Berlin

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
Aktionswochen gegen Antisemitismus 2013

Veranstaltungskalender Berlin

 

Dienstag, 22. Oktober, 14-16 Uhr
Materialvorstellung: »Nicht in die Schultüte gelegt...

Schicksale jüdischer Kinder 1933-1942 in Berlin. Menschenrechtsbildung durch historisches Lernen«
»Nicht in die Schultüte gelegt …« ist der Titel eines Lernmaterials des Anne Frank Zentrums. Es richtet sich an Grundschulkinder und verbindet historisches Lernen mit Menschenrechtsbildung. Das Material basiert auf Kindheitsgeschichten und historischen Fotos aus den 1930er Jahren von (ehemaligen) Berliner Jüdinnen und Juden. »Nicht in die Schultüte gelegt« wurde den Kindern die schleichende Ausgrenzung bis hin zur völligen Entrechtung, erzwungenen Ausreise oder gar Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus.
Ort: Centrum Judaicum
Veranstaltet vom Anne Frank Zentrum
Mehr Informationen zu Material & Veranstaltung


Donnerstag, 24.Oktober, 19.30 Uhr
Buchvorstellung: Thomas Döring, „…um es einfach zu erzählen – das Leben des Zeitzeugen Alex Deutsch“.

Ort: In den Ministergärten 4, 10117 Berlin, 19.30 Uhr
Eine Veranstaltung vom Internationalem Auschwitz Komitee, Gegen Vergessen – für Demokratie e.V. und Adolf-Bender-Zentrum. In der Vertretung des Saarlandes beim Bunde
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Dienstag, 29. Oktober, 19 Uhr
»Meidet Jüdische Ärzte". Verfolgte Berliner ÄrztInnen im Nationalsozialismus - Lesung und Podiumsgespräch

Im Rahmen des Themenjahres "Zerstörte Vielfalt" wurde von der Berliner Medizinischen Gesellschaft das Buch "Ärzte unter dem Hakenkreuz – Die Berliner Medizinische Gesellschaft im Nationalsozialismus" mit dem Ziel herausgegeben, einen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte deutscher Heilkunde zu leisten. Die Publikation zeigt das Bild einer wissenschaftlichen Vereinigung, in der sich schon früh rassenideologisches Gedankengut festsetzen konnte und die ab 1933 tief gespalten war: Opfern von Berufsverboten, Ausschluss und Verfolgung standen OpportunistInnen und ProfiteurInnen gegenüber. 55 Porträts von ÄrztInnen geben den politischen Veränderungen ein Gesicht: Das Schicksal verfolgter, zumeist jüdischer ÄrztInnen wird gewürdigt, die Verstrickung der Gesellschaft in die Verbrechen aufgedeckt.
Veranstaltungsort: Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1
Veranstaltung der Berliner Medizinische Gesellschaft mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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Montag, 4. November, 15.30 -18 Uhr
Vorstellung und Diskussionsrunde von neu entwickelten Materialien zu den Themen Nahostkonflikt und Zeitzeugenbegegnung mit Shlomo Wolkowicz, jüdischer Zeitzeuge und Überlebender des Holocaust.

Diese Veranstaltung ist offen für Dritte, um Voranmeldung wird allerdings gebeten
Ort: Miphgasch/Begegnung e.V., Samariterstraße 27
Eine Veranstaltung von Miphgasch/Begegnung e.V.
Anmeldung + weitere Informationen

 

Montag, 4. bis Freitag, 8. November
„Film ab!“ Medienseminar gegen Antisemitismus
Ort: ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V.; Stößerstraße 18
Informationen zum Medienseminar

 

Dienstag, 05.November, 11-13 Uhr
"Unsere Vielfalt nimmt uns kein mehr!": Kurzfilme gegen Antisemitismus und Ausgrenzung

