Rudow zeigt Filme gegen Rechtsextremismus

Spenden gegen Rechtsextremismus

 

Rudow zeigt Filme gegen Rechtsextremismus

Foto: m4tik, via flickr, cc

 

Das Aktionsbündnis Rudow für Demokratie und Toleranz wird in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung an drei Abenden aktuelle Filme zum Thema Rechtsextremismus in der Alten Dorfschule Rudow zeigen. An zwei Terminen werden die Filmemacher anwesend sein, die Filme persönlich vorstellen und für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen. An zwei Filmabenden werden Mitarbeiterinnen der Opferperspektive e.V. bzw. der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin über die aktuellen Entwicklungen des Rechtsextremismus im Südosten Berlins berichten. Die Filme zeigen neonazistische und demokratiefeindliche Strömungen und Strukturen und thematisieren rechte Ideologien. Das Aktionsbündnis und die Amadeu Antonio Stiftung wollen auf den Rechtsextremismus und Rassismus im Süden von Neukölln aufmerksam machen und den Menschen vor Ort, die sich gegen rechte Gewalt engagieren, die Möglichkeit zum Austausch über Handlungsoptionen geben.

Das braune Chamäleon
Dokumentation, BRD 2010, Regie: Medienprojekt Wuppertal
Verschiedene aktuelle Strömungen und Lifestyle innerhalb der extremen Rechten werden skizziert und durch die Auseinandersetzung mit deren Inhalten entmystifiziert. Der Film legt den Fokus auf eine inhaltliche Kritik an der neonazistischen Szene in Deutschland und bietet Erklärungen für Antisemitismus, Rassismus, Chauvinismus etc. als Grundlagen neonazistischer Ideologie. Darüber hinaus werden Aussteiger aus der Neonazi-Szene interviewt und Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Nazis vorgestellt.

Mittwoch, 24.10.2012, 19 Uhr, Alte Dorfschule Rudow, Alt-Rudow 60, 12355 Berlin, Anschließende Diskussion mit Zülfukar Ҫetin, oder eine andere Mitarbeiter_in der Opferperspektive e.V., Moderation: Dr. Heike Radvan

 
The Truth lies in Rostock

Dokumentation, BRD/ Großbritannien 1993, 78 min, deutsche Originalfassung Regie: Siobhan Cleary, Mark Saunders
Die vielfältige Dokumentation über das rassistische Pogrom in Rostock nimmt konsequent die Opferperspektive ein und thematisiert die Zusammenhänge zwischen neonazistischen Strukturen und gesellschaftlichen Diskursen und Praktiken. Neben Fernsehberichten und Interviews mit Augenzeugen, Polizei und Repräsentanten der Stadt, werden vor allem Videoaufnahmen gezeigt, die von den angegriffenen Vietnamesen selbst erstellt wurden. Die katastrophale Lage der Roma in der Zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Rostock-Lichtenhagen wird ebenfalls verdeutlicht.


Mittwoch, 07.11.2012, 19 Uhr, Alte Dorfschule Rudow, Alt-Rudow 60, 12355 Berlin
Anschließende Diskussion mit einem Zeitzeugen des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen, Moderation: Julia Stegmann


Die Tragödie der Provinz
Dokumentation, BRD 2010, R: Maik Baumgärtner
Im thüringischen und sächsischen Vogtland existieren nationalistische und demokratiefeindliche Strukturen. Die Angst, Opfer rechter Gewalt zu werden, gehört für viele zum Alltag. Grund genug für den Journalisten Maik Baumgärtner und den Kameramann Ralf Zimmermann, einmal genauer hinzuschauen und die Menschen vor Ort, die sich gegen rechte Gewalt engagieren, in ihrem Dokumentarfilm zu Wort kommen zu lassen.

Mittwoch, 21.11.2012, 19 Uhr, Alte Dorfschule Rudow, Alt-Rudow 60, 12355 Berlin
Anschließende Diskussion mit dem Filmemacher Maik Baumgärtner und mit einer Mitarbeiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin, Moderation: Ulla Niehaus

 

Kontakt

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Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

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Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

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