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11. Entwickeln Sie Reaktionsabläufe

11. Entwickeln Sie Reaktionsabläufe

Sorgen Sie dafür, dass Sie im Ernstfall sprech- und handlungsfähig bleiben.
Legen Sie daher am besten schon vorher fest, wie Ihr Vorgehen im Falle eines Shitstorms
aussehen soll. Die folgenden Fragen können bei der Vorbereitung helfen:

  • Wer aus Ihrer Organisation und welche Partner*innen müssen benachrichtigt werden?
  • Wer darf Entscheidungen treffen? Welche Kolleg*innen sind Social-Media-affin und können bei der Moderation der Kommunikationskanäle aushelfen?
  • Soll der Auslöser-Post eher verteidigt oder Offline genommen werden? Ist es eine Option, Kanäle auf ‚privat’ zu stellen (Twitter) oder Kommentare zu deaktivieren (YouTube und Instagram)?
  • Legen Sie die Kontakte Ihrer wichtigsten Ansprechpartner*innen sowie die von Beratungsstellen bereit (siehe Glossar dieser Broschüre). Für solche Fälle vorher einen Plan zu haben, gibt Gelassenheit und nimmt auch dem Shitstorm den Überraschungseffekt.

Etablieren Sie ein regelmäßiges Monitoring dessen, was im Internet über Ihre Organisation geschrieben wird. Um zu wissen, wie mögliche Anfeindungen gegen Ihre Organisation aussehen könnten, nutzen Sie Tools wie Google Alerts oder Tweetdeck. Daraus lassen sich Antworten auf Anfeindungen und Vorwürfe entwickeln, noch ehe sie uns öffentlich in Bedrängnis bringen.

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