem Spiel gegen den 1. FC Neukölln von Zuschauern und Gegenspielern bedroht und antisemitisch beleidigt. Während des gesamten Spiels fielen immer wieder Drohungen wie »Ich stech dich ab« oder »Dich schlitze ich auf« - offenbar in Bezug auf die sogenannte Messer-Intifada, die zurzeit in Israel immer wieder Opfer kostet. Der Schiedsrichter brach die Partie in der Nachspielzeit ab, weil ein Spieler des 1. FC Neukölln einen Spieler des TuS Makkabi Berlin mit der Faust ins Gesicht schlug. Daraufhin zogen sich die Tus Makkabi-Spieler in die Kabine zurück. Die gegnerische Mannschaft soll ihnen eine Weile vor der Tür aufgelauert haben.

     
  • 18.10.2015, Stolpersteine gestohlen und geschändet

    Sachsen

    (Dresden)

    Quelle:
    Dresden Fernsehen Stolpersteine in Dresden gestohlen und geschändet

    In der Andreas-Schubert-Straße 44 wurden vier kürzlich angebrachte Stolpersteine entwendet. Die Steine erinnerten an das Schicksal der jüdischen Familie Reichenbach. Auch die in unmittelbarer Nähe verlegten Stolpersteine für Familie Isakowitz sollten vermutlich geschändet werden. Sie wiesen Anzeichen von Gewalteinwirkung auf.

     
  • 16.10.2015, Anti-Israel-Kundgebung

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine »Judenhass offen entgegentreten«

    Etwa 150 Personen beteiligten sich an einer “Solidaritätskundgebung mit der dritten Intifada im besetzten Palästina”, zu der die Palästinensischen Gemeinde in Deutschland e.V. (PGD) unter dem Motto “ Stoppt den israelischen Staatsterror” aufgerufen hatte. Auf der Kundgebung wurden Parolen wie “ Israel, raus aus Palästina” und "Deutsche Waffen morden auch in Palästina” skandiert. Der palästinensische Aktivist Fuad Afane versuchte immer wieder, die offiziellen Reden der PGD zu übertönen. Afane bezeichnete die israelische Regierung als “faschistisch” und “nationalsozialistisch”. Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung waren auch “Kindermörder Israel"-Rufe zu hören.

    Auseinandersetzungen gab es vor allem unter den anti-israelischen Demonstranten selbst: Bereits zu Beginn der Demonstration ließ der Veranstalter einen jungen Mann entfernen, der angeblich antisemitische Parolen auf Arabisch gerufen hatte, und distanzierte sich von dessen Positionen.

     
  • 14.10.2015, Anti-Israel-Demo

    Nordrhein-Westfalen

    (Bonn)

    Quelle:
    Antisemitismus-Watch NRW

    In Bonn fand eine Kundgebung unter dem Motto “ Gegen den Israelischen und Türkischen Staatsterror”. Aktivisten, die Gegenprotest organisierten, wurden wiederholt bedroht. Ein älterer Herr begrüßte einen der jüdischen Aktivisten mit: “Nach der Demo wirst du gemessert!” und "Schlachtet den Yehudit!". Eine andere Teilnehmerin der Anti-Israel-Demo brüllte unter anderem: “Judenlüge, Juden sind keine Semiten!” und “Widerstand in Falestine, Tod dem Israel” (sic).

     
  • 13.10.2015, Mann bedrängt und antisemitisch beleidigt

    Gegen 20 Uhr wird ein junger Mann massiv von drei alkoholisierten Personen (zwei Männer, eine Frau) angegangen und antisemitisch beleidigt.

     
  • 12.10.2015, Holocaust-Leugnung bei THÜGIDA-Kundgebung?

    Thüringen

    (Weimar)

    Quelle:
    Radio Lotte Oberbürgermeister erstattet Anzeige gegen Thügida Redner

    Eine Rede auf der THÜGIDA-Demonstration könnte ein juristisches Nachspiel haben. Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf erstattete Anzeige gegen Axel Schlümper, einen Anhänger der rechtsradikalen Bewegung “ Europäischen Aktion Ostthüringen”. Schlümper habe bei seiner Rede auf der Kundgebung Aussagen über die KZ-Gedenkstätte Buchenwald und die Opfer des Nationalsozialismus gemacht, die den Straftatbestand der Holocaustleugnung erfüllten, so Oberbürgermeister Wolf.

     

     
  • 11.10.2015, Israeli antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Israeli antisemitisch beleidigt

    Einem Mann aus Israel, der aufgrund seiner Kippa als Jude identifizierbar ist, wurde in der Flughafenstraße “Jude” hinterhergerufen. Diese vermeintlich neutrale Glaubensbezeichnung gilt unter Antisemiten als Beleidigung.

     
  • 09.10.2015, Israeli antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Israeli antisemitisch beleidigt

    Ein Mann aus Israel, der aufgrund seiner Kippa als Jude identifizierbar ist, wurde in der U-Bahnlinie 7 zwischen den Haltestellen “Rathaus Neukölln” und “Mehringdamm” von drei Männern mittleren Alters auf arabisch und deutsch antisemitisch beleidigt. Schon kurz nach dem Einsteigen wurde entgegen gerufen „Jude, verlass den Zug!“. 

     
  • 05.10.2015, Antisemitische Schmiererei

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Antisemitische Schmiererei

    Anwohner entdeckten neben der Öffnung eines Mülleimers den Schriftzug "Kom rein Jude" (sic) entdeckt. Ebenfalls in der gleichen Straße wurde ein weiterer Mülleimer beschmiert. Hier wurden "Juden rein" sowie die Wörter "Jude" - "Welt" - "Amerika" angebracht.

     
  • 29.09.2015, Antisemitische Schmiererei

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Antisemitische Schmiererei

    In einem Wagen der Berliner U-Bahn entdeckten Passagiere antisemitische Parolen, darunter die Aufforderung “Juden raus”.

     
  • 28.09.2015, Antisemitisches Lied in der Straßenbahn

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Antisemitisches Lied in der Straßenbahn

    Einer Gruppe von 5-10 Personen sang in der Straßenbahnlinie M4 auf Höhe der Greifswalder Straße gegen 21:20 Uhr eine Textzeile aus einem Lied der Naziband „Kommando Freisler“ (“»In Buchenwald, in Buchenwald machen wir die Juden kalt”). Laut Informationen der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus war die Reaktion der anderen Fahrgäste ein betretendes Schweigen. Laut dem Zeugen, der den Vorfall meldete, sei dies aber auch dem Auftreten der Gruppe geschuldet.

     
  • 26.09.2015, Stolpersteineinitiative bedroht

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    ReachOut Stolpersteineinitiative bedroht

    Die Initiatorin der Stolperstein-Initiative im Stadtteil Friedenau erhält per email Drohungen.

     

     
  • 25.09.2015, Antisemitische Sprüche bei Fußballspiel

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Antisemitische Sprüche bei Fußballspiel

    Bei Spiel der Fußballvereine Tennis Borussia (TeBe) Berlin und dem FSV Union Fürstenwalde in der Oberliga Nord-Ost kam es zu antisemitischen Schmährufen. TeBe Berlin und seine Fans sind bekannt für ihren bewussten Umgang mit der jüdischen Geschichte des Vereins. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu antisemitischen Gesängen gegen den Verein und seine Fans. Im Stadion rief laut Angaben eines TeBe-Ordners eine größere Gruppe Union-Fans während der Spiels „Juden Berlin“. Auch bei der Abreise beschimpfte ein Anhänger von Union Fürstenwalde einen Ordner unter anderem mit den Worten „Du Jude“. Seit vielen Jahren wird in deutschen Fußballstadien das Wort "Jude" als Schmähung der gegnerischen Vereine verwendet. Ein solcher Fangesang ist Ausdruck antisemitischer Alltagskommunikation, welche die grundsätzliche Abneigung gegen das Jüdische offenbart.

     
  • 20.09.2015, Schuss auf jüdisches Gemeindezentrum

    Nordrhein-Westfalen

    (Münster)

    Quelle:
    Jüdische Gemeinde Münster Unbekannter Täter schießt auf Fenster des Jüdischen Gemeindezentrums Münster

    Eim Unbekannter hat - vermutlich mit einer Waffe - ein Loch in eine Scheibe des jüdischen Gemeindezentrums Münster geschossen. Die Synagoge Münster war bereits in der Vergangenheit Ziel eines Molotov Cocktails und eingeworfener Bürofensterscheiben im Synagogenzentrum.

     
  • 20.09.2015, Antisemitische Schmiererei

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Antisemitische Schmiererei

    Unbekannte hinterließen an der Öffenung eines öffentlichen Mülleimers den Schriftzug “Juden rein”.

