Weiter zum Inhalt Skip to table of contents

Ausstellung „Man hat sich hierzulande daran gewöhnt …“ Antisemitismus in Deutschland heute

© Shmuel Segal

Terroranschläge, körperliche Gewalt, Drohanrufe, Brandsätze, Schändungen, Graffiti, aggressive Statements von Politikern oder Hass im Internet: Seit einigen Jahren steigt die Zahl antisemitischer Bedrohungen und Angriffe. Das Klima ist rauer geworden, antisemitische Äußerungen stoßen in privaten Gesprächen, in der Schule und in der Öffentlichkeit immer seltener auf Widerspruch. Mit der Wanderausstellung reagiert die Amadeu Antonio Stiftung auf den Anstieg antisemitischer Vorfälle in Europa in den letzten Jahren und beleuchtet dabei besonders die Situation in Deutschland.

Die Ausstellung klärt über die Ursachen und Funktionen von Antisemitismus und seine Geschichte auf. Sie dokumentiert Friedhofsschändungen, Bedrohungen im Alltag, aber auch neue auch neue Formen wie beispielsweise den islamistischen Antisemitismus. Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Frage, was man konkret gegen Antisemitismus unternehmen kann.


Die Ausstellung wird derzeit aktualisiert


Die Ausstellung im Überblick

Auf zehn Schautafeln werden die verschiedenen Ausprägungen von Antisemitismus dargestellt und erörtert. Die Themen sind:

  • Was ist Antisemitismus?
  • Antisemitismus im Alltag
  • Deutschland, Europa und die Welt: Globale Dimensionen des Antisemitismus
  • Die Beständigkeit des Antisemitismus
  • Die neue Dimension des Antisemitismus
  • Antisemitismus unter Jugendlichen in Deutschland

Als Teil zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Antisemitismus soll die Ausstellung über Antisemitismus aufklären, zum Nachdenken anregen und zum aktiven Engagement aufrufen.

Ermöglicht wurde sie durch Förderungen der Freudenberg Stiftung, der Hans Böckler Stiftung, der Dr.-Hildegard-Hansche-Stiftung und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz.

Weitere Informationen und Ausleihkonditionen

Flyer herunterladen

Ausleihkonditionen herunterladen

Weiterlesen

Quelle RechercheNetzwerk.Berlin
Neuerscheinung

Wie gehe ich mit Impfgegner:innen um?

In Zeiten steigender Inzidenzen, neuer Virusvarianten und verschärfter Corona-Maßnahmen steigt das Diskusionspotential. Wir alle kennen Impfskeptiker:innen in unserem unmittelbaren Umfeld: Familie, Verwandte und alte Bekannte, In Pandemiezeiten ist das eine Herausforderung. Wir haben Tipps.

Header_1600x900
Gute Nachrichten

Die „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ 2021: Ein Fazit

Über 80 Kooperationspartner:innen, mehr als 150 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet, 5 Plakatmotive, die an über 1000 Standorten in acht Städten und insgesamt 10 Slogans für die Sozialen Netzwerke, die alle den Finger in die Wunde legten: Ob an die Verharmloser gerichtet, die jeden antisemitischen Vorfall für einen Einzelfall halten oder die Aufarbeitungsweltmeister, die toter Jüdinnen:Juden gedenken, aber von den lebenden nichts wissen wollen.

Mitmachen stärkt Demokratie

Engagieren Sie sich mit einer Spende oder Zustiftung!

Neben einer Menge Mut und langem Atem brauchen die Aktiven eine verlässliche Finanzierung ihrer Projekte. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung für Demokratie und Gleichwertigkeit.