Chronik antisemitischer Vorfälle 2016

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Chronik antisemitischer Vorfälle 2016

  • 31.12.2016, „Jude“ an Wohnungstür geschmiert

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 31. Dezember wurde an eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus in Moabit das Wort „Jude“ geschmiert. Das in der Wohnung eine jüdische Familie lebt, ist nach außen hin nicht ersichtlich. Da nur ihre Tür von der Schmiererei betroffen war, ist davon auszugehen, dass sie dort gezielt angebracht wurde.

     
  • 29.12.2016, Dämonisierende Plakate bei Boykottaufruf vor Saturn

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 29. Dezember demonstrierte „BDS Berlin“ („Boykott, Desinvestition, Sanktionen“) vor dem Geschäft Saturn am Alexanderplatz gegen die israelische Firma Hewlett Packard (HP) und rief zu deren Boykott auf. Auf Plakaten und T-Shirts wurde Israel als kolonialer Unrechtsstaat und Apartheidsstaat dämonisiert.

     
  • 21.12.2016, Freispruch für antisemitische Volksverhetzung

    Nach einer Äußerung auf Facebook stand ein Rentner vor Gericht und wurde freigesprochen. Dieser postete über IS-Terroristen: „Am besten ausräuchern wie die Juden damals. Etwas anderes haben diese Barbaren nicht verdient.“

     
  • 18.12.2016, Drohung nach Lektüre der Jüdischen Allgemeinen

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 18.Dezember, kurz nach 8.00 Uhr, fuhr die betroffene Person mit der Tram der Linie 5 von der Landsberger Allee zur Werneuchener Straße. Auf gleicher Höhe saß ein großer, kräftiger Mann mit Glatze, der erstmals auffiel, weil er einen anderen Mitfahrenden anschrie, dass er die Füße vom Sitz nehmen solle und unterstellte, dass "wir Deutschen wohl die Reinigung zahlen" sollten. Die betroffene Person las während der Fahrt in der "Jüdischen Allgemeinen" und kurz bevor sie aussteigen wollte, sagte der Mann bedrohlich und nur so laut, dass die Person ihn hören konnte: „Der Hitler hat leider nicht genug Juden vergast, es gibt noch zu viel von euch …“. Die betroffene Person stieg aus und ignorierte den Kommentar, aus Angst vor einer körperlichen Auseinandersetzung.

     
  • 16.12.2016, AfD-Funktionär würdigt SS-Mitglied

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Tagesspiegel AfD-Fraktionsvize lobt "kluge Politik" der Nazis

    Bernd Pachal, stellvertretender Vorsitzende der AfD-Fraktion Marzahn-Hellersdorf, äußert sich anerkennend über Reinhard Heydrich, einen führenden Vertreter des Nazi-Regimes. Pachal lobte auf Facebook „die kluge Politik des Reichsprotektors“ in der damaligen Tschechoslowakei. Heydrich ist als „Schlächter von Prag“ in die Geschichte eingegangen, als Chef des Reichssicherheitshauptamtes und Organisator der Wannsee-Konferenz zur „Endlösung der Judenfrage“. Nach Pachal stellte dieser „schon vom ersten Moment an die Weichen richtig.“

     
  • 15.12.2016, Stolpersteine beschmiert

    Mecklenburg-Vorpommern

    (Güstrow)

    Quelle:
    Zeit Online "Stolpersteine" vor Synagoge in Güstrow mit rechten Parolen beschmiert

    Unbekannte haben in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern sogenannte Stolpersteine vor der Synagoge mit rechten Parolen und Symbolen beschmiert. Die Schmierereien sowie ein sogenanntes Keltenkreuz wurden am Donnerstagabend entdeckt, wie die Polizei in Rostock am Freitag mitteilte. Mit schwarzer Farbe aufgetragene rechte Parolen fanden sich auch an einer weiteren Hauswand.

     
  • 12.12.2016, Flugblätter verteilt

    Sachsen

    (Meißen)

    Quelle:
    Sächsische Zeitung Antisemitisches Hetzblatt in Meißen verteilt

    In Meißen wurde ein anonymes Flugblatt gefunden, worin die angeblich wahren Gründe angegeben werden, warum Geflüchtete nach Deutschland gelockt werden. Unter anderem werden diese von „weltweit agierenden Zionisten“ dazu benutzt, „die Vernichtung des deutschen Volkes zu beenden“. Außerdem hätten „die Zionisten“ den Zweiten Weltkrieg „initiiert“ und würden „die Regierenden“ in Deutschland steuern.

     
  • 12.12.2016, Antisemitisches Video auf PEGIDA-Demonstration

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Endstation rechts Polizei unterbindet antisemitisches Video bei Pegida München

    Der Pegida-Chef von München, Heinz Meyer, konnte sieben Minuten lang einen Zeichentrick-Clip auf dem Königsplatz vorführen. Dieser hatte ein antisemitisches Zerrbild zum Gegenstand. Unter anderem zeigte es einen geläuterten Adolf Hitler, welcher in einem UFO auf die Erde zurückkehrt und Israel durch offene Grenzen, Zuwanderung und „Vermischung“ zerstört. Die Polizei stoppte das Video.

     
  • 11.12.2016, Schoa-Verherrlichung im Internet

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Initative der Europäischen Janusz Korczak Akademie erhält Schoa-verherrlichende Nachricht.
    Am 11. Dezember erhielt die Initative „Rent A Jew“ der Europäischen Janusz Korczak Akademie über das „Mitmachen“-Feld auf ihrer Internetseite eine Nachricht mit Vernichtungsfantasien und positivem Bezug auf die Schoa.

     
  • 04.12.2016, Briefkasten beschädigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 4. Dezember wurde eine abonnierte Ausgabe der Zeitung „Jüdische Allgemeine“ aus einem Briefkasten in Moabit entwendet und der Briefkasten zerkratzt und eingetreten. Der Betroffene erlebt seit einer Namensänderung, die seinen jüdischen Hintergrund sichtbarer macht, auch regelmäßig nachts Klingelterror.
    Im Nachbarhaus war am 21. Oktober ein antisemitischer Flyer platziert worden. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht, ist unklar.

     
  • 01.12.2016, Delegitimierender Aufkleber

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    „Berlin Against Pinkwashing“ Aufkleber entdeckt.
    Am 1. Dezember wurde an der U-Bahnstation Leinestraße ein Aufkleber der Gruppe „Berlin Against Pinkwashing“ gefunden, auf dem der Staat Israel als Apartheidsstaat dämonisiert wurde.

     
  • 30.11.2016, Charlotte Knobloch wird abgemahnt

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    SZ Knobloch verliert vor Gericht

    Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, verliert in einem Gerichtsprozess gegen den Publizisten Abraham Melzer. Das Landgericht München erlässt eine einstweilige Verfügung gegen Knobloch, da sie behauptete, Melzer sei „für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigt“. Am 23. September verschickte Knobloch eine E-Mail an den katholischen Sozialverband KKV Hansa und an das Erzbistum mit zitierter Stelle. Am selben Abend wollte Melzer darüber sprechen, dass der Vorwurf des Antisemitismus in Deutschland hysterisch erhoben werde.

     
  • 29.11.2016, Lejeune veröffentlicht YouTube Video

    Laut einem Eintrag von Ruhrbarone, veröffentlichte der propalästinensische Aktivist Martin Lejeune auf YouTube ein Video, in welchem er den Holocaust anzweifelt. Zudem hofft er, dass „das große Feuer in Israel die Palästinenser, also die Christen und die Muslime, verschont.“

     
  • 29.11.2016, Beschimpfungen auf BDS-Kundgebung

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Auf der Versammlung am 29.11.2016 von „BDS Berlin“ („Boykott, Desinvestition, Sanktionen“) vor dem Geschäft Saturn am Alexanderplatz, beschimpften Mitglieder der Gruppe "F.O.R. Palestine" (For One state and Return in Palestine) Gegendemonstrant_innen und versuchten ein Banner zu entreißen, auf dem "Gegen jeden Antisemitismus" stand, welches zerriss. Die Gruppe F.O.R. Palestine legitimiert Gewalt gegen jüdische Israelis und erkennt das Existenzrechts Israels nicht an. Die Polizei stellte ihre Personalien fest.

     
  • 26.11.2016, Verschwörungsideologische Plakate

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 26. November zeigte ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann gegen 16 Uhr verschwörungstheoretische Plakate auf der Kreuzung am U-Bahnhof Eberswalder Straße. Auf ihnen wirft er Zionist_innen vor, die Welt zu terrorisieren und behauptet, dass sie mehr Macht als die Regierungen der USA und Deutschlands innehaben. Der Mann, U. Zimmermann, zeigt diese Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen. Schon am tag zuvor war er auf dem Alexanderplatz zu sehen.

     
  • 24.11.2016, Schild an provisorischer Gedenkstätte beschmiert

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 24. November wurde das Schild zur Erinnerung an die vom Bahnhof Moabit deportierten Berliner Juden und Jüdinnen in der Ellen-Epstein-Straße erneut beschmiert. Das Schild der Initiative "Sie waren Nachbarn" war mit dem Wort "Wahrheit" und anderen unleserlichen Buchstaben in weißer Farbe beschmiert worden.

     
  • 23.11.2016, Verschwörungsideologische Plakate

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 23. November zeigte ein Mann verschwörungstheoretische Plakate vor dem Ringcenter an der Frankfurter Allee und auf dem Herrmannplatz. Auf ihnen wirft er Zionist_innen vor, die Welt zu terrorisieren und behauptet, dass sie mehr Macht als die Regierungen der USA und Deutschlands innehaben. Der Mann, U. Zimmermann, zeigt diese Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.

     
  • 23.11.2016, Beschimpfungen auf offener Straße

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 23. November gegen 16:00 Uhr wird ein Mitglied der Synagogengeimeinde Kahal Adass Jisroel kurz vor seiner Wohnung Nahe des U-Bernauer Straße beschimpft. Die beiden Täter liefen hinter dem Betroffenen als sie laut "Scheiß Jude" und "Free Palestine" riefen.

     
  • 19.11.2016, Vorfälle beim Fußball-Regionalderby

    Brandenburg

    (Cottbus)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 19. November kam es in Cottbus rund um das Regionalliga-Fußballspiel FC Energie Cottbus gegen den SV Babelsberg 03 zu einer Reihe antisemitischer Vorfälle. Bereits in der Woche zuvor hatte die Polizei eine großflächige Schmiererei mit dem Spruch „19.11. Babelsberg Juden jagen“ sowie einem Hakenkreuz und einem „Sieg Heil“ festgestellt. Außerdem wurde am 17. November ein „Babelsberg vergasen!“ Schriftzug an einer Häuserwand festgestellt. 

     
  • 17.11.2016, Anrufe in Abgeordnetenbüro

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 17. November gingen im Abgeordnetenbüro von Tom Schreiber (SPD) zwei Anrufe ein, in denen Jüdinnen_Juden beschimpft wurden, sowie Tom Schreiber, beziehungsweise die SPD als jüdisch bezeichnet wurden.

     
  • 16.11.2016, Massenmail

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 16. November erhielt RIAS eine Massenmail, mit antisemitischen und verschwörungstheoretischem Inhalt.

     
  • 15.11.2016, Beschmutzte Stolpersteine

    Brandenburg

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Kerzen weggetreten und auf Stolpersteine übergeben.
    Am 15. November wurde das Gedenken an sechs Stolpersteinen an der Swinemünder Straße 125 gestört. Anlässlich der sich jährenden Novemberpogrome hatte die lokale evangelische Gemeinde die Stolpersteine der Familie Blaukopf poliert, sowie Kerzen, Blumen und ein Infoblatt ausgelegt. In der Nacht des 15. Novembers stieß jemand die Gegenstände um und trat sie teilweise weg. Außerdem hatte sich jemand über die Steine übergeben. Die Steine wurden direkt von der meldenden Person gereinigt.

     
  • 14.11.2016, "Jesus, Liebe, Wahrheit" Schmiererei an Mahnmal entdeckt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 14. November wurden erneut die Worte "Jesus, Liebe, Wahrheit" auf dem Mahnmal Levetzowstraße entdeckt. Diese Schmiererei wurde seit dem 19.  September immer wieder an Gedenkorten vorgefunden.