     
  • 18.09.2015, Junge Frau an den Haaren gezogen und antisemitisch beleidigt

    Beim Oktoberfest des Jugendzentrums Adelsberg kam es zu einem gewalttätigen und antisemitischen Übergriff auf eine 16-jährige Schülerin. Die Betroffene stand an einem Bratwurststand und unterhielt sich mit einer Gruppe von fünf bis sechs Jugendlichen. Als sie sich mit ihrem Namen vorstellte, wurde ein 31-Jähriger äußerst aggressiv. Er ging auf die Schülerin zu und fragte sie laut einem Bericht der Main-Post, woher ihr “ausländisch klingender Name” stamme. Dann soll er ihr kräftig an den Haaren gezogen und lautstark “Du Jude” gerufen haben.

     
  • 06.09.2015, Spieler des TuS Makkabi Köln antisemitisch beleidigt

    Nordrhein-Westfalen

    (Köln)

    Quelle:
    Fußball gegen nazis Köln und Berlin: Fußballer angegriffen, weil sie in jüdischen Vereinen spielen

    Spieler des Fußballvereins TuS Makkabi Köln wurden beim Kreisliga-Spiel gegen den ESV Olympia Köln III antisemitisch beleidigt. So sollen die gegnerischen Spieler unter anderem "Scheiß Juden" und "Free Palestine" gerufen haben.

    Der Olympia-Trainer weist die Vorwürfe zurück, laut der Jüdischen Allgemeinen behauptet er auf Facebook: "Es ist nie eine solche Beschimpfung gefallen, und das schwöre ich bei Gott!"

     
  • 04.09.2015, Stolpersteine geschändet

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Polizei Berlin Sachbeschädigung

    Unbekannte haben in Berlin-Adlershof zwei Stolpersteine mit schwarzer Farbe besprüht.

     
  • 31.08.2015, Kirche mit Davidstern markiert

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Kirche mit Davidstern markiert

    Unbekannte sprühten neben den Haupteingang des Verwaltungsgebäudes der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg - Schlesische Oberlausitz (EKBO) in der Georgenkirchstraße in Berlin-Mitte einen rosa Davidstern. Die Markierung von Gebäuden und Denkmälern durch einen "Davidstern" ist eine alte antisemitische Praxis, mit dem Ziel den vermeintlich jüdischen Charakter der Institution oder dort verorteter Menschen zu markieren. Häufig soll durch eine derartige Markierung öffentlicher Institutionen suggeriert werden, sie würden unter Einflussnahme jüdischer Interessen handeln, ein verbreiteter Ausdruck wahnhafter Vorstellungen von jüdischer Allmacht. Ein möglicher konkreter Anhaltspunkt für die Markierung des EKBO Gebäudes, könnte die dort angekündigte Ausstellung mit dem Namen „Martin Luther und das Judentum - Rückblick und Aufbruch“ sein. Im Rahmen der Ausstellung wird sich kritisch mit den anti-judaistischen Positionen Luthers gegenüber dem Judentum auseinandergesetzt.

     
  • 30.08.2015, Verbale und körperliche Attacken auf Spieler des TUS Makkabi

    Bei einem Heimspiel des Fußballvereins TuS Makkabi Berlin gegen den Weddinger Verein „Metoer 06“ kommt es zu anti-semitischen Beschimpfungen und körperlichen Angriffen. Ausgangspunkt des Vorfalls ist eine „Fair Play“-Spielsituation. Da ein Meteor-Spieler verletzt am Boden liegt, spielt Makkabi den Ball ins Aus, um das Spiel zu unterbrechen. Den folgenden Ball spielt Meteor kurz vor Makkabis Grundlinie ins Seitenaus. Ein Anhänger Makkabis kommentiert diese Spielweise als „eher unfaire Rückgabe“, woraufhin der angesprochene Meteor-Spieler entgegnet: „Ich ficke deine Mutter, du Drecksjude!“ Als sich ein weiterer Zuschauer einmischt, rennt der Spieler auf diesen zu und springt ihm mit dem Fuß in den Bauch. Während der folgenden tumultartigen Auseinandersetzung zwischen den Teams beschimpfen die Meteor-Spieler die Makkabi-Spieler als „Judenschweine“, „Drecksjuden“ und „Hurensöhne“. Zwei Makkabi-Spieler werden leicht verletzt.

     
  • 29.08.2015, Holocaust-Überlebender als “Nazi” beschimpft

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus Holocaust-Überlebender als “Nazi” beschimpft

    Am Rande einer Demonstration unter dem Motto “ Gedenken an die Opfer des Gazakrieges“
    am Brandenburger Tor, kommt es zu einem antisemitischen Übergriff. Zwei Männer, ein 90-jähriger jüdischer Holocaust-Überlebender und sein Sohn, wollen die Demonstrierenden darauf aufmerksam machen, dass der Krieg nicht vom Staat Israel ausging, sondern von der im Gaza-Streifen herrschenden Hamas. Daraufhin werden sie von mehreren Demonstrierenden angegangen. Im weiteren Verlauf wird der 90-Jährige unter anderem als “Faschist” und “Nazi” beschimpft. Es fallen außerdem geschichtsrevisionistische Aussagen und Parolen wie „Kindermörder Israel“.

     
  • 22.08.2015, Glasscheibe einer Synagoge zerstört

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Tagesspiegel Unbekannte zerstören Eingangstür einer Synagoge

    In der Nacht vom 22. auf den 23. August zerstören Unbekannte die Glasscheibe der Eingangstür einer Synagoge in der Karl-Liebknecht-Straße. Dies bemerkte der Objektschutz gegen 1 Uhr nachts.

     
  • 17.08.2015, NPD-Kreisrat empfiehlt Deportation von Asylsuchenden in Konzentrationslager

    In Bautzen werden 37 Asylsuchende in einer ehemaligen Dorfschule untergebracht. Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung befragt Anwohner zu der Unterkunft. Der Kreisvorsitzende der NPD Bautzen, Jürgen Kötzing, sagt auf die Frage, ob er die Asylsuchenden wilkommen heiße: “”Nee, Gleis 17, Waggon 1, rein und ab“. Die Aussage spielt auf Gleis 17 des Bahnhofs Berlin-Grunewald an, von wo aus Tausende Juden nach Ausschwitz-Birkenau und Theresienstadt geschickt wurden.

    Update: Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Görlitz ein Ermittlungsverfahren gegen Jürgen Kötzing wegen Volksverhetzung eingeleitet.

     
  • 17.08.2015, Mann zerstört Kunstwerke, die an Häftlinge einer KZ-Außenstelle erinnern

    Hessen

    (Frankfurt/Main)

    Quelle:
    Hessenschau KZ-Gedenkbinden geschändet - Mann festgenommen

    Mit 16000 Stoffbinden an Bäumen erinnert das Projekt “Mitten unter uns” an die 1600 Gefangenen der KZ-Außenstelle “Katzbach”. Immer wieder waren einzelne Stoffbinden von Unbekannten entfernt worden. Am Montag wurde ein 61-Jähriger auf frischer Tat ertappt. Bei der Befragung durch die Polizei gab der Mann zu, bereits zuvor eine der Binden beschädigt zu haben. Der Mann ist wegen anderer rechter Straftaten polizeibekannt.

     
  • 11.08.2015, Polizist wegen volksverhetzenden und antisemitischen Aussagen supendiert

    Im Zuge eines Gerichtsverfahrens gegen einen Polizisten stellt sich heraus, dass dieser im Kreise seiner Kollegen mehrfach volksverhetzende und antisemitische Aussagen tätigte. So soll er unter anderem die Tötung von Juden, Kommunisten und Zivilisten beim Russlandfeldzug gerechtfertigt haben. Seine Begründung: es habe sich um Partisanen gehandelt. Die zuständige Polizeidirektion hat den Beamten nun vom Dienst suspendiert.

     
  • 09.08.2015, Verurteilung wegen antisemitischem Facebook-Post

    Bayern

    (Rottal-Inn)

    Quelle:
    Rottaler Anzeiger Mit Hitler-Bild und Hakenkreuz gegen Israel gewütet

    Ein junger Mann aus Rottal-Inn wird vor Gericht wegen "Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" verurteilt. Er hatte auf Facebook ein Bild von Adolf-Hitler gepostet, auf dem außerdem viele Hakenkreuze zu sehen waren. Mit dem Bild setzte der Mann die israelische Palästina-Politik mit dem Nationalsozialismus gleich.

     
  • 03.08.2015, Taxi-Fahrer bedrängt “Judensportler"

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Taxi-Fahrer bedrängt “Judensportler"

    Ein Taxifahrer fragt seine Fahrgäste, die als Teilnehmende der “European Maccabi Games” zu erkennen sind, ob sie auch „Judensportler“ seien. Als sie dies bejahen, wird der Fahrer aggressiv.

     
  • 02.08.2015, Antisemitische Aufkleber

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin Antisemitische Aufkleber entdeckt

    Augezeugen entdecken in der Nähe des S-Bahnhof Greifswalder Straße mehrere antisemitische Aufkleber und entfernen diese. Die Aufkleber zeigten antisemitische Tierkarikaturen und Sprüche. So zeigte eines der Motive Schafe mit langen Nasen, Schläfenlocken und einem schwarzen Hut. Beschriftet wurde die antisemtische Karrikatur mit "Juden doof" und "Israel doof".

