16-04-2017 Antisemitische Propaganda im Familienkontext

Spenden gegen Rechtsextremismus

 

16.04.2017, Antisemitische Propaganda im Familienkontext

Niedersachsen

(Cuxhaven)

Quelle:
RIAS (via Facebook)

Am Ostersonntag sieht sich ein Ehepaar im Familienkreis mit antisemitischer Propaganda konfrontiert: Ein jüdischer Mann besucht mit seiner nicht-jüdischen Ehefrau deren Großvater im Landkreis Cuxhaven. Im Zuge eines Gesprächs über Weltpolitik stellt die Lebensgefährtin des Großvaters unvermittelt die Frage: "Was ist mit den Juden?". Daraufhin händigt dieser seiner Enkelin einen Ausdruck einer antisemitischen Rede mit dem Hinweis aus, dort stünde die Wahrheit über die Juden. In der 1961 vom Antisemiten und Holocaustleugner Benjamin H. Freedman gehaltenen Rede wird neben zahlreichen weiteren antisemitischen Aussagen die Existenz einer jüdischen Weltverschwörung behauptet und den Juden die Schuld am 1. und 2. Weltkrieg gegeben. Sie wird daher in revisionistischen Zeitschriften und Blogs bis heute weiterverbreitet. Das Ehepaar bricht den Kontakt zum Großvater der Ehefrau in Folge des Gesprächs ab.

 

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Novalisstraße 12
10115 Berlin
 

info@amadeu-antonio-stiftung.de

Tel.:  ++49 (0)30. 240 886 10
Fax:  ++49 (0)30. 240 886 22

 

Spendenkonto

Amadeu Antonio Stiftung
GLS Bank Bochum
BLZ 430 609 67
Konto 6005 0000 00
IBAN: DE32 4306 0967 6005 0000 00
BIC: GENODEM1GLS

 
 
 
 
 

Unsere Webseiten verwenden Cookies zur Verbesserung der Bedienung und des Angebots sowie zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit diese abzulehnen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.