     
  • 14.11.2016, Massenmail

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 14. November erhielt RIAS eine Massenmail, mit antisemitischen und verschwörungstheoretischem Inhalt.

     
  • 12.11.2016, Verschwörungsideologische Plakate

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 12. November zeigte ein Mann verschwörungstheoretische Plakate auf dem Hermannplatz. Auf ihnen wirft er Zionist_innen vor, die Welt zu terrorisieren. Der Mann, U. Zimmermann, zeigt diese Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.

     
  • 10.11.2016, Querfront auf Linker Literaturbuchmesse

    Bayern

    (Nürnberg)

    Quelle:
    Lizas Welt Eine Messe des linken Antisemitismus

    Laut einem Beitrag von Lizas Welt, kam es auf der Linken Literaturmesse zu körperlichen und verbalen Übergriffen von mehreren Männern auf zwei Frauen, weil diese kritische Fragen zu einer anti-israelischen Querfront-Organisation und deren Ausstellung stellten. Sie wurden von dem Veranstalter des Saales verwiesen und ein Hausverbot ausgesprochen.

     
  • 09.11.2016, Berliner Neonazigruppe veröffentlicht Adressliste

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Tagesspiegel Berliner Facebook-Gruppe

    Eine Berliner Neonazi-Gruppe veröffentlicht am Jahrestag der Reichspogromnacht auf Facebook eine Karte, worauf knapp 70 Adressen von jüdischen Einrichtungen aufgelistet sind. Auf der Karte sind Synagogen, jüdische Kitas, Schulen, Denkmäler, Geschäfte, Restaurants und Friedhöfe eingezeichnet. In Frakturschrift steht „Juden unter uns!“ geschrieben.

     
  • 09.11.2016, Gedenkfeier abgebrochen

    Niedersachsen

    (Delmenhorst)

    Quelle:
    Osnabrücker Zeitung Gedenkfeier zur Reichspogromnacht in Delmenhorst abgebrochen

    In Delmenhorst wurde die Gedenkfeier zur Erinnerung an die Reichspogromnacht abgebrochen. Die im Rathaus stattfindende Veranstaltung wurde nach draußen verlegt, da einige AfD-Mitglieder anwesend waren. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Pedro Benjamin Becerra, sagte: „Dieses Jahr wollen wir nicht im Ratssaal gedenken, dieses Jahr sind Rechtspopulisten unter uns“.

     
  • 09.11.2016, Neonazigruppe stört Gedenkfeier

    Nordrhein-Westfalen

    (Dorstfeld)

    Quelle:
    Der Westen Am jüdischen Mahnmal

    Mit antisemitischen Parolen und dem Entrollen einer Reichskriegsflagge störte eine Neonazi-Gruppe die Gedenkfeier zur Erinnerung an die Reichspogromnacht. 

     
  • 09.11.2016, Verschwörungsideologischer Zettel gefunden

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 9. November wurden in der Goebenstraße / Pallasstraße bis Hohenstaufenstraße sieben Zettel mit verschwörungstheoretischem Inhalt entdeckt. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit dem immer gleichen kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel waren seit Oktober 2015 mehrfach gemeldet worden.

     
  • 09.11.2016, Angriff vor Arbeitsplatz

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Antisemitische Beleidigung und Angriff. Am 9. November wurde der Betroffene in Charlottenburg vor seinen Geschäftsräumen erst antisemitisch beleidigt und, als er in die Räume flüchten wollte, so hart im Brustbereich gepackt, dass er sichtbare Hämatome davontrug. Der Betroffene trug innerhalb der Räumlichkeiten gelegentlich Kippa, was durch den Täter, der dem Betroffenen vom Sehen flüchtig bekannt vor kam, wahrgenommen wurde.

     
  • 09.11.2016, Rufe gegen Gedenkdemonstration

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Antisemitische Rufe gegen antifaschistische Gedenkdemonstration.
    Am 9. November fand abends in Moabit eine antifaschistische Gedenkdemonstration statt, dieser wurde von einem Anwohner "dreckige Juden" und "Freiheit für Palästina" hinterher gerufen.

     
  • 09.11.2016, Beleidigung im Internet

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Antisemitische Beleidigung per Direktnachricht auf Twitter. Am 9. November wurde die Betroffene, die in ihrem autobiografischen Roman „Unorthodox“ ihre Kindheit und Jugend in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in den USA beschrieb, in einer Direktnachricht auf Twitter antisemitisch beleidigt.

     
  • 09.11.2016, Massenmail

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 10. November erhielt RIAS eine Massenmail, mit antisemitischen und verschwörungstheoretischem Inhalt.

     
  • 08.11.2016, Massenmail

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 8. November erhielt RIAS eine Massenmail, mit antisemitischen und verschwörungstheoretischem Inhalt.

     
  • 07.11.2016, Einkerbungsspuren an Stolperstein

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 7. November wurde der Stolperstein für Elisabeth Aschenstein in der Sächsischen Straße beschädigt vorgefunden. Es waren Einkerbungsspuren auf dem Wort „Deportation“ zu erkennen. Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Jahrestag der Reichspogromnacht.

     
  • 05.11.2016, Antisemitische und rechtsextreme Massenmail

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 5. November erhielt die meldende Person eine E-Mail, die J. Krautheim im Namen von Horst Mahler, einem für Schoa-Leugnung verurteiltem Neonazi, verschickte. Der Inhalt der E-Mail war antisemitisch und rechtsextrem. Diese E-Mails verschickt J. Krautheim regelmäßig massenweise.

     
  • 05.11.2016, Antisemitische Chiffren bei Demo von Neonazis

    Sachsen-Anhalt

    (Magdeburg)

    Quelle:
    Twitter Twitter

    Nach einer Meldung auf Twitter wurde, auf einer Demonstration von Neonazis antisemitische Chiffren auf Transparenten der „autonomen Nationalisten Nordthüringen“ gezeigt.

     
  • 02.11.2016, Verschwörungsideologische Plakate

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 2. November zeigte ein Mann verschwörungstheoretische Plakate am Hermannplatz. Auf ihnen wirft er Zionist_innen vor, die Welt zu terrorisieren und behauptet, dass sie mehr Macht als die Regierungen der USA und Deutschlands innehaben. Der Mann, U. Zimmermann, zeigt diese Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.

     
  • 02.11.2016, Verschwörungsideologischer Zettel an Auto angebracht

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 2. November wurde ein Zettel mit verschwörungstheoretischem Inhalt an einem Auto in Charlottenburg entdeckt. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel waren seit Oktober 2015 mehrfach, in unterschiedlichen Varianten, gemeldet worden.

     
  • 30.10.2016, Verschwörungsideologische Plakate

    Berlin

    (B)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 30. Oktober zeigte ein Mann verschwörungstheoretische Plakate am Pariser Platz. Auf ihnen wirft er Zionist_innen vor, die Welt zu terrorisieren und behauptet, dass sie mehr Macht als die Regierungen der USA und Deutschlands innehaben. Der Mann, U. Zimmermann, zeigt diese Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.

     
  • 30.10.2016, Massenmail

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 30. Oktober erhielt RIAS eine Massenmail, mit antisemitischen und verschwörungstheoretischem Inhalt.

     
  • 29.10.2016, Verschwörungsideologische Plakate

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 29. Oktober zeigte ein Mann verschwörungstheoretische Plakate am Hermannplatz. Auf ihnen wirft er Zionist_innen vor, die Welt zu terrorisieren und behauptet, dass sie mehr Macht als die Regierungen der USA und Deutschlands inne haben. Der Mann, U. Zimmermann, zeigt diese Plakate regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin, insbesondere bei Demonstrationen.

     
  • 29.10.2016, Angriff in einem Lokal

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Israeli aufgrund seiner Staatsangehörigkeit ins Gesicht geschlagen.
    Am 29. Oktober saßen am frühen Abend der betroffene Mann mit einer Begleiterin und dem späteren Täter an einem Tisch in einem Lokal am Heinrichplatz. Im Rahmen des Gesprächs wurden auch die jeweiligen Staatsangehörigkeiten thematisiert. Der Angabe er sei ein Israeli folgend, verschwand der unbekannte Gesprächspartner für kurze Zeit. Kurze Zeit später kehrte er zurück und schlug von hinten auf den Kopf des Betroffenen, der sich bei dem Angriff einen Finger brach. Die Begleiterin des Israeli schritt ein und drängte den Täter vor die Kneipe, von wo aus er durch Gesten versuchte eine Schlägerei vor der Tür zu provozieren. Die Begleiterin wies die anwesenden Personen laut darauf hin, welchen Hintergrund der Angriff hatte. Leider fühlte sich das Personal dadurch nur wenig angesprochen, erkundigte sich nicht nach dem Befinden des Betroffenen und hinterfragte sogar den Wunsch die Polizei zu informieren.

     
  • 28.10.2016, Schild an provisorischer Gedenkstätte beschmiert

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 28. Oktober wurde das Schild zur Erinnerung an die vom Bahnhof Moabit deportierten Berliner Juden und Jüdinnen in der Ellen-Epstein-Straße erneut beschmiert. Das Schild der Initiative "Sie waren Nachbarn" war mit Edding mit dem Wort "Nein" beschmiert worden.

     
  • 28.10.2016, Björn Höcke unterstützt in Gera Haverbecks Holocaust-Leugnung

    Thüringen

    (Gera)

    Quelle:
    Das Erste Das Erste

    Auf einer AfD-Kundgebung verharmlost der Thüringer Fraktionschef der AfD Björn Höcke die Holocaust-Leugnungen von Ursula Haverbeck als „Meinungsdelikt“.

     
  • 27.10.2016, Antisemitische Äußerungen innerhalb einer Wohngemeinschaft

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 27. Oktober wurde eine Situation aus einer WG in Baumschulenweg gemeldet. Einer der Mitbewohner hatte sich gegenüber der Betroffenen mehrfach antisemitisch geäußert, nachdem er erfuhr, dass sie sich länger in Israel aufgehalten hatte und einen israelischen Freund hat.

     
  • 27.10.2016, Drohung gegen Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 27. Oktober erhielt die Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, mehrere Privatnachrichten auf Facebook, von der selben Person, in denen sie bedroht wurde. Unter anderem schrieb diese Person "Time for another Holocaust", "Achtung Jude" und "Its time to open Auschwitz and fnisch the job. Im fucking serios". Anetta Kahane bekennt sich offen zu ihrem Judentum.

     
  • 25.10.2016, Hotel vermietet nicht an Israelis

    Baden-Württemberg

    (Zell am Harmersbach)

    Quelle:
    SZ Gäste aus Israel abgelehnt

    Im Schwarzwald lehnt ein Ferienhof Gästen die Unterkunft ab weil sie israelischer Herkunft sind. Auf der Plattform booking.com beantwortete der Mattenhof die Anfrage mehrerer Familien mit „We Don’t want have Guests from Israel, because our appartments are Not for them“ („Wir möchten keine Gäste aus Israel, weil unsere Zimmer nicht für sie sind“).

     
  • 21.10.2016, Flyer in Ankündigungskasten

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Hinter verschlossenem Glas wird ein antisemitischer Flyer ausgestellt.
    Am 21. Oktober wurde in einem Mehrfamilienhaus in Moabit ein antisemitischer Flyer in einem Ankündigungskasten der Hausverwaltung entdeckt. Der Kasten ist nur mit einem Schlüssel zu öffnen. Auf dem Din A5 großen Flyer mit der Überschrift „Israel=Mörder“ ist ein Teufelskopf zu sehen. Auf der Stirn hat dieser einen Davidstern und aus dem Mund hängen ihm neben Vampirzähnen vier tote Körper. Darunter steht der mehreren Koran Suren entlehnte Satz „Gott hat aus ihnen Affen und Schweine gemacht“.
    Im Nachbarhaus wurde am 4. Dezember eine Ausgabe der „Jüdischen Allgemeinen“ entwendet und der Briefkasten beschädigt. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht, ist unklar.