     
  • 02.08.2015, Israelis mit Flaschen attackiert

    Am Abend wird ein Israeli mit seiner Begleitung am Berliner S-Bahnhof Halensee von drei angetrunkenen Männern mit Flaschen beworfen und antisemitisch beschimpft. Der Israeli ist auf Grund seine Kippa als Jude zu erkennen, woraufhin er anti-semitisch beleidigt wird. Die Angreifer rufen "Da sind ja schon wieder ein paar von diesen Drecksjuden" und "Scheiß Juden, dass ihr euch immer noch in unser Land traut."

     
  • 31.07.2015, Wachschutz der “European Maccabi Games” antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Polizei Berlin Antisemitische Vorfälle

    Zwei Wachmänner, die im Hotel Estrel angestellt wurden, um für die dort untergebrachten Teilnehmenden der “European Maccabi Games” zu sorgen, wurden von einem Mann antisemitisch beleidigt. Der Mann wurde noch vor Ort von der Polizei festgenommen.

     
  • 30.07.2015, Steinwürfe und antisemitische Parolen

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine Antisemitische Vorfälle während Maccabi Games

    Unbekannte greifen am S-Bahnhof Sonnenallee eine Gruppe von sechs Mitgliedern der Chabad Lubawitsch-Strömung an. Sie werden mit Schottersteinen beworfen und beleidigt. Unter anderem fällt die Parole “Kill Israel”.

     
  • 30.07.2015, Hitlergruß vor Hotel, in dem jüdische Sportler untergebracht sind

    Ein Sportler berichtet, er habe aus dem Hotelfenster zwei Mal beobachtet, wie aus vorbeifahrenden Autos der Hitlergruß gezeigt wurde.

     
  • 24.07.2015, Antisemitische Flugblätter verteilt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Antisemitische Flugblätter verteilt

    Unbekannte verteilten in einem Broschürenkasten der Berliner Verkehrsbetriebe am U-Bahnhof Birkenstraße mehrere antisemitische Flugblätter. Darauf steht die Parole “Juden raus!”.

     
  • 14.07.2015, Antisemitische Beleidigung bei Stadtrundgang

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS Facebookseite von RIAS

    Am Vormittag des 14.07.15 wurde auf dem Gelände des Museums Pankow in der Prenzlauer Allee in Berlin der Audiorundgang "Jüdische Geschichte(n) im Prenzlauer Berg", erstellt vom "Arbeitskreis Historisch-politische Bildung" (AK HipoBil), der Öffentlichkeit vorgestellt.
    Kurz vor Beginn der Veranstaltung nahm ein Passant den Flyer des Projekts in die Hand und fragte zwei Vertreter_innen des AK HipoBil:"Haben Sie das auch mit den Steuern drin?"
    Auf Nachfrage erklärte der Mann: "Na, dass die Juden in Deutschland keine Steuern zahlen müssen, wenn sie bis zur 10. Generation nachweisen können, dass ihre Vorfahren durch den Holocaust Nachteile erfahren haben."Weiter adressierte er die Beiden: "Sie müssen ja Jüdin sein, wenn Sie mir das Wort im Mund rumdrehen."
    Er verabschiedete sich mit dem Kommentar: "Sie sind eine doofe Jüdin."

     
  • 11.07.2015, Al-Quds-Demonstrationen

    (bundesweit)

    Quelle:
    RIAS Al-Quds-Demonstrationen

    Am 11. Juli, dem sogenannten al-Quds-Tag, fanden auch in vielen Städten Deutschlands erneut anti-semitische Demonstrationen statt. Al-Quds ist die arabische Bezeichnung für Jerusalem. Vor allem im Iran wird an diesem Tag alljährlich zu staatlich organisierten Massendemonstrationen gegen Israel aufgerufen. In diesem Zusammenhang kommt es regelmäßig zu anti-semitischen Hassreden. Auch in Deutschland finden am al-Quds-Tag seit den 80er Jahren in vielen Städten anti-semitische und anti-zionistische Demonstrationen Kundgebungen statt. Anders als im Vorjahr fanden bei den diesjährigen al-Quds-Demonstrationen keine Angriffe auf Gegendemonstrant_innen statt. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) betont jedoch, dass sich die Redner der Demonstration in Berlin in diesem Jahr “wesentlich offener und aggressiver gegen Israel, 'die Zionisten' und Juden_Jüdinnen” gerichtet hätten. Auch in Essen gab es Festnahmen wegen volksverhetzender und anti-semitischer Parolen.

     
  • 10.07.2015, Antisemitische Mail an Jüdische Gemeinde

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- ind Informationsstelle Antisemitismusstelle Facebookmeldung von RIAS

    Am 10. Juli 2015 erhielt die Jüdische Gemeinde zu Berlin, eine E-Mail mit dem Betreff "Hass wegen Religion?". Der Autor nimmt dabei Bezug auf die Sendung „Gewalt im Namen Gottes“ die am selbigen Tag auf 3sat ausgestrahlt wurde.
    In der E-Mail wird der alte Vorwurf formuliert, Juden seien selbst verantwortlich für den Antisemitismus. Weiter wird ausgeführt „Verlogen, hinterfotzig und nur auf das eigene Wohl bedacht, das ist die Religion der Juden!!! […] Ich persönlich habe massive negative Erfahrungen zeitnah erlebt. Dagegen gibt es keine fadenscheinige Argumente, ganz zu schweigen von dem Mord in Gazastreifen“. Der Text endet mit den Worten „Wir sehen uns!!!“. Jüdische und/oder israelische Organisationen sind mit solchen und ähnlichen antisemitischen Emails leider häufig konfrontiert.

     
  • 10.07.2015, Jüdische Gemeinde erhält Drohung per email

    Die Jüdische Gemeinde zu Berlin erhielt eine email mit dem Betreff "Hass wegen Religion?". Der Verfasser der email nimmt dabei Bezug auf die Sendung „Gewalt im Namen Gottes“, die am selbigen Tag auf 3sat ausgestrahlt wurde. In der email wird der alte Vorwurf formuliert, Juden seien selbst verantwortlich für den Antisemitismus. Weiter wird ausgeführt „Verlogen, hinterfotzig und nur auf das eigene Wohl bedacht, das ist die Religion der Juden!!! […] Ich persönlich habe massive negative Erfahrungen zeitnah erlebt. Dagegen gibt es keine fadenscheinige Argumente, ganz zu schweigen von dem Mord in Gazastreifen“. Der Text endet mit den Worten „Wir sehen uns!!!“.

     
  • 02.07.2015, Stolpersteine geschändet

    Berlin

    (Berlin-Spandau)

    Quelle:
    Tagesspiegel Stolpersteine geschändet

    Nur zwei Tage nach einer Gedenkfeier sind in der Spandauer Neustadt die für drei in Auschwitz ermordete Mitglieder einer jüdischen Familie verlegten Stolpersteine geschändet worden. Einer der Steine wurde entwendet, die zwei anderen waren gelockert.

     
  • 01.07.2015, Bedrohung und antisemitische Beleidigung

    Berlin

    (Marzahn-Hellersdorf)

    Quelle:
    Berliner Register Vorfallsmeldung

    An der Landsberger Allee wurden gegen frühen Nachmittag zwei junge Männer von zwei Nazis beleidigt und bedroht. Der Hauptagressor versuchte die zwei Männer anzugehen, beleidigte sie antisemitisch und zeigte den Hitlergruß. Weiter rief er "Heil Hitler".

     
  • 28.06.2015, Jüdischer Friedhof geschändet

    Baden-Württemberg

    (Bad Cannstatt)

    Quelle:
    Stuttgarter Nachrichten und JFDA Polizei: "Rechte Schmierereien wohl nicht von Neonazis"

    Unbekannte schmieren in der Nacht zum Sonntag antisemitische Parolen und Nazi-Symbole auf die Mauer und den Gehweg des jüdischen Friedhofs in Bad Cannstatt. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilt, hatten die Unbekannten mit brauner Farbe "Hitler", "Fuck Isis", ein spiegelverkehrtes Hakenkreuz und andere Symbole wie eine Sonne und ein Fragezeichen an die Mauer des Friedhofs im Cannstatter Sparrhärmlingweg gesprüht. Auf dem Gehweg vor der Mauer war in großen Buchstaben das Wort "Judenbank" zu lesen.
    Ein Sprecher der Stuttgarter Polizei erklärte: "Die Symbolik ist rechtsextremistisch." Aufgrund ihrer Widersprüchlichkeit - unter anderem passe die Parole "Fuck Isis" nicht in einen antisemitschen Kontext - und der Tatsache, dass das Hakenkreuz falsch dargestellt sei, gehe die Polizei allerdings davon aus, dass "diese Schmierereien nicht von Neonazis begangen wurden". Möglicherweise wollten die unbekannten Täter mit den Schmierereien provozieren und auf geschmacklose Weise Aufmerksamkeit erregen. Netanel Wurmser will die Vermutung der Polizei nicht so ohne Weiteres teilen. Der Landesrabbiner sah sich am Montag vor Ort die Schmierereien an. ‘Der Sprachgebrauch kommt schon aus einer ganz bestimmten, antisemitischen Ecke’, sagte er betroffen. Wurmser wollte nicht ‘zu viel über die Hintergründe philosophieren’. Als Jugendstreich wollte er den Vorfall aber nicht durchgehen lassen

     
  • 27.06.2015, Jüdische Ausstellung geschändet

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Süddeutsche Zeitung und Die Welt Ausstellung über jüdisches Leben mit "Hitler-Bärtchen" verunstaltet

    Unbekannte haben am Wochenende die Ausstellung "Jüdisches Leben in München gestern & heute" auf dem Sankt-Jakobs-Platz in der Münchner Altstadt beschädigt. Mit einer Zigarette haben die Unbekannten Hitler-Bärte in Fotos einer Jubiläums-Ausstellung der Israelitischen Kultusgemeinde in München gesengt. Das Dezernat für Staatsschutzdelikte der Polizei ermittelt.