Veranstaltung für PädagogInnen und SchülerInnen der Berliner Courage-Schulen
Wie schafft man es, gesellschaftliche Ausgrenzung in einen Film von wenigen Minuten darzustellen? Wie kann man mit Bild und Ton Antisemitismus bekämpfen? Die SchülerInnen des Max-Planck-Gymnasiums in Berlin-Mitte haben im Rahmen des Themenjahrs "Zerstörte Vielfalt" und im Projekt "New Faces" des Archivs der Jugendkulturen kurze Filme entwickelt und umgesetzt. Gemeinsam sprechen darüber wie sie ihre Ideen in Bilder übersetzt haben. Das Ziel: Aktive an anderen Courage-Schulen dafür zu begeistern, anspruchsvolle Themen mit modernen Medien zu behandeln.
Anmeldung: schule@aktioncourage.org
Veranstaltung von Landeskoordination Berlin von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage in Kooperation mit New Faces, Archiv der Jugendkulturen e.V.

 
Donnerstag, 07.November, 9-14:30 h
Fachtag gegen Rechtsextremismus: Aktuelle Erscheinungsformen des Rechtsextremismus und Handlungsstrategien für Berliner SchülerInnen
Veranstaltung für PädagogInnen und SchülerInnen der Berliner Courage-Schulen
Auf dem Fachtag „Rechtsextremismus in Deutschland“ stellen wir Handlungsansätze vor und liefern Argumente gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Die Friedrich-Ebert-Stiftung und Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage laden ExpertInnen ein, mit denen SchülerInnen gezielt über bestimmte Themenbereiche diskutieren können. Sie lernen viele aktive SchülerInnen aus anderen Schulen in Berlin und Brandenburg kennen und haben die Möglichkeit, sich zu vernetzen.
Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung,Hiroshimastraße 17 (Haus 1), 10785 Berlin
Veranstaltung von Landeskoordination Berlin von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Anmeldung + weitere Informationen (PDF-Dokument)

 

Donnerstag, 7. November, 18 Uhr
Feierliche Eröffnung der Foto-Ausstellung: "DER TAG KOMMT - Zur Erinnerung an den 75. Jahrestag des Novemberpogroms 1938"

"Der Berliner Fotograf ERIK SCHIEMANN begleitete über 7 Jahre hinweg Überlebende des Holocaust bei Besuchen in nationalsozialistischen Vernichtungslagern wie Auschwitz, Majdanek, Treblika, Buchenwald u.a. - Seine einfühlsamen Porträts und bildllichen Eindrücke sind in der Ausstellung DER TAG KOMMT vereinigt. Eine kulturpolitische Herausforderung von Erinnern, Vorwegnahme und UNVERGESSEN!"

Ort: Verlagsgebäude „Neues Deutschland“, Franz-Mehring-Platz 1
Veranstaltet von der Tageszeitung „Neues Deutschland“ und der Rosa Luxemburg Stiftung
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Sonntag, 08. November bis Dienstag, 09. November
Konferenz "Antisemitism in Europe today: The Phenomena, the Conflicts"

Veranstaltet vom Jüdischen Museum Berlin; Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft; Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin
Zielgruppe: Wissenschaftler/innen, Pädagog/innen und Student/innen
Das Jüdische Museum Berlin, die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und das Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin
Ort: im Jüdischen Museum Berlin. Die Konferenz findet auf Englisch statt.
Das Programm der Konferenz + weitere Informationen (PDF-Dokument)

 

 Samstag, 09. November, 11:00 Uhr

Stolperstein-Putz-Spaziergang in Lichterfelde-West

Treffpunkt: S-Bahnhof Lichterfelde-West
TeilnehmerInnen: maximal 10
Neben dem Gedenken und der Information steht das Putzen der Stolpersteine im Zentrum dieses Spazierganges. Putzmaterial wird zur Verfügung gestellt. Bei Regen oder Schnee findet der Rundgang nicht statt.
Anmeldung erbeten unter: hujfrisius@arcor.de
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“, Die Steglitzer Ökumene (Ev. Kirchengemeinden Steglitz-Nord, Kath. Rosenkranzgemeinde, Baptistengemeinde Steglitz) in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Zehlendorf, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
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Samstag, 9. November 2013, 12 bis 15 Uhr
Stadtspaziergang »Berlin als Erinnerungslandschaft«