     
  • 21.10.2016, Schmiererei an Hauseingang

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Wiederholt werden antisemitische Schriftzüge mit Edding an einem Hauseingang angebracht.
    Am 21.10. werden zum wiederholten Mal antisemitische Schmierereien an einem Hauseingang im nördlichen Friedrichshain festgestellt. Dieses Mal wurde ein "Davidstern = Rassismus" mit schwarzer Farbe geschmiert. Bereits Wochen zuvor wurde über die gesamte Eingangstür des Mehrfamilienhauses verteilt "BDS-Berlin" mit Hilfe eines Stempels aufgetragen.

     
  • 21.10.2016, Wiederholt geschmierte Parolen an Wohnhaus.

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 21. Oktober wurden zum wiederholten Mal israelfeindliche und antisemitische Parolen in einem Hauseingang in der Rigaer Straße geschmiert, dabei wurde einmal ein Davidstern gemalt, zusammen mit einem „=Rassismus als Staatsdoktrin“, sowie „semitismus – Antisemitismus“. Seit mehreren Monaten war über die gesamte Eingangstür verteilt "BDS Berlin" mit einem Stempel angebracht.

     
  • 21.10.2016, Massenmail an RIAS

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 21. Oktober erhielt RIAS eine Massenmail, mit antisemitischen und verschwörungstheoretischem Inhalt.

     
  • 20.10.2016, Zögerliche Profillöschung

    Quelle:
    Kölner Stadt Anzieger Aufschrei im Netz

    Facebook löscht das Fake-Profil von "Hagen Kreuz", der angab "Heizer in Auschwitz" und "Führer bei der Waffen-SS" zu sein, trotz mehrfacher Meldung erst am Folgetag.

     
  • 20.10.2016, Drohbrief mit antisemitischen Inhalt an RIAS-Projektkoordinator

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 20. Oktober erhielt der Projektkoordinator von RIAS einen antisemitischen Drohbrief. Bei dem Schreiben handelte es sich um ein mehrseitiges antisemitisches Pamphlet, das bereits mehrfach verschickt wurde. Der Absender des Briefs bezeichnete sich als "Die Friedensjuden", was angeblich eine jüdische Friedensinitiative im Nahen Osten wäre. Das Schreiben bediente jedoch zahlreiche Themen, sowie eine Rethorik, die in deutschen, rechtsextremen Kreisen populär sind. An einer Stelle schrieb der Verfasser beispielsweise: "Weil wir Deutsche politisch zu blöd sind!" und erklärte die Bundesrepublik Deutschland als von den USA besetzt.
    Im Brief setzte der Verfasser die Europäischen Union mit dem Dritten Reich gleich. An mehreren Stellen fand sich der Mythos der Kontrolle des Weltgeschehens durch das Judentum. Der Zentralrat der Juden wurde als "mental-faschist[isch]" bezeichnet und seine angeblich fehlende Positionierung zur aktuellen israelischen Politik, die ebenfalls mit dem NS gleichgesetzt wurde, kritisiert.
    Die Zusendung enthielt auch einen Abschnitt der zum Boykott Israels aufrief, sowie eine Auflistung von Supermarktketten, welche israelische Produkte führen.

     
  • 20.10.2016, Drohbrief mit antisemitischem Inhalt an Journalisten des Tagesspiegels

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 20. Oktober erhielt ein Journalist des Tagesspiegels einen antisemitischen Drohbrief. Bei dem Schreiben handelte es sich um ein mehrseitiges antisemitisches Pamphlet, das bereits mehrfach verschickt wurde. Der Absender des Briefs bezeichnete sich als "Die Friedensjuden", was angeblich eine jüdische Friedensinitiative im Nahen Osten wäre. Das im Stile einer Anklage verfasste Schreiben ist in Argumentation und Diktion durchdrungen von antisemitischen Denkfiguren und Verschwörungstheorien. Besonders hervor sticht die andauernde und konsequente Gleichsetzung des israelischen Staates mit dem nationalsozialistischen Deutschland. Die damit implizierte Täter-Opfer Umkehrung dient der Dämonisierung und Delegitimierung des jüdischen Staates. Der Betroffene wird in dem Pamphlet wegen seiner journalistischen Tätigkeit der „Mittäterschaft“ am vermeintlichen „Genozid“ an den Palästinenser_innen und der Unterstützung eines „schleichenden Holocausts“ bezichtigt. Schließlich wird dazu aufgefordert, den Tagesspiegel zu boykottieren.

     
  • 18.10.2016, Israelis antisemitisch beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine Israelis antisemitisch beleidigt

    Ein 32-jähriger Israeli wird bei der Fahrkartenkontrolle am S-Bahnhof Treptower Park von zwei Kontrolleuren antisemitisch beleidigt.

     
  • 18.10.2016, Burger King-Filiale verweigert Bedienung

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine Israelis antisemitisch beleidigt

    Ein Mitarbeiter einer Burger King-Filiale am Alexanderplatz verweigert einem Israeli einen Kaffee mit den Worten "I don't serve Jews" (Ich bediene keine Juden).

     
  • 18.10.2016, NS-Propaganda am jüdischen Beetsaal

    Baden-Württemberg

    (Horb/Freudenstadt am Neckar)

    Quelle:
    SWR Sprüche gegen Flüchtlinge

    An den jüdischen Betsaal werden "I love NS"- und "Refugees not welcome"-Sticker geklebt. Nach der Rottweiler Staatsanwaltschaft seien die Sticker durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt und somit nicht den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen.

     
  • 18.10.2016, "Jesus" Schmiererei an Mahnmal entdeckt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 18. Oktober wurde am Mahnmal Levetzowstraße in großer gelber Schrift das Wort „Jesus“ geschmiert. Ähnliche Schmiererei wurde seit dem 19. September immer wieder an Gedenkorten vorgefunden.

     
  • 18.10.2016, UNESCO Resolution Tempelberg

    Quelle:
    Zeit Online Ein Affront

    Eine am 14. Oktober verabschiedete Resolution der Unesco, in welcher der jüdische Charakter des Jerusalemer Tempelbergs komplett negiert und nur auf den muslimischen Inhalt verwiesen wird, wird mehrheitlich angenommen. 

     
  • 18.10.2016, Verschwörungstheoretischer Zettel an der Wand vor einem Laden angebracht.

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 18. Oktober wurde zwischen den Schals, die links an der Wand vor dem Eingang eines indischen Ladens in Charlottenburg hingen, ein Zettel mit verschwörungstheoretischem Inhalt entdeckt, der mit Tesafilm dort an die Wand geklebt war. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit dem immer gleichen kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel waren seit Oktober 2015 mehrfach gemeldet worden.

     
  • 18.10.2016, Verschwörungsideologischer Zettel an Laternenpfahl angebracht

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 18. Oktober wurde ein Zettel mit verschwörungstheoretischem Inhalt an einem Laternenpfahl in der Steifensandstraße entdeckt. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Ähnliche Zettel waren seit Oktober 2015 mehrfach gemeldet worden, immer wieder in unterschiedlichen Varianten.

     
  • 17.10.2016, Antisemitische Schriften auf Buchmesse

    Hessen

    (Frankfurt am Main)

    Quelle:
    i24 i24

    Auf der Buchmesse werden von den iranischen und ägyptischen Ständen zahlreiche antisemitische und antiisraelische Bücher angeboten.

     
  • 17.10.2016, Drohbrief an Kiezblatt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 17. Oktober erhielt das KiezBlatt Klausenerplatz einen antisemitischen Drohbrief, unter anderem mit falschen Verdächtigungen gegenüber der Sozialistischen Jugend – Die Falken. Bei dem Schreiben handelte es sich um ein mehrseitiges antisemitisches Pamphlet, das bereits mehrfach verschickt wurde . Der Absender des Briefs bezeichnete sich als "Die Friedensjuden", was angeblich eine jüdische Friedensinitiative im Nahen Osten wäre. Das Schreiben bediente jedoch zahlreiche Themen, sowie eine Rethorik, die in deutschen, rechtsextremen Kreisen populär sind.

     
  • 17.10.2016, Schild an provisorischer Gedenkstätte beschmiert.

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 17. Oktober wurde das Schild zur Erinnerung an die vom Bahnhof Moabit deportierten Berliner Juden und Jüdinnen in der Ellen-Epstein-Straße erneut beschmiert. Das Schild der Initiative "Sie waren Nachbarn" war mit den Worten "Liebe Jesus" in weißer Farbe beschmiert worden.

     
  • 15.10.2016, Beschimpfung in U-Bahn

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Fahrer einer defekten U-Bahn wird beschimpft.
    Am 15. Oktober beschimpfte eine Passagierin am Oranienburger Tor den U-Bahnfahrer einer defekten U6 als "du scheiß Judenschwein". Die anderen Passagier_innen schauten höchstens irritiert.

     
  • 14.10.2016, Äußerung im Internet

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Antisemitischer Kommentar auf Facebook. Am 14. Oktober schrieb ein Unbekannter einen antisemitischen Kommentar auf der Facebook-Seite des Kabbalah Centre Berlin.

     
  • 13.10.2016, Wegen koscherer Bratwurst antisemitische Übergriffe

    Thüringen

    (Weimar)

    Quelle:
    Mobit Mobit (PDF-Dokument)

    Seitdem eine Fleischerei eine koschere Bratwurst anbietet sieht sie sich mit einer offen antisemitischen Hasswelle konfrontiert. (mobit)

     
  • 13.10.2016, Heideggers Antisemitismus

    Hamburg

    (Hamburg)

    Quelle:
    Zeit Ein moralisches Desaster

    Eine Veröffentlichung von Briefen Martin Heideggers in DIE ZEIT zeigt dessen Antisemitismus erstmals in vollem Ausmaß. In dem Briefwechsel mit seinem Bruder Fritz zeigt sich auch, dass Martin Heidegger politisch schon früh informiert war und und ein leidenschaftlicher Anhänger des Nationalsozialismus gewesen ist.

     
  • 13.10.2016, AfD-Gruppe teilt antisemitischen Inhalt

    Mehrere Mitglieder einer internen AfD-Gruppe auf Facebook teilten Holocaustleugnungen und antisemitische Hetze auf ihrern privaten Profilen.So verbreitete Ralf S. auf seinem Account eine Dokumentation, in welcher der Massenmord an den Juden durch die Nationalsozialisten geleugnet wird.

     
  • 12.10.2016, Schmiererei an Hinweisschild

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    "Hohlkopfcaust" Schmiererei an Hinweisschild für das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit.
    Am 12. Oktober wurde am S-Bahnhof Schöneweide das Hinweisschild, das zum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit verweist mit dem Begriff "Hohlkopfcaust" beschmiert. Die Schmiererei wurde vom Zentrum bei der Berliner Polizei angezeigt.

     
  • 11.10.2016, Holocaut-Legnerin wird im Gerichtsaal gefeiert

    Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck wird im Gerichtssaal von Rechtsextremen für ihre Äußerungen gefeiert. Die 87-jährige hat schon mehrere Prozesse wegen Volksverhetzung hinter sich.

     
  • 10.10.2016, AfD-Politiker verbreitet Verschwörungsideologien

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Der Tagesspiegel Herr Keßler und seine Freunde von der AfD

    Der Berliner AfD-Politiker Bernd Pachal verbreitet die Verschwörungsideologie, dass die zwölf Sterne der EU-Flagge für die "zwölf Stämme Israels" stünden. Nach ihm stehe die USA hinter der Terrormiliz 'Islamischer Staat' und behauptet, dass Hitler ein Agent des Zionismus gewesen sei.

     
  • 09.10.2016, Antisemitischer NS-Rapper eingeladen

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Morgenpost Berliner Sender lädt Nazi-Rapper ein und blamiert sich

    Für den Auftritt des antisemitischen NS-Rappers Makss Damage rechtfertigt sich der Radiosender Kiss FM damit, "auch den jüdischen Schriftsteller Shahak Shapira" eingeladen zu haben. Kiss-FM-Programmdirektor York Strempel stellte aus seiner Sicht klar, dass jeder Hörer wisse, die Radiomacher des Senders würden "jegliches rechtes Gedankengut ablehnen, verurteilen und abscheulich finden". Jedoch sehe man sich in der Pflicht, "harte und emotional aufreibende Themen nicht auszulassen".

