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Spenden gegen Rechtsextremismus

 

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© Amadeu Antonio Stiftung

 

Die englischsprachige Ausstellung „Germany after 1945: A society confronts antisemitism, racism and neo-nazism“ der Amadeu Antonio Stiftung richtet den Fokus auf Geschichte und Gegenwart: Sie zeigt, welche Rolle Nazi-Gruppierungen, Antisemitismus und Rassismus in beiden deutschen Staaten nach dem 2. Weltkrieg spielten.

Germany after 1945: A society confronts antisemitism, racism and neo-nazism geht den Fragen nach, wie sich Deutsche in Ost und West der Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus stellten, wie Staat und Zivilgesellschaft in der Gegenwart auf rechte Gewalt reagieren und wie der Alltag derjenigen Menschen aussieht, die von Neonazis bedroht werden. Die Ausstellung stellt zudem Projekte und Initiativen vor, die sich für den Schutz von Minderheiten und ein Mehr an Demokratie im Alltag einsetzen. Die Ausstellung ist als internationale Wanderausstellung konzipiert. Die erste Station ihrer Reise wird New York sein, wo sie am 17. April 2013 eröffnet wird.


Im Rahmen der "Projekte gegen Antisemitismus" hat die Amadeu Antonio Stiftung zwei Wanderausstellungen konzipiert: über aktuellen Antisemitismus, und über Antisemitismus in der DDR.


Der Stiftung ist die öffentliche Aufmerksamkeit für das Problem Antisemitismus ein wichtiges Anliegen. Deshalb entwickelte sie eine Wanderausstellung für Schulen und Jugendklubs: ‛Man hat sich hierzulande daran gewöhnt' - Antisemitismus in Deutschland heute. Auf zehn Tafeln zeigt sie die aktuellen Erscheinungsformen des Antisemitismus in Deutschland und Europa. Die Ausstellung kann auf Anfrage verliehen werden.

In vielen Städten und Gemeinden in den neuen Bundesländern ist die lokale Geschichte der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus bis heute nicht bekannt. Deshalb setzt sich die Amadeu Antonio Stiftung dafür ein, dass vor Ort über die lokale Geschichte des Antisemitismus gesprochen wird. Hierzu soll die Wanderausstellung 'Das hat’s bei uns nicht gegeben' – Antisemitismus in der DDR einen Beitrag leisten.


Wie nahmen MfS und Polizei Mädchen und Frauen wahr, die sich rechtsextrem äußerten und betätigten? Wie intervenierten sie? Die Ausstellung  der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung widmet sich einer Forschungslücke und zeigt Recherchen aus der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), die erstmals zu sehen sind.

Frauen werden mit ihren politischen Meinungen und Handlungen oft übersehen und unterschätzt – in Geschichte und Gegenwart. Dies verstärkt sich, wenn es um rechtsextreme Frauen geht. Seit dem politischen Umbruch 1989/90 ermordeten Neonazis über 180 Menschen in Deutschland. Frauen waren Unterstützerinnen, Mitwisserinnen und Täterinnen rechtsextremer Gewalt. Dennoch gelten sie weiterhin häufig als „friedliebend“ und „unpolitisch“, was den Neonazigruppen ein harmloses Image verleiht. Dies hatte im Falle der rechtsterroristischen Gruppierung „Nationalsozialistischer Untergrund“ fatale Folgen: Polizei und Verfassungsschutz scheiterten, da sie neben rassistischen Bildern auch von Geschlechter-Stereotypen geleitet waren.

Die Ausstellung „Rechtsextreme Frauen in der DDR der 1980er Jahre im Blick von MfS und Polizei“ beleuchtet am Beispiel der DDR, ob es sich bei dieser verzerrten Wahrnehmung um ein neues Phänomen handelt oder ob es historische Kontinuitäten gibt. Während es für die Bundesrepublik Deutschland erste Forschung hierzu gibt, lässt sich dies für die DDR als Leerstelle beschreiben. In der Ausstellung nähern sich vier Fallgeschichten der Fragestellung exemplarisch. Die Ausstellung kann auf Anfrage verliehen werden.

 

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