Weiter zum Inhalt Skip to table of contents

Stellenausschreibung

Gesucht: Projektreferent*in im Projekt „Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus“

Logo Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus
Beitragsbild Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus

Werden Sie Teil einer lokal, regional und bundesweit agierenden Stiftung, die sich erfolgreich für die demokratische Zivilgesellschaft, eine menschenrechtsbasierte demokratische Kultur und für Betroffene rechter Gewalt einsetzt!  Die Amadeu Antonio Stiftung sucht für ihren Standort in Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n  Projektreferent*in (29,25 h / Woche).

Die Amadeu Antonio Stiftung kämpft für eine starke Zivilgesellschaft, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Dafür unterstützt sie engagierte Initiativen und Projekte finanziell und ideell – schnell, unbürokratisch und dort, wo es am dringendsten benötigt wird. Zusätzlich macht die Stiftung auf menschenverachtende Dynamiken aufmerksam, analysiert diese, entwickelt effektive Gegenmaßnahmen und setzt diese zielgerichtet um. Die Amadeu Antonio Stiftung bleibt dabei stets solidarisch an der Seite der Betroffenen und trägt ihre Anliegen in die Gesellschaft und Politik.

Die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus sensibilisieren für alle Formen des Antisemitismus und rufen dazu auf sich dagegen zu engagieren. Hierbei vernetzen wir lokale Initiativen mit jüdischen Gemeinden und bundesweit arbeitenden antisemitismuskritischen Organisationen. Jährlich organisiert und initiiert das Projekt im Aktionszeitraum rund um den 9. Oktober, dem Jahrestag des Anschlags in Halle (Saale), und dem 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome, deutschlandweit on- und offline verschiedene Veranstaltungen. Zudem wird jährlich während des Aktionswochenzeitraums eine bundesweite Kampagne ausgespielt, die zielgruppengerecht und öffentlichkeitswirksam den jährlich wechselnden Themenschwerpunkt anschaulich und einprägsam vermittelt. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projektes stellt die Chronik antisemitischer Vorfälle dar, die bundesweit antisemitische Vorfälle erfasst. Ganzjährige Vermittlungsformate (Workshops, Broschüren, Veranstaltungen) runden die Expertise des Projekts ab. Die Aktionswochen sind ein vom Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus gefördertes Projekt der Amadeu Antonio Stiftung und des Anne Frank Zentrums.

Als Projektreferent*in sind Sie für die Ziviligesellschaftlichen Lagebilder Antisemitismus und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsarbeit des Projekts verantwortlich sowie für die Umsetzung der bundesweiten Kampagne. Sie sind vorrangig also für die Kommunikation des Projekts zuständig. Des Weiteren entwickeln Sie in enger Absprache mit der Projektleitung die Aktionswochen weiter und finden innovative Strategien zur Vernetzung und Vermittlung des Projekts. Hierbei warten spannende Herausforderungen auf Sie: Mit den Lagebildern, die bundesweit wahrgenommen werden, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Antisemitismuskritik der Amadeu Antonio Stiftung. Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Tätigkeit

  • Konzeption, Redaktion und Verfassen der Zivilgesellschaftlichen Lagebilder Antisemitismus sowie weiterer Publikationen und Formate
  • Aktive Mitarbeit an der Entwicklung, der Umsetzung und dem Ausspielen der bundesweiten Kampagne
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Verfassen von Pressemitteilungen, Organisation von Pressekonferenzen, wahrnehmen von Presseterminen, übernehmen von Presseanfragen)
  • Redaktion, Produktion, Lektorat von Publikationen bzw. Texten unterschiedlicher Formate (Broschüren, Flyer, journalistische Interviews, Texte für die Website)
  • Konzeption, Redaktion und Lektorat der Social Media Beiträge (Twitter/X, Instagram, Facebook, Tiktok)
  • Enge Zusammenarbeit mit der Projektleitung des Projekts in Fragen der Koordination, Strategie, Innovation und Ausrichtung des Projekts
  • Organisation von Veranstaltungen
  • Enge Zusammenarbeit mit relevanten Akteur*innen und Organisationen im Feld
  • Vermittlung antisemitismuskritischer Inhalte in Workshops und Vorträgen
  • Mitarbeit bei der Umsetzung administrativer Aufgaben im Projektalltag