     
  • 08.10.2016, Demonstration in Mitte

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Auf einer Demonstration unter dem Motto „Raus aus der Nato“ zogen  280-300 Teilnehmer*innen vom Berliner Alexanderplatz vor die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika am Pariser Platz. Sie fand parallel zu einer bundesweiten Demonstration der „Friedensbewegung“ mit mehreren tausend Teilnehmenden statt und ist Ausdruck einer teilweise erfolgreichen Strategie der Täuschung, da die unter dem Namen „Friedensbewegung bundesweite Koordination“ organisierte Veranstaltung den Splitter-Gruppen-Status kaschiert. Auf der Demo hatten antisemitische Äußerungen viel Raum.

     
  • 08.10.2016, Zettel auf Bürgersteig

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Verschwörungstheoretische Zettel auf Bürgersteig gefunden.
    Am 8. Oktober wurde ein Zettel mit verschwörungstheoretischem Inhalt in der Oranienstraße auf der Höhe des Oranienplatzes auf dem Bürgersteig gefunden. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit dem immer gleichen kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel waren seit Oktober 2015 mehrfach gemeldet worden.

     
  • 07.10.2016, SPD-Chef sagt Parteitag ab

    Nordrhein-Westfalen

    (Bocholt)

    Quelle:
    Zeit SPD Bocholt sagt Parteitag wegen Morddrohungen ab

    Der örtliche SPD-Chef Thomas Purwin des nordrhein-westfälischen Bocholts sagt nach einer Morddrohung und antisemitischen Beleidigungen den für Freitag geplanten Parteitag ab. Purwin berichtet, dass er eine E-Mail erhalten habe mit der Drohung, dass ihm sein "Judenschädel abgeschlagen" werden würde. Bereits seit Monaten erreichen ihn solche und ähnliche E-Mails. Absendeadresse u.a. "Adolf.Hitler@Deutscher-Reichstag.de"

     
  • 07.10.2016, Zettel auf offener Straße

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Verschwörungstheoretischer Zettel an Wohnhaus entdeckt.
    Am 7. Oktober wurde an der Ecke Kurfürstenstraße/Dennewitzer Straße ein Zettel mit verschwörungstheoretischem Inhalt gefunden. Es handelte sich dabei um einen Zettel mit dem immer gleichen kryptischen Inhalt, versehen mit dem Symbol der Gruppe „Anonymous“. Diese Zettel waren seit Oktober 2015 mehrfach gemeldet worden.

     
  • 06.10.2016, Polizist leugnet Holocaust

    Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat Strafbefehl gegen einen 57-Jähriger Polizisten aus Saarbrücken beantragt. Dieser soll Anfang Juni auf seinem Facebookprofil die Shoah als "die größte Lüge" bezeichnet haben und erfüllt damit den Tatbestand der Volksverhetzung.

     
  • 05.10.2016, Lyrik als Werbung

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Eine Massenemail mit antisemitischen Inhalten bewirbt das Buch "Raubland"
    Am 10.05. erhielt der bildungspolitische Träger Helle Panke e.V.  ein Gedicht per Mail. Es handelt sich um eine Sammelmail, die nicht nur in Berlin sondern auch in Hessen verbreitet wurde. Die Prosa befasste sich mit dem Nah-Ost-Konflikt und bedient entschmenschlichende, dämonisierende antisemitische Stereotype. Das Gedicht bewirbt das Buch "Raubland" des Autors Helmut Richard Goetting.

     
  • 04.10.2016, Verbotene Wehrmachtsmusik an KZ-Gedenkstätte

    Thüringen

    (Weimar)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Mann beschallt Buchenwald mit Hitler-Rede und Wehrmachtsmusik

    Ein 55-jähriger Mann aus Brunsbüttel spielt an der KZ-Gedenkstätte Buchenwald verbotene Wehrmachtsmusik und NS-Reden. Später wurde der Mann von der Polizei gestellt. In seinem Auto wurden mehrere Messer und andere gefährliche Gegenstände gefunden.

    In seinem Fahrzeug seien mehrere Waffen, darunter Messer und andere gefährliche Gegenstände, gefunden worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Gegen den 55-Jährigen wurde Anzeige wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen und des Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24880162 ©2017In seinem Fahrzeug seien mehrere Waffen, darunter Messer und andere gefährliche Gegenstände, gefunden worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Gegen den 55-Jährigen wurde Anzeige wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen und des Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24880162 ©2017

     
  • 04.10.2016, Beleidigung im Internet

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung wird im Internet beleidigt.
    Am 5. Oktober wurde die Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, auf Twitter angeschrieben und es wurden ihr gegenüber Vergewaltigungsfanatsien geäußert. Anetta Kahane bekennt sich offen zu ihrem Judentum.

     
  • 03.10.2016, Beleidigung auf Facebook

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 3. Oktober wurde ein Vorstandsmitglied des israelischen Zentrums für Überlebende des Holocaust auf Facebook von einem Unbekannten beleidigt.

     
  • 30.09.2016, Restaurant schließt

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Bayrischer Rundfunk Am Ende zu viel Hass

    Das Restaurant "Schmock" schließt nach wiederholten antisemitischen Attacken gegen den jüdischen Besitzer. Nach 16 Jahren Betrieb und vielen antisemitischen Angriffen wird das Restaurant nun zu einem gehobenen Restaurant der asiatischen Küche umgebaut.

     
  • 18.09.2016, Hitlergruß auf Oktoberfest

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Aida-Archiv A

    Drei Männer im Alter von 25, 31 bzw. 32 Jahren grölen am Samstagabend auf dem Oktoberfest neonazistische Parolen und zeigen den Hitlergruß. Gegen 21.45 Uhr abends rufen die aus dem Münchner Umland kommenden Personen in der Augustinger-Festhalle u.a. lautstark „Ich liebe Adolf Hitler“, „Tod den Juden“ sowie „Heil Hitler“. Siehe auch: Pressebericht des Polizeipräsidiums München vom 18. September 2016 und Artikel des „Münchner Merkurs“ (Printversion) vom 19. September 2016. (aida)

     
  • 17.09.2016, Studie zeigt Antisemitismus bei Kohl auf

    Nordrhein-Westfalen

    (Bonn)

    Quelle:
    Süddeutsche Zeitung Helmut Kohl sprach abfällig über Juden

    Neue Forschungserkenntnisse zeigen antisemitische Einstellungen Helmut Kohls, der bspw. "führenden Juden" in den USA vorwarf mit dem Gedenken an die Shoah "einen moralischen Hebel ansetzen, um der amerikanischen Öffentlichkeit fortdauernd zu sagen, ihr müsst Israel auf Gedeih und Verderb unterstützen".

     
  • 15.09.2016, AfD-Vize relativiert die Shoah

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Auschwitz-Vergleich

    Der Vize-Vorsitzende des Berliner Landesverbandes der AfD, Hugh Bronson, vergleicht auf Twitter Auschwitz mit der Aufnahme von Geflüchteten. Bronson schrieb: „Extreme sind urdeutsch, wie Menschen in Zügen: Entweder Auschwitz oder Refugees Welcome. Beides falsch!“

     
  • 12.09.2016, Vernichtungsdrohung am Wahlkampfstand

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    In Berlin-Charlottenburg äußert sich ein Passant an einem SPD Wahlkampfstand offen antisemitisch. Nachdem ihm bei antisemitischen Verschwörungsideologien widersprochen wurde, ließ er seinen Vernichtungsfantasien gegenüber einem anwesenden jüdischen Wahlkampfhelfer freien Lauf.

     
  • 12.09.2016, Antisemitische Schmiererei

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    Seit mindestens einer Woche prangt ein antisemitisches Graffiti an einem Stromverteilerkasten in der Gotthardstraße im Stadtteil Laim: Unter eine bereits ältere „FCB 1900“-Schmiererei (FCB = FC Bayern München) sprühen Unbekannte den Zusatz „Judenclub“ auf den Kasten. Quelle: Fotoveröffentlichung auf dem Twitter-Account von „Schlamassel Muc“

     
  • 09.09.2016, Antisemitischer Terror gilt als legitimer Widerstand

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Der Tagesspiegel Gegen Israel – mit öffentlichen Geldern

    Bei einem staatlich geförderten Workshop im Ballhaus Naunynstraße sollen palästinensische Gewalttaten gegen das "israelische Apartheid-Regime" als "legitimer Widerstand" bezeichnet worden sein. Das palästinensische Festival wurde aus Mitteln der Senatskanzlei finanziert.

     
  • 08.09.2016, Ausstellungsbanner angezündet

    Sachsen

    (Borna)

    Quelle:
    Flexibles Jugendmanagement Flexibles Jugendmanagement

    Das Banner zur Anne Frank Ausstellung wird angezündet.

     
  • 06.09.2016, AfD kommentiert Gedeons Austritt antisemitisch

    Baden-Württemberg

    (Konstanz)

    Quelle:
    Aktionswochen gegen Antisemitismus Aktionswochen gegen Antisemitismus

    Die AfD-Konstanz kommentiert die Antisemitismusdebatte um Wolfgang Gedeon mit einem Zitat, das nahelegt, dass Juden Deutschland beherrschen würden. So wurde die Presseerklärung mit einem Voltaire-Zitat dekorierte, welches besagt: "Um zu lernen, wer über dich herrscht, finde einfach heraus, wen du nicht kritisieren darfst".

     
  • 03.09.2016, Kleine Synagoge beschmiert

    Thüringen

    (Erfurt)

    Quelle:
    Mobit Chronik (PDF-Dokument)

    Auf die Fassade der 'Kleinen Synagoge' in Erfurt wird mit roter Farbe rechte Parolen geschmiert

     
  • 02.09.2016, Freispruch für antisemitische Hetze

    Brandenburg

    (Prenzlau)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Freispruch für AfD-Politiker!

    Eine Richterin spricht den AfD-Politiker Jan-Ulrich Weiß frei. Die Staatsanwaltschaft sah die Schuld hingegen als erwiesen an und forderte eine Geldstrafe in Höhe von 5000€. Richterin Schwarz bezeichnet den von ihm auf Facebook verbreitete Karrikatur von Jacob Rothschild als "Kritik am Finanzsystem".

    Weiß hatte die „Simpsons“-Figur Mr. Burns als üble Karikatur des jüdischen Bankiers Jacob Rothschild mit Hakennase, Überbiss und teuflischem Blick. Darunter stand: „Wir haben weltweit so gut wie jede Zentralbank in Besitz. Wir steuern deine Nachrichten, deine Regierung.“

     
  • 31.08.2016, Schüsse auf Synagoge

    Nordrhein-Westfalen

    (Münster)

    Quelle:
    Westfälische Nachrichten Unbekannter schießt auf Synagoge

    Auf ein Fenster des neuen Festssaals der Synagoge in Münster ist ein Schuss abgegeben worden. Es entstand ein etwa fünf Millimeter großes Einschussloch und ein Sachschaden von mindestens 2000 €. Vermutlich wurde der Schuss mit einem Luftgewehr abgefeuert.

    Bereits in der Vergangenheit war die Synagoge Ziel von Anschlägen: so kam es bereits zu einem Molotow-Cocktail-Angriff und mehrere Bürofenster wurden eingeworfen.

     
  • 31.08.2016, Achava-Festival mit Nazi-Parolen beschmiert

    Thüringen

    (Erfurt)

    Quelle:
    IslamiQ Achava-Festspiele mit Nazi-Parolen beschmiert

    An den Eingang des deutsch-israelischen Achava-Festivals werden rechte Parolen und Symbole geschmiert. Wie die Veranstalter am Abend mitteilten, befanden sich rechtsradikale Sprüche und Schriftzüge sowie ein Hakenkreuz auf der oberen Hälfte des Portals.

    Der Dialog zwischen Kulturen und Religionen steht für die Veranstalter im Mittelpunkt – „Achava“ bedeutet auf Hebräisch „Brüderlichkeit“. In diesem Jahr beschäftige man sich sehr stark mit dem Islam.

