Lokale Geschichte sichtbar machen

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Lokale Geschichte sichtbar machen

Salzgitter
 


...heißt es am 30. November im Roncalli Haus in Magdeburg. Auf Einladung der Amadeu Antonio Stiftung diskutieren Experten und Engagierte über den Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe auf lokaler Ebene.


Bereits seit 2007 erprobt die Amadeu Antonio Stiftung mit mehreren Kooperationspartnern in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt verschiedene Formen der Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus. Wie erinnert sich die Gesellschaft heute an den Holocaust, wie an den Genozid an den Sinti und Roma? Welche Auswirkungen hat der Umgang damals auf die Erinnerungskultur heute? Diese Fragen werden auf der Tagung „Lokale Geschichte sichtbar machen: Projekte gegen Antisemitismus, Antiziganismus und Erinnerungskulturen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt“ am 30. November im Roncalli-Haus in Magdeburg im Zentrum der Diskussion stehen. Unter der Moderation von Dr. Andrés Nader präsentieren lokale Projekte ihre Arbeit und Erfahrungen und wollen damit Impulse für die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus geben.

Unterschiede in Ost und West

Unterschiedlich haben sich die DDR und die alte Bundesrepublik mit dem Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Pascal Begrich und Elke Zacharias eröffnen die Tagung mit einem Überblick zur Erinnerungskultur in den zwei deutschen Staaten. Im Anschluss stehen in einer Podiumsdiskussion die Rollen der Zivilgesellschaft und des Staates im Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe im Mittelpunkt.

Auf dem Podium diskutieren werden:

  • Waltraut Zachhuber, Vorsitzende des Fördervereins "Neue Synagoge Magdeburg e.V."
  • Wolf-Dieter Haardt, Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen e.V.
  • Dr. Habbo Knoch, Leiter der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
  • Dr. Kai Langer, Leiter der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
  • Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung


Erinnern - aber wie?


Eine Filmdokumentation führt im zweiten Veranstaltungsteil in das Modellprojekt ein. Drei interaktive Workshops stellen die Lokalprojekte näher dar und laden ein, Methoden auszuprobieren und Möglichkeiten der Erinnerungsarbeit zu besprechen. Wie beteiligt man sich an erinnerungspolitischen Vorhaben? Wie wird ein Netzwerk aufgebaut? Wo gibt es Unterstützung für die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte? Welche Ansätze und Materialien sind heute geeignet, um die Erinnerungsarbeit voranzutreiben? Welche Chancen bietet eine zukünftige Zusammenarbeit an? Eine Diskussion über Notwendigkeiten und Wünsche für die zukünftige Erinnerungsarbeit in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt wird die Tagung abschließen.

Am Modellprojekt beteiligt:

  • das Alternative Jugendzentrum Dessau
  • der Arbeitskreis Stadtgeschichte in Salzgitter
  • die KZ-Gedenkstätte Moringen,
  • der Verein Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt
  • die Werkstatt Gedenkkultur in Dessau-Roßlau (von K.I.E.Z. e.V.)


Überregionale Partner:

  • die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
  • das Projekt „für demokratie courage zeigen“ der Naturfreundejugend Niedersachsen


Weitere Kooperationspartner:

  • die Geschichtswerkstatt Merseburg
  • die Moses Mendelssohn Akademie in Halberstadt
  • das Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover
  • das Niedersächsische Amt für Verfassungsschutz


Zur Anmeldung (PDF-Dokument, 187.2 KB)

Veranstaltungsort: Roncalli Haus, Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, 39104 Magdeburg

Zur Projektbeschreibung

Kontakt: Andrés Nader, (030) 240 886 16,

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“.

 

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Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

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