25022017 Antisemitische E-Mails an das JFDA

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25.02.2017, Antisemitische E-Mails an das JFDA

Am Sonnabend, den 25.02.2017, erreichten das JFDA gleich mehrere antisemitische E-Mails. In einer der Zuschriften hetzte der anonyme Absender „GEGEN Semitismus“ und Flüchtlinge.  In einer zweiten namentlich unterschriebenen Mail versuchte ein 83-jähriger Deutscher offenbar seine individuelle „Vergangenheitsbewältigung“ anhand der Projektionsfläche Israel zu vollziehen. Die Art und Weise wie er und andere Deutsche „im Krieg“ gelitten hätten, ließe ihn natürlich „differenziert“ darauf blicken, dass auch Juden es nicht leicht hatten. Aus dieser privilegierten historischen Einsicht heraus, schien es ihm jedoch unverständlich, „warum (…) die Palästinenser jetzt von den Juden genauso unmenschlich behandelt“ würden. An einer Antwort auf die ihn umtreibende Frage, die offensichtlich darauf abzielt das Verhältnis von Deutschen und den von ihnen verfolgten und ermordeten Juden als Täter und Opfer zu verwischen und dabei die Relativierung der Shoa betreibt, zeigte sich der Absender nicht interessiert.

 

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