    Die Israelitische Kultusgemeinde spricht von einer Schändung. Es gehe "nicht einfach nur um Sachbeschädigung", sagte Präsidentin Charlotte Knobloch. "Diese Tat ist Ausdruck von übelster Menschenverachtung und Verachtung gegenüber unseren freiheitlich-demokratischen Grundsätzen". Die Ausstellung "Jüdisches Leben in München gestern & heute" dokumentiert die Geschichte der Kultusgemeinde und stellt unter anderem jüdische Persönlichkeiten aus der Geschichte vor, die in München gewirkt haben.

     
  • 27.06.2015, Pinkwashing-Aktion beim CSD

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    eigene Recherche

    Am 27. Juni versuchten antiisraelische Aktivisten eine Rede des israelischen Botschafters beim Berliner Christopher Street Day (CSD) durch Lärm und Störaktionen zu verhindern.Im Vorfeld des CSD initiierten sie eine Petition gegen den Auftritt des Botschafters bei cahnge.org, die jedoch nur wenige Menschen unterschrieben. Auch die Zahl der antiisraelischen Aktivisten beim CSD war sehr marginal, viele von ihnen trugen "Boycott Israel"-Buttons. Die Israel-Pinkwashing"-Aktionen sind Bestandteil der antisemitischen BDS (Boycott, Divestment and Sanctions)-Kampagne, die die Zerstörung des Staates Israel zum Ziel hat.

     
  • 26.06.2015, Antisemitische Sachbeschädigung

    Nordrhein-Westfalen

    (Bonn)

    Quelle:
    eigene Quelle + Antisemitismus Watch NRW Facebookseite Antisemitismus Watch NRW

    Unbekannte haben zwischen Freitag Abend (26.06.) und Sonntag Mittag (28.06), das Fahrrad eines Mitgliedes der jüdischen Gemeinde zerstört und mit einem Hakenkreuz im Sattel versehen.

     
  • 26.06.2015, Mann aus antisemitischen Motiven gewürgt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    ReachOut Mann aus antisemitischen Motiven gewürgt

    Gegen 15.30 Uhr wird ein 66-jähriger Mann auf dem Wilhelmsruher Damm von einem 34-jährigen Mann aus antisemitischer Motivation gewürgt.

     
  • 22.06.2015, Antisemitische Nazischmierereien in Bonn

    Nordrhein-Westfalen

    (Bonn)

    Quelle:
    eigene Quelle + Antisemitismus Watch NRW Facebookseite Antisemitismus Watch NRW

    An der Bonner Nordbrücke wurden antisemitische Nazischmierereien angebracht.
    Neben: "Seit stark gegen Zionisten!" und "gegen Zyonismus!" folgte: "Nieder mit dem Judenpack" und den Davidstern als Inbild des Satanismus.

     
  • 21.06.2015, Israeli antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Israeli antisemitisch beleidigt

    Ein aufgrund seiner Kippa als Jude identifizierbarer Israeli wurde am U-Bahnhof “Rathaus Neukölln” verfolgt und antisemitisch beleidigt. Eine Gruppe von sechs Jugendlichen beleidigte ihn zunächst auf der Straße als “Drecksjuden” und spuckte vor ihm auf den Boden. Dann verfolgten die Jugendlichen den Mann in den U-Bahnhof. Der Israeli nahm darauf hin seine Kippa ab und versteckte sich zwischen Passanten. Die Jugendlichen riefen immer wieder „Jude, wo bist du?“ und suchten den ganzen Bahnhof nach ihm ab, bis der Zug einfuhr. 

     
  • 20.06.2015, Geschlagen und antisemitisch beleidigt

    Sachsen-Anhalt

    (Halle/Saale)

    Quelle:
    MDR Ausländerfeindliche Attacken in Magdeburg und Halle

    Am frühen Samstagmorgen beleidigt ein 36-Jähriger eine Gruppe von Personen mit volksverhetzenden Aussagen, darunter "Scheiß Juden". Anschließend verfolge er die Gruppe und schlägt einen Mann ins Gesicht. Die Polizei konnte den Angreifer festnehmen. Gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung und Körperverletzung ermittelt.

     
  • 18.06.2015, Antisemitische Sticker verklebt

    Berlin

    (Neukölln)

    Quelle:
    Amaro Foro e.V / Berliner Register Meldung der Registerstelle

    An der Ecke Fuldastr./Weichselplatz haben Unbekannte antisemitische Sticker verklebt. Nach Entdeckung entfernten Passanten die zwei vorgefundenen antisemitische Sticker.

     
  • 14.06.2015, Antisemitische und rassistische parolen gesprüht

    Brandenburg

    (Rathenow)

    Quelle:
    Presseservice Rathenow Rathenow: NS Schmierereien in Stadt und Umgebung

    In Rathenow und Umgebung waren Ende Mai / Anfang Juni 2015 zum ersten mal seit Jahren wieder vermehrt Schmierereien mit deutlichem NS-Bezug aufgetaucht. Entlang eines 5km langen Radwegabschnittes zwischen einer ehemaligen Eisenbahnbrücke in Rathenow bis kurz vor der Gemeinde Stechow hatten Unbekannte ungefähr ein dutzend Hakenkreuze im Brückenbereich, auf der Fahrradstraße, an Sitzbänken, Verkehrszeichen und Hinweisschildern angebracht. Möglicherweise dieselben Täter_innen hatten sich auch an einem ehemaligen Kino in Ferchesar zu schaffen gemacht. Im Eingangsbereich des Gebäudes hatten die Unbekannten ebenfalls Hakenkreuze sowie rassistische und antisemitische Parolen angebracht. In einem Schuppen hinter dem Kino fanden sich weitere NS Symbole und Slogans, aber auch Pentagramme.

     
  • 07.06.2015, Antisemitische Schmierereien

    Sachsen

    (Zwickau)

    Quelle:
    RAA Sachsen RAA-Meldung

    Durch unbekannte Täter wurden am Samstag gegen 17:15 Uhr auf den Fußweg am Mittleren Ring in Treuen ein Judenstern sowie das Wort „RAUS“ mit schwarzer Farbe aufgesprüht. Ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung wurde eingeleitet.

     
  • 03.06.2015, Angriff und verbale Attacke

    Zur Mittagszeit kam es zu einem antisemitischen Übergriff auf der Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln. Der Täter lief auf sein Opfer zu und schrie ihm “schwules Judenschwein” entgegen. Anschließend schlug er dem Opfer ins Gesicht. Da keine_r der anwesenden Passant_innen eingriff, ergriff das Opfer die Flucht.

     
  • 31.05.2015, Antisemitische Pöbelei

    Berlin

    (Wilmersdorf)

    Quelle:
    Berliner Register Registermeldung

    Auf einem Fest am Prager Platz in Wilmersdorf bepöbelte am 31. Mai 2015 um 21.50 Uhr eine Frau in volksverhetzender antisemitischer Weise eine Gruppe aus Israel.

     
  • 26.05.2015, Antisemitische Schmiererei und Drohungen an Wohnhaus

    Nordrhein-Westfalen

    (Gelsenkirchen)

    Quelle:
    Dattelner Morgenpost Täter kamen in der Nacht

    Heike Jordan wird erneut Opfer rechter Schmierer. Es macht fassungslos: In der Nacht zu Dienstag wurde das Wohnhaus von Heike Jordan mit faschistischen Parolen beschmiert. Es ist nicht das erste Mal, dass die 52-Jährige zum Opfer rechter Gewalt wird. Wie bei der letzten Attacke Ende April  schmierten die Täter rechtsextreme und antisemitische Parolen an das Haus der mutigen Frau, die auch schon von einem Neonazis vor ihrer Haustür angegriffen wurde. Der Staatsschutz ermittelt, kommt aber bisher zu keinen Ergebnissen.

