15052017 Antisemitische Plakate vor S-Bahnhof

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15.05.2017, Antisemitische Plakate vor S-Bahnhof

Berlin

(Berlin)

Quelle:
eigene Beobachtung durch Mitarbeiter

Am frühen Abend zeigte ein mittelalter Mann an der belebten Kreuzung Friedrichstraße/Ecke Georgenstraße mehrere antizionistisch-antisemitische Plakate. Auf diesen stand, dass "Zionisten" sich "in dem Geheimdienst" "verbergen" und "in der Türkei putschen" wollten. Die "Zionisten" wurden als "Nazi" bezeichnet und mit "Faschisten" und "Terroristen" gleichgesetzt. "Zionistische Rechtsanwälte" seien an "psychischer Folter" und "am Mord der Ausländer" "beteiligt". Als jemand dem Mann seine Plakate entreißen wollte, reagierte dieser aggressiv und begann "Zionisten sind Lügner und Verräter" zu rufen. Die herbeigerufene Polizei sprach mit dem Mann, rechnete seine Plakate jedoch der freien Meinungsäußerung zu. Eine Frau erstattete Anzeige, da der Mann auch gerufen habe, dass Hitler die Juden nicht ermordet hätte.

 

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