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Forschung, Wissenschaft und Praxistransfer

Wissen ausbauen: Ihre Spende für Forschung, Wissenschaft & Praxistransfer

Copyright Leon

Forschung, Wissenschaft & Praxistransfer

Um gegen Rechtsextremismus und menschenfeindliche Haltungen und Gewalt erfolgreich arbeiten zu können, ist es wichtig, diese Phänomene zu verstehen: Was steckt hinter Abwertungsmechanismen, Ideologien der Ungleichwertigkeit und konzertierten Hassaktionen im Netz? Wie haben sich Antisemitismus, Rassismus und andere Diskriminierungsformen entwickelt, und wie wandeln sie sich und wirken sie aktuell? Welche Gegenstrategien sind erfolgreich und warum?

 

Daher ist es ein Schwerpunkt der Stiftung, den Forschungsstand zu diesen Themen voranzutreiben und Lücken im wissenschaftlichen Diskurs mit eigener Forschungsarbeit zu schließen.

 

Wichtig ist, dass die wissenschaftliche Arbeit der Stiftung einen engen Praxisbezug hat und zur Entwicklung nachhaltiger Handlungsstrategien für die demokratische Zivilgesellschaft beiträgt.

Copyright Emily Morter

Themenschwerpunkte

Analysen zu aktuellen Erscheinungsformen von Rechtsextremismus

 

Die Stiftung erstellt Analysen zu aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus: Dazu zählt etwa der Antifeminismus zum Beispiel im Bezug zur Corona-Pandemie. Außerdem forscht die Stiftung seit langem zu Verschwörungsideologien, zu Reichsbürger*innen, QAnon oder völkischen Siedlungen. und entwickelt Materialien für den Umgang damit in Jugendarbeit, Schule und Kommune.

 

Rechte Medienstrategien u.a. unterrepräsentierte Themen – das Projekt de:hate

 

Die Stiftung monitort und analysiert rechte Medienstrategien im Web 2.0 und Darknet und nimmt sich wissenschaftlich wenig beforschter Themen wie Gewalt gegen Obdachlose oder Rassismus in der Polizei an. Das Projekt de:hate stellt seine Analysen zu menschenfeindlichen oder antidemokratischen Kommunikationsstrategien und Aktionsformen im Web 2.0 in regelmäßigen Monitoringberichten vor.

 

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena

 

Das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung hat sich in wenigen Jahren mit seinen Analysen, Veranstaltungen und der Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung "Wissen schafft Demokratie" zu einem Expertisezentrum in Deutschland und Europa entwickelt.

 

Aktuelles

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Was ist Antifeminismus?

Antifeminismus gibt es, seit es Feminismus gibt – in Europa also seit mehr als 200 Jahren. Seitdem ist viel geschehen in Sachen Gleichberechtigung. Aber der Kampf um die Gleichstellung der Frau ging schon immer auch mit Gegendiskursen und -bewegungen einher […]

Hand holding sign saying "End Hate"
Interview

Staatliche Maßnahmen gegen Hate Speech im Internet

Die Verbreitung von Beleidigungen, Drohungen und Aufrufen zur Gewalt im Internet ist keine Seltenheit. Im Auftrag von Campact und der Amadeu Antonio Stiftung hat das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena (IDZ) nun eine Studie zu staatlichen Maßnahmen gegen Hate Speech im Internet durchgeführt. Wir haben mit Studienautorin Janine Patz gesprochen.

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