     
  • 23.05.2015, Antisemitische Schmiererei an Kleiderspendecontainer

    Unbekannte hinterließen an einem Kleiderspendecontainer antisemitische Schmierereien.

     
  • 22.05.2015, Antisemitische Schmiererei an U-Bahnhof

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS Antisemitische Schmiererei an U-Bahnhof

    Unbekannte hinterließen am U-Bahnhof Alt-Mariendorf antisemitische Parolen, darunter "Juden-Terror auf der Welt", "Juden, die wahren Terroristen" sowie "Amerika und Israel [...] Illuminati".

     
  • 21.05.2015, Reifen an Auto zerstochen - möglicher antisemitischer Hintergrund

    Berlin

    (Mitte)

    Quelle:
    Tagesspiegel Israelsticker am Auto - Reifen zerstochen

    In der Klopstockstraße in Berlin-Mitte wurden Donnerstagabend die Reifen eines Autos zerstochen - am Wagen war ein Pro-Israel-Sticker angebracht. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.
    Das Auto war von seiner 52-jährigen Besitzerin in der Klopstockstraße abgestellt worden. Als die Frau um 19.45 Uhr zu ihrem Wagen zurückkehrte, bemerkte sie zwei platte Reifen. Sie waren von Unbekannten zerstochen worden.
    Laut Polizei hatte die Frau einen "Aufkleber mit Sympathiebekundungen zu Israel" an ihren Wagen geklebt. Weil Antisemitismus der Auslöser für die Sachbeschädigung gewesen sein könnte, wurde der Polizeiliche Staatsschutz mit den Ermittlungen betraut. Die Reifen anderer Autos, die ebenfalls in der Klopstockstraße abgestellt waren, wurden nicht zerstochen.

     
  • 21.05.2015, Auto mit “I love Israel”-Aufkleber beschädigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus Reifen an Auto mit “I love Israel”-Aufkleber zerstochen

    Unbekannte zerstechen in Berlin-Moabit die Reifen eines Autos, an dem ein “I love Israel”-Aufkleber klebt. Der Staatsschutz ermittelt und nennt als Motiv für die Tat Anti-Semitismus.

     
  • 19.05.2015, Volksverhetzung am Denkmal für die ermordeten Juden in Europa

    Berlin

    (Mitte)

    Quelle:
    Polizei Berlin Polizeimeldung

    Nachdem ein Mitarbeiter des polizeilichen Objektschutzes gegen 5 Uhr zwei Männer dabei beobachtete, wie sie nicht nur im Stelenfeld in der Cora-Berliner-Straße urinierten, sondern auch antisemitische Parolen riefen, alarmierte er Einsatzbeamte vom Polizeiabschnitt 34 zur Unterstützung. Durch die Polizisten konnten die 21 und 23 Jahre alten Tatverdächtigen aus einer Fünfköpfigen-Gruppe heraus ermittelt werden. Im Anschluss der Ermittlungen vor Ort wurden die Beteiligten entlassen. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

     
  • 19.05.2015, Denkmal für die ermordeten Juden Europas geschändet

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Polizei Berlin Denkmal für die ermordeten Juden Europas geschändet

    Zwei 21 und 23 Jahre alte Männer urinieren am frühen Morgen an die Steinstehlen des Denkmals für die ermordeten Juden Europas und skandieren dabei anti-semitische Parolen.

     
  • 15.05.2015, Antisemitische Äußerungen auf Demonstration

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) RIAS

    Berlin. Die so genannte „Nakba-Demo“ zieht vom Karl-Marx-Platz durch
    Neukölln. Organisiert und unterstützt wird sie durch ein breites Bündnis
    Palästinensischer, marxistisch-leninistischer und anti-kapitalistischer
    Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet. In zahlreichen Reden, der
    Moderation und auf Plakaten wird Israel als kolonialer Apartheidstaat
    dämonisiert. Die Existenz des Staates wird als rassistisches
    Unterfangen beschrieben, dem jede Legitimität abgesprochen wird.
    Der internationale (auch militante) Kampf gegen Israel wird nicht nur
    Legitimiert, sondern auch als Bedingung beschrieben sich in der
    Gegenwart Humanist oder Anti-Rassist bezeichnen zu können.
    In seiner Rede sagt Ahmed Schah vom „Jugendtheaterbüro Berlin-Moabit“ Israel
    ist rassistischer als die Apartheid in Südafrika. Gegen Rassismus zu
    Sein, heisst international gegen Israel zu kämpfen. Der Redner der
    „Nicht-Weißen anti-kapitalistischen Gruppe (POC) im Aufbau“ beschreibt
    die Gründung und die Existenz Israels als rassistisches Unterfangen. Bis
    heute würde es
    sich um Kolonialismus handeln, der auf ethnischen Säuberungen
    basiere. In seiner Rede wird die israelische Gesellschaft
    homogenisiert. Antisemitismus in arabischen Ländern als Grund für
    die Einwanderung nach Israel wird explizit bestritten.
    In der Rede der „Neuen Antikapitalistischen Organisation“ wird von
    Deutscher „Schuld-Ideologie“ gesprochen, die die BRD zu engen
    Diplomatischen Beziehungen mit Israel verpflichte. Deutschland würde
    sich durch seine Militär-Unterstützung an einer „Weltkriegsspirale“
    Beteiligen, was israelisches Handeln als Gefahr für den
    Ausbruch eines „Weltkriegs“ verantwortlich macht. In Deutschland
    Verbotene palästinensische Terrororganisationen werden als legitime
    Interessengruppen für Palästinenser_innen in Deutschland beschrieben
    Und deren Entkriminalisierung gefordert. In dem Beitrag der Gruppe
    „Revolution“ wird zu einer neuen „Intifada“ gegen Israel aufgerufen, mit
    Dem Ziel einen neuen (multi-religiösen) Staat an der Stelle Israels
    zu schaffen.

     

     
  • 05.05.2015, Antisemitische Beleidigung am U-Bahnhof

    Berlin

    (Berlim)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus RIAS-Facebook-Meldung

    Am 05. Mai 2015 wurde ein ca. 55-jähriger Mann mit Kippa am U-Görlitzer Bahnhof beschimpft. Auf seinem Weg die Bahnhofstreppe herunter, rief ein junger Mann laut: „Scheiß Jude!“. Der Betroffene ignorierte die Beschimpfung und setzte seinen Weg kommentarlos fort. Passant_innen, die den Vorfall mitbekamen, reagierten nicht.

     
  • 04.05.2015, Hitlergruß vor Synagoge auf PEGIDA-Demonstration

    Sachsen

    (Dresden)

    Quelle:
    MOPO24 So liefen die PEGIDA-Demos am Montag

    Ein 24-jähriger Teilnehmer einer PEGIDA-Demonstration zeigt vor einer Synagoge den Hitlergruß.

     
  • 01.05.2015, Mitglied der Jüdischen Gemeinde antisemitisch im Straßenverkehr beschimpft, bedroht und bespuckt

    Ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu Berlin wurde in seinem Auto am Großen Stern in Berlin-Mitte vom Fahrer eines Lieferwagens antisemitisch beschimpft, bedroht und bespuckt. Der unbekannte Täter signalisierte dem Betroffenen an der Ampel Hofjägerallee Ecke Großer Stern er soll das Fenster herunterlassen. Nichts Schlimmes ahnend folgte der Betroffene der Bitte, um sofort mehrfach den Ausruf "Ich ficke Israel" zu vernehmen. Eingebogen auf die Straße des 17. Juni täuschte der Fahrer des Lieferwagens mehrfach an, das Auto des Betroffenen zu rammen. An der nächsten Ampel Ecke Entlastungsstraße folgte eine weitere Schimpftirade. Schließlich spuckte der Täter in die Richtung des Betroffenen.
    Der Betroffene schilderte, dass er ausnahmsweise an diesem Tag seine Kippa nicht mit einem Basecap verdeckt hatte, was er seit vielen Jahren tue, um antisemitischen Anfeindungen aus dem Weg zu gehen.

     
  • 27.04.2015, Antisemitische Aussagen bei BÄRGIDA-Demonstration

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus Reden und Parolen mit antisemitischen Implikationen bei BÄRGIDA-Kundgebung

    Bei der BÄRGIDA-Kundgebung äußern sich Redner und Demonstrierende antisemitisch. Neben dem bekannten “Lügenpresse”-Ausruf werden bei der Zwischenkundgebung vor dem Kanzleramt begleitende Medienvertreter als “Mischpoke von der Presse” beschimpft. Bereits im März wurden “Lügenpresse auf die Fresse”-Parolen in die Tat umgesetzt, als ein Journalist auf einer BÄRGIDA-Demo tätlich angegriffen wurde.