Ausgehend vom Holocaust-Denkmal erkunden Sie verschiedene Denkmäler in der näheren Umgebung. Mit diesem Spaziergang lernen Sie Berlin als vielfältige Erinnerungslandschaft und als spannungsreichen Ort unterschiedlicher Gedächtnisse kennen.
Leitfragen, die je nach Interesse der Teilnehmenden im Verlauf des Spaziergangs eine Rolle spielen können:
- Welche Aspekte des historischen Geschehens werden in den einzelnen Denkmalen thematisiert?
- Was sagen die einzelnen Denkmale über unsere Gegenwart aus?
- Wem wird an dem Denkmal/Erinnerungsort gedacht und wem nicht?
- Wer soll sich mit den einzelnen Denkmalen identifizieren können?
- Wie sind die Denkmale gestaltet? (sprachlich – bildlich – rituell)
- Welche Rollen spielen die Denkmale im Stadtraum?
- Wie kann ich an den einzelnen Denkmalen aktiv werden?

Dauer: 3 Stunden

Teilnehmendenzahl: max. 25 Personen
Treffpunkt an der Ecke Cora-Berliner-/ Hannah-Arendt-Straße.
Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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Samstag, 09. November, 12:30 Uhr
Stolperstein-Putz-Spaziergang Kreuzberg

Ein Stolperstein-Spaziergang zur Geschichte des Nationalsozialismus im Nordosten Kreuzbergs.

Treffpunkt: Görlitzer Straße 74
Dauer: 60-90 Minuten
TeilnehmerInnen: maximal 15
Anmeldung erbeten unter: schmitz@stolpersteine-berlin.de
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
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Samstag, 09. November, 14:00 Uhr
Stolperstein-Putz-Spaziergang: Vom Yorckschlösschen zum Rathaus Kreuzberg

Treffpunkt: Yorckschlösschen, Yorckstraße 15
Dauer: 90-120 Minuten
TeilnehmerInnen: maximal 25
Anmeldung erbeten unter: Hawemann@web.de
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 

Samstag, 09. November, 14:00 Uhr
Stolperstein-Putz-Spaziergang in Moabit

Der Rundgang beginnt mit den Stolpersteinen vor der Betriebsschule der BVG und es werden Biografie sowie wichtige Daten zur Geschichte des Stadtteils im Nationalsozialismus vorgestellt. Neben dem Gedenken und der Information steht das Putzen der Stolpersteine im Zentrum dieses Spazierganges.

Treffpunkt: U-Bahnhof Turmstraße (U9)
Dauer: 90-120 Minuten
TeilnehmerInnen: maximal 15
Anmeldung erbeten unter: projekte@stolpersteine-berlin.de
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 

Samstag, 09. November, 14:00 Uhr
Prenzlauer Berg - Stolpersteine entlang der Schönhauser Allee

Der Spaziergang führt von der Greifenhagener Str. bis zum Senefelderplatz an verlegten Stolpersteinen entlang, die von den Teilnehmenden geputzt werden können und wer mag, schmückt diese auch mit einer kleinen Rose.

Treffpunkt: Greifenhagener Brücke (rückwärtiger Ausgang vom Bahnhof Schönhauser Allee)
Dauer: ca. 90 Minuten
TeilnehmerInnen: maximal 20
Anmeldung erbeten unter: kavcic@stolpersteine-berlin.de
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen


Samstag, 09. November, 14:00 Uhr
Spaziergang zu Stolpersteinen in Pankow

In Rahmen dieses Spazierganges werden die Stolpersteine geputzt und es wird an die Opfer erinnert.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: S-Bahnhof Pankow (Florastraße)
Dauer: ca. 90 Minuten
TeilnehmerInnen: keine Begrenzung
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Kontakt und weitere Informationen: Maili und Gerhard Hochhuth, Telefon: 467 25 167
oder Nachbarschafts- und Familienzentrum, Telefon: 499 87 09 00

 

Samstag, 09. November, 14:00 Uhr
Stolperstein-Putz-Spaziergang: Spurensuche in der Spandauer Altstadt

Spaziergang zu den Stolpersteinen und zum Mahnmal für die zerstörte Synagoge und die Spandauer Opfer der Shoa.
Anmeldung nicht erforderlich.

