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Stellenausschreibung

Gesucht: Studentische*r Mitarbeiter*in Projektförderung

Werde Teil einer lokal, regional als auch bundesweit agierenden Stiftung, die sich erfolgreich für demokratische Zivilgesellschaft, demokratische Kultur und Betroffene rechter Gewalt einsetzt: Die Amadeu Antonio Stiftung sucht für ihren Standort in Berlin zum 01.12.2022 eine*n studentische*n Mitarbeiter*in Projektförderung (8h / Woche).

Die Amadeu Antonio Stiftung setzt sich für eine starke demokratische Zivilgesellschaft ein, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Dafür unterstützt sie Initiativen und Projekte, die sich lokal engagieren finanziell und ideell – unbürokratisch und dort, wo es am dringendsten benötigt wird. Zusätzlich führt sie eigene Projekte durch, mit denen sie menschenverachtende Phänomene analysiert, Maßnahmen dagegen entwickelt und deren Umsetzung in Gesellschaft und Politik vorantreibt.

Um Projekte der demokratischen Zivilgesellschaft bei ihrem Einsatz für Menschenrechte und demokratische Kultur zu unterstützen, vergibt die Stiftung Fördermittel. Aufgabe der Projektförderung ist es, Anträge zu sichten, Entscheidungen über Förderungen zu treffen und die geförderten Projekte bei der Durchführung und dem Projektabschluss zu begleiten.

Als studentische*r Mitarbeiter*in unterstützt du uns bei der Bearbeitung der Projektanträge. Wir freuen uns auf dich!

Deine Tätigkeit

  • Sichtung und Erfassung eingegangener Anträge
  • Vorbesprechung der Anträge mit den Mitarbeiter*innen der Projektförderung
  • Prüfung der Unterlagen und Kommunikation mit den Projekten
  • Erstellung von Zuwendungsbescheiden
  • Pflege des Terminkalenders
  • Verfassen von Kurzberichten über geförderte Projekte
  • Annahme von Anrufen an die allgemeine Telefonnummer der Stiftung

Dein Profil

  • Sorgfältige, verantwortungsbewusste und eigenständige Arbeitsweise
  • Sicherer Umgang und Spaß an der Arbeit mit gängigen Office-Programmen (Microsoft Outlook, Word, Excel)
  • Sensibilität für Datenschutz und vertrauliche Informationen
  • Grundkenntnisse der Phänomenbereiche Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus sowie der dazugehörigen Diskurse
  • Kontaktfreude, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit
  • Immatrikulation als Student*in

Wir bieten dir

  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit bei einer lokal, regional als auch bundesweit erfolgreich agierenden Stiftung
  • Ein hochmotiviertes, kompetentes und kollegiales Team
  • zentraler Arbeitsort in Berlin
  • 30 Tage Urlaub im Jahr (bei 5-Tage-Woche)
  • Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen angelehnt an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD – Bund)

 

Die Stelle ist bis zum 30.11.2024  befristet. Eine anschließende Verlängerung wird angestrebt.

Wir freuen uns insbesondere über Bewerber*innen, die unseren Weg hin zu einer inklusiven und diversen Organisation mitgestalten. Auch um verschiedene Expertisen, Perspektiven und Erfahrungen im Team abbilden zu können, bestärken wir insbesondere Juden*Jüdinnen,  BPoC, Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte, LGBTIQ, Sinti*zza und Rom*nja und Menschen mit Behinderung sich zu bewerben. Leider ist der Arbeitsplatz nicht barrierefrei.

Haben wir dein Interesse geweckt?

Dann bewirb dich bis zum 31.10.2022 per E-Mail: Schicke deine Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf mit Kontaktangaben von zwei persönlichen Referenzen, Immatrikulationsbescheinigung, Zeugnisse) zusammengefügt in einem PDF-Dokument (max. 4 MB) mit dem Betreff „Bewerbung Stud. Mitarbeiter*in Projektförderung“ an bewerbung@amadeu-antonio-stiftung.de.

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Unterstützung für Betroffene von rechter Gewalt – Jahresrückblick des Opferfonds CURA 2022

Eine Familie wird immer wieder mit dem antimuslimischen Rassismus ihres Nachbarn konfrontiert. Er verfolgt sie auf dem Weg zur Schule, lauert ihnen immer wieder auf, bedroht sie. Die Familie ist psychisch stark belastet, Ängste beherrschen den Alltag. Nur einer von 80 Fällen, in denen der Opferfonds CURA Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt 2022 unterstützte.

Interview

„Die Möglichkeit zu sprechen gibt uns unsere Freiheit zurück“

Vor 30 Jahren töteten Neonazis bei einem rassistischen Brandanschlag in Mölln drei Menschen. İbrahim Arslan überlebte den Anschlag, doch seine Oma, seine Schwester und seine Cousine starben. Im Gespräch erinnert er an die Tat und mahnt die Gesellschaft zur Pflicht, an die Opfer rechter-rassistischer Gewalt zu erinnern.

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