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Gesucht: Praktikant*in für CURA – Opferfonds rechte Gewalt

Der Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung unterstützt Betroffene rechter, rassistischer und anderer Formen von Hassgewalt mit finanziellen Mitteln. Darüber hinaus setzen wir uns für eine stärkere Wahrnehmung des Themas Hassgewalt und dabei insbesondere für die Perspektive von Betroffenen ein, sowie für die Erinnerung an Todesopfer rechter Gewalt.

Aktuell organisiert CURA einige Aktivitäten mit Fokus auf Berlin. Mit einer öffentlichen Aktion zur Markierung von Tatorten rechter Gewalt wollen wir gemeinsam mit anderen Initiativen auf die Situation von Betroffenen in Berlin aufmerksam machen. Ein weiterer Schwerpunkt ist aktuell die Thematisierung des Umgangs von Ermittlungsbehörden und Justiz mit rechter Gewalt. Mit einer Konferenz im November 2019 schaffen wir einen Auftakt für weitere Aktivitäten, die den Zugang für Betroffene zu angemessener Behandlung und Strafverfolgung verbessern sollen.

Da sich die finanzielle Unterstützung von Betroffenen durch CURA aus Spendengeldern generiert, gehört zu unserem Arbeitsalltag neben der Bearbeitung von Anträgen von Betroffenen auch eine kontinuierliche Öffentlichkeits- und Fundraisingarbeit.

Zur Unterstützung unserer aktuellen und fortlaufenden Aktivitäten suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*en Praktikant*in in Voll- oder Teilzeit. Der Beginn des Praktikums ist jederzeit möglich, gerne auch zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr.


Wir bieten:

  • Einblicke in ein vielfältiges und gesellschaftspolitisch brisantes Arbeitsfeld
  • Die Möglichkeit, sich in verschiedenen Arbeitsbereichen auszuprobieren, von Öffentlichkeitsarbeit, über Veranstaltungsorganisation bis hin zur inhaltlichen Konzeption einer Konferenz
  • Einen Überblick über zivilgesellschaftliche Netzwerke und Strukturen
  • Gestaltende Mitarbeit in einem kleinen TeamAufgabengebiete:


Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Planung, Organisation und Durchführung öffentlicher Veranstaltungen
  • Projektbezogene Recherchetätigkeiten und das Verfassen von Texten
  • Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit
  • Verwaltung von Anträgen Betroffener
  • Bürotätigkeiten


Anforderungsprofil:

  • Fähigkeiten zum selbstständigen Arbeiten und Selbstorganisation
  • Sichere Kenntnisse im Umgang mit gängigen Office-Programmen (besonders Excel)
  • Kooperationsbereitschaft und positiver Umgang mit Kritik
  • Interesse, (erste) Kenntnisse und Erfahrungen zum Thema Hasskriminalität/Hassgewalt
  • Gerne juristische Kenntnisse bzgl. Strafrecht und Kenntnisse zu Strukturen der Berliner Justiz und Ermittlungsbehörden

Die Praktikumsbewerber*innen müssen sich noch im Studium befinden, da wir leider nur unvergütete, studienbegleitende Praktika anbieten können. Das Praktikum sollte 12 Wochen andauern und einen Wochenarbeitszeit zwischen 25 und 40 Stunden haben.

Bei Interesse freuen wir uns über ein Schreiben mit Angaben über Motivation, Kenntnisse und gegebenenfalls Erfahrungen in den Arbeitsfeldern des Opferfonds CURA, dem gewünschten Zeitraum sowie einen tabellarischen Lebenslauf (jeweils maximal eine Seite) an die Mailadresse: cura@amadeu-antonio-stiftung.de.

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