Treffpunkt: Adler-Apotheke, Carl-Schurz-Straße 49/Ecke Moritzstraße (U-Bahnhof Altstadt Spandau (U7), Ausgang Carl-Schurz-Str. oder S-Bahnhof Rathaus Spandau)

Dauer: ca. 90 Minuten
TeilnehmerInnen: keine Begrenzung
Kontakt: odaniel-elmen@gmx.de Tel. 030-336 69 18
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen


Samstag, 09. November, 14:30 Uhr
Stolperstein-Putz-Spaziergang: Vom Kleistpark zur Langenscheidtbrücke

Die Tour beginnt am Kammergericht (9 Stolpersteine für jüdische Richter) und führt dann weiter über den Winterfeldtplatz, die Goltzstraße, Akazienstraße, den Kaiser-Wilhelm-Platz und in die Crellestraße zurück zum Ausgangspunkt. Neben dem Gedenken steht das Putzen der Stolpersteine im Zentrum dieses Spazierganges. Das Mitbringen von weißen Rosen ist erbeten.

Treffpunkt: U-Bahnhof Kleistpark (U7), Ausgang Langenscheidtstraße
Dauer: ca. 90 Minuten
TeilnehmerInnen: maximal 25
Anmeldung erbeten unter: cekaes@t-online.de
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“, Schöneberger Kulturarbeitskreis e.V., AG Stolpersteine
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Samstag, 09. November, 15:00 Uhr
Kiezrundgang - Stolpersteine in Neukölln

Anlässlich des 75. Jahrestages der Pogromnacht gegen Juden im Deutschen Reich veranstalten die Berliner Stolperstein-Initiativen eine stadtweite Aktion zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Museum Neukölln bietet hierzu einen Rundgang an, der zu zehn Orten entlang der Karl-Marx-Straße führt, an denen Stolpersteine verlegt sind.
Parallel zum Rundgang ruft das Museum Neukölln zur Beteiligung an einer "Putzaktion" der Steine auf. Die Kulturstadträtin des Bezirks Neukölln, Frau Dr. Franziska Giffey, ist ebenfalls vor Ort und wird den ersten Stein reinigen.

Treffpunkt: vor dem Rathaus Neukölln
TeilnehmerInnen: keine Begrenzung
Kontakt: stolpersteine@museum-neukoelln.de
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
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Samstag, 9. November, 16.30 Uhr
Stolpersteinaktion in Friedenau
Am Samstag, dem 9.November 2013 wollen wir zur Erinnerung an die Pogromnacht des 9. November 1938 die 54 Stolpersteine in der Stierstraße Friedenau mit Kerzen und Blumen schmücken. In der Pogromnacht am 9 November 1938 sind mehrere Bewohner der Stierstraße verhaftet und in Gestapo-Gefängnissen eingesperrt worden. Auch die kleine Synagoge, die sich in einer Wohnung der Stierstraße 21 befand, wurde nach der Pogromnacht geschlossen. Kommt und nehmt teil am Gedenken.
Ort: Stierstraße Friedenau,
Veranstalter: Initiativgruppe Stolpersteine Stierstraße, Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“

Kontakt: Petra T. Fritsche, Mitglied der Initiativgruppe Stolpersteine Stierstraße, petra.fritsche@freenet.de
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Samstag, 9. November, 17 Uhr
Kundgebung mit anschl. Antifaschistischer Demonstration: Die Reichspogromnacht am 9.November 1938 - Kein Vergessen! Kein Vergeben!
Gegen Antisemitismus und Rassismus in Deutschland, Europa und überall!

