Sachsen

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
Aktionswochen gegen Antisemitismus 2013

Veranstaltungskalender Sachsen

Bautzen

 
Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen: http://www.9ternovember.de/index.php?option=com_eventtableedit&view=default&Itemid=138

Borna


Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: Roßmarktschen Straße 32
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen


Chemnitz


Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr

Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"
Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 

 
Delitzsch


Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 

 

Döbeln

 

Donnerstag, 31. Oktober, 20.30 Uhr:
Thematischer Filmabend

Ort: Café Courage / Haus der Demokratie e.V. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
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Freitag, 01.- Dienstag, 26. November
Ausstellung „Das, was man Leben nannte“

Angeregt durch die Sammlung von Gedichten, Zeichnungen und Berichten von Häftlingsfrauen aus dem KZ Ravensbrück entstand die Dokumentation über den Alltag in dem einzigen Frauen-Konzentrationslager in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus. Auf 16 Tafeln wird aus dem Blickwinkel der Häftlingsfrauen über Arbeit, Leben und Sterben unter unmenschlichen Bedingungen berichtet. Zu besichtigen ist die Ausstellung im Treppenhaus des "Haus der Demokratie e.V.", wochentags 10 - 18 Uhr sowie zu den Veranstaltungen.
Ort: Treppenhaus des "Haus der Demokratie e.V.", Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
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Freitag 01. November, 18.30 Uhr
Klezmer-Dinner mit drei Gängen

Zur offiziellen Eröffnung der "Aktionswochen gegen Antisemitismus" laden wir zu einem Klezmer-Dinner ins Café Courage ein. Ihnen wird ein jüdisch-veganes Drei-Gänge-Menü mit passendem musikalischem Programm für 15 Euro pro Person geboten. Eine Teilnahme ist nur mit Voranmeldung (unter 03431/6052972 oder info@treibhaus-doebeln.de) möglich, da die Plätze beschränkt sind.
Ort: Café Courage / Haus der Demokratie e.V. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
Weitere Informationen

 

Sonntag, 07. November, 20.30 Uhr
Thematischer Filmabend

Ort: Café Courage / Haus der Demokratie e.V. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
Weitere Informationen


Samstag, 09. November, 16 Uhr
Stadtrundgang „Jüdisches Leben in Döbeln“

Laut derzeitigem Quellenstand lebten vor 1939 29 Menschen jüdischen Glaubens in Döbeln. Dieses jüdische Leben ist durch den Nationalsozialismus fast vollständig vernichtet wurden. Nur einigen wenigen gelang die Flucht ins Exil. Doch niemand kam zurück. Das Ziel der AG Geschichte des Treibhaus e.V. ist es, in den kommenden Jahren so viele neue Stolpersteine wie möglich zu setzen.
Der Stadtrundgang besichtigt all die Orte, an denen noch keine Stolpersteine liegen und erzählt die Geschichten zum jeweiligen historischen Ort. Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden und endet am Startpunkt der Mahnwache.
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.

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Samstag, 09. November, 18 Uhr
Mahnwache an den Stolpersteinen

Den Toten ehrendes Gedenken und Mahnung für heute!
Vor mehr als sieben Jahrzehnten brannten in ganz Deutschland unzählige Synagogen. Damit begann eine in der Weltgeschichte beispiellose Verfolgung und Vernichtung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, wozu deren Glaubensbekenntnis benutzt wurde. Heute werden erneut Schuldzuweisungen laut und leider oft unbedacht an Stammtischen wiederholt, wonach „die Anderen“, ob Jüdinnen und Juden oder Migrantinnen und Migranten, für die soziale Schieflage in der Bundesrepublik Schuld trügen.
Vergessen wir nie, wohin dies führte: Zu millionenfacher Verfolgung, Entrechtung und der systematischen Ermordung von Jüdinnen und Juden. Wir wenden uns entschlossen gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus!
Darum: Reinigen wir gemeinsam zur Mahnwache die Stolpersteine und entzünden an jedem Stolperstein eine Kerze zur Erinnerung und Mahnung an die Opfer der NS-Diktatur. Damit machen wir die Verbrechen wieder sichtbar! An den ehemaligen Wohnorten verschleppter Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, politisch und konfessionell Verfolgter, Homosexueller und Euthanasieopfer werden Blumen zum Gedenken an die Opfer niedergelegt.
Ort: Theaterstraße 4
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
Weitere Informationen


