Lesung mit Zoë Beck

Spenden gegen Rechtsextremismus

 
18.12.2018

[Berlin] Zoë Beck liest aus: „Von der Notwendigkeit, den Weltraum zu ordnen" von Pippa Goldschmidt

18.12.2018 19:00
Amadeu Antonio Stiftung

 

Zoë Beck ist nicht nur selbst eine der erfolgreichsten deutschen Thriller-Autorinnen, sie ist zudem Entdeckerin, Übersetzerin und Herausgeberin spannender Bücher englischsprachiger Autorin. Denn es gibt Erfahrungen, die uns europaweit und weltweit einen: die Suche nach Heimat und Zugehörigkeit, das Bedürfnis nach Selbstentfaltung, Schutz, körperlicher Unversehrtheit und nach Partizipation – gehört zu werden in einer pluraler werdenden Welt und diese mitgestalten zu können.  Und dann wieder gibt es Erfahrungen, die nur einige von uns machen oder die wir in sehr unterschiedlicher Ausprägung teilen: Ausgrenzung und Herabwürdigung, Existenznot, Einsamkeit in einer Gesellschaft, die uns als „anders“ definiert oder als Bedrohung ansieht, die Flucht in Drogen, virtuelle Welten oder auf einen anderen Kontinent.

Von diesen Dingen erzählen die Autor*innen, die Zoë Beck bei culturbooks verlegt und uns so mit ihnen und miteinander ins Gespräch bringt. Eine von ihnen ist Pippa Goldschmidt, deren Buch „Von der Notwendigkeit, den Weltraum zu ordnen“ wir am 18. Dezember vorstellen. Goldschmidts geistreiche und berührende Erzählungen bieten faszinierende Einsichten in die menschliche Natur. Sie erzählt von der Rolle der Frauen in der Forschung, von Wendepunkten im Leben berühmter Wissenschaftler und Künstler, vom jüdischen Überleben nach dem Zweiten Weltkrieg und von der immer aktuellen Suche nach Erkenntnis.

Mit dieser Lesung und der Einladung zum Gespräch wollen wir zum Ende der Aktionswochen gegen Antisemitismus den Blick auf die Erfahrung und Perspektive derer lenken, die wir oft als – (u.U. auch) interessante, kulturell bereichernde, exotische – „Andere“ ansehen und die unsere Städte dann genau so erleben: als Herausgehobene, Nicht-Gleiche, die sich und ihr Hiersein immer wieder erklären müssen. Wir wollen darüber ins Gespräch kommen, wie wir unsere Städte inklusiver machen können, diverser und zu einer Heimat für alle, die sich an ihrer Gestaltung demokratisch und mit Respekt gegenüber anderen beteiligen wollen.

 

Wir bitten um formlose Anmeldung an: veranstaltung@amadeu-antonio-stiftung.de

 

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