Mecklenburg-Vorpommern 2010/11

Spenden gegen Rechtsextremismus

 

Kein Ort für Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern 2010/2011

© Amadeu Antonio Stiftung

 

Angesichts des Wiedereinzugs der NPD in den Schweriner Landtag und der erschreckend hohen Ergebnisse der NPD gerade im Osten des Bundeslandes verlängert die Amadeu Antonio Stiftung die Kampagne „Kein Ort für Neonazis“ in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Stiftung hat sich ins Zeug gelegt vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. Noch mehr gearbeitet haben die Initiativen vor Ort, die unbedingt verhindern wollten, dass die NPD wieder in den Landtag einzieht. Vielleicht hat es die NPD um einige Prozentpunkte geschwächt. Dennoch: mit sechs Prozent ist sie wieder im Landtag. Besonders verankert ist die NPD in den Kreisen Uecker-Randow und Ostvorpommern – also direkt in der Grenzregion zu Polen. Hier liegen die Ergebnisse der Neonazi-Partei im zweistelligen Bereich. Es hat sich gezeigt, dass es ein fest verankertes Wählerpotenzial gibt, das sich auch nicht durch höheres Wirtschaftswachstum oder geringere Arbeitslosenzahlen vom NPD-Wählen abschrecken lässt. NPD-Wählen in Mecklenburg-Vorpommern ist kein Protestwählen, sondern vermeintlich „normal“ geworden.

Die Kampagne in Mecklenburg-Vorpommern

Die Kampagne „Kein Ort für Neonazis“ will Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Initiativen und vor allem Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern für demokratische Kultur gewinnen und die dauerhafte Verankerung von rechtsextremen Parteien in Kommunalparlamenten und im Landtag verhindern. Dazu ist eine Auseinandersetzung mit rechtsextremen Raumgreifungsstrategien notwendig und eine Kooperation aller demokratischen Parteien und weiterer zivilgesellschaftlicher Organisationen.

 

Nach der Wahl ist vor der Wahl und nachhaltige Arbeit für demokratische Kultur braucht Zeit. Die punktuelle Aufmerksamkeit bei der Wahl muss sich in eine dauerhafte Unterstützung derjenigen umwandeln, die auch dann noch vor Ort sind, wenn die Presse längst abgezogen ist. Wenn der Alltag wieder einkehrt. Um diesen Alltag demokratischer werden zu lassen, hat die Stiftung bereits 18 Projekte von jungen Menschen und Schülerinnen und Schülern, Plakatwettbewerbe und bunte Aktionen vor der Landtagswahl gefördert.

Die Kampagne richtet sich an demokratisch eingestellte Jugendliche, Bürgerinnen und Bürger, die etwas vor Ort bewegen wollen! Dafür gibt es Fördermittel, fachliche Unterstützung durch Kooperationspartner vor Ort und öffentliche Anerkennung.

Sie alle können sich bei der Amadeu Antonio Stiftung mit einem Projekt bewerben. Unbürokratisch und schnell will die Stiftung mit einem Betrag bis zu 250 Euro unterstützen. Diskussionsabende zum Thema Demokratie oder Rechtsextremismus in MV, CDs gegen Rechtsrock, Fotodokumentation von Orten rechter Übergriffe – die Amadeu Antonio Stiftung ermutigt alle Bürgerinnen und Bürger, sich kreativ mit Rechtsextremismus auseinanderzusetzen und etwas dagegen zu tun.

 

 
 

 

 

 

 

 

 


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