Donnerstag, 14. November, 20.30 Uhr
Thematischer Filmabend im Café Courage

Ort: Café Courage / Haus der Demokratie e.V. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
Weitere Informationen


Samstag, 16. November, 11 – 18 Uhr:
verURTEILEN: NS-Täter_innen auf der Spur
Workshop & Improvisation

Von der unterlassenen Hilfeleistung bis zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit – die juristische Aufarbeitung von Verbrechen im Nationalsozialismus kann als eine Geschichte des Scheiterns beschrieben werden. Wir begeben uns also in die Rolle des verURTEILENS und versuchen, Antworten auf grundsätzliche Fragen im Umgang mit Verbrechen im NS zu finden.
Ort: Café Courage / Haus der Demokratie e.V. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
Weitere Informationen


Donnerstag, 21. November, 20.30 Uhr
Thematischer Filmabend

Ort: Café Courage,. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
Weitere Informationen

 

Donnerstag, 28. November bis Freitag, 20. November, 19 Uhr
Siebdruck-Ausstellung im Treppenhaus des "Haus der Demokratie e.V."

Die Siebdruckausstellung zeigt Arbeiten, welche durch die persönliche Beschäftigung mit der Stadt- und Justizgeschichte entstehen und in der Auseinandersetzung mit der Thematik des verURTEILENS verknüpft sind.
Ort: Haus der Demokratie e.V. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
Weitere Informationen

 
Donnerstag, 28. November, 20.30 Uhr
Thematischer Filmabend

Ort: Café Courage / Haus der Demokratie e.V. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
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Freitag, 29. November, 19 Uhr:

Buchlesung "Blut und Ehre - Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland"
Die rassistisch motivierten Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) mit vermutlich zehn Morden und mehreren Bombenanschlägen offenbaren eine neue Dimension rechtsextremer Gewalt. Doch dies ist kein Einzellfall. Seit 1949 haben Rechtsextremisten immer wieder Terrorgruppen gebildet, die nach ähnlichen Muster agierten: konspirative Kleinstzellen, Raubüberfälle zur Geld- und Waffenbeschaffung, Anschläge gegen Migranten, politische Gegner und gesellschaftliche Einrichtungen. Der Blick hinter die Kulissen offenbart, dass die Gewalttäter von gestern und heute keineswegs isoliert tätig sind und dass die von ihnen ausgehende Gefahr von den Behörden jahrzehntelang unterschätzt wurde.
Ort: Café Courage / Haus der Demokratie e.V. Bahnhofstraße 56
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
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Mittwoch, 04. Dezember, 15.30 Uhr:
Stolperstein-Verlegungen in Döbeln / Alberstraße 23

Wir werden an diesem Tag an drei verschiedenen Standorten neue Stolpersteine einsetzen. Der erste Verlegungsort ist die Alberstraße 23, an der ein Stein für Else Jacobsohn gelegt wird. Danach werden die Steine für Hugo, Margarete und Fritz Rudolf Totschek in der Breiten Straße 17 verlegt. Schließlich werden wir gemeinsam an der dritten Verlegungsstelle, dem Obermarkt 14, zwei Steine für Leopold und Frida Heynemann legen. An den jeweiligen Orten wird ein Vertreter der AG Geschichte des Treibhaus e.V. über das persönliche Schicksal dieser sechs Opfer des Nationalsozialismus berichten.
Ort: Alberstraße 23
Veranstaltet durch Treibhaus Döbeln e.V.
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Dresden

 
Dienstag, 26. Oktober
Fachtag zu Bedingungen und Erfahrungen geschlechterreflektierender Neonazismusprävention