     
  • 31.08.2016, Fußballspieler postet antisemitische Beleidigungen

    Thüringen

    (Erfurt)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine Fußballverein suspendiert antisemitischen Spieler

    Ein Fußballspieler des BSC SW 1919 feiert den Sieg gegen "die verdammten Makkabi Jahuds" auf Facebook und schreibt, er habe "voll gas gegeben bis zum ende".

    Fußballer des jüdischen Sportvereins Makkabi sind in jüngster Zeit häufiger das Ziel von Angriffen. So kam es beispielsweise auch im August 2015 zu antisemitischen Beleidigungen und Handgreiflichkeiten bei einem Spiel gegen den BFC Meteor.

     
  • 29.08.2016, Neonazi auf BDS-Demo

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Friedensdemowatch BDS-Kampagne ist auch für Neonazis attraktiv

    An einer BDS-Demonstration, die zum Boykott Israels auftruft, nehmen auch NPD-Mitglieder teil. Unter ihnen befand sich auch der Neonazi Marc Kluge und hielt ein Transparent mit der Aufschrift „Ich boykottiere Israel – nicht die Juden; Rassismus tötet“ in den Händen, später war er sogar am offiziellen  Kampagnen Transparent „Boycott Sodastream“ zu sehen.

     
  • 27.08.2016, Holocaustleugnung in Rede von Ursula Haverbeck-Wetzel

    Niedersachsen

    (Walsrode)

    Quelle:
    NDR Holocaustleugnung in der Heide?

    Die wegen Volksverhetzung verurteilte Holocaustleugnerin und Antisemitin Ursula Haverbeck-Wetzel hat in einer Rede im Walsroder Ortsteil Nordkampen nach Polizeiangaben den Holocaust geleugnet. Sie trat bei einer "Solidaritätsveranstaltung" für ihre Person auf, zu der der Verdener Ortsverband der Partei "Die Rechte" aufgerufen hatte. Die Veranstaltung fand auf einem Privatgelände statt, Anwohner hatten die Polizei auf Grund von Lärmbelästigung gerufen. Zu dem Treffen reisten neben Rechtsextremen aus Nordeutschland auch Neonazis aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und dem Saarland an.

     
  • 13.08.2016, Erneute Sachbeschädigung

    Nordrhein-Westfalen

    (Gelsenkirchen)

    Quelle:
    Der Westen Nicht die Jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen steht allein da

    In der Nacht vom 13 auf den 14. August haben Unbekannte die Scheibe der Neuen Synagoge in Gelsenkirchen zu zerstört. Bereits vor zwei Jahren wurde die Neue Synagoge angegriffen, als ein Gullideckel durch die Scheibe geschmissen wurde. Vor einigen Monaten erst wurde eine Skulptur auf dem Platz vor dem Gebäude beschädigt.

     
  • 08.08.2016, Geflüchtete beschimpft und bedroht

    Sachsen-Anhalt

    (Oschersleben)

    Quelle:
    Mobile Opferberatung Mobile Opferberatung

    Auf dem Nachhauseweg werden drei Geflüchtete aus Syrien und Somalia von einer etwa zwölfköpfigen Gruppe heraus bedroht und unter anderem als "Scheiß Juden" beschimpft. Beim Weiterlaufen wirft einer der Unbekannten eine Flasche nach den Geflüchteten, die ihr Ziel jedoch verfehlt. Dann wird den Geflüchteten noch mit „Euer Haus wird brennen!“ gedroht. (Mobile Opferberatung)

     
  • 04.08.2016, Wohnprojekt attackiert

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    EinE oder mehrere UnbekannteR klemmen in die Ladentür des Wohnprojekts „Ligsalz8“ im Westend eine Karte, die mit „JUDE RAUS!“ beschriftet ist. Eine weitere, ebenfalls mit der Aufschrift „JUDE RAUS!“ versehene Karte, wirft der/die Unbekannte bzw. werfen die Unbekannten durch ein gekipptes Fenster ins Haus.

     
  • 03.08.2016, Werke jüdischer Fotografin beschmiert

    Sachsen

    (Leipzig)

    Quelle:
    Visionbakery Die ausgestrichenen Bilder erneuern

    Die 21 Tafeln des Displays für die jüdische Fotografin Gerda Taro werden von Unbekannten mit schwarzer Teerfarbe überstrichen.

     
  • 02.08.2016, Antisemitische Farbattacke in Mitte

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Der Tagesspiegel Denkmal für jüdische Opfer beschmiert

    An einem Holocaust-Mahnmal in der Großen Hamburger Straße wurde die Skulptur "Jüdische Opfer des Faschismus" des Künstlers Will Lammert beschmiert. Eine der 13 Figuren der Skulptur wird mit einem schwarzen "Hitlerbart" beschmiert. Schon häufiger wurde die Skulptur Ziel antisemitischer Attacken.

    Seit 1985 erinnert die Figurengruppe an das von den Nationalsozialisten errichtete Sammellager für die Deportationen von ca. 55000 Juden und Jüdinnen, welches auf dem Friedhofsgelände errichtet wurde.

     
  • 01.08.2016, Rechte Symbole an "Judenpfad"

    Bayern

    (Grabfeld (Rhön))

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    Unbekannte bringen am sogenannten „Judenpfad“ mehrere extrem rechte Zeichen und Parolen an. Dabei beschmieren sie die Rückseite eines Verkehrszeichens mit einem Hakenkreuz, sprühen einen Schriftzug an die Wand des Gymnasiumsschwimmbads und bekritzeln mehrere Stromverteilerkästen mit nach §86a StGB verbotenen Runen.

     
  • 01.08.2016, Oldenburger Lehrer hetzt gegen Juden und Israel

    Niedersachsen

    (Oldenburg)

    Quelle:
    Neue Osnabrücker Zeitung Land prüft Antisemitismus-Vorwürfe gegen Lehrer

    Ein Oldenburger Lehrer einer Sprachlerklasse einer Gesamtschule veröffentlicht einen Artikel in der lokalen Zeitschrift der Lehrergewerkschaft GEW, „Paed-OL“. Unter der Überschrift „Unrecht dokumentieren und Gerechtigkeit einfordern – in Oldenburg nicht möglich?“ hatte sich der Pädagoge über die Absage eines Vortrags des antizionistischen Bündnisses BDS (=Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) im Juni beklagt und für BDS geworben. Außerdem wirft er in seinem Artikel Israel "ethnische Säuberungen" und "Massaker" an den Palästinensern vor.

     
  • 31.07.2016, Erneute Schmiererei in Moabit

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Viele Berliner Juden zeigen Attacken nicht an

    Seitdem das Schild „Von hier aus fuhren Züge ins Gas“ im Mai 2015 in Moabit errichtet wurde, wird es zum siebten mal beschädigt. Am 21. Juli wurde es neu errichtet. Mit dem Schild soll an die mehr als 30000 deportierten Juden und Jüdinnen gedacht werden.

     
  • 28.07.2016, Gartenbesitzer hetzt gegen Juden

    Nachdem ihm die Reichskriegsflagge aus dem Garten geklaut und "Nazischwein" an den Zaun gesprüht wurde, hetzt der Anwohner mit dem Plakat: "Dieser Juden-Schmierer ab in die Irrenanstalt oder ...".

    Ein Tourist nahm die Initiative auf und brachte die Ermittlungen gegen ihn bei der Polizei ins Rollen.

     
  • 26.07.2016, Drohbrief in Staatskanzlei

    Thüringen

    (Erfurt)

    Quelle:
    Thüringer Allgemeine Drohbrief gegen Muslime und Juden an Staatskanzlei geschickt

    In der Staatskanzlei Erfurt ist ein Brief eingegangen, in welchem Juden und Muslime bedroht werden. Nametlich wird der Vorsitzende der jüdischen Landesgemeinde, Reinhard Schramm, und der Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, mit dem Tod bedroht. Unterzeichnet war der Brief mit einer Naziparole.

     
  • 23.07.2016, Teilnehmer auf CSD beschimpft

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Viele Berliner Juden zeigen Attacken nicht an

    Beim diesjährigen Christopher Street Day (CSD) wird ein Teilnehmer der eine Israel-Fahne trägt mehrmals als "Drecksjude" beschimpft.

    Der CSD ist ein Gedenk- und Demonstrationstag, an welchem Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Asexuelle für ihre Rechte und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstrieren und feiern.

     
  • 20.07.2016, Antisemitische Plakataktion

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    Am Mittwoch Abend vor 20.00 Uhr hängen Unbekannte mehrere antisemitische und antiamerikanische Pamphlete ("Wozu dient eigentlich der Krieg gegen den Terrorismus?") in der Veterinärstraße auf.

    Auf den anonymen, aber aufwändig gelayouteten Din a4-Papieren ist neben einem antisemitisch gewendeten, angeblichen Talmud-Zitat u. a. ein Abschnitt aus den antisemitischen "Protokolle der Weisen von Zion" abgedruckt, aber auch Textpassagen aus der rechtkatholischen "Tagespost" (Würzburg). Antifaschist_innen entfernen die rechte Propaganda rasch.

     
  • 19.07.2016, Antiisraelische Demonstration vor Kino

    Die Gruppe 'Berlin Against Pinkwashing' hat am Dienstagabend vor dem Kino Babylon in Mitte gehen die "Israeli Gay Movie Night" demonstriert. Israel und seiner Regierung wird vorgeworfen, dass sie mit ihrem Engagement für Homosexuelle vom Konflikt mit den Palästinenser*innen ablenken würde. In dieses Licht sollte auch die 'Israeli Gay Movie Night' gerückt werden, da sie als bewusste Veranstaltung zu Verschleierung der Probleme denunziert wurde. Zudem wurde Israel als Apartheidsregime beschimpft.

     
  • 17.07.2016, Antisemitische Propaganda am Auto

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Viele Berliner Juden zeigen Attacken nicht an

    In Charlottenburg findet eine Frau Propagandamaterial an ihrem Auto. Auf einem Zettel ist ein Text über 'jüdische Weltverschwörung' und 'jüdischer Rachsucht' geschrieben. Mitglieder der jüdischen Gemeinde berichten, dass sie solche Zettel bereits seit Oktober an ihren Autos und Wohnorten vorfinden.

    Eine Frau findet in Charlottenburg einen Zettel an ihrem Auto. Darauf ist ein Text über  angebliche jüdische Verschwörungen und „jüdische Rachsucht“. Ähnliche Zettel finden Mitglieder der Jüdischen Gemeinde bereits seit Oktober an ihren Autos und Wohnorten. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24482592 ©2017
    Eine Frau findet in Charlottenburg einen Zettel an ihrem Auto. Darauf ist ein Text über  angebliche jüdische Verschwörungen und „jüdische Rachsucht“. Ähnliche Zettel finden Mitglieder der Jüdischen Gemeinde bereits seit Oktober an ihren Autos und Wohnorten. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24482592 ©2017
    Eine Frau findet in Charlottenburg einen Zettel an ihrem Auto. Darauf ist ein Text über  angebliche jüdische Verschwörungen und „jüdische Rachsucht“. Ähnliche Zettel finden Mitglieder der Jüdischen Gemeinde bereits seit Oktober an ihren Autos und Wohnorten. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24482592 ©2017

     
  • 16.07.2016, Jude wird beleidigt und bespuckt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Ein Mitglied der neo-orthodoxen* Gemeinde Kahal Adass Jisroel wurde auf dem Weg zur Synagoge von zwei Fahrradfahren angegriffen.

    Die beiden Täter (zwischen 20 – 25 Jahren) hielten an einer Fußgängerampel neben dem Betroffenen an und fragten ihn, ob er Jude sei. Der Betroffene war am frühen Abend alleine unterwegs, trug einen schwarzen Hut, wie er von vielen orthodoxen Juden getragen wird, sowie einen Anzug und eine Krawatte. Als er die Frage bejahte, antwortete einer der Täter, er sei Palästinenser. Er begann den Betroffenen zu beschimpfen, drohte mit Gewalt gegen ihn und seine Familie und spuckte ihm zweimal ins Gesicht. Schließlich hielt der Täter sein Handy in die Richtung des Betroffenen, als würde er ein Foto anfertigen.

