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Monitoring Antifeminismus

Monitoring Antifeminismus

Vorfall melden? Erfahrungen teilen?

Auf dieser Seite können antifeministische Vorfälle gemeldet werden.

 

Weitere Informationen/Kontakt: Antifeminismus@amadeu-antonio-stiftung.de

Wie läuft die Meldung ab und was passiert mit meinen Daten?

 

Um einen Vorfall zu melden, füllen Sie das Meldeformular aus. Die Übermittlung und Auswertung der Angaben erfolgt datenschutzkonform.

 

Ihre Daten und Angaben werden nicht an Behörden oder andere dritten Parteien weitergegeben. Ihre Angaben werden lediglich zum hier angegebenen Zweck des Monitorings verwendet.

 

Der von Ihnen geschilderte Vorfall wird in das Monitoring aufgenommen, nach Möglichkeit quantitativ und qualitativ ausgewertet sowie anonymisiert in Berichten wiedergegeben. Bei der Anonymisierung achten wir darauf, auch lokale Besonderheiten und andere Merkmale zu anonymisieren, sodass keine Rückschlüsse möglich sind.
Die Amadeu Antonio Stiftung verpflichtet sich darüber hinaus zur Verschwiegenheit.

 

Wir benötigen keine personenbezogenen Daten. Jedoch bitten wir um die Angabe einer E-Mail-Adresse.
Die von Ihnen angegebene Kontakt-Adresse nutzen wir lediglich, um bei Bedarf eine Verifizierung der Angaben durchzuführen und mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, wenn Sie weitergehende Informationen oder Beratung zur Unterstützung wünschen.
Besondere Wünsche zur Art Kontaktaufnahme können sie gern im Freifeld ergänzen.

 

Sofern personenbezogene Daten verarbeitet werden, können Sie jederzeit die Löschung der vorliegenden Daten verlangen.

Wozu ein bundesweites Monitoring antifeministischer Vorfälle?


Die Amadeu Antonio Stiftung wird die erfassten Fälle auswerten und analysieren. Wir wollen die Auswirkungen des breiten gesellschaftlichen Antifeminismus und antifeministisch motivierter Gewalt dokumentieren und sichtbar machen. Die Ergebnisse werden wir in einem regelmäßigen Lagebild veröffentlichen.

 

Antifeministische Angriffe müssen benannt und sichtbar gemacht werden. Nicht zuletzt, um sie mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und ihnen entsprechend entgegenzutreten.


Klar ist: allein das Erfassen bringt keine Veränderungen. Auch ein Monitoring hat (Zugangs-)Grenzen. Aber je mehr Vorfälle dokumentiert werden, desto konkreter und differenzierter kann die gesellschaftliche Realität abgebildet und Veränderungen angestoßen und eingefordert werden.

 

Meldeformular

    Was ist Antifeminismus?

    Antifeminismus wendet sich – teils als organisierte Bewegung – gegen feministische Emanzipationsbestrebungen und ist ein wesentlicher Bestandteil rechtsextremer, rechtspopulistischer und fundamentalistischer Ideologien.

    Von antifeministischen Angriffen sind zumeist Frauen, trans und inter Personen betroffen. Vor allem politische Akteur*innen, wie feministische Aktivist*innen, Politiker*innen und Publizist*innen sehen sich in den letzten Jahren vermehrt antifeministisch motivierten Angriffen on- und offline ausgesetzt.

     

    Angriffe antifeministischer Akteur*innen richten sich gegen Frauen-, Gleichstellungs- und Queerpolitiken oder allgemeine feministische Anliegen, wie den Abbau von Sexismus, Misogynie und Transfeindlichkeit sowie gegen die Stärkung geschlechtlicher und körperlicher Selbstbestimmung, geschlechtergerechter Sprache und feministischen Gewaltschutz. Eine weitere Zielscheibe sind Strukturen und Institutionen wie Gender Studies, Geschlechterforschung, Gleichstellungs- und Beratungsstellen sowie Aufklärungs- und Präventionsprojekte zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und Gesundheit.

     

    Antifeministische Ideologien bauen dabei grundlegend auf sexistischen, misogynen und cis heteronormativen Vorstellungen auf – also der Zuschreibung von Minderwertigkeit und Abwertung von Frauen und (anderen) queeren Menschen. Sie sind eng verknüpft mit weiteren Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wie Rassismen, Antisemitismus, Ableismus, Klassismus, Lookismus oder Sexarbeiter*innen-Feindlichkeit.

    Was ist ein antifeministischer Vorfall?

    Antifeministische Vorfälle können sich u. a. als sexistisch und frauenfeindlich motivierte Übergriffe äußern – darüber hinaus beziehen sie sich häufig auf ein konkretes Ereignis (Veranstaltungen, Gesetzesreformen, öffentliche Auftritte, Äußerungen oder Veröffentlichungen usw.) und lassen dabei ein organisiertes Vorgehen bzw. eine dahinterliegende politische Strategie erkennen. Antifeministische Angriffe transportieren eindeutige Botschaften gegen Gleichstellung aller Geschlechter, Selbstbestimmung sowie Sichtbarkeit und Anerkennung marginalisierter Menschen.


    Für die Einstufung als antifeministischen Vorfall im Rahmen der Analyse und Dokumentation durch das Monitoring werden diese Merkmale nachvollzogen. Für eine Meldung sind jedoch keine bestimmten Voraussetzungen zu erfüllen – eine einfache Beschreibung des Vorfalls ist zunächst ausreichend (siehe hierzu auch „Wie läuft die Meldung ab?“).

    Außerdem gefördert durch:

    Mitmachen stärkt Demokratie

    Engagieren Sie sich mit einer Spende oder Zustiftung!

    Neben einer Menge Mut und langem Atem brauchen die Aktiven eine verlässliche Finanzierung ihrer Projekte. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung für Demokratie und Gleichwertigkeit.