Eine geschlechterreflektierende Haltung in der Jugendarbeit ermöglicht es Benachteiligungen abzubauen, Gleichberechtigung zu fördern und individuelle Handlungs- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Jugendlichen zu gestalten. Im Kontext der Arbeit gegen Neonazismus schafft eine solche Perspektive die Voraussetzung, demokratiefeindliche Orientierungen von Mädchen und Jungen sowie geschlechtsbezogene Einstiegs- und Abgrenzungsmomente wahrzunehmen und zu bearbeiten. Jugendarbeit, die sich kritisch mit Ungleichwertigkeits- und Natürlichkeitsannahmen auseinandersetzt, kann präventiv gegen Neonazismus wirken und das nachhaltig. In dessen Ideologie gibt es klare Vorstellungen, wie Frauen und Männer, Jungs und Mädchen „von Natur aus“ zu sein haben.Doch wie ist eine geschlechterreflektierende, um Demokratisierung bemühte Haltung konkret umsetzbar? Was braucht es dafür vor Ort? Was bedeutet der Zusammenhang von Geschlechtervorstellungen und neonazistischer Orientierung für die Praxis? Wie kann eine geschlechterreflektierende Perspektive auf Neonazismus in die Beziehungsgestaltung mit Jugendlichen einfließen? Das Projekt „Mut vor Ort“ ist diesen Fragestellungen gemeinsam mit Fachkräften der Jugendarbeit in der Praxis, ausgehend vom konkreten Bedarf und Fällen, nachgegangen. In einer zwei-jährigen Beratungsphase wurden Rahmenbedingungen, Grundlagen und Grenzsetzungen in der Arbeit mit neonazistisch orientierten Jugendlichen, der Umgang mit Diskriminierungen sowie die Gestaltung eines demokratischen Raums unter einer geschlechterreflektierenden Perspektive bearbeitet.Auf der Veranstaltung werden die Erfahrungen des Modelprojekts vorgestellt und gemeinsam mit Fachkräften, Interessierten und wissenschaftlichen Expert_innen die Bedingungen und Möglichkeiten geschlechterreflektierender Präventionsarbeit gegen Neonazismus diskutiert.
Zielgruppe: Pädagogische Mitarbeiter_innen der Jugendhilfe sowie der politischen Bildungsarbeit und weitere Interessierte
Anmeldung und weitere Informationen


Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
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Mittwoch, 13. November, 19 Uhr
Seine Schatten, meine Bilder. Eine Spurensuche (Film und Lesung)

An diesem Abend sehen Sie zu Beginn den Film von Piotr Szalsza „Kinder der Täter – Kinder der Opfer“ und hören anschließend die Lesung mit dem Autor Jens-Jürgen Ventzki über seinen Vater, den Oberbürgermeister von „Litzmannstadt“ (Łódź) ab 1941.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung von Hatikva – Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V., der Gedenkstätte Münchner Platz Dresden, des Münchner-Platz-Komitees e.V. und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Sachsen – Gesellschaft für Sächsisch-Polnische Zusammenarbeit e.V.

Ort: Kraszewski-Museum, Nordstr. 28

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Freitag 29.- Samstag, 30. November, 11 Uhr
Methodenseminar "Rassismus und Antiziganismus"