     
  • 15.07.2016, Fahrgast äußert sich antisemitisch

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Viele Berliner Juden zeigen Attacken nicht an

    Im U-Bahnhof Rathaus Steglitz sagt ein Fahrgast wiederholt „Scheiß Juden“ und „die Juden sind an allem Schuld“. Als jemand ihn auffordert diese Äußerungen zu unterlassen wird er mit einem Messer bedroht.

     
  • 14.07.2016, Frau in S-Bahn beleidigt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Viele Berliner Juden zeigen Attacken nicht an

    In der S-Bahn beleidigt ein Mann eine Frau, die ihren Namen in hebräischer Schrift an einer Kette trägt, als „Judenschlampe“.

     
  • 11.07.2016, Offener Antisemitismus bei Pegida

    Nordrhein-Westfalen

    (Duisburg)

    Quelle:
    Sechel „Sieg Heil“-Ruf und offener Antisemitismus bei Pegida NRW

    Auf der 65. Pegida NRW Veranstaltung fielen unterschiedliche Redner mit antisemitisch, rassistischen und verschwörungsideologischen Inhalten auf. So wurde etwa der Brexit so erklärt, dass sich "zionistische Banker [...] zusammengeschlossen [haben], die haben das Sagen da drüben". Die Wahl sei nicht real gewesen.

     
  • 10.07.2016, Gäste von 'Yiddish Summer' beleidigt

    Ein Mann hat am Sonntag aus einem vorbeifahrenden Auto die Gäste und Organisator*innen des Musikfestivals 'Yiddish Summer' mit antisemitische Parolen beschimpft.

    Das Festival in Weimar gilt als ein wichtiger Treffpunkt für Künstler*innen und Dozent*innen, die sich mit jiddischer Kultur auseinandersetzen. Das Festival findet jährlich statt und hat Besucher*innen aus aller Welt.

     
  • 08.07.2016, Lejeune meldet israelfeindliche Kundgebung an

    Der Journalist Martin Lejeune meldet eine Kundgebung am Holocaust-Mahnmal in Berlin Mitte an, um dort die Namen der palästinensischen Opfer des letzten Gaza-Konflikts zu verlesen. Der zum Islam konvertierte Martin Lejeune ist islamistischen Gruppen nahe und solidarisiert sich mit der Hamas und Erdogan.

     
  • 05.07.2016, Erneuter Böllerangriff auf KZ-Infotafel

    Erneut wurde das KZ-Außenlager Jamlitz (Dahme-Spreewald) am Dienstagmittag zur Zielscheibe und durch einen Böllerangriff wurde die Schautafel beschädigt. Mitte Mai wurde innerhalb einer Woche die Infotmationstafel auf ähnliche Weise zerstört. Die Informationstafel informiert über das sowjetische Speziallager Nr. 6.

     
  • 03.07.2016, Schmiererei in Neukölln

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Viele Berliner Juden zeigen Attacken nicht an

    Jemand sprüht „Tod dem Zionismus“ an eine Hauswand in Neukölln.

     
  • 02.07.2016, Antisemitische Parolen bei Al-Quds-Marsch

    Beim israelfeindlichen Al-Quds-Marsch wird eine Koran-Sure rezitierte, laut der gegen die „Kinder Israels“ gewalttätig vorgegangen werden müsse.

    In seiner Ansprache bezeichnete Organisator Jürgen Grassmann den Zionismus als „gesellschaftszerstörerisch“ – was an die alte antisemitische Anklage erinnert, wonach Juden die Gesellschaften zersetzten. Die Dokumentation hält fest, wie ein Redner eine Koran-Sure rezitierte, laut der gegen die „Kinder Israels“ gewalttätig vorgegangen werden müsse. Im Kontext des Al-Quds-Marsches ist das aus Sicht von Rias eine religiös begründete Aufforderung und Legitimation von Gewalt gegen Israel – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24359158 ©2017
    In seiner Ansprache bezeichnete Organisator Jürgen Grassmann den Zionismus als „gesellschaftszerstörerisch“ – was an die alte antisemitische Anklage erinnert, wonach Juden die Gesellschaften zersetzten. Die Dokumentation hält fest, wie ein Redner eine Koran-Sure rezitierte, laut der gegen die „Kinder Israels“ gewalttätig vorgegangen werden müsse. Im Kontext des Al-Quds-Marsches ist das aus Sicht von Rias eine religiös begründete Aufforderung und Legitimation von Gewalt gegen Israel – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24359158 ©2017
    In seiner Ansprache bezeichnete Organisator Jürgen Grassmann den Zionismus als „gesellschaftszerstörerisch“ – was an die alte antisemitische Anklage erinnert, wonach Juden die Gesellschaften zersetzten. Die Dokumentation hält fest, wie ein Redner eine Koran-Sure rezitierte, laut der gegen die „Kinder Israels“ gewalttätig vorgegangen werden müsse. Im Kontext des Al-Quds-Marsches ist das aus Sicht von Rias eine religiös begründete Aufforderung und Legitimation von Gewalt gegen Israel – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24359158 ©2017

    In seiner Ansprache bezeichnete Organisator Jürgen Grassmann den Zionismus als „gesellschaftszerstörerisch“ – was an die alte antisemitische Anklage erinnert, wonach Juden die Gesellschaften zersetzten. Die Dokumentation hält fest, wie ein Redner eine Koran-Sure rezitierte, laut der gegen die „Kinder Israels“ gewalttätig vorgegangen werden müsse. Im Kontext des Al-Quds-Marsches ist das aus Sicht von Rias eine religiös begründete Aufforderung und Legitimation von Gewalt gegen Israel.

    "Das zentrale Anliegen des Al-Quds-Marsches, das öffentliche Eintreten für die
    Vernichtung Israels bleibt auch bei strengeren Auflagen bestehen", sagt Rias-Sprecher Benjamin Steinitz. "Dass dies so nicht gesagt wird, sondern diverse Umwegkommunikationen für die Vermittlung der Botschaft gewählt werden, ändert an diesem Umstand nichts."

    – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24359158 ©2017

     
  • 30.06.2016, Antisemitische Lieder aus Burschenschaft

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    Anwohner melden, dass sie antisemitische Gesänge aus dem Verbindungshaus der "Burschenschaft Cimbria" gehört haben. (aida)

     
  • 28.06.2016, Israeli in Straßenbahn beschmipft

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Israeli in Straßenbahn mit rechten Parolen beschimpft

    Ein 32-Jähriger beleidigt einen 39-jährigen Israeli in der Straßenbahn mit rechten Parolen und dem Hitlergruß. Kurz darauf versucht er ihn zu schlagen.

     

    Ein Israeli ist in einer Straßenbahn in Berlin mit rechten Parolen und dem Hitlergruß beleidigt worden. Der 32-jährige Tatverdächtige habe zudem versucht, den 39-Jährigen zu schlagen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nach der Attacke am Dienstagnachmittag in der Tram M1 im Stadtteil Prenzlauer Berg konnte die Polizei den betrunkenen Mann festnehmen - durch Hinweise einiger Passanten. Er kam nach einer Blutentnahme wieder auf freien Fuß. Gegen ihn ermittelt nun der polizeiliche Staatsschutz.

    Erst eine Woche zuvor hatten drei Männer einen 21-Jährigen in Berlin-Alt-Treptow angegriffen und antisemitisch beleidigt. Die Unbekannten hatten ihn erst auf seine Kippa angesprochen, dann beschimpften sie den jungen Mann bis schließlich einer begann, zu schlagen und zu treten. Das Opfer wurde leicht verletzt. (dpa)

    – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/24314470 ©2017

     

     
  • 26.06.2016, Judenfeindliche Rufe bei Führung

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Berliner Zeitung Viele Berliner Juden zeigen Attacken nicht an

    Bei einer Führung zum Thema 'jüdisches Berlin' besuchte eine Gruppe von Deutschen und Amerikaner*innen den Gedenkort in Rosenstraße in Mitte. Einige von ihnen tragen eine Kippe woraufhin sie von Jugendlichen mit „Yahudi, Yahudi!“ (Jude, Jude) und „Free Palestine!“ gerufen werden.

     
  • 24.06.2016, Mahnmal in Moabit beschmiert

    In Berlin-Moabit haben Unbekannte ein Mahnmal mehrfach mit dem Wort 'Lüge' beschmiert. Das Mahnmal war zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten deportierten Juden und Jüdinnen errichtet wurden.

     
  • 21.06.2016, Mann mit Kippa angegriffen

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RBB Antisemitischer Übergriff in Treptow

    Ein 21-jähriger wurde bei einer Grünanlage an der Puschkinallee von drei Männern auf seine Kippa angesprochen. Daraufhin wurde er beleidigt, woraufhin er geschlagen und getreten wurde.

     
  • 21.06.2016, Antisemitismus auf der Fanmeile

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Der Tagesspiegel Bespuckt, bedroht und beschimpft

    Auf der Berliner Fanmeile werden mehere Menschen mit Israelflagge beleidigt, bedroht und bespuckt.

     
  • 15.06.2016, AfD-Politiker hetzt gegen Juden

    Hessen

    (Kassel)

    Quelle:
    Frankfurter Rundschau Hessischer AfD-Politiker hetzt gegen Juden

    Der AfD-Politiker Gottfried Klasen Kreistagsmitglied behauptet auf Facebook, der Zentralrat der Juden besitze die „politische Meinungsbildungshoheit sowie die politische Kontrolle über Deutschland“ und verbreitet weitere antisemitische Verschwörungstheorien.

     
  • 11.06.2016, Zimmermann in Berlin demonstriert auf Verkehrsinsel

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Tapfer im Nirgendwo Tapfer im Nirgendwo

    Laut einem Beitrag von ‚Tapfer im Nirgendwo‘ demonstrierte Usama Zimmermann alleine auf einer Verkehrsinsel am Anfang der Wienerstraße. Zu sehen waren selbstgebastelte Pappschilder mit antizionistischen Aufschriften. 

     
  • 08.06.2016, Männer beschimpfen Studierende

    Bayern

    (Passau)

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    Auf dem Campus der Universität in Passau beleidigen drei Männer zwei Studenten als "Drecksjuden", die wie "typische Juden" aussehen würden und gröhlen ein antisemitisches Lied. Passant*innen greifen nicht ein.

     
  • 05.06.2016, Brandstiftung an Synagogen-Denkmal

    Thüringen

    (Gotha)

    Quelle:
    Thüringer Allgemeine Synagogen-Denkmal in Gotha beschädigt

    Ein Tag nachdem die Feuerwehr die beschmierte Gedenktafel der Synagoge bedeckte, wurde das Deckmaterial in Brand gesetzt. Dies führte zu erneuten Beschädigungen.

     
  • 05.06.2016, Großflächige Schmiererein

    Bayern

    (Nittendorf-Undorf (Regensburg))

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    Im gesamten Gemeindegebiet werden von Unbekannten zwischen dem 5. und 7. Juni großflächig neonazistische, antisemitische und rassistische Graffitis gesprüht. Besonders konzentrieren sie sich hierbei auf das Areal der Mittelschule und den Bahnhof. U.a. werden die Slogans „Mehl, Salz, Ei – Arbeit macht frei – Sieg Heil“, „Schule gegen Islam“, „Fuck Islam“ und „Heil Hitler“ auf der Südseite der Mittelschule angebracht.

     
  • 04.06.2016, Synagogen-Denkmal beschmiert

    Thüringen

    (Gotha)

    Quelle:
    Thüringer Allgemeine Synagogen-Denkmal in Gotha beschädigt

    Die Gedenktafel der Synagoge, welche 1938 von den Nationalsozialisten in Brand gesteckt wurde, wurde mit Farbe und Schriftzügen beschmiert.

     
  • 03.06.2016, 46-Jähriger fordert Wiederinbetriebnahme von Konzentrationslagern

    Niedersachsen

    (Oldenburg/Wardenburg)

    Quelle:
    Hannoversche Allgemeine 46-Jähriger fordert Wiederinbetriebnahme von Konzentrationslagern

    Ein 46-Jähriger wird von der Staatsanwaltschaft Oldenburg wegen hetzerischer Kommentare auf Facebook angeklagt. Der Angeklagte habe Geflüchtete als „Ratten“, „Viehzeug“ und „Dreckzeug“ beschimpft. Zusätzlich habe er eine Wiederinbetriebnahme von Konzentrationslagern gefordert. Dadurch wolle er angebliche Probleme mit Geflüchteten lösen.