Ihr Profil

  • Ein abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium der Sozial- oder Geisteswissenschaften, der Kommunikationswissenschaften, des Journalismus oder vergleichbare Berufserfahrungen
  • Sehr gute Kenntnisse zu Antisemitismus und gegenwärtigen Debatten, Kenntnisse über und Sensibilität für die Lebensrealität von Jüdinnen*Juden
  • Sehr gute Schreibkompetenz und viel Erfahrung in der Verschriftlichung, Publikation und Transfer der Projektergebnisse im zivilgesellschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Bereich (Printpublikation wie Social Media Formate)
  • Einschlägige Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie in Social Media
  • Fähigkeit zur effektiven Organisation von Kommunikations- und Kampagnenaktivitäten innerhalb des Gesamtprojektzeitplans
  • Ausgeprägte Projektmanagementfähigkeiten, Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung sowie effektives Zeitmanagement und flexible Anpassungsfähigkeit an wechselnde Anforderungen
  • Erfahrung in der Planung, Durchführung und Evaluierung von Kampagnen, Umsetzung von visuellen Kampagnenmaterialien sowie effektive Zusammenarbeit mit anderen Projektmitarbeitern und Abteilungen
  • Ausgezeichnete Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sowie sicheres und empathisches Auftreten in Netzwerkarbeit
  • Erfahrung mit gängigen CMS-Plattformen wie WordPress

Wir bieten Ihnen

  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit bei einer lokal, regional als auch bundesweit erfolgreich agierenden Stiftung
  • Ein hochmotiviertes, kompetentes und kollegiales Team
  • Flexible Arbeitszeiteinteilung mit zentralem Arbeitsort in Berlin sowie Möglichkeiten der mobilen Arbeit
  • Raum für persönliche Entwicklung einschließlich Supervisionsangeboten
  • 30 Tage Urlaub im Jahr (bei 5-Tage-Woche)
  • Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen angelehnt an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD – Bund, E11)

Die Stelle ist bis zum 31.12.2024  befristet. Eine anschließende Verlängerung ist sehr wahrscheinlich.

Das aktive Einbringen und Abbilden vielfältiger Expertisen, Perspektiven und Lebensrealitäten sind für unsere Arbeit essenziell, um diese im Team abbilden zu können, bestärken wir insbesondere Juden*Jüdinnen, BIPoC, Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte, LGBTQIA+, Sinti*zze und Rom*nja und Menschen mit Behinderung sich zu bewerben. Der Arbeitsplatz ist leider nicht barrierefrei.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich bis zum 31.07.2024 per E-Mail: Schicken Sie Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf mit Kontaktangaben von zwei persönlichen Referenzen, Zeugnisse sowie Arbeitsproben über von Ihnen verfasste Artikel und/oder Social Media Posts) zusammengefügt in einem PDF-Dokument (max. 4 MB) mit dem Betreff „Bewerbung Projektreferent*in Aktionswochen Bund“ an bewerbung@amadeu-antonio-stiftung.de.

Wenden Sie sich bei Fragen an bewerbung@amadeu-antonio-stiftung.de

Datenschutzhinweis

Die Datenverarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Bewerbungsverfahrens geschieht ausschließlich zweckgebunden und im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung. Alle Informationen zur Datenverarbeitung gemäß Art. 12 ff. DS-GVO finden Sie unter https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/datenschutz/

Weiterlesen

Kopie von Better Face Check Than Sorry HP(2)
Neuerscheinung

Berührungsängste zwischen Islamisten und Antiimperialisten nehmen ab – Lagebild Antisemitismus

Seit dem tödlichsten Angriff auf jüdisches Leben seit der Shoah am 7. Oktober erreicht der offene Antisemitismus auch in Deutschland eine beispiellose Qualität. Dabei nehmen die Berührungsängste zwischen islamistischen, antiimperialistischen und sich selbst als progressiv verstehenden Milieus ab. Im Zuge dessen wird Islamismus verharmlost und israelbezogener Antisemitismus verbreitet. Es kommt zu einer folgenschweren Radikalisierung, die insbesondere eine Bedrohung für Jüdinnen*Juden ist.

halloween-1712682_960_720

Wie Desinformation Wahlen manipulieren kann

Angriffe auf demokratische Politiker*innen nur „inszeniert“? Wahlmanipulation in der Kleinstadt nur durch Polizeieinsatz verhindert? Vor den Wahlen dreht die Desinformations-Maschinerie voll auf: Aus den einschlägigen verschwörungsgläubigen und rechtsextremen Kreisen wird mit aller Kraft versucht, Debatten umzudeuten, Aufmerksamkeiten zu lenken, im eigenen Sinne zu manipulieren. Bei Desinformation geht es nur in zweiter Linie um „wahr“ und „falsch“.

Mitmachen stärkt Demokratie

Engagieren Sie sich mit einer Spende oder Zustiftung!

Neben einer Menge Mut und langem Atem brauchen die Aktiven eine verlässliche Finanzierung ihrer Projekte. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung für Demokratie und Gleichwertigkeit.