"Rassismus und Antiziganismus - Erkennen, Benennen, Entgegenwirken"
Worum geht´s?
Rassistische Vorurteile können negativ und positiv besetzt sein: So gibt es neben dem Bild des kriminellen „Zigeuners“ und Armutsmigranten aus Rumänien auch das der freiheitsliebenden „Zigeunerin“ in Bizets Oper Carmen. An den Vorstellungen über die heterogene Gruppe der Sinti und Roma lassen sich Mechanismen rassistischer Vorurteile aufzeigen und somit übertragen auf die Funktionsweise von Rassismus im Allgemeinen. Mit diesen beschäftigt sich auch das im März 2012 erschienene "Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus". Das pädagogische Konzept des Handbuchs und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten werden in diesem Seminar diskutiert und vorgestellt. Außerdem werden einführende Informationen zum historischen und aktuellen Antiziganismus in Europa und Deutschland, sowie zur Struktur und Funktionsweise antiziganistischer Ressentiments erarbeitet. Seminarleitung: Markus End (Politikwissenschaftler) und Patricia Pientka (Historikerin). Beide gehören zu den Autor/innen des o.g. Handbuchs.
Die Arbeitsweise
In ergebnisoffenen Übungen werden Situationen geschaffen, die die Teilnehmenden mit kontroversen Positionen, Einstellungen und Bedürfnissen konfrontieren und zu eigenen Stellungnahmen herausfordern. Den Teilnehmer/innen wird so ermöglicht, gelernte und vertraute Bilder und Erfahrungen differenziert zu betrachten, Perspektivwechsel vorzunehmen und so neue Erfahrungen zu sammeln. Das Methodenspektrum reicht von interaktiven Diskussions- und Positionierungsübungen, Aufgaben zur Schulung der Medienkompetenz im Zusammenhang mit Antiziganismus, der Arbeit mit aktuellem Musik- und Filmmaterial, über Rollenspiele, Fallbeispiele, Simulationen bis hin zu Karten- und Quizspielen.

Ort: Brücke/Most-Zentrum Reinhold-Becker-Straße 5, Dresden
Veranstaltet durch BMSt, EVZ; Treibhaus e.V.
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Freiberg

 
Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
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Görlitz

 
Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 

 

Grimma

 
Samstag, 9. November, 17.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Treffpunkt: Markt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“, Ev. - Luth. Kirchgemeinde Grimma
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Leipzig

 

Ganzjährig
Begegnungen -Ein Projekt für SchülerInnen von 8 bis 12 Jahren zur Erziehung nach Auschwitz

„Dass Auschwitz nicht noch einmal sei“ müsse die allererste Forderung an Erziehung sein, so Theodor W. Adorno. Mit dem vorliegenden Projekt möchte der Landesfilmdienst Sachsen e.V. in diesem Sinne arbeiten. Die Konzeption des vorliegenden Modellprojektes sieht vor, Kindern zwischen 8 und 12 Jahren mit ihren berechtigten Fragen durch Biografien ihrer Altersgenossen, die von nationalsozialistischer Verfolgung betroffen waren, die ernste Dimension des Themenbereichs nahe zu bringen, ohne das traumatisierende Grauen in den Vordergrund zu stellen. Dem Vorwurf der Bagatellisierung wird durch die Realität von wahren Lebensgeschichten entgegengewirkt. Durch die Beschäftigung mit einzelnen Lebenswegen wird ein Rahmen gesetzt, der für die Kinder nachvollziehbar und somit erfassbar ist. Mittelpunkt des Projektes sind also Geschichten von jüdischen Kindern aus Sachsen und was ihnen und ihren Familien geschah. Die Möglichkeiten für eine Verarbeitung der Biografien sind vielfältig und werden von den Kindern weitgehend selbstbestimmt sortiert und ausgesucht. Für das Projekt „Begegnungen“ bieten wir die Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Medium Audio und den gestalterischen Medien Bild und Collage. Die Ergebnisse sollen zusammen in ein digitales Medium einfliessen - eine interaktive Webseite. Wir würden uns freuen, wenn Sie Interesse an unserem Modellprojekt
haben.

veranstaltet vom Landesfilmdienst Sachsen e.V.
weitere Informationen zum Projekt

 

Samstag, 9. November, 17-17.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
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Samstag, 9. November, 18-19 Uhr
Städtische Gedenkveranstaltung anlässlich des 75. Jahrestages der Pogromnacht

Ort: an der Gedenkstätte Gottschedstraße
Veranstalter: Stadt Leipzig
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Montag, 11. November, 10 Uhr
Gespräch mit dem Holocaustüberlebenden und ehemaligen Leipziger Schlomo Samson