     
  • 29.05.2016, Dritte Verteilung antisemitischer Propaganda

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Innerhalb von vier Wochen werden zum dritten Mal CDs und Karikaturen mit antisemitischen Inhalten im Park am Gleisdreieck gefunden. Dieses mal lagen sie den ganzen Tag aus

     
  • 15.05.2016, Erneute Verteilung antisemitischer Propaganda

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Am 15. Mai lagen nur CDs erneut im Park am Gleisdreieck nahe des Kinderspielplatzes unweit des Eingangs Dennewitzstraße. Beide Male wurde die antisemitische Hass-Propaganda in den frühen Morgenstunden festgestellt.

     
  • 15.05.2016, Mahnmal geschändet

    Bremen

    (Bremen)

    Quelle:
    Weser Kurier Mahnmal vor Bunker Valentin geschändet

    Am Mahnmal des Bunkers Valentin werden Kränze und Blumen, die Verbände von Überlebenden und Angehörige von Opfern dort niedergelegt hatten, verbrannt. Das Mahnmal wurde in Gedenken an die Zwangsarbeiter*innen errichtet, welche den Bremer U-Boot-Bunker während des zweiten Weltkriegs bauen mussten. Zudem wurde das Mahnmal beschmiert.

     
  • 11.05.2016, KZ-Gedenkstätte verwüstet und Gedenktafeln beschmiert

    Niedersachsen

    (Braunschweig)

    Quelle:
    NDR Neonnazis verwüsten NS-Gedenkstätte

    Unbekannte haben in der Nacht auf Mittwoch die Gedenkstätte eines ehemaligen KZ-Außenlagers in der Schillerstraße verwüstet. Sie beschmierten 75 Gedenktafeln mit goldenem Lack, brachten Sticker mit rechtsradikalen Parolen an und sprühten die Abkürzung "NS" an eine Hauswand. Die Gedenktafeln, auf denen teilweise persönliche Erinnerungen der Häftlinge stehen, wurden dadurch unleserlich gemacht. Bereits am Wochenende störten Neonazis eine Gedenkveranstaltung. Sie machten Fotos, riefen Parolen, vertrampelten Kränze, die niedergelegt worden waren, und rissen die Schärpen ab. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di handelt es sich um die schlimmsten rechtsextremen Schmierereien, die es in Braunschweig bisher gegeben hat. Die Gedenktafeln wurden entfernt und sollen gereinigt werden.

     
  • 01.05.2016, Antisemtische Propaganda im Park verteilt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    RIAS RIAS

    Im Park am Gleisdreieck werden etwa 30 CDs und laminierte Karikaturen mit antisemitischen Inhalten ausgelegt. Die CDs enthalten Filme, Zeitdokumente, eigene Texte und antisemitische Bilder. Am Ende steht ein Fazit, welches u.a. dazu auffordert, die Inhalte weiter zu verbreiten. Die CDs gleichen vom inhaltlichen Aufbau her einer Meldung aus dem vergangenen Jahr. Damals waren am 03. August im Fritz-Schloß-Park in Berlin-Moabit die CDs und laminierte Karikaturen entdeckt worden.

     
  • 23.04.2016, Erneute Beschmierung von Gedenktafeln

    Bayern

    (Fürth)

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    Unbekannte beschmieren die Gedenktafel für die jüdischen Antifaschisten Rudolf Benario und Ernst Goldmann an der Uferpromenade erneut mit Dreck. Damit ist die Gedenktafel (nach dem 17. April 2016) schon zum zweiten mal binnen einer Woche beschädigt worden.

     
  • 23.04.2016, Antisemitische Kleidung beim Fußball

    Sachsen

    (Riesa)

    Quelle:
    Vice Die judenfeindlichen Fans von Stahl Riesa

    Beim Fußballspiel gegen Chemie Leipzig tragen mehrere Fans des Vereins BSG Stahl Riesa ein T-Shirt mit dem Aufdruck "JDN CHM", kurz für "Juden Chemie". Auf den offenkundigen Verstoß gegen die Stadionordnung wurde erst durch einen Hinweis der Bereitschaftspolizei aufmerksam gemacht. Vorstand des Fußballvereins sieht den Verein als unpolitisch.

     
  • 20.04.2016, Antisemitische Parolen bei 'THÜGIDA'

    Thüringen

    (Jena)

    Quelle:
    Neues Deutschland 4.000 gegen rechten Thügida-Fackelmarsch in Jena

    Rund 200 Anhänger*innen des Pegida-Ablegers 'THÜGIDA' ziehen zum Geburtstag Adolf Hitlers mit einem Fakelmarsch durch Jena. Selbst unter großen Polizeitaufgebot wird nicht eingegriffen, als die Masse Parolen wie 'Juden raus' skandiert.

     
  • 20.04.2016, Druck antisemitischer Pmaphlete

    Hamburg

    (Hamburg, Tübingen, Erlangen)

    Quelle:
    Zeit Hacker fluten Unis mit antisemitischen Hetzschriften

    Am Geburtstag Adolf Hitlers hacken Unbekannte die Drucker mehrerer Universitäten. In Hamburg, Tübingen und Erlangen wurden dabei hunderte antisemitische und neonazistische Pamphlete gedruckt.

     
  • 17.04.2016, Gedenktafeln jüdischer Antifaschisten beschmiert

    Bayern

    (Fürth)

    Quelle:
    Aida-Archiv Gedenktafeln jüdischer Antifaschisten beschmiert

    Am vergangenen Dienstag, 12. April 2016, wurde in Fürth noch mit einer Kundgebung den am 12. April 1933 ermordeten jüdischen Antifaschisten Rudolf Benario und Ernst Goldmann gedacht.

    Danach, im Zeitraum von 12. April 2016 bis 17. April 2016, beschmieren Unbekannte die Gedenktafel für Benario und Goldmann an der Uferpromenade mit Dreck.

     
  • 08.04.2016, Hochschulseminar verteilt antisemitische Propaganda

    Niedersachsen

    (Hildesheim)

    Quelle:
    Neue Osnabrücker Zeitung Antisemitismus: „Was ist nur los?“

    An der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim beginnt ein Seminar, in dem antisemitisches Propagandamaterial verbreitet wird. Zudem wird durch die Dozentin eine Unterteilung über 'gute' und 'böse' Juden vorgenommen und die Shoah mit der aktuellen Situation zwischen Israel und Palästina gleichgesetzt.

     
  • 07.04.2016, Mann will Juden "abschlachten"

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Aida-Archiv Aida-Archiv

    München. Ein 52-jähriger Thüringer fährt gegen 23 Uhr abends mit der S-Bahn in die Innenstadt. Auf der Strecke zwischen Rosenheimer Platz und Marienplatz beleidigt er einen Fahrgast, einen 36-Jährigen mit palästinensischer Staatsbürgerschaft, mit antisemitischen Beleidigungen wie "Ich hasse Juden, bist du Jude" und "Ihr gehört alle abgeschlachtet". Nachdem sowohl Opfer als auch Täter am Marienplatz aussteigen, setzen sich dessen Beleidigungen auf dem Bahnsteig fort.

    Die Polizei nimmt den 52-Jährigen noch vor Ort fest. Quellen: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums München vom 10. April 2016 und "Süddeutsche Zeitung" (Printausgabe) vom 11. April 2016

     
  • 06.04.2016, Jüdin wird der Sitzplatz in der S-Bahn verweigert

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle RIAS Vorfall Meldung #77 Berliner Jüdin wurde der Sitzplatz in der S-Bahn verweigert

    Als eine jüdische Studierende am frühen Abend des 6. Aprils nach einem Platz in der S-Bahn (Linie 5) sucht, wird ihr von zwei Frauen demonstrativ der Sitzplatz verweigert, nachdem diese ihre Davidstern-Kette bemerken. Die beiden Frauen reagierten zudem mit Häme und Gelächter auf die Betroffenheit der Studierenden. Keiner der anwesenden Fahrgäste schreitet ein oder kommentiert das Geschehen.

     
  • 23.03.2016, Jüdischer Friedhof in Bledecke verwüstet

    Niedersachsen

    (Bledecke)

    Quelle:
    Hannoversche Allgemeine Zeitung Mehr Grabschändungen auf jüdischen Friedhöfen

    Auf dem historischen Judenfriedhof in Bledecke an der Elbe, welcher seit dem 18. Jahrhundert existiert und als Kulturdenkmal gilt, wurden zahlreiche historische Grabsteine umgestoßen oder zerstört. Der Sachschaden wir auf 15.000 Euro beziffert.

     
  • 17.03.2016, Gedenkschild in Berlin-Moabit zerstört

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Sie waren Nachbarn Gedenkschild am Ort der Deportationen zerstört

    In der Nacht zum 17.März wurde ein fünf Meter breites Schild der Initiative "Sie waren Nachbarn" zerstört. Seit 2011 erinnert die Initiative an die Deportation der Moabiter Juden, weshalb sie in der Ellen-Epstein-Straße das Schild mit der Aufschrift "VON HIER FUHREN ZÜGE INS GAS" als Mahnmal anbringen ließ. Bereits in den vergangenen Monaten wurde das Schild mehrfach mit Parolen oder Farbe beschmiert, bevor es in der besagten Nacht zerstört wurde. Die Initiative hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

     
  • 15.03.2016, Beraterin des Zwickauer Sozialamtes antisemitisch beleidigt

    Bei seinem Termin auf dem Sozialamt hat ein 49-jähriger Mann eine Mitarbeiterin als "Scheiß-Jüdin" beschimpft. Außerdem brüllte er "Bei euch hat Hitler seinen Job nicht richtig gemacht" und drohte mit der Ermordung ihrer Familie. Laut der "Morgenpost" sei der Vorname der Mitarbeiterin Grund für seine antisemitische Tirade gewesen. Der Mann muss nun wegen Beleidigung eine Freiheitsstrafe von einem Jahr verbüßen.

     
  • 04.03.2016, Antisemitischer Angriff auf einen 75-jährigen

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine Antisemitischer Angriff auf einen 75-jährigen

    Am Freitag Abend kam es am Bahnsteig des U-Bahnhofs Walther-Schreiber-Platz zu einem antisemitischen Angriff auf einen 75-Jährigen. Der 27-jährige Täter beleidigte das Opfer antisemitisch, zeigte den Hitlergruß und schlug letztendlich mit einer Glasflasche dem Opfer gegen den Kopf. Die Polizei nahm den Täter vorläufig fest.

     
  • 04.03.2016, Hakenkreuz am Küchenfenster einer jüdischen Familie

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle RIAS Vorfall Meldung: #71 Hakenkreuz am Küchenfenster einer jüdischen Familie

    An das Küchenfenster eines jüdischen Haushalts in Mitte wurde in der ersten Februarwoche ein Hakenkreuz geschmiert. 

     
  • 04.03.2016, Hitlergrüße und Beschimpfungen am Rande einer israelsolidarischen Kundgebung

    Am Rande einer israelsolidarischen Kundgebung in Berlin-Neukölln kam es zu antisemitischen Beleidigungen und das mehrfache Zeigen des Hitlergrußes durch die Gegenseite. Beschimpfungen und Drohungen wie "Ihr sollt alle vergast werden!" und "Drecksjuden, verpisst euch aus unserem Kiez!" wurden gerufen. Die Demonstrant_innen hatten sich zu der israelsolidarischen Kundgebung zusammengefunden, um gegen die "Israeli Apartheid Week" zu demonstrieren. Diese wurde in Berlin mit einer Filmvorführung des Films "Even Though My Land is Burning" mit anschließender Diskussion begannen. Der Film wurde gedreht von Dror Dayan, einem sich dezidiert als Antizionist verstehenden israelischen Filmemacher. Organisiert wurde die Filmvorführung von BDS-Berlin, einer politischen Gruppe, die sich den wirtschaftlichen Boykott des jüdischen Staates auf ihre Fahnen geschrieben hat, sowie der Organisation F.O.R Palestine (For One State and Return in Palestine).  