     
  • 26.04.2015, Fußball: Polizei entfernt Israel-Flagge aus Fanblock

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Sport1 Eklat um Israel-Fahne

    Das Abhängen einer israelischen Flagge vor dem Spiel zwischen Union Berlin und dem FC Ingolstadt hat für einen Eklat gesorgt. Anhänger des FCI mussten am Sonntag auf Bitten der Polizei vor dem Anpfiff die Fahne Israels abnehmen, die Aktion könnte ein Nachspiel haben. Ingolstadts israelischer Spieler Almog Cohen, der das Geschehen von der Bank aus bemerkte, berichtete bei Bild: "Ich sehe, wie unsere Fans die israelische Fahne herunternehmen. Sie sagen mir, dass sie das auf Anweisung eines Ordners getan haben. Mir hat der Order dann gesagt, dass keine politischen Symbole erlaubt sind. Da habe ich ihn gefragt, ob auch Fahnen anderer Länder verboten sind. Da sagte er mir: 'No, only Jewish flag.' Das hat mich schockiert." Im Nachhinein bedauerte die Berliner Polizei die Entscheidung.

     
  • 25.04.2015, Schaukasten für Stolpersteine zerstört

    Berlin

    (Friedenau)

    Quelle:
    Polizei Berlin Schaukasten beschädigt

    Unbekannte zerstörten in Friedenau die Scheibe des Infokastens zu den Stolpersteinen in der Stierstraße. Die Tat wurde heute Mittag gegen 13.20 Uhr bei der Polizei angezeigt. Offensichtlich hatte man mittels eines Kleinpflastersteins in der Zeit von Samstag, 25. April 2015, 10 Uhr, bis zur heutigen Entdeckung, die Scheibe des Schaukastens eingeschlagen. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

     
  • 25.04.2015, Stolperstein-Infokasten zerstört

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Polizei Berlin

    Unbekannte zerstören in Berlin-Friedenau die Scheibe eines Glaskastens, in dem auf  Hinweistafeln über Stolpersteine und das einstige jüdische Leben in der Stierstraße informiert wird.

     
  • 21.04.2015, 32-Jährige antisemitisch beleidigt und bespuckt

    Berlin

    (Neukölln)

    Quelle:
    Berliner Morgenpost 32-Jährige antisemitisch beleidigt und bespuckt

    Bei einem Streit im Treppenhaus eines Wohnhauses in Neukölln ist eine Frau von ihrer Nachbarin antisemitisch beleidigt und bespuckt worden. Die 32-jährige Mieterin eines Mehrfamilienhauses in der Silbersteinstraße zeigte am Dienstag gegen 14 Uhr an, dass sie bereits am 10. April angepöbelt worden sei, als sie gegen 15 Uhr ihre 65-jährige Nachbarin im Treppenhaus traf. Nach einem lautstarken Wortwechsel sei sie von der Seniorin antisemitisch beleidigt und im Gesicht bespuckt worden. Die 32-Jährige drückte die Frau von sich weg und ging in ihre Wohnung. Da sie wiederholt in dieser Form beleidigt worden sei, entschloss sich die Frau, dies bei der Polizei anzuzeigen.
    Gegen die 65-Jährige wird nun wegen Volksverhetzung und Körperverletzung ermittelt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt hier die Ermittlungen.

     
  • 20.04.2015, Mann antisemitisch beleidigt und bedroht

    Nordrhein-Westfalen

    (Bonn)

    Quelle:
    Bericht des Betroffenen

    Am Montag den 20. April 2015 wurde ein 20 jähriger Mann erneut (siehe Vorfall 16.04.15 in Bonn) von einer Gruppe von Jugendlichen antisemitisch beleidigt und zudem bedroht. Als der Mann den Bonner Hauptbahnhof verließ und in Richtung Busbahnhof ging stürmten zwei Jungen (zwischen 18 und 20 Jahren), die seine Kippa bemerkten, auf ihn los. "Ey du Drecksjude" schrien sie. Der verbal attackierte Mann rannte daraufhin in einen Imbissladen, wo er sich versteckte. Die Jugendlichen warteten 10 Minuten vor der Tür und riefen dem Mann zu: "Wir kriegen dich schon noch!". Der Mann erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei.

     
  • 16.04.2015, Antisemitische Beleidigung auf Bonner Hauptbahnhof

    Nordrhein-Westfalen

    (Bonn)

    Quelle:
    Bericht des Betroffenen

    Ein 20 jähriger Jude wurde am Donnerstag, den 16.04.2015 am Bonner HBF Gleis 1 von einem etwa 20 jährigen Mann verbal antisemitisch attackiert. Der Mann kam auf den Juden, der eine Kippa trug, zu und fragte ihn: "Wie es sein könnte, das ein Jehudi hier frei rumlaufen dürfte...". Dann spuckte er dem jüdischen Mann vor die Füße. Dieser rannte daraufhin weg, aus Angst mit der Bierflasche, den der Angreifer bei sich trug, angegriffen zu werden.

     
  • 16.04.2015, Rechte Schmierereien am Holocaust-Gedenktag

    An Jom haSchoa’a (Holocaust-Gedenktag in Israel) entdeckt die Polizei rechtsradikale Schmierereien an einer Brücke.

     
  • 12.04.2015, Rechte Schmierereien

    Bayern

    (Floß)

    Quelle:
    A.I.D.A.-Archiv Vorfallsmeldung

    Floß (Lkr. Neustadt an der Waldnaab). Der oberpfälzische Markt Floß liegt sechs Kilometer von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg entfernt. Vor 70 Jahren, am 9. April 1945, wurde im Konzentrationslager Flossenbürg Dietrich Bonhoeffer  von den Nationalsozialisten hingerichtet. Zum Gedenken an ihn gibt es dort eine große Jugendbegegnung und am Sonntag einen einen im Fernsehen übertragenen Gedenkgottesdienst.
    In der Nacht zum Sonntag beschmieren Neonazis zwischen 0.30 und 1.35 Uhr den gesamten Ort Floß mit NS-Symbolen und Parolen. Auf Hinweistafeln, Ortsschildern, Wegweisern und Zäunen sprayen sie u. a. "HJ", "SA", "SS", "88", ein "eisernes Kreuz" und mehrere Hakenkreuze sowie "Deutschland Wach Auf", "Judenhass", "Lug und Betrug" und "US BESATZUNGSZONE". Neonazistische Sprühereien gibt es auch gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel ("Merkel = US ZONE") und Bundespräsident Joachim Gauck ("GAUCKLER VERRECKE"). Allein der Sichtschutzzaun eines Unternehmens wird auf einer Länge von 80 Metern mit NS-Symbolen und antisemitischen Parolen besprüht.
    Ein Sprecher der Regensburger Polizei behauptet gegenüber dem Bayerischen Rundfunk: "Wir haben im Moment keine Erkenntnisse über eine verstärkte Präsenz Rechtsextremer in der Region"

     
  • 11.04.2015, Mann antisemitisch beleidigt und mit dem Tode bedroht

    Ein aufgrund seiner Zizit (am Gebetsmantel befestigte Schaufäden) als Jude identifizierbarer Mann wird auf dem Weg zum S-Bahnhof Tiergarten antisemitisch beschimpft und mit dem Tode bedroht.  Ein vorbeifahrender Fahrradfahrer beleidigt den Mann zunächst antisemitisch und spricht dann mehrmals Morddrohungen aus. Der Betroffene flüchtet in eine einfahrende S-Bahn, als er sieht, dass der Täter umdreht, um zu ihm zurückzukommen.

     
  • 10.04.2015, Frau bespuckt und antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Morgenpost 32-Jährige antisemitisch beleidigt und bespuckt

    Eine 32-jährige Frau wird gegen 15.00 Uhr ihrem Wohnhaus in der Silbersteinstraße von einer 65-jährigen Nachbarin antisemitisch beleidigt und bespuckt.

     
  • 03.04.2015, Unbekannte sprühen antisemitische und rassistische Parolen, klauen Plakate für Gedenkfeier

    Bayern

    (Geretsried)

    Quelle:
    Süddeutsche Zeitung "Da haut es einen schon um"

    "Juden nicht erwünscht": So ist es im Wortlaut Anfang April auf der Tür einer Geretsrieder Transformatoren-Station zu lesen gewesen, darunter ein Hakenkreuz und eine Rune. Am Dienstag vor einer Woche ging bei der Polizei der Hinweis auf eine weitere Hassschmiererei ein: Auf die Rückseite des ehemaligen KC Möbel an der Sudetenstraße hatten Unbekannte die Worte "Asylanten raus!" geschrieben. Das Gebäude ist als mögliche Unterkunft für rund 120 Asylbewerber im Gespräch. Darüber hinaus sind Ende vergangener Woche über Nacht 30 von 32 Plakaten von ihren Ständern verschwunden - auf ihnen war die Gedenkveranstaltung zu der Bücherverbrennungen der Nazis angekündigt worden, die am 10. Mai in der Loisachhalle stattfindet. Drei Fälle in so kurzer Zeit: Weder die Polizeiinspektion Geretsried noch das Polizeipräsidium Oberbayern in Rosenheim äußert sich, "die Ermittlungen laufen", heißt es.

