Ausgabe Nr. 38, Mai 2008
4.503 Abonnenten aus Zivilgesellschaft, Politik und Medien
Dies ist der E-Mail-Newsletter der Amadeu Antonio Stiftung mit aktuellen Mitteilungen aus der Stiftung, vom Opferfonds CURA und dem Internetportal www.mut-gegen-rechte-gewalt.de.
English Version: www.amadeu-antonio-stiftung.de/eng/newsletter/
Liebe Leserinnen und Leser,
vor fünf Jahren starteten das Magazin stern und die Amadeu Antonio Stiftung das Internetportal „Mut-gegen-rechte-Gewalt.de“. Eine so breite, tägliche Information zu den Themen Rechtsextremismus - wie er sich entwickelt und was Initiativen und Politik dagegen tun können - hatte es bis dato nicht gegeben. Im Jahr 2003 galten noch so ziemlich alle Aktivitäten gegen Rechtsextremismus als politisch suspekt. Wenn wir also bei unseren Freunden und Kollegen im stern anriefen und sie sich mit „Hier Antifabüro Hamburg!“ meldeten, so war dies wohl ein Scherz, sagte aber dennoch viel über den atmosphärischen und politischen Kontext jener Zeit. Gegen Rechtsextremismus anzutreten wurde meist nicht als Beitrag zum Schutz demokratischer Kultur gesehen, sondern lediglich als Antithese begriffen. Wer gegen rechts sei, müsse also links sein, hieß es allgemein. Und wer sich mit „solchen Themen“ beschäftigt, fischt in trüben und braunen Rand der Gesellschaft – eine unschöne Aufgabe, die gewiss irgendwie gemacht gehört und vielleicht sogar ehrenvoll ist, aber nicht wirklich in die Mitte gehört. Weder in die Mitte der Politik, noch in die der Gesellschaft. Und die eben trotz allem den Geruch nicht los wird, dass es doch etwas Linkes sein muss, das Menschen gegen Rechts gehen lässt.
Seit Mai 2003 nun informiert das Team von „Mut gegen rechte Gewalt“ täglich über Initiativen und Programme, über Mutmacher und Zivilcourage, macht Buchbesprechungen, interviewt Politiker und berichtet über Aktivitäten von Neonazis. Es gibt einen Kalender mit Aktionen und eine Abteilung „Ratgeber“. Doch das ist noch nicht alles: Mut gegen rechte Gewalt hilft Schülern beim Zeitungsmachen, lobt dafür einen Preis aus, lässt Jugendliche zu Wort kommen und weist auf interessante Tagungen hin. In fünf Jahren ist ein kleiner Kosmos von Kontakten, Aktionen und Kommunikationen entstanden, zu dem hunderte von engagierten Menschen beitragen. Langsam, Schritt für Schritt, entstand hier ein Selbstverständnis, in dem deutlich wurde, dass demokratische Kultur nicht die Frage von politischen Richtungskämpfen ist, sondern die Grundbedingung für alles, was geschieht. Das Gegenteil von Faschismus – das ist in den fünf Jahren deutlich geworden – ist nicht Antifaschismus, sondern eine Kultur des Respekts, die Ausgrenzungen von Personen oder Gruppen ausschließt und in deren Zentrum die Gleichwertigkeit aller steht. Der Bedarf, sich über das „Selbstverständliche, das so schwer zu machen ist“, zu informieren und sich daran zu beteiligen, dass es gelingt, ist – wie immer wenn Dinge gut laufen – größer geworden. Dass die Kollegen der Zeitschrift „DIE ZEIT“ nun auch eine Website für dieses Thema aufbauen, freut uns sehr. Und es belegt nicht nur den gewachsenen Bedarf, sondern auch die Tatsache, dass die Gefahr des Rechtsextremismus mehr in der gesellschaftlichen Mitte wahrgenommen wird, als es noch vor fünf Jahren der Fall war.
Vor einigen Wochen ist bei der Innenministerkonferenz eine Studie zu Jugendgewalt vorgestellt worden, aus der hervorgeht, dass jeder dritte Jugendliche in Deutschland zu fremdenfeindlichen Einstellungen tendiert. Mit ähnlichen Aussagen wird die Gesellschaft auch durch die jährlichen Berichte über die „deutschen Zustände“ aus dem Bielefelder Institut für Gewalt- und Konfliktforschung von Professor Heitmeyer konfrontiert. Wir haben hier also ein großes Problem, für das es noch nicht genug gute Antworten gibt. Einige jedoch werden bei „Mut-gegen-rechte-Gewalt.de“ vorgestellt. Und wir sind zuversichtlich, jedenfalls meistens, mehr davon geben zu können, damit „Mut-gegen-rechte-Gewalt.de“ darüber berichten kann. An dieser Stelle danke ich noch einmal für die Initiative, den Mut und die Freundschaft, die uns vom stern in all den Jahren entgegen gebracht wurde. Also: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag wünsche ich! Wir werden wegen des Rechtsextremismus und des Rassismus auch in der gesellschaftlichen Mitte noch viel zu tun haben. Leider.
