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Jüdischer Student wird von Vortrag zum Thema Antisemitismus ausgeschlossen

, Bremen

In Bremen wurden am 09. April 2013 ein jüdischer Student und eine Lehrerin von der Teilnahme an einem Vortrag mit dem Titel „Antisemitismusvorwurf als ideologische Waffe“ ausgeschlossen. Den beiden Personen wurde der Zutritt zu dem Saal der Veranstaltung mit der Begründung verwehrt, der Raum sei voll. Nach Angaben der TAZ muss es sich hierbei um eine wissentliche Fehlaussage der an der Tür Stehenden gehandelt haben. Der Sprecher des Kreisverbandes der Bremer Linken, von deren Seite die Veranstaltung organisiert worden war, Michael Horn, entschuldigte sich bei den Betroffenen. Ursache und Motiv des Verhaltens der Türstehenden ist jedoch nach wie vor unklar.