Auftaktkundgebung am Mahnmal Levetzowstrasse (U-Bhf Hansaplatz, S-Bhf Tiergarten) mit dem Überlebenden Ralf Bachmann (*1929), der davon berichten wird, wie er als Kind die Reichspogromnacht in Sachsen erlebte. Bachmann wurde von den Nazis als Halbjude verfolgt. Anschließend wird es eine antifaschistische Demonstration zum Mahnmal an der Putlitzbruecke (S-Bhf Westhafen) geben.
Ort: Auftaktkundgebung am Mahnmal Levetzowstrasse (U-Bhf Hansaplatz, S-Bhf Tiergarten)
Veranstaltet durch Antifaschistische Initiative Moabit [AIM]
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Samstag, 9. November 2013, 19 Uhr
"Steh auf Gott, streite deinen Streit..."

Die Ev. Kirchengemeinde in der Friedrichstadt in Berlin-Mitte und Aktion Sühnezeichen Friedensdienste laden Sie am Samstag, 9. November 2013, 19 Uhr, zu einem Gedenk- und Bußgottesdienst mit jüdischen Gästen aus den USA ein. In den Nächten vom 9. bis 12. November 1938 wurden hunderte Menschen ermordet, mehr als 1400 Synagogen und Betstuben brannten, jüdische Friedhöfe, Geschäfte und Wohnungen von Juden wurden zerstört. Helmut Gollwitzer begann wenige Tage danach seine Predigt mit der Frage, ob uns nicht allen der Mund gestopft sei an diesem Tage: „Können wir heute noch etwas anderes als nur schweigen?“
Wie können wir uns heute mit Herz und Mund diesem Anfang des Mordens nähern? Wir wollen schweigen und zugleich auf Psalm 74 hören: "Steh auf Gott, streite deinen Streit!" (Ps 74, 22). Als Nachkommen derer, die vor 75 Jahren dem Hilferuf Israels Herz und Ohr verschlossen haben, versetzt uns das Gebet in Aufruhr: Wo stehen wir, wenn Gott streitet?
Im Gottesdienst soll Raum sein für Erschütterung und Schweigen, aber auch für tastendes Lernen und Sprechen.
Ort: Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5

veranstaltet von der Ev. Kirchengemeinde in der Friedrichstadt in Berlin-Mitte und Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

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Sonntag, 10. November, 16 Uhr
Gedenkveranstaltung an der Steglitzer Spiegelwand

Gedenkveranstaltung unter Beteiligung von Lala Süsskind (Vorsitzende des jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus) und Norbert Kopp (Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf)

Ort: Steglitzer Spiegelwand, Hermann-Ehlers-Platz
Veranstalter: Die Steglitzer Ökumene (Ev. Kirchengemeinden Steglitz-Nord, Kath. Rosenkranzgemeinde, Baptistengemeinde Steglitz) in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Zehlendorf, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
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Montag, 11. November – Donnerstag, 14. November
»on.tour – Das Jüdische Museum Berlin macht Schule« für Berliner Schulklassen

Zwischen dem 11. und 14. November 2013 haben Berliner Schulklassen die Möglichkeit, die mobile Ausstellung zu besuchen. Ausnahmsweise ist on.tour nicht unterwegs, sondern lädt zum pädagogischen Programm mit Führungen und Workshops in die Akademie des Jüdischen Museums Berlin ein.
Ort: Jüdisches Museum Berlin, Lindenstr. 9-14
Anmeldung + weitere Informationen

  

Montag, 11.November, 17 Uhr
„Und eines Tages waren sie plötzlich nicht mehr da“
Ein Rundgang zu ehemaligen Orten jüdischen Lebens in Pankow

Ein Nachmittag und Abend in Pankow mit zwei Veranstaltungen zur jüdischen Lokalgeschichte und zur Aktualität von Antisemitismus in Berlin.
(siehe auch Veranstaltung um 19 Uhr)

Treffpunkt: Berliner Straße 120/121 vor der Janusz-Korczak-Bibliothek
Anschließend: Kaffee und Kuchen im Café Stilbruch des JUP e.V., Florastr. 84
Veranstaltung von VVN-BdA Berlin-Pankow e.V. in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und dem Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V.
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Montag, 11.November, 19 Uhr
„Ich bin kein Antisemit, ich übe nur Kritik“