Schlomo Samson wurde 1923 in Leipzig geboren und wohnte in Gustav-Adolf-Straße 21, später in der Gottschedstraße. Er besuchte zunächst die 40. Volksschule (heute Sportmittelschule) später die Carlebachschule in der Gustav-Adolf-Straße 7. Er wurde 1939 wegen eines Schülerstreiches des Landes verwiesen. Sein Klassenlehrer Guttmann musste ebenfalls das Land verlassen. Schlomo Samson wurde nach dem Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in Holland in das Arbeitslager Westerbork deportiert, später nach Bergen-Belsen. Er kam 1944 zusammen mit seinen Eltern und seinem Bruder Siegfried auf die sogenannte "Palästina-Liste", um gegen deutsche Gefangene in Plästina ausgetauscht zu werden. Er erkrankte 1945 an Flecktyphus und wurde noch am 9. April 1945 in Güterwagen auf einer Irrfahrt durch Deutschland transportiert. In der Niederlausitz wurde Schlomo Samson und wenige Überlebende dieses Transportes schließlich von der Roten Armee befreit. Schlomo Samson lebt seit 1946 mit seiner Familie im religiösen Kibbuz Schluchoth an der jordanischen Grenze.
Im Gedenken an die Reichspogromnacht vor 75 Jahren wird Schlomo Samson im Gespräch mit Elke Urban seine persönliche Geschichte als Holocaustüberlebender erzählen. Sein Buch "Zwischen Finsternis und Licht" kann bei der Gelegenheit gekauft und signiert werden.

Ort: Ariowitschhaus, Hinrichsenstraße 14
Veranstaltet vom Schulmuseum Leipzig
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Mittwoch, 4. Dezember, 20.30 Uhr
Der ewige Sündenbock - Feindbild Israel

Vortrag von Tilman Tarach
Über keinen Staat gibt es so viele Gerüchte wie über Israel. Tilman Tarach zeigt, dass die deutschen Medien, aber auch Organisationen wie die Uno und jede Menge »Israelkritiker« den Stoff liefern, aus dem diese diffamierenden Legenden gestrickt werden. Die alte Parole »Die Juden sind schuld« wird heute in weiten Teilen der Gesellschaft begierig auf den jüdischen Staat angewendet, und zwar reichlich unabhängig davon, wie er sich verhält. Tilman Tarach zeichnet die entscheidenden historischen und aktuellen Aspekte des Nahostkonflikts nach und zeigt auf, dass in der allgemeinen Debatte um Israel mit zweierlei Maß gemessen wird.

Ort: Plaque, Industriestr. 101
veranstaltet von der Linksjugend Leipzig findet im Rahmen der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ der Amadeu Antonio Stiftung statt. Die Veranstaltung wird von der Amadeu Antionio Stiftung und dem linXXnet unterstützt.
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Donnerstag, 5. Dezember, 13 Uhr
Begegnungen -Ein Projekt für SchülerInnen von 8 bis 12 Jahren zur Erziehung nach Auschwitz

Im Rahmen der Veranstaltung „Begegnungen"-Historisches Lernen an Biografien, werden sich die Kinder mit der Lebensgeschichte eines jüdischen Kindes vor, während und nach der NS-Zeit beschäftigen.
Die didaktisch-methodische Auswahl der Mittel richtet sich dabei nach den Vorkenntnissen, dem Alter und Verständnis der jeweiligen Altersstufe.
Die Materialien sind sehr sensibel ausgewählt: private Fotos, Zeitzeugenberichte der Familien und vieles mehr sollen die ernste Dimension des Themenbereichs nahe bringen, ohne das traumatisierende Grauen in den Vordergrund zu stellen.
Eine Selbstverortung der Kinder in diesen Geschichten, wird durch eine spielerische und gestalterische Thematisierung der eigenen Lebenswelt ermöglicht. Dies schafft die Möglichkeiten, Empathie zu fördern und Identifikationsmöglichkeiten herzustellen.
Ort: Landesfilmdienst Sachsen e. V. , Karl-Heine-Straße 83, 04229 Leipzig. .
Anmeldung unter: Tel: 0341-4929491-103, Mail:ageyer@landesfilmdienst-sachsen.de
Eintritt: Kinder 3,50 Euro, die Teilnahme von begleitenden Pädagogen und Pädagoginnen ist kostenfrei.

veranstaltet vom Landesfilmdienst Sachsen e.V.