Ihre
Anetta Kahane
PS: Rechtsextremismus und Antisemitismus in der DDR und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart: Am Dienstag, den 20. Mai 2008 um 19 Uhr laden die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes und die Amadeu Antonio Stiftung in die Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18 in Berlin-Mitte, zu einer Podiumsdiskussion.
MUT FEIERT MIT SILBERMOND, BROTHERS KEEPERS UND BUNDESMINISTER TIEFENSEE
„Was für eine gute und lohnende Entscheidung es war, 2003 im Rahmen der stern-Aktion „Mut gegen rechte Gewalt“ eine Online-Plattform zu initiieren, zeigt der anhaltende Erfolg des MUT-Portals“, so Annegret Bieger vom stern. www.mut-gegen-rechte-gewalt.de wird also fünf Jahre alt: Gefeiert wird deshalb am 8. Mai 2008 von 17 bis 19 Uhr in der Sophie-Scholl-Oberschule in Berlin-Schöneberg. Stefanie und Andreas von Silbermond lesen aus den Flugblättern von Hans und Sophie Scholl. Sebastian Krumbiegel von den Prinzen liest aus ihren Vernehmungsprotokollen. Schülerinnen und Schüler können mit Bundesminister Wolfgang Tiefensee, dem Präsidenten der Berliner Akademie der Künste, Klaus Staeck, und Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, über Mut und Zivilcourage diskutieren. Zum Abschluss singen die Brothers Keepers / Bantucrew. Moderiert wird der Abend von Mo Asumang. Außerdem wird das Buch „MUT-ABC für Zivilcourage“ vorgestellt, ein Handbuch gegen Rechtsextremismus von Schülern für Schüler. Der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen unter:
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/projekte/aktuelle-aktionen/lesung-sophie-scholl-mit-silbermond/
INNENMINISTER HÖVELMANN: STOLZ, DASS IHN DIE RECHTE SZENE HASST
Die Amadeu Antonio Stiftung lud zu ihrem 10. Salon: 55 Bilder geben einen Einblick in die Redaktionsarbeit von www.mut-gegen-rechte-gewalt.de: Sie zeigen Verzweiflung, machen Mut. Sie veranschaulichen, womit sich die Redaktion tagtäglich beschäftigt. Neonazis, die mit ihrer Kleidung für die „Braune Musik Fraktion“ werben oder ihren Großvätern für deren Einsatz im Zweiten Weltkrieg danken. Kinder, die mit NPD-Luftballons ausgestattet durch die Stadt laufen. Aber auch jede Menge Ermutigendes gibt es zu sehen:. Da kehren beispielsweise engagierte Menschen in Halberstadt den „braunen Dreck“ einer Nazidemo aus der Stadt. Und der Musiker Udo Lindenberg besucht eine Veranstaltung des Wurzener Netzwerks für Demokratische Kultur. Die Ausstellung wurde vom Innenminister Sachsen-Anhalts, Holger Hövelmann, eröffnet, der sich anschließend den Fragen der stern-Redakteure Ulrich Hauser und Martin Knobbe stellen musste. Stolz sei er darauf, dass die Szene ihn hasse, sagte Holger Hövelmann, aber „ein Problem habe ich damit, wenn mich Initiativen gegen Rechtsextremismus kritisieren. Lasst uns doch gemeinsam handeln“. Das Problem des Rechtsextremismus könne man langfristig nur in den Griff bekommen, wenn man es als gesamtdeutsches Problem auffasse. Initiatorin des Salons ist Ida Schildhauer vom Kreis der Freunde und Förderer der Amadeu Antonio Stiftung. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Juni in den Räumen der Stiftung zu sehen.
Mehr zur Diskussion mit dem Innenminister:
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/interviews/5-jahre-mut-die-ausstellungseroeffnung/
HILFE KOMMT BEI OPFERN AN!
Herr Celik war sichtlich erfreut über die große Solidarität und unkomplizierte Hilfe, die ihm und zwei weiteren Opfern von rechtsextremen Brandanschlägen entgegengebracht wurde. Im März rief die Amadeu Antonio Stiftung zu Spenden für den Opferfonds CURA auf, um drei Familien in Sachsen-Anhalt und Brandenburg zu unterstützen, deren Geschäfte von Neonazis abgebrannt worden waren. Dank der hohen Spendenbereitschaft kamen fast 4.000 Euro zusammen. 1.500 Euro wurden in Cottbus an Herrn Celik übergeben. Als im vergangenen Jahr junge Neonazis seinen Imbiss niedergebrannten und damit nicht nur für Verunsicherung und Angst sorgten, sondern auch seine wirtschaftliche Existenz zerstörten, stand Herr Celik mit einer Brandruine, Schulden und dem Gefühl da, unerwünscht zu seien. Genau das ist auch das Ziel der rechtsextremen Brandstifter: Menschen mit Migrationshintergrund sollen verängstigt und bestenfalls vertrieben werden. Doch er lässt sich nicht einschüchtern. Den Tätern hat er bereits ein Gespräch angeboten und mit seiner Freundin wird er auch weiterhin in Cottbus bleiben. Er dankt den 16 Spenderinnen und Spender und Ulf Bünemann von der Opferperspektive Brandenburg sehr herzlich. Die Stiftung schlisst sich dem Dank an! Die restlichen Spenden werden an zwei vietnamesische Geschäfte in Sachsen-Anhalt übergeben. Ihre Geschäfte wurden ebenfalls im vergangenen Jahr von Neonazis niedergebrannt.
Mehr zur Spendenaktion und der Übergabe:
http://www.opferfonds-cura.de/index.php?option=com_content&task=view&id=69&Itemid=5
AUSEINANDERSETZUNG MIT DER EIGENEN GESCHICHTE
Dass es auch über 60 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus immer noch neue Erkenntnisse über Konzentrationslager gibt, belegt die völlig neu konzipierte Ausstellung der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Videointerviews mit den Opfern durchziehen seit Oktober 2007 die Ausstellung der Gedenkstätte Bergen-Belsen, die eine umfassende Darstellung der NS-Geschichte vor Ort anbietet. Die neue Ausstellung wurde Anfang April vor 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Fortbildung der Amadeu Antonio Stiftung präsentiert. Unter dem Titel „Antisemitismus in Ost und West: Lokale Geschichte sichtbar machen“ führt die Stiftung mit Unterstützung der Ford Foundation ein Modellprojekt im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt durch. Ein Teil des Projektes sind Fortbildungen für Lehrer und Multiplikatoren. Die nächste Fortbildung findet am Montag, den 5. Mai, im Magdeburger Kulturhistorischen Museum statt. Die Fortbildung bietet eine Einführung in die neue Ausstellung: „UNERWÜNSCHT-VERFOLGT-ERMORDET. Ausgrenzung und Terror während des Nationalsozialismus in Magdeburg“. Im Mittelpunkt steht die lokale Geschichte der Verfolgung von Juden, Zeugen Jehovas, Sinti und Roma, Homosexuellen und politischen Gegnern. Thematisiert wird auch die Tatsache, dass diese Ausstellung erst jetzt zustande kommen konnte. Dafür mussten die Ausstellungsmacher eigene erste Forschungen durchführen. Darüber hinaus wird das pädagogische Begleitprogramm der Ausstellung präsentiert.
Mehr Informationen zum Projekt:
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/die-stiftung-aktiv/gegen-as/was-tut-die-stiftung/as-ost-west
DEN HEIMATHAFEN ANLAUFEN
Wieder hat sich die Berliner Bürgerstiftung Großes vorgenommen: Berlin als Hafen der Heimat. Der Name lässt es schon erahnen, es geht um Berlin und diejenigen, die es ihre Heimat nennen dürfen. In diesem Projekt der Bürgerstiftung sollen alle Schülerinnen und Schüler Berlins vereint werden. Eine „Bildungskette“ soll entstehen mit dem Ziel der Integration aller Schülerinnen und Schüler. Bildungsbenachteiligte Schüler an Hauptschulen und Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sollen betreut und begleitet werden, damit sie nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Das Programm ist auf mehrere Jahre angelegt. Jeder Teilnehmer in der Bildungskette ist zugleich Betreuer und Betreuender: Hauptschüler engagieren sich für Grundschüler, Studenten für Hauptschüler und emeritierte Professoren für Studenten. Die Bürgerstiftung wird die Bundesrepublik Deutschland mit „Heimathafen Berlin“ im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs vertreten. Das Projekt startet im Juni 2008, wir wünschen viel Erfolg! (Foto: Sarah Heidelberg, Bürgerstiftung Berlin)
Mehr Infos unter:
http://www.heimathafen-berlin.de/
PRAXISRELEVANTE HILFE FÜR SPERRIGE THEMEN
Auf den ersten Blick erscheint einem dieses Thema womöglich sehr sperrig, doch den Autorinnen und Autoren ist es gelungen, einen gut verständlichen und leicht zugänglichen Ratgeber für Bürgerstiftungen zu verfassen. Der Verein Aktive Bürgerschaft e.V. hat einen neuen Ratgeber zu „Vermögensverwaltung und Rechnungslegung“ für Bürgerstiftungen herausgegeben. Der Ratgeber gibt einen Überblick über steuerliche und rechtliche Rahmenbedingungen, über praxisrelevante Unterstützung für die Errichtung von Treuhandstiftungen, über Verwaltung des Stiftungsvermögens, und über Rechnungslegung und Berichterstattung. An die einzelnen Beiträge sind Muster, Checklisten und Praxistipps angefügt. Durch diese Anhänge an den Beiträgen werden die Themen praktisch erläutert.
Mehr Informationen zum Ratgeber finden Sie unter:
http://www.aktive-buergerschaft.de/vab/informationen/ratgeber/
STARKE STIMMEN GEGEN RECHTS
Am 8. April stellte Bundesaußenminister Steinmeier im Hennigsdorfer Puschkin-Gymnasium einen neuen CD-Sampler vor, der von nun an kostenlos an Schüler verteilt wird. Die CD ist eine Reaktion auf die "NPD-Schulhof-CDs". Der Titel: "Starke Stimmen gegen Rechts". Mehrere Initiativen, darunter das Portal Mut-gegen-rechte-gewalt.de, Gesicht zeigen!, die Zeitschrift 'Blick nach rechts!', das Jüdische Museum Berlin, die Amadeu Antonio Stiftung und der Bundesverband der Musikindustrie haben sich daran beteiligt. Als Bands sind vertreten: Silbermond, SEEED, Jan Delay, Söhne Mannheims, Sportfreunde Stiller, Beatsteaks, Lafee, Keimzeit, Die Toten Hosen, u.a. Hennigsdorf wurde als Veranstaltungsort ausgewählt, weil es dort in letzter Zeit häufiger zu rechtsextremen Übergriffen kam und Jugendliche in der Auseinandersetzung mit Neonazis gestärkt werden sollten. Auch rechtsextreme Musik boomt nach wie vor, trotz aller Aufklärungsarbeit von Medien, Pädagogen und Initiativen. Deshalb muss dem etwas entgegen gesetzt werden. Die CD kann gegen drei Euro in Briefmarken bei der Amadeu Antonio Stiftung angefordert werden: Amadeu Antonio Stiftung, Linienstraße 139, 10115 Berlin.
Mehr Informationen unter:
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/reportagen/cd-hennigsdorf-1/
UNHEIMLICHE ALLIANZ: ISLAMISTEN UND NEONAZIS
Die CSU-nahe Hanns Seidel Stiftung hatte ins idyllische Wildbad Kreuth eingeladen. Thema war die vermutete Allianz der rechtsextremen Szene mit Islamisten in Deutschland. Als im Herbst 2002 NPD-Chef Udo Voigt und der damals der Partei nahe stehende Antisemit Horst Mahler eine Veranstaltung der islamistischen Organisation Hizb ut-Tahrir (Partei der islamischen Befreiung) an der Technischen Universität in Berlin besuchten, werteten das manche schon als Beginn einer Verbrüderung zwischen Rechtsextremen und Islamisten. Zudem gab es in den letzten Jahren eine vermehrte Teilnahme von führenden Rechtsextremisten an palästinensischen, anti-israelischen Solidaritätsdemonstrationen. Auf der Konferenz machte Claudia Dantschke vom Zentrum Demokratische Kultur deutlich, dass es bestenfalls punktuelle Kontakte zwischen Einzelpersonen aus beiden Szenen gibt. Aber schon diese Kontakte den jeweiligen Gefolgsleuten zu vermitteln, stoße auf Probleme. Die Rechten bewundern zwar die Opferbereitschaft der gewaltbereiten Islamisten und fühlen sich ihnen auch durch den gemeinsamen Feind, Israel und die USA, nahe. Gleichwohl sind für sie die Muslime hierzulande in erster Linie Eindringlinge, Fremde, die die Gefahr der "rassischen Durchmischung" Deutschlands bergen. Auf einen wichtigen Aspekt wies Timo Reinfrank von der Amadeu Antonio Stiftung hin: „Bei der Bekämpfung von islamistischen Organisationen kann die die Politik viel von den zivilgesellschaftlichen Erfahrungen im Kampf gegen den Rechtsextremismus lernen. Gleiche Fehler, wie sie bereits in der akzeptierenden Jugendarbeit mit Neonazis gemacht worden sind, dürfen sich in der Arbeit mit islamistischen Szene auf gar keinen Fall wiederholen.“
Mehr zur Allianz zwischen Neonazis und Islamisten:
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/interviews/islam-und-neonazis/
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Redaktionsschluss: 30. April 2008
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Redaktion: Antonia Oettingen & Sebastian Dolsdorf; Mitarbeit: Sebastian Brux, Anetta Kahane, Holger Kulick, Abisara Machold, Andrés Nader, Heike Radvan, Jan Schwab und Timo Reinfrank (verantwortlich). Herzlichen Dank an Barbara Schweigkofler und Virgina Schildhauer für Korrektur und Übersetzung.