Vortrag zu Facetten des aktuellen Antisemitismus in Berlin
(siehe auch Veranstaltung um 17 Uhr)

Ort: im Café Stilbruch des JUP e.V., Florastr. 84
Veranstaltung von VVN-BdA Berlin-Pankow e.V. in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und dem Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) e.V.
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Dienstag dem 12. November, 19 Uhr
Künstlergespräch SPACED MEMORY mit Elana Katz

Die jüdisch-amerikanische Künstlern Elana Katz stellt ihre Arbeit vor. Diese Arbeit untersucht die komplexe Erinnerung an jüdische Stätten, die nicht mehr existieren - Friedhöfe, Synagogen und Gemeinschaftsgebäude, die in Osteuropa überschrieben und vergessen wurden.
SPACED MEMORY ist ein Multi-Media-Projekt, bestehend aus Forschung, Text, Fotografie, Video- und ortsspezifischen Performances, das Erinnerung, Post-Memory und Fehlen an diesen Stätten der historischen Vernichtung untersucht. Die Arbeit legt eine verschüttete Vergangenheit frei.

Ort: Diehl CUBE, Emser Straße 43, 10719 Berlin
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Mittwoch 13. November, 18 Uhr
Was ist Faschismus?

Eine Einführung mit Mathias Wörsching

Das Wort "Faschismus" ist jedem Menschen wohl schon einmal begegnet, und sei es auch nur, weil es im Begriff des Antifaschismus steckt. Gerade für viele Linke ist Antifaschismus als Politikfeld und als Teil der Identität zentral. Was aber Faschismus genau sein soll, welche Ursachen er hat und in welchem Verhältnis er zum Beispiel zu Islamismus oder Nationalsozialismus steht, ist mehr als unklar. Es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen dazu und die Sache wird nicht leichter dadurch, dass der Faschismusbegriff häufig sehr oberflächlich und polemisch benutzt wird. In der Veranstaltung, die sich in erster Linie an Leute ohne große Vorkenntnisse richtet, wird es eine Einführung in die Grundlagen der wichtigsten Faschismustheorien geben. Besonderes Gewicht haben dabei neuere Ansätze aus den letzten Jahrzehnten, die in der deutschen Linken noch nicht so bekannt sind. Geboten wird auch ein Einstieg in die heftigen innerlinken Diskussionen der letzten Jahre über das Verhältnis von Faschismus, Antisemitismus, Nationalsozialismus und Islamismus.
Ort: Amadeu Antonio Stiftung
Veranstaltet durch Roter Stern Berlin 2012 e.V.
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Freitag, 15. November – Sonntag, 17. November
"Antisemitismus und Antiziganismus - Kehrseiten derselben Medaille?"
Jugendseminar der Heinrich-Böll-Stiftung

Während des Seminars "Antisemitismus und Antiziganismus - Kehrseite derselben Medaille" des Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung soll die Entwicklung des Antizigansimus von den Anfängen bis in die Gegenwart untersucht werden. Darüber hinaus interessiert, inwiefern sich Antiziganismus und Antisemitismus miteinander vergleichen lassen. Wo liegen historische Parallelen und wo mögliche Unterschiede? Abschließend soll diskutiert werden, warum Antisemitismus auch von offizieller Seite als Problem anerkannt wird und es zu jedem Demokratiebekenntnis dazugehört, sich von ihm abzugrenzen, während antiziganistische Einstellungen gerade in bürgerlichen Schichten nach wie vor salonfähig sind. Das Seminar richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, ein bestimmtes Vorwissen ist nicht erforderlich.

