Ise Bosch, Dreilinden gGmbH
„Wir alle sind gegen rechte Gewalt - die Amadeu Antonio Stiftung fördert diejenigen, die etwas dagegen tun, an vielen Orten und mit langem Atem. Sie geht dabei keine vorschnellen Kompromisse ein.“
Björn Harras, Schauspieler
„In den Medien hört man täglich, wie Menschen Opfer von Diskriminierung und Ausgrenzung werden. Weil Ermutigung und Aufklärung die besten Mittel gegen Intoleranz sind, unterstütze ich die Amadeu Antonio Stiftung.“
Peter Maffay, Musiker
„Es herrscht noch immer zu viel Unkenntnis gegenüber anderen Kulturen, aus der Feindseligkeit entsteht. Wir müssen lernen, über diesen Tellerrand hinaus zu sehen und kapieren, dass wir voneinander abhängig sind."
Cem Özdemir, Gründungskurator der Amadeu Antonio Stiftung
„Menschen, die gegen Rechts-extremismus, Rassismus und Antisemitismus angehen, stärken unsere demokratische Zivilgesell-schaft. Die Amadeu Antonio Stiftung unterstützt sie und leistet damit wertvolle Arbeit."
Am 6. Dezember 1990 starb Amadeu Antonio nachdem er von Neonazis in der Nacht vom 24. auf den 25. November gejagt und ins Koma geprügelt wurde.

In Gedenken an Amadeu Antonio
"Wir sind hier, Dir zu sagen, dass wir Dich nicht vergessen haben und auch nicht vergessen werden", sagt eine bei der Gedenkfeier am 6. Dezember 2010 Anwesende. An diesen Tag trafen sich viele, um am Ort des Geschehens an Amadeu Antonio Kiowa zu gedenken. >mehr

20 Jahre nach der Hetzjagd
Heute vor 20 Jahren wurde Amadeu Antonio Kiowa von einem Mob Neonazis brutal zusammengeschlagen. Am 6. Dezember 1990 erlag er seinen Verletzungen. „Bis heute bleibt viel tun“. >mehr

„Pogromstimmung“ in Eberswalde
Ein 60-köpfiger Mob junger Erwachsener jagt Amadeu Antonio durch Eberswalde. Die Polizei beobachtet, greift aber nicht ein. Nur fünf Täter werden vor Gericht verurteilt. Ein Rückblick auf den Mord an Amadeu Antonio. >mehr

„Repression ist kein Allheilmittel gegen rassistische Gewalt“
Die Bürgerrechtlerin Uta Leichsenring übernahm 1991, knapp ein Jahr nach der Ermordung Amadeu Antonio Kiowas, das Amt der Polizeipräsidentin in Eberswalde bis 2002. Heute ist sie Leiterin der Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde in Sachsen-Anhalt und Stiftungsrätin der Amadeu Antonio Stiftung. >mehr

Eine Hoffnung
Wenn heute jemand fragt, ob gegen Rechtsextremismus ein Kraut gewachsen sei, dann denke ich als allererstes an Eberswalde. Nur ein Kraut? Eher eine ganze Wiese. In Eberswalde kann jeder betrachten, wie es geht, eine Stadt der dumpfen, atmosphärischen Dominanz der Nazis wieder zu entreißen. >mehr

„Rechtsextreme Taten werden als solche nicht anerkannt“
Im Jahr 1990 wurde Amadeu Antonio in Eberswalde ermordet. Zehn Jahre später ereilte Alberto Adriano in Dessau dasselbe Schicksal. Der Rechtsanwalt Ronald Reimann vertrat in beiden Prozessen die Familien der Opfer. Wir sprachen mit ihm über die Rolle der Justiz und der Öffentlichkeit, damals wie heute. >mehr

Vom autoritären Staat zur Demokratie
1999 hat Sighard Neckel mit "Waldleben: eine ostdeutsche Stadt im Wandel seit 1989" ein Buch veröffentlicht, dass den "Untergang eines autoritären Staates und den darauf folgenden Aufbau einer Demokratie" nachzeichnet. Das fiktive Waldleben hat durchaus Parallelen mit Eberswalde. >mehr

Neonazis schoppen ungestört
Seit fünf Jahren gibt es in Eberswalde den „Army-Shop“, der in der Neonazi-Szene beliebte Kleidungsmarken anbietet. Kaum jemand stört sich daran. Die Stadt sieht keine Handhabe, die Landtagsabgeordnete fordert den Verfassungsschutz. Dabei wäre der Stadt eine engagierte Zivilgesellschaft zu wünschen, die den Laden problematisiert. >mehr
Reaktionen zum Todestag
Initiative zu Gedenken an Ramazan Avci
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