     
  • 03.04.2015, Stolpersteine geschändet

    Sachsen

    (Frohburg)

    Quelle:
    MOPO24 Stolpersteine für NS-Opfer geschändet!

    Stolpersteine, die erst seit wenigen Tagen an die deportierte jüdische Familie Braunberg erinnern,  werden mehrfach geschändet. Unbekannte überschütten die Stolpersteine mit Teer. Als diese  Zerstörung beseitigt ist, werden die Steine zerkratzt und mit brauner Farbe besudelt.

     
  • 31.03.2015, Vogelscheuche mit “Judenstern” und Hitlergruß

    Sachsen-Anhalt

    (Oschersleben)

    Quelle:
    Mitteldeutsche Zeitung Ermittlungen wegen Vogelscheuche mit Judenstern

    Mitglieder des Oscherslebener Gartenvorstandes Süd-Ost e.V. in Haldensleben entdecken in einer Parzelle eine Vogelscheuche aus Stroh. Die Puppe trägt einen gelben Mantel mit “Judenstern” auf der Brust. Außerdem zeigt der rechte Arm der Figur nach oben, was offenbar den Hitlergruß darstellen soll.

     
  • 31.03.2015, “Elektronischer Holocaust”

    Unbekannte kündigen im Namen der Hackergruppe Anonymous an, Israel am 7. April aus dem Cyperspace “auszulöschen”. In einem Video beschwören sie einen „elektronischen Holocaust“, indem sie alle israelischen Server herunterzufahren drohen. In dem Video kündigt eine maskierte Person in der Manier eines Nachrichtensprechers an, dass Anonymous Israel angreifen werde. Während die Erklärung vorgelesen wird, sind Bilder aus dem Gaza-Krieg, Bombeneinschläge und  schreiende Personen zu sehen. Es wird erklärt, dass der elektronische Angriff als Reaktion auf Israels Menschenrechtsverletzungen in Gaza und der “unfairen Behandlung” der Palästinenser erfolge.

     
  • 25.03.2015, Antisemitische gesänge bei Fußballspiel

    Berlin

    (Lichtenberg-Hohenschönhausen)

    Quelle:
    Berliner Register Registermeldung

    Während des Spiels der Fußballmannschaften SV Lichtenberg 47 und SV Tasmania 73 sangen aus dem Lichtenberger Fanblock das sogenannte Hans-Rosenthal-Lied, in dem der Tod des ehemaligen Tennis-Borussia-Präsidenten und Holocaust-Überlebenden gefeiert wird mit den Worten: „Der alte Jude lebt nicht mehr, Hans Rosenthal ist tot“.

     
  • 25.03.2015, Rechter Anmelder verbreitet antisemitische Hetze

    Berlin

    (Marzahn-Hellersdorf)

    Quelle:
    Berliner Register Registermeldung

    Der Demoanmelder der Rechten Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf verhöhnt im Internet auf dem Nachrichtendienst Twitter Opfer eines Flugzeugabsturzes und äußert sich antisemitisch.

     
  • 24.03.2015, Antisemitischer Slogan auf Facebook-Fußballseite

    Hessen

    (Offenbach)

    Quelle:
    hr-online.de Eigentor mit Werbeslogan

    Auf der Facebook-Seite eines türkischen Fußballvereins in Offenbach ist mit einem antisemitischen Slogan geworben worden. Auf seiner Facebook-Seite und auf der Seite eines Vorstandsmitglieds wurde eine Werbeanzeige mit einem begleitenden antisemitischen Text veröffentlicht. Tagelang war dort auf Türkisch zu lesen:
    "Lesen und teilen! Lass das Geld nicht bei der jüdischen Firma Allianz-Versicherung! Lass uns für uns und für unsere Türkei Geld verdienen!"
    Original-Wortlaut auf Türkisch: "Oku ve devam paylas! Artık yahudi firmasi Alianz sigortasina para kaptirma! Hem kendimize, hem türkiyemize para kazandıralım!"

    Inzwischen ist der Facebook-Post gelöscht.  Es gab inzwischen ein Gespräch mit dem Mitarbeiter. Man werde sich von ihm trennen. Doch Antisemitismus scheint der türkische Sportverein nicht als Problem zu erkennen. Auf Anfrage wird zwar ein Fehler eingeräumt, "weil man kein Recht hat, ein anderes Unternehmen schlecht darzustellen, nur damit die Leute mehr Interesse zeigen". Die antisemitische Stoßrichtung ist aber offensichtlich nicht Gegenstand der Selbstkritik.

     
  • 20.03.2015, Mann beleidigt Fahrgast auf Bahnhof antisemitisch

    Berlin

    (Treptow-Köpenick)

    Quelle:
    Tagesspiegel Mann beleidigt Fahrgast auf Bahnhof antisemitisch

    Ein Rechtsextremer hat am Freitagnachmittag auf dem S-Bahnhof Spindlersfeld NS-Parolen gerufen und einen Fahrgast antisemitisch beleidigt. Mit "Sieg Heil!"-Rufen ist ein 53-jähriger Mann am Freitagnachmittag in den S-Bahnhof Spindlersfeld in Treptow-Köpenick gestürmt. Anschließend rief er weitere rechtsradikale Parolen. Als ihn ein 41-jähriger wartender Fahrgast ansprach, beleidigte ihn der Rechtsextreme antisemitisch. Sicherheitspersonal der Bahn hielt den Randalierer daraufhin bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Die Beamten nahmen seine Personalien auf und entließen ihn dann wieder. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz übernommen.

     
  • 18.03.2015, Jüdischer Friedhof geschändet

    Sachsen-Anhalt

    (Osterburg)

    Quelle:
    az-online Den Davidstern attackiert: Hakenkreuz am Metallzaun

    Das Tor zum jüdischen Friedhof in Osterburg ist demoliert. Die Scharniere sind verbogen, sodass sich die Metalltüren samt Davidschild darauf nur mit einigem Aufwand schließen lassen. Es gibt einen deutlichen Riss an der Grundmauer. An einem Pfeiler sind Reifenabdrücke zu erkennen. Und: In das Metall wurde ein Hakenkreuz geritzt.  Die Polizei hat zwei Verfahren eingeleitet, das eine ob eines möglichen Unfalls mit Fahrerflucht, ein anderes wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

     
  • 18.03.2015, Antisemitische Werbung

    Auf der Facebook-Seite des Kreisliga-Fußballvereins Türkischer Sportclub Offenbach veröffentlicht ein Spieler auf Türkisch folgende antisemitische Aufforderung: „Lass das Geld nicht bei der jüdischen Firma Allianz-Versicherung! Lass uns für uns und für unsere Türkei Geld verdienen!“ Dazu verlinkt der Spieler eine Werbeanzeige für eine Versicherung, für die er als Auszubildender arbeitet. Der Vorstand des Vereins distanziert sich von der Äußerung und entfernt diese, “weil man kein Recht hat, ein anderes Unternehmen schlecht darzustellen”. Auf den antisemitischen Inhalt wird dagegen nicht eingegangen. Der Arbeitgeber entlässt den Mann aufgrund der Äußerung.

     
  • 09.03.2015, Hakenkreuzschmiererei am ehemaligen jüdischen Friedhof

    Nordrhein-Westfalen

    (Steinheim)

    Quelle:
    op-online.de Hakenkreuz auf früherem jüdischen Friedhof

    Der ehemalige jüdische Friedhof an der Darmstädter Straße in Steinheim ist Ziel von Hakenkreuz-Schmierereien geworden. Anwohner berichteten gestern Früh, dass Unbekannte in der Nacht zu gestern in der Anlage nicht nur ein Blumengesteck weggerissen, sondern auch ein Hakenkreuz auf die große Hinweistafel am Eingang gesprüht haben. „Bereits vor 14 Tagen wurde auf dem jüdischen Friedhof schon einmal das Blumegebinde zerfleddert“, so ein Nachbar, „wir haben es dann wieder zusammengesteckt.“ Nun folgte der weitere Übergriff. Wenige Stunde nach dessen Bekanntwerden war die Polizei vor Ort.

     
  • 04.03.2015, Antisemitische Schriften in Bockum

    Nordrhein-Westfalen

    (Bockum)

    Quelle:
    JFDA

    In Bockum sind in Briefkästen Schriften verteilt worden, die laut Staatsanwaltschaft den Verdacht auf Volksverhetzung durch Leugnung des Holocaust begründen. Der polizeiliche Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen. Auf dem Briefumschlag stand “Allgemeine Jüdische Wochenzeitung aus Bonn”, offenbar hat eine Person diesen Titel, Vorgängername der heutigen “Jüdischen Allgemeinen” unrechtmäßig verwendet.<<

     
  • 18.02.2015, Neonazis verschicken Boarding-Pässe an Juden

    (bundesweit)

    Quelle:
    publikative.org

    Von der Debatte über die Sicherheitslage von Juden in Europa wollen auch Neonazis in Deutschland profitieren. “Die Rechte” verschickte offenbar falsche Flugtickets an jüdische Organisationen – One Way, versteht sich.