Anmeldeschluss: 05.11.2013
Ort: Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V, Freienwalder Allee 8-10, 16356 Werneuchen | Werftpfuhl
Teilnahmegebühr: 20 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung
Kontakt und Anmeldung: Simon Cames | 030/61 12 89 67 | cames@bildungswerk-boell.de
Veranstaltung von Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
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Samstag 16. November, 14 Uhr
Preisverleihung an Esther Bejarano

Die ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie verleiht im Rahmen der ethecon Tagung 2013 in Berlin einen Preis an Esther Bejarano, die eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz ist. Im Anschluss gibt es ein Konzert von ihr zusammen mit der Microphone Mafia (siehe Termin unten)
Ort: Pfefferberg Haus 13 (Großer Saal), Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
veranstaltet von der ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie
weitere Informationen

Samstag 16. November, 20 Uhr
La vita continua: Konzert Esther Bejarano zusammen mit der Microphone Mafia

Zwei Stunden nach der ethecon Tagung 2013 mit Verleihung der beiden Internationalen ethecon Awards 2013 (siehe oben) beginnt ein Konzert unserer Preisträgerin Esther Bejarano zusammen mit der Microphone Mafia. Gemeinsam treten diese schon seit einigen Jahren auf, in einer ungewöhnlichen Mischung, aber vereint im Rap gegen Rechts. Im Vorprogramm tritt Kern auf.
Entritt: 10 Euro (7 Euro ermäßigt)
Ort: Pfefferberg Haus 13 (Großer Saal), Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
veranstaltet von der ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie
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Freitag, 22. November, 19 Uhr
Frühe Kritik des Antisemitismus von links. Über Alexandra und Franz Pfemfert, Emma Goldman und Alexander Bergman, Leo Trotzki

Dass es Judenfeindschaft innerhalb der politischen Linken gab und gibt, steht nicht erst seit 1945 in der Kritik. Bereits 1923 zitierte Franz Pfemfert in seiner Zeitschrift Die Aktion entsetzt, dass Ruth Fischer, Mitglied der KPD-Parteizentrale, völkische Studierende auf einer Versammlung ermuntert hatte, „Judenkapitalisten“ zu ermorden. Zur gleichen Zeit gab die US-amerikanische Anarchistin Emma Goldman in ihrem Russlandreisebericht Gespräche mit Jüdinnen und Juden wieder, die wegen eines neuen, sowjetischen Antisemitismus besorgt waren. In seiner Autobiografie Mein Leben, die 1929 auf Deutsch erschien, wies Leo Trotzki darauf hin, dass es in der Hetze gegen den „Trotzkismus“ antisemitische Untertöne gab. 1937 bündelte er in einem Text unter dem Titel „Thermidor und Antisemitismus“ diese Erkenntnisse. Mit dieser Kritik am Antisemitismus in den eigenen Reihen waren Alexandra und Franz Pfemfert, Emma Goldman und Alexander Bergman oder Leo Trotzki nicht repräsentativ für die Mehrheit der anarchistischen, kommunistischen und sozialistischen Linken. Noch während der antizionistischen Verfolgungen in der ČSR, der DDR und der Sowjetunion nach 1945 fiel es selbst jüdischen Kommunistinnen und Kommunisten schwer, die antisemitische Ausrichtung wahrzunehmen. Am Beispiel von Trotzki wird der Vortrag die Schwierigkeiten deutlich machen, das Problem des Antisemitismus anzusprechen, von dem er persönlich betroffen war.
Ort: Schankwirtschaft Laidak, Boddinstr. 42/43, 12053 Neukölln
Veranstaltung des Landesarbeitskreis Shalom der Linksjugend Berlin
weitere Informationen

 

Samstag, 23.November bis Sonntag, 24.November
Workshop: Israelbezogener Antisemitismus oder legitime Israelkritik?

Vor dem Hintergrund der historischen deutschen Verbrechen an den Juden wird offener Antisemitismus hierzulande sanktioniert. Dagegen wird Antisemitismus häufig nicht erkannt, wenn er als „Israelkritik“ formuliert wird. Gleichzeitig steht immer wieder die Frage im Raum: „Darf man Israel (nicht) kritisieren?"
Themen der Veranstaltung sind Kriterien zur Identifizierung von Antisemitismus, die Verwobenheit der Thematik mit dem Rassismus der Mehrheitsgesellschaft und mit der Abwehr ihrer Geschichte.