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Markkleeberg

 
Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr

Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"
Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 

 

Mittweida

 

Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Mit einer Mahnwache an den auf Mittweidaer Straßen verlegten Stolpersteinen soll auch in diesem Jahr am 9. November an die Reichspogromnacht erinnert werden, informierte Linke-Stadtrat Torsten Bachmann zur jüngsten Stadtratssitzung.
Die kleinen Gedenktafeln aus Messing, die an den früheren Wohnorten von einst in Mittweida lebenden jüdischen Opfern des Nationalsozialismus in Gehwegen verlegt wurden, befinden sich an der Schulstraße 7, Leisniger Straße 8, Schillerstraße 8, Bahnhofstraße 50 und am Markt 30.

Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen
Weitere Informationen

 

 

Pirna

 
Samstag, 9. November, 10.30 Uhr
Gedenkveranstaltung an die Novemberpogrome von 1938

Diese beginnt 10.30 Uhr mit einem Stadtspaziergang zu jüdischem Leben durch den Historiker Hugo Jensch am Pirnaer Markt. Gegen 11.30 Uhr gibt es Erinnerungsminuten an der Gedenktafel auf der Schössergasse. Das Ende wird im Anschluss in der K2 - Kulturkiste mit jiddischen Erinnerungen und der Ausstellung "Jüdisches Leben in Pirna" sein.
Start: Markt
Die Veranstaltung wird organisiert durch AKuBiZ e.V., Mobiles Beratungsteam Mitte-Ost des Kulturbüro Sachsen, sowie der Stadtverband der LINKEN und die Kreisverbände von DGB, SPD, Grüne und der VVN-BdA.

 

 
Reichenbach

Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 
Schneeberg


Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“, Jugendverein Agenda Alternativ e.V.
Weitere Informationen

 

 
Wurzen

 

Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 

 
Zittau

Samstag, 9. November, ganzen Tag
10.00 Uhr Ökumenische Andacht, Marienkirche, Lessingstr.
10.30 Uhr Kranzniederlegung und Gedenkansprache, ehem. Synagoge, Lessingstr
19.30 Uhr Film: „Das Haus mit dem Grünen Dach“ mit Isa Engelmann, Kulturboden der Hillerschen Villa, Klienebergerplatz 1

„Tag der Erinnerung“

Vor 75 Jahren wurden im Deutschen Reich, jüdische Menschen verfolgt, Geschäfte und Wohnungen verwüstet, Synagogen zerstört – der Auftakt zur Vernichtung, auch in Zittau.
Die Initiative „Erinnerung und Versöhnung“ zeigt im Gedenken an die Pogromnacht ein Portrait über Isa Engelmann aus Reichenberg/Liberec. Frau Engelmann, die heute in Verona lebt, spricht auch über ihre bewegenden Forschungen zu Schicksalen jüdischer Bürger ihrer Heimatstadt Reichenberg.
Blanka Závitkovská über ihren Film: Isa Engelmann ist als Kind vertrieben worden. Sie hat die Freundschaft gesucht, gefunden zu einer tschechischen Jüdin, die natürlich zur Nazizeit das Schicksal aller Juden geteilt hat. Also ich [die Regieseurin] kam dazu und war überrascht wie direkt und ziemlich hart, aber ehrlich die beiden Damen miteinander umgehen.

Veranstaltet von Hillersche Villa - Soziokultur im Dreiländereck


Samstag, 9. November, 18-18.30 Uhr
Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"

Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt
Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
Weitere Informationen

 

 

Zschopau

 

Gedenkaktion "Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen"
Ort: an diversen Stolpersteinen in der Stadt

Veranstalter: Initiative „Mahnwache und STOLPERSTEINE putzen“
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Kontakt

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Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

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