Ausgrenzung und Antiziganismus in Duisburg-Marxloh

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
22.06.2018

[Duisburg] Ausgrenzung und Antiziganismus in Duisburg-Marxloh

22.06.2018 14:00

Der sogenannte Problemstadtteil Duisburg Marxloh landet in den letzten Jahren immer wieder in die Schlagzeilen, wenn es darum geht, mit der Zuwanderung von Romafamilien mediale Stimmungsmache gegen selbige zu produzieren. Sylvia Brennemann, Kinderkrankenschwester, engagiert sich seit Jahren in ihrem Stadtteil Duisburg-Marxloh. Aus ihrer Sicht handelt es sich um ein klares Ablenkungsmanöver, um von den eigentlichen Problemen, wachsende Armut, Ausgrenzung und Rassismus abzulenken. Die Referentin beschreibt in ihrem Vortrag die alltäglichen Probleme der betroffenen Romafamilien, denn noch immer ist ein Großteil der Betroffenen von staatlich existentiellen Leistungen ausgeschlossen, Tausenden fehlt noch immer der Zugang zu einer Krankenversicherung und somit zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung. Menschenwürdiger und bezahlbarer Wohnraum steht ihnen zumeist nicht zur Verfügung, noch immer fehlen hunderte Schulplätze.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe "Die Bekämpfung des Antiziganismus heute" statt und wird von der Amadeu Antonio Stiftung und vom AStA Universität Duisburg-Essen gefördert.

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