     
  • 17.02.2015, Antisemitische Schiererei an Hauswand

    Rheinland-Pfalz

    (Bad Bertrich)

    Quelle:
    lokalo.de Antisemitismus – Hauswand von Rentner beschmiert

    Im Ortsteil Kennfus wurde auf die Stützwand vor einem Wohngebäude mit roter Farbe das Wort “JUDE“ aufgeschmiert. Vorausgegangen war, wie die Polizei aus Zell heute mitteilt, dass der 65-jährige Hausbesitzer am Abend zuvor von drei bislang unbekannten Männern beschimpft worden war. Außerdem hatte das Trio gegen die Haustür des Rentners getreten und sie beschädigt. Ob das Trio auch für die Schmierereien verantwortlich ist, kann derzeit nicht belegt werden, ist aber auch nicht auszuschließen. Die Ermittlungen hierzu sind noch im Gang.

     
  • 17.02.2015, Antisemitische Flugblätter

    Berlin

    (Treptow-Köpenick)

    Quelle:
    Berliner Register Registermeldung

    Am Kiezbüro der Piratenpartei in der Brückenstraße wurden 4 Flugblätter voller antisemitischem, geschichtsrevisionistischem und Holocaus-Leugnendem Inhalt in den Briefkasten geworfen.

     
  • 13.02.2015, Jüdischer Friedhof erneut geschändet

    Niedersachsen

    (Oldenburg)

    Quelle:
    Kreiszeitung

    Unbekannte haben erneut den jüdischen Friedhof in Oldenburg mit Farbe beschmiert.
    Die Täter hätten Hakenkreuze an Torsäulen im Friedhofseingang, an einer Mauer sowie an zwei parkenden Autos hinterlassen, teilte die Polizei am Samstag mit. 2013 hatte es dort ebenfalls Hakenkreuzschmierereien gegeben. Die Polizei verdächtigte damals Neonazis. Bereits im November 2011 hatten Vermummte Farbbeutel auf Grabsteine des Friedhofs geworfen. Danach wurde ein 21 Jahre alter Neonazi zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt.

     
  • 06.02.2015, Antisemitische Äußerungen beim Fußballspiel

    Sachsen

    (Leipzig)

    Quelle:
    RAA Sachsen RAA-Meldung

    Beim Spiel gegen Erzgebirge Aue in Aue, kam es zu antisemitischen Äußerungen durch RB-Fans. Laut LVZ-online handelt es sich um dieselben Fans, welche auch beim Gastspiel in Nürnberg durch antiziganistische Rufe aufgefallen waren. Die Fans sollen laut Berichten aufmerksamer RB-Anhänger_innen nun in Aue "Juden"-Rufe getätigt haben. Laut RB handele es sich hierbei um Fans aus dem Leipziger Raum. Zudem gibt es laut Spiegel-Online Vermutungen, dass die Fans zur sogenannten "Abteilung Freizeitsport Naunhof" gehören würden, wobei es auch Überscheidungen mit Legida-Aktiven gäbe.

     
  • 29.01.2015, Lehrer findet Massentierhaltung schlimmer als den Holocaust

    Nordrhein-Westfalen

    (Unna)

    Quelle:
    WDR Lehrer vom Dienst suspendiert

    Ein Gymnasiallehrer aus Unna wurde als Zuhörer in eine Radiosendung anlässlich des Gedenkens an den Holocaust in der Schule zugeschaltet. Der Lehrer sagte live: "Mich persönlich interessiert Auschwitz privat überhaupt nicht. Ich beschäftige mich lieber mit dem IS-Terrorismus, mit dem Islamismus. Mir geht sogar die Massentierhaltung emotional näher, als Auschwitz. Alle 20 Minuten sterben sechs Millionen Tiere, das geht mir emotional viel näher!"  

     

    Am 29. Januar hat die zuständige Bezirksregierung Arnsberg den Lehrer vom Dienst suspendiert. Die Bezirksregierung begründete dies damit, dass der Lehrer "die Behandlung des Holocaust im Schulunterricht als zu umfangreich dargestellt sowie die Ermordung von Juden in Konzentrationslagern in die Nähe der Tötung von Tieren in der Massentierhaltung gerückt" habe. Damit erweckte er "den Eindruck einer Relativierung der Verbrechen der NS-Diktatur", hieß es weiter.

     
  • 17.01.2015, Festnahme nach antisemitischen Parolen

    Berlin

    (Mitte)

    Quelle:
    Tagesspiegel Meldung Tagesspiegel

     Ein Mieter eines Mehrfamilienhauses in Mitte hat gestern Nachmittag aus dem Fenster seiner Wohnung antisemitische Parolen gerufen. Ein Beamter außer Dienst sah den Mann um 16.00 Uhr an dem geöffneten Wohnungsfenster in der Alten Schönhauser Straße stehen und hörte, wie der Mann die Parolen so lautstark schrie, dass vorbeilaufende Passanten stehen blieben. Alarmierte Polizisten des Polizeiabschnitts 31 nahmen kurz darauf den 53-jährigen Tatverdächtigen fest. Gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung ermittelt. Laut Berliner Register handelt sich hierbei um einen Wiederholungstäter, der bereits am 17.10.2014 durch ein ähnliches Auftreten in Erscheinung trat.

     
  • 06.01.2015, Infotafel beschädigt

    Bremen

    (Bremen)

    Quelle:
    Weserkurier Stele am Hauptbahnhof erneut beschädigt

    Auf einer Tourismus-Tafel vor dem Übersee-Museum, die über die Partnerstädte Bremens informiert, haben Unbekannte die Wörter “Haifa” und “Israel” zerkratzt. Bremens Bürgerschaftspräsident Jürgen Weber sagte, die Tat sei “unerträglich und nicht hinzunehmen”. Bereits im Vorjahr hatte es eine Ähnliche Beschädigung an der Tafel gegeben.

     
  • 02.01.2015, Frau verfolgt und antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    ReachOut

    Gegen 15.55 Uhr wird eine Frau von einem 43-jährigen Mann antisemitisch beleidigt und in ein Geschäft in der Goerzallee verfolgt. Ein 69-jähriger Mann, der die Polizei rufen will, wird von dem Täter mit Obst beworfen.

     
  • 01.01.2015, Jude in Berlin-Mitte zusammengeschlagen

    Berlin

    (Mitte)

    Quelle:
    Süddeutsche Zeitung Jude in Berlin-Mitte zusammengeschlagen

    In der Neujahrsnacht wurde ein 26-jähriger Jude mitten in Berlin von mehreren Männern mit Fausthieben und Tritten angegriffen.
    Der Zwischenfall hatte mit antisemitischen Sprüchen begonnen, die die Männergruppe in der U-Bahn skandiert hatte. Der Israeli, der seit 12 Jahren in Deutschland lebt, hatte die Männer aufgefordert, dies sein zu lassen und die Szene gefilmt. Unter anderem sollen die Sprüche "Fuck Israel" und "Fuck Juden" gefallen sein. Der 26-Jährige erlitt Prellungen und eine Platzwunde am Kopf.

     
  • 01.01.2015, Unbekannte randalieren an Holocaust-Mahnmal

    Nordrhein-Westfalen

    (Dortmund)

    Quelle:
    WAZ Unbekannte verbrennen Kranz vor jüdischem Mahnmal

    In der Neujahrsnacht haben Unbekannte einen Kranz angezündet, der im November im Gedenken an den Holocaust vor einem Mahnmal niedergelegt wurde. Die Gedenkstätte im Stadtteil Dorstfeld erinnert an eine Synagoge, die an jener Stelle in der Reichspogromnacht niedergebrannt wurde, und die Opfer nationalsozialistischer Gewalt. Dorstfeld gilt als Hochburg der verbotenen Neonazi-Kameradschaft “Nationaler Widerstand”. Auf einer Internetseite veröffentlichten Dorstfelder Neonazis einen Bericht über das Geschehen. Der Text liest sich wie ein Bekennerschreiben. Ein Foto zeigt eine maskierte Person vor dem Mahnmal.

     
  • 01.01.2015, Ultras wegen antisemitischer Parolen festgenommen

    Bayern

    (Landshut)

    Quelle:
    Wochenblatt Landshuter Ultras gehen auf Polizisten los!

    In der Neujahrsnacht pöbelte eine Gruppe von vier jungen Männern in der Landshuter Innenstadt. Dabei sollen sie unter anderem antisemitische Parolen gerufen haben. Nachdem die Männer einen Angestellten eines Sicherheitsdienstes beleidigten, wurden sie von der Polizei festgenommen. Hierbei wurden die Männer handgreiflich und verletzten vier Polizisten.  

    Laut dem Wochenblatt handelt es sich um Personen aus dem Umfeld der Ultras-Gruppierung „Commando Süd“ (CS), die immer wieder bei Spielen des Eishockeyvereins EV Landshut auffallen.

     
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