Auf der Flucht vor dem Neonazi

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Auf der Flucht vor dem Neonazi

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Das Beispiel von Tanja Privenau und ihren Kindern zeigt, wie Gerichte Kindeswohl definieren - selbst, wenn der Vater ein militanter Neonazi ist. Doch viele Deutsche treiben mit Vorliebe eine ganz besondere Volkssportart: das Sortieren in gute und schlechte Fremde.
 
Nicht nur in Köln entscheiden Gerichte im Sinne des Kindeswohls, wie vor einigen Wochen in Sachen Beschneidung jüdischer und muslimischer Knaben. Auch das Dresdener Oberlandesgericht hat dazu ein Urteil gesprochen: Tanja Privenau muss dem Vater ihrer Kinder das Umgangsrecht gewähren. Ein alltäglicher Vorgang.
 
Tanja Privenau war über viele Jahre aktive Kameradschaftsführerin in der Neonaziszene. Dann hatte sie irgendwann genug davon, mit ihrem gewalttätigen, militanten und durchgeknallten Neonazi verheiratet zu sein. Er prügelte sie und die Kinder, er trat ihr hochschwanger mit aller Wucht in den Bauch. Markus Privenau, eine der Größen in der norddeutschen Neonaziszene geht so mit Menschen um. Tanjas ganze Familie, gehörte der „Bewegung“ an. Der Kinder wegen wollte sie weg. Und auch weil sich alles um sie herum nur um Hass und Gewalt drehte. Markus Privenau und seine Kameraden passten genau in diese Lebenswelt. Tanja nicht mehr. Als sie sich von ihm entfremdete, drohte der Mann sie zu töten und die Kinder dazu. Als sie ausstieg, wollte er sie in die Luft jagen.

Lesen Sie Anetta Kahanes Kolumne weiter in der Frankfurter Rundschau
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7. August 2012

 

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