Seminarleitung: Hanne Thoma & Jan Riebe
Seminarzeiten: Samstag, 11-18 Uhr, Sonntag, 10-17 Uhr
Veranstaltungsort wird mit der Anmeldebestätigung bekannt gegeben.
Kosten: 20,- Euro/ ermäßigt 15,- Euro (ALG II + Studierende, nur mit Nachweis)
Der Workshop ist teilnahmebegrenzt auf 16 Personen.
Infos im Bildungswerk: Birgit Guth, guth@bildungswerk-boell.de
Der Workshop ist ausgebucht. Sie können sich aber gern auf eine Warteliste setzen lassen. Freiwerdende Plätze werden dann nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
Veranstaltung von Bildungswerkes Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Weitere Informationen


Montag, 25. November bis Freitag, 29. November
„Film ab!“ Medienseminar gegen Antisemitismus

Ort: ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V.; Stößerstraße 18
Informationen zum Medienseminar

 

Mittwoch, 27. November, 9-16 Uhr

Zukunftskonferenz von Brandenburger und Berliner Schülern anlässlich des 50. Jahrestages der Rede von Martin Luther King
Ort: im FEZ Wuhlheide
Veranstaltet vom LISUM Berlin-Brandenburg


Dienstag, 3. Dezember, 19 Uhr
„Katzenmusik“ und „Judenjagd“. Ausgrenzung und Ermordung der westgalizischen Juden in mikrohistorischer Perspektive

Eröffnung der Vortragsreihe: Prof. Dr. Andreas Nachama (Berlin)
Vortrag: Dr. Tim Buchen (Frankfurt/O.)
Moderation: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Berlin)
Ort. Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg (Eintritt frei)
veranstaltet von Topographie des Terrors
Weitere Informationen

 

Sonntag, 08. Dezember bis Dienstag, 17. Dezember
der jüdische Zeitzeuge und Überlebende des Holocaust Shlomo Wolkowicz ist für Gespräch mit Jugendlichen und Multiplikator_innen bei Miphgasch bzw. in verschiedenen Schulen zu Gast.

Veranstaltet von Miphgasch/Begegnung e.V.
Kontakt + weitere Informationen

 

Montag, 9. bis Freitag, 13. Dezember, jeweils 12-18 Uhr
Ausstellung zu Antisemitismus

Das Archiv der Jugendkulturen zeigt eine Ausstellung, die in dem Projekt „New Faces – Mit Kultur und Medien gegen Antisemitismus“ entstandene ist.

Wenn Sie die Ausstellung besuchen möchten, melden Sie sich bitte nach Möglichkeit, auch gerne kurzfristig, über presse@jugendkulturen.de oder 030 / 694 29 34 an.
Ort: Archiv der Jugendkulturen e.V., Fidicinstr. 3, Haus A, 10965 Berlin
Weitere Informationen

 

Dienstag 10. bis Mittwoch 11. Dezember, 9-17 Uhr

Gemeinsame Konferenz des LISUM, der RAA Brandenburg und des Israelischen Lehrerbildungsinstituts Beit Berl zum Thema: Demokratie- und Werteerziehung in Israel und Deutschland
Ort: im LISUM Ludwigsfelde- Struveshof
Veranstaltet vom LISUM Berlin-Brandenburg



Samstag, 14. Dezember, Uhrzeit steht noch nicht fest
Öffentliche Veranstaltung mit dem jüdischen Zeitzeugen und Überlebende des Holocaust Shlomo Wolkowicz

Ort: . Miphgasch/Begegnung e.V., Samariterstraße 27
Veranstaltet von Miphgasch/Begegnung e.V.
Kontakt + weitere Informationen

 

Samstag, 14. und Sonntag 15. Dezember
Projekttage-zum Thema Drei Religionen - Eine Wahrheit? mit einer Gruppe junger Flüchtlinge

Nicht öffentliche Veranstaltung
Veranstaltet von Miphgasch/Begegnung e.V.

 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

Amadeu Antonio Stiftung
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 6005 0000 00
IBAN: DE32 4306 0967 6005 0000 00
BIC: GENODEM1GLS