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Impulse und Diskussion

30 Tage: Corona und Ramadan im Jugendclub

16.03.2021 (16:30-18:00), Berlin

Erinnert sich noch jemand an den letzten Herbst? Schon Monate vor Weihnachten war überall Thema, ob und wie „wir“ mit Familie und Freund*innen feiern können. Unerträglich war vielen der Gedanke, das Fest ausfallen zu lassen bzw. digital oder nur mit ein, zwei anderen zu verbringen. Ganz anders vor einem Jahr, im ersten Lockdown, als Ramadan nahte: „Die Muslime“ wurden schon im Vorfeld verdächtigt, sich beim abendlichen Fastenbrechen und beim Abschlussfest nicht an die Regeln zu halten, in großen Massen zusammenzukommen und eine Gefahr „für uns“ zu sein. Rechtspopulist*innen gingen in ihrer Hetze noch weiter und gaben Muslim*innen die Schuld, dass „wir“ uns auch Ostern immer noch einschränken mussten.

Aber auch ohne Corona ist der Fastenmonat vielen fremd, und in Schule und Jugendarbeit wissen viele nicht, wie sie damit umgehen sollen, wenn Jugendliche fasten wollen, und sehen viele Probleme. Der Ramadan ist aber viel mehr als Fasten und Fastenbrechen, und das Fasten bedeutet auch schon Kindern und Jugendlichen sehr viel.

Wir diskutieren mit Gästen aus der (islamischen) Jugendarbeit, was die Pandemie für muslimische Jugendliche bedeutet, welche Erfahrungen aus dem letzten Jahr sie in dieses Frühjahr mitnehmen, und was das Fasten generell bedeutet. Dabei stellen wir auch unser Papier „30 Tage: Der Fastenmonat Ramadan in der Offenen Jugendarbeit. Leitgedanken für einen guten Umgang miteinander“ vor.

Mit Abdurrahim Dottermusch (freiberuflicher Bildungsreferent), Lina Najmi (ufuq.de) und Ann-Christin Puchta (Kindertreff Delbrücke)
Moderation: Dennis Sadik Kirschbaum, JUMA e.V.
Bei Anmeldung bis zum 09. März unter: praxisstelle@amadeu-antonio-stiftung.de erhalten Sie den Link für den Zugang über Zoom.
Hier geht es zur entsprechenden Facebookveranstaltung.

 

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