Aus Flüchtlingen werden Nachbarn

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
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Aus Flüchtlingen werden Nachbarn

 

Tausende Menschen wollen nicht tatenlos zusehen, wenn Rechtsextreme und Rassisten Flüchtlinge bedrohen und vor deren Unterkünften aufmarschieren. Sie dulden es nicht, dass in Deutschland wieder Flüchtlingsunterkünfte brennen. Vielmehr zeigen sie, was Willkommenskultur ganz praktisch bedeutet: sie empfangen Flüchtlinge am Bahnhof, sammeln Sachspenden und unterstützen bei Behördengängen.

Es ist überwältigend, wie viele Menschen aktuell die Ärmel hochkrempeln und spontan vor Ort Flüchtlinge Willkommen heißen. Sie leisten Nothilfe, wo die Kommunen an ihre Grenzen kommen. Diese Hilfsbereitschaft macht Hoffnung – und wir wollen nicht, dass sie wieder abebbt.

Jetzt brauchen wir Ihre Hilfe, damit aus Willkommen ein Ankommen wird!

Wir wollen aus den spontanen Aktionen eine langfristige Bewegung in Gang setzen. Denn die ehrenamtliche Hilfe wird noch lange gebraucht. Aber es gibt auch noch Leerstellen in Deutschland, wo die Flüchtlinge auf sich allein gestellt sind, weil es bisher keine Willkommensinitiativen gibt. Damit aus Willkommen ein Ankommen wird, wollen wir einen Fonds einrichten, der die Engagierten langfristig unterstützt und ihnen bei den ersten Schritten hilft. Dafür stellen wir schnell und unbürokratisch Gelder zur Verfügung.

Wir werden oft gefragt: Was kann ich tun? Wo kann ich spenden? Was wird gebraucht?

Wir wollen das zur Verfügung stellen, was Flüchtlingen langfristig weiterhilft. Es sind die Initiativen vor Ort, die die Hilfe koordinieren – und sie wissen am besten, woran es fehlt. Sie kennen die konkreten Bedarfe und wissen, was dringend angeschafft werden muss. Dabei werden wir sie mit Ihrer Hilfe unterstützen!


Wir wollen aber auch die Bedingungen der Engagierten verbessern: es geht um die Übernahme von Fahrtkosten, die Unterstützung von Fortbildungen und Kosten für Dolmetscher.

Jetzt ist der Zeitpunkt, dieses Engagement für die nächsten Jahre zu sichern!

Die Amadeu Antonio Stiftung ist seit vielen Jahren mit Initiativen überall in Deutschland gut vernetzt. Jetzt zeigt dieses Netzwerk was es kann. Es ist an uns allen, dieses Zusammenleben zu gestalten. Das ist der beste Schutz vor rassistischer Gewalt. Wo Ehrenamtliche in den Unterkünften helfen, kommen Gewalttäter nicht zum Zug.
 

 

 
 

Spenden Sie für den Willkommensfonds, damit aus Flüchtlingen Nachbarn werden.
So wird aus Willkommen ein Ankommen!

 

Spendenkonto der Amadeu Antonio Stiftung:
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 600 500 0003
IBAN: DE48 4306 0967 6005 0000 03
BIC: GENODEM1GLS
 
 

 

 

 
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Leuchtturmprojekte

 

„Alle Satt?!“ – Ein inklusives Theaterstück mit Flüchtlingen

„Alle Satt?!“ ist ein lebensnahes und authentisches Theaterstück. Es geht der Frage nach, inwieweit unser Lebensstil und Konsumverhalten Ursache für die Vielzahl an Flüchtlingen sind, die aktuell nach Europa kommen. „Alle Satt?!“zeigt auf, wie Lebensentwürfe aufgrund politischer Entscheidungen aus dem Gleichgewicht geraten sind. Bei der Erarbeitung des Theaterstücks werden sowohl in Deutschland geborene als auch geflüchtete Jugendliche miteinbezogen. So entsteht nicht nur ein zielgruppenorientiertes Theaterstück, sondern auch ein Ort der Begegnung. Das Theaterstück wird für Jugendliche ab der 6. Klasse entwickelt und vor Schulklassen aufgeführt. So werden schon früh Kinder und Jugendliche auf die Missstände in der Welt aufmerksam gemacht.

 
 

Berufschancen mit und für Flüchtlingskinder

Für Flüchtlinge ist es oftmals besonders schwer Arbeit zu finden. „EigenArt e.V.“ in Köln geht dieses Problem konkret an. Dabei unterstützen sie geflüchtete Jugendliche schon in der Schule. EigenArt bietet praxisbezogene Kurse an, bei denen Kinder ab der 7. Klasse ihre Stärken und Interessen entdecken: In einer Fahrradwerkstatt beispielsweise machen in Deutschland geborene und geflüchtete Jugendliche alte Drahtesel wieder fit für die Straße. Und das Beste daran, die fertigen Fahrräder bekommen Flüchtlingskinder. Durch die verschiedenen Kurse können die Talente und Begabungen der geflüchteten Kinder schon früh erkannt und weiter gefördert werden. So bekommen geflüchtete Jugendliche die Chance, erfolgreich einen Beruf zu finden, der zu ihnen passt und ihnen gefällt.

 

 
 

„Refugees welcome?!“ – Einzelschicksale gegen Vorurteile

Oft sind Lehrerinnen und Lehrer überfordert, wenn es darum geht, auf flüchtlingsfeindliche Äußerungen von Schülern und Schülerinnen zu reagieren. Besonders wichtig ist es hierbei, dass Kinder schon früh erfahren, dass Flüchtlinge aus schwerwiegenden Gründen ihr Zuhause verlassen. Dabei kommt die Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht nicht ohne die Perspektive von geflüchteten Menschen aus. Deshalb gibt das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e.V. in Nürnberg verschiedenen Flüchtlingen die Möglichkeit, ihre Geschichte vor Schulklassen zu berichten. Durch die persönliche Begegnung lernen die Kinder die Einzelschicksale hinter der medialen Berichterstattung kennen. 

 

 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

Amadeu Antonio Stiftung
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BLZ 430 609 67
Konto 6005 0000 00
IBAN: DE32 4306 0967 6005 0000 00
BIC: GENODEM1GLS