     
  • 24.02.2016, Antisemitische Parolen auf Konstanzer Friedhof

    Baden-Württemberg

    (Konstanz)

    Quelle:
    Südkurier Antisemitische Parolen auf Konstanzer Friedhof

    Anfang Februar haben Unbekannte in Konstanz mehr als 40 Gräber mit Parolen beschmiert. Darunter finden sich auch viele antisemitische Parolen, wie zum Beispiel "Juden ins Gas". Drei Wochen danach sind die Parolen immer noch nicht entfernt. Die Friedhofsverwaltung verweist in einigen Fällen auf den Denkmalschutz der Gräber. Dieser würde eine spezielle Reinigung erfordern.

     
  • 23.02.2016, Plakat an Hauswand setzt Israel mit der SS gleich

    Hessen

    (Felsberg)

    Quelle:
    Informationsstelle Antisemitismus Kassel Vorfall Meldung #7: Plakat an Hauswand setzt Israel mit der SS gleich

    In Feldberg hing monatelang ein Plakat mit der Aufschrift "Israel Rassisten wie die SS" an der Außenseite eines Hauses. Diese Gleichsetzung des Staates Israel mit der nationalsozialistischen Organisation SS ist nicht nur sachlich falsch, sondern auch ein antisemitischer Versuch des Geschichtsrevisionismus.

     
  • 18.02.2016, Jüdisches Symbol vom Türrahmen einer Kreuzberger Wohnung abgerissen

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS Jüdisches Symbol vom Türrahmen einer Kreuzberger Wohnung abgerissen

    Am Donnerstag wurde in Berlin-Kreuzberg eine Mesusa gewaltsam von einem Türrahmen entfernt. Bei einer Mesusa handelt es sich um eine Schriftkapsel, welche zwei Textabschnitte aus der Thora beinhaltet. Die oftmals mit hebräischen Buchstaben beschriftete Kapsel wird sowohl von religiösen als auch von säkularen Jüdinnen und Juden an Türrahmen angebracht.

     
  • 15.02.2016, Davidsterne auf Plakaten zum Holocausgedenktag zerkratzt

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle RIAS Vorfall Meldung #70: Davidsterne auf Plakaten zum Holocausgedenktag zerkratzt

    In der Woche vom 8. bis 15. Februar wurden gezielt die Davidsterne auf zwei Plakaten zum Holocaustgedenktag zerkratzt. Die Plakate warben für die von der Kommission für Bürgerarbeit iniitierten "18. Lichterkette" im Gedenken an den 71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.

     
  • 10.02.2016, Antisemitische Sachbeschädigung in Berlin-Mitte

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS Vorfall Meldung #68 antisemitische Sachbeschädigung in Mitte

    Eine Passantin bemerkte am 10. Februar das zerkratzte Schild der "Arbeitsgemeinschaft Judentum und Christentum in der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg - schlesische Oberlausitz" (Albrechtstraße, Nähe S+U Friedrichstraße). Von den zwei Symbolen auf dem Schild (Davidstern und Kreuz) ist lediglich der Davidstern zerkratzt worden. Dieser sei nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft bereits während des Gaza-Konflikts 2014 beschädigt worden.

     
  • 07.02.2016, AfD-Politiker verbreitet antizionistische Verschwörungstheorien

    Rheinland-Pfalz

    (Neuwied)

    Quelle:
    The New Antisemite Germany: AfD politician spreads anti-Zionist conspiracy theories

    Peter Schmalenbach, Vorstandsmitglied der AfD in Neuwied und Kandidat für die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz 2016, hat nach Angaben der Website "Friedensdemo-Watch" mehrfach antisemitische beziehungsweise antizionistische Verschwörungstheorien auf seiner Facebook-Seite verbreitet. Die besagten Posts sind mittlerweile gelöscht.

     
  • 06.02.2016, Antisemitische und antiziganistische Rufe beim Fussballspiel in Aue

    Anfang Februar kam es beim Ostderby zwischen Erzgebirge Aue und RasenBallsport Leipzig zu antisemitischen und antiziganistischen Rufen seitens der Fans des Leipziger Vereins. Fans stimmten diskriminierende Rufe wie "Zigeuner" und "Juden Aue" an. Auch die Fans von Erzgebirge Aue fielen durch ein Plakat auf, dass den Red-Bull-Chef mit Adolf Hitler verglich

     
  • 05.02.2016, Hakenkreuzschmierereien an jüdischem Altenheim

    Hessen

    (Frankfurt am Main)

    Quelle:
    Frankfurter Rundschau Nazi-Parolen in Frankfurt: Hakenkreuze an jüdischem Altenheim

    In der Nacht zum Freitag wurde das Altenzetrum der jüdischen Gemeinde in Frankfurt-Bornheim mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert. Die Polizei ermittelt wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Symbole. Zudem hat die Staatsschutzabteilung die Ermittlungen übernommen. Bereits im Sommer 2014 hatte es im Zuge des Gaza-Konflikts eine Reihe antisemitischer Schmierereien in Frankfurt gegeben.

     
  • 05.02.2016, Stolpersteine in Berlin-Friedenau beschmiert

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Der Tagesspiegel 35 Stolpersteine beschmiert - und von Nachbarn gereinigt

    In der Nacht zu Mittwoch haben unbekannte Täter im Berliner Ortsteil Friedenau 35 Stolpersteine mit grauer Farbe übersprüht. Anwohner organisierten eine "Putzaktion", um die Steine zu reinigen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

     
  • 28.01.2016, Antisemitische Propaganda gegen Juden und Israelis in Berlin

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle RIAS Vorfall Meldung #58 - 65: Antisemitische Propaganda gegen Juden und Israelis in Berlin

    Seit Oktober 2015 kommt es in Berlin-Charlottenburg immer wieder zu antisemitischer und verschwörungstheoretischer Propaganda im öffentlichen Raum. Gezielt werden Zettel, in denen zum Beispiel von "jüdischem Terror gegenüber der deutschen Bevölkerung" die Rede ist, an PKWs oder auf Balkone von Israelis und Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde befestigt und hinterlegt. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS zählte sieben solcher Vorfälle im Zeitraum zwischen Oktober 2015 und Januar 2016.

     
  • 28.01.2016, Flüchtlingsfeindliche Propaganda am Erinnerungsort in Mitte

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle RIAS Vorfall Meldung #67: Flüchtlingsfeindliche Propaganda am Erinnerungsort in Mitte

    Am 28.01.2016 wurde zum wiederholten Male die Zeitung der rechtspopulistischen Partei "Bürgerbewegung Pro Deutschland" am Denkmal zur Erinnerung an die Kindertransporte in der Georgenstraße in Mitte festgestellt. Das Denkmal erinnert an die zwischen Dezember 1938 und September 1939 10.000 geretteten und die ab 1941 1,5 Millionen deportierten und ermordeten jüdischen Kinder. 

     
  • 27.01.2016, Jüdischer Friedhof in Kröpelin geschändet

    Mecklenburg-Vorpommern

    (Kröpelin)

    Quelle:
    Neues Deutschland Jüdischer Friedhof am Holocaust-Gedenktag geschändet

    Unbekannte haben am Abend des 27. Januar auf dem jüdischen Friedhof im mecklenburgischen Kröpelin Grabsteine umgestoßen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Störung der Totenruhe. Der Friedhof war in den letzten Jahren bereits mehrfach geschändet worden, unter anderem durch das Aufsprühen von Hakenkreuzen auf Grabsteine.

     
  • 19.01.2016, ARD-Reporterin antisemitisch beleidigt

    Hamburg

    (Hamburg)

    Quelle:
    ARD ARD-Reporterin antisemitisch beleidigt

    Tamara Anthony, die als Reporterin bei der ARD arbeitet, ist Samstagnacht in einem Lokal im Hamburger Quartier Pöseldorf, als ein Mann ihr gegenüber äußert, dass "Juden in die Gaskammer" sollen. Als sie darauf verweist, dass sie Jüdin sei und ob sie demzufolge auch ermordet werden solle, bejaht dieser ihre Frage. Es kommt zum Streit zwischen einem Freund Anthonys und dem Mann. Außer ersterem solidarisiert sich keiner der anwesenden Gäste mit Anthony.

     
  • 15.01.2016, Anti-israelische Hassparolen am S+U Bahnhof Tempelhof

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle RIAS Vorfall Meldung #57 anti-israelische Hassparolen am S+U Bahnhof Tempelhof

    Eine Gruppe von fünf Personen hat am 15. Januar lautstark und aggressiv Gewalt beziehungsweise Tötungsabsichten gegenüber Israelis geäußert. So wurden Äußerungen wie "Ich ficke Israel" und "Ich schubse sie einfach auf die Gleise" vernommen.

     
  • 14.01.2016, Jüdischer Friedhof in Hannover geschändet

    Niedersachsen

    (Hannover)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine Erneut jüdischer Friedhof geschändet

    In der Nacht von Sonntag auf Montag haben offenbar Jugendliche auf dem jüdischen Friedhof in Hannover randaliert und dabei Grabsteine umgeworfen sowie Fensterscheiben der Predigthalle eingeschlagen. Dies ist der dritte Fall von Vandalismus auf dem Friedhof seit Anfang November 2015. Zuvor waren neben umgestoßenen Grabsteinen auch Hakenkreuzschmierereien festgestellt worden.

     
  • 14.01.2016, Davidsterne auf Wohnhaus jüdischer Familien gesprüht

    Bayern

    (München)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine "Widerlicher antisemitischer Vorfall"

    Nach Angaben der Münchner Polizei haben Unbekannte zwischen Dienstagmittag und Mittwochmorgen mit blauer Farbe Davidsterne an Türen und Außenwände eines Wonhauses in München gesprüht. Da das Haus von jüdischen Familien bewohnt wird, geht die Israelitische Kulturgemeinde München von einem antisemitischen Motiv aus.

     
  • 07.01.2016, Antisemitische Schmierereien in Alt-Mariendorf

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Recherche- und Informationsstelle RIAS Vorfall Meldung #54 wieder antisemitische Schmierereien in Alt-Mariendorf

    An der Decke des Treppenaufgangs an der U-Bahn-Haltestelle Alt-Mariendorf wurden Schmierereien wir „Wer ist Rotschild? Westen (Terror) juden Raus“ (sic!) und "Juden raus" entdeckt. Einige Tage später wurde außerdem im Fahrstuhlbereich der Haltestelle ein Hakenkreuz entdeckt.

     
  • 01.01.2016, Antisemitischer Angriff auf einen 26-jährigen Juden

    Berlin

    (Berlin)

    Quelle:
    Spiegel Online Antisemitischer Angriff auf einen 26-jährigen Juden

    In der Silvesternacht kam es am U-Bahnhof Friedrichstraße zu einem antisemitischen Angriff auf einen 26-jährigen Juden. Die Täter skandierten antisemitische Lieder und riefen lauthals "Fuck Israel" und "Fuck die Juden". Als das Opfer die Gruppe von sieben Männern aufforderte mit dem Singen aufzuhören, bespuckten, schlugen und traten sie ihn. 

     
  • 01.01.2016, Mann ins Gleisbett gestoßen

    Bayern

    (Nürnberg)

    Quelle:
    Jüdische Allgemeine Nur Suff und Totschlag

    In der U-Bahnstation Langwasser stieß ein 49-Jähriger einen anderen Mann ins Gleisbett und hinderte ihn durch Tritte gegen Kopf und Finger daran, wieder zum Bahnsteig hinaufzusteigen. Durch Eingreifen des VAG-Personals konnte das Opfer leicht verletzt gerettet werden. Der Täter erklärte bei seiner Festnahme: „Ich habe das gemacht, weil er ein Jude ist. Das nächste Mal mache ich es richtig“ und „Ich hasse alle Juden.“ Das antisemitische Motiv wurde in der Pressearbeit der Polizei und im Urteil verschwiegen, auch weite Teile der Berichterstattung thematisierten es nicht.

     
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