Die Opfer nicht alleine lassen, sondern ihnen Zuwendung und Unterstützung bieten – das ist das Ziel des Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung. Der Opferfonds CURA bietet Opfern rechtsextremer Gewalt und ihren Angehörigen direkte und unbürokratische Hilfe an. Eine Hilfe, die dringend benötigt wird. Denn rechte Gewalttaten sind in Deutschland an der Tagesordnung. Leider stehen nicht selten die Täter und deren Hintergründe im Mittelpunkt des Interesses, während die Schicksale der Opfer schnell in Vergessenheit geraten. Die Betroffenen leiden oft noch Jahre nach der Tat unter den körperlichen und seelischen Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden.
Die Arbeit des Opferfonds CURA kommt allen Opfern zugute: Migranten, Obdachlosen, Flüchtlingen, nicht-rechten Jugendlichen oder anderen Betroffenen.
Der Opferfonds bietet Unterstützung bei der Behebung von Sachschäden, die durch Anschläge und Übergriffe entstanden sind. Er übernimmt Anwaltskosten, leistet finanzielle Hilfe für psychologische Beratung und medizinische Behandlungen, und unterstützt Opfer in finanziell existenziellen Notlagen. Gleichzeitig unterstützt der Fonds die Arbeit von anerkannten Opferberatungsstellen und macht sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Für die Gründung des Opferfonds CURA greift die Amadeu Antonio Stiftung auf die Erfahrungen der AKTION CURA zurück. Die Aktion wurde 1993 unmittelbar nach den fremdenfeindlichen Übergriffen in Mölln und Hoyerswerda von Ursula Kinkel, der Ehefrau des früheren Bundesaußenministers Dr. Klaus Kinkel, ins Leben gerufen. Im Herbst 2004 übernahm die Amadeu Antonio Stiftung die Trägerschaft für die AKTION CURA.
Unterstützen Sie Opfer rechter Gewalt mit Ihrer Spende!
Um Opfern rechter Gewalt kontinuierlich helfen zu können, ist der Opferfonds CURA dringend auf Spenden angewiesen:
Deutsche Bank Bensheim
BLZ: 509 700 04
Konto: 030 331 331
Wollen Sie mehr über die Arbeit von CURA wissen? Dann besuchen Sie die Homepage:
http://www.opferfonds-cura.de.