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Stellenausschreibung

Gesucht: Fachreferent*in für antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit

Werden Sie Teil einer lokal, regional als auch bundesweit agierenden Stiftung, die sich erfolgreich für demokratische Zivilgesellschaft, demokratische Kultur und Betroffene rechter Gewalt einsetzt: Die Amadeu Antonio Stiftung sucht für ihren Standort in Berlin zum 15.03.2024 eine*n Fachreferent*in für antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit (25-30 h / Woche) (vorbehaltlich der Bewilligung von Haushaltsmitteln durch den Berliner Senat).

Die Amadeu Antonio Stiftung setzt sich für eine starke demokratische Zivilgesellschaft ein, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die sich lokal engagieren finanziell und ideell – unbürokratisch und dort, wo es am dringendsten benötigt wird. Zusätzlich führt sie eigene Projekte durch, mit denen sie menschenverachtende Phänomene analysiert, Maßnahmen dagegen entwickelt und deren Umsetzung in Gesellschaft und Politik vorantreibt.

Die ju:an-Praxisstelle antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit ist (vor allem) im Bereich der Offenen Jugendarbeit mit Fortbildungen, Beratungen und anderen Angeboten aktiv, um Fachpädagog*innen und Jugendliche gegen Rassismus und Antisemitismus zu stärken.

Als Fachreferent*in entwickeln und geben Sie Fortbildungen für Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit zu Fragen rund um Antisemitismus und Rassismus. Mit Ihrem Fachwissen und methodischen Kompetenzen geben Sie den Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen die Möglichkeit, die eigene Haltung gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zu stärken und professionell umzusetzen. Sie pflegen den Kontakt zu den Projektpartner*innen und wirken bei der Umsetzung aller Projektaktivitäten mit. Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Tätigkeit

  • Konzeption, Organisation und Durchführung von Fortbildungen, Veranstaltungen und Teilprojekten zu Antisemitismus und Rassismus für Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und andere Multiplikator*innen, z. B. in der Berliner Verwaltung
  • Beratung/Coaching von Fachkräften der Jugendarbeit
  • Mitwirkung an der Entwicklung von Strategien und Konzepten im Umgang mit Antisemitismus und Rassismus unter Jugendlichen in Zusammenarbeit mit den Projektmitarbeiter*innen und den pädagogischen Fachkräften in Jugendfreizeit- und ähnlichen Einrichtungen
  • Aktivierung und Einbindung externer Partner*innen und Akteur*innen im Feld
  • Mitarbeit bei der Dokumentation und Evaluation des Projekts sowie der Publikation der Projektergebnisse und anderer laufender Arbeiten
  • Öffentlichkeitsarbeit: Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen und Konferenzen, um das Bewusstsein für Bildungsfragen zu schärfen sowie die Beantwortung von Presseanfragen
  • Erstellung von Berichten, Präsentationen und Social Media Posts für die interne und externe Kommunikation sowie die Teilnahme an Arbeitsgruppen und Netzwerktreffen

Ihr Profil

  • Ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium der Sozialen Arbeit oder vergleichbare Berufserfahrungen, gerne in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • Fundierte Kenntnisse zu den Themenbereichen antisemitismus- und rassismuskritische Bildungsarbeit
  • Erfahrung in der Planung, Koordination und Umsetzung von Bildungsprojekten und pädagogischer/zivilgesellschaftlicher Methoden und Konzepte sowie Fähigkeit zur effektiven Ressourcenallokation
  • Hohe Reflexionsfähigkeit, insbesondere von gesellschaftlichen Machtverhältnissen
  • Gute Kenntnisse der Jugend(sozial)arbeit oder umfangreiche Erfahrungen in der außerschulischen politischen Jugendbildung
  • Beratungskompetenz sowie gute Handlungs- und Konfliktlösungsfähigkeiten
  • Starke Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie sicheres und empathisches Auftreten in Netzwerkarbeit
  • Eigenständige Arbeitsweise und sehr gute Organisationsfähigkeit sowie Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und Unterstützung von Teammitgliedern

Wir bieten Ihnen

  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit bei einer lokal, regional als auch bundesweit erfolgreich agierenden Stiftung
  • Ein hochmotiviertes, diversitätssensibles, erfahrenes und kollegiales Team
  • Flexible Arbeitszeiteinteilung mit zentralem Arbeitsort in Berlin sowie Möglichkeiten der mobilen Arbeit
  • Raum für persönliche Entwicklung einschließlich Supervisionsangeboten
  • 30 Tage Urlaub im Jahr (bei 5-Tage-Woche)
  • Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen angelehnt an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TV-L Berlin, E 11)

Die Stelle ist bis zum 31.12.2024 befristet. Eine anschließende Verlängerung wird angestrebt.

Wir freuen uns insbesondere über Bewerber*innen, die unseren Weg hin zu einer inklusiven und diversen Organisation mitgestalten. Auch um verschiedene Expertisen, Perspektiven und Erfahrungen im Team abbilden zu können, bestärken wir insbesondere Juden*Jüdinnen, BIPoC, Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte, LGBTIQ, Sinti*zze und Rom*nja und Menschen mit Behinderung sich zu bewerben. Leider ist der Arbeitsplatz nicht barrierefrei.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich bis zum 25.02.2024 per E-Mail: Schicken Sie Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf mit Kontaktangaben von zwei persönlichen Referenzen, Zeugnisse) zusammengefügt in einem PDF-Dokument (max. 4 MB) mit dem Betreff „Bewerbung Fachreferent*in ju:an-Praxisstelle“ an bewerbung@amadeu-antonio-stiftung.de.
Wenden Sie sich bei Fragen an nikolas.lelle@amadeu-antonio-stiftung.de


Datenschutzhinweis

Die Datenverarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens geschieht ausschließlich zweckgebunden und im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung. Alle Informationen zur Datenverarbeitung gemäß Art. 12 ff. DS-GVO finden Sie unter